Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zoffen v.
zoffen , v. , md., entsprechend dem schweizer. hinder sich zuffen, nit halden und beston tergiversari ( von soldaten im kampf ) Maaler 524 a . zuffen ist eine nebenform zu dem in oberd. und md. mundarten verbreiteten zaufen ' zurückgehen, zurücktreten ', besonders in dem zuruf an das zugvieh zauf, md. zōf ( mündl. mitt. ), s. zaufen Schmeller 2 2, 1080 . 1 1) zoffen für zögern: hertzog Georg und Opitius zofften ein wenig, letzlich sagten sie zu, sie wolten auf den folgenden tag antwort geben ( bei der belagerung von Glogau ) Rätel schles. chron. (1585) 2, 116 . als zaffen: o lieber mensch, ver…