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Bruder

got. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

PfWB
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Eintrag · Pfälzisches Wb.

Bruder m.

Bd. 1, Sp. 1271
Bruder m.: 1. wie schd., Brudeʳ, Brureʳ, Brure, Bruleʳ (s. F.) [allg.]. RA.: Ich saan's meim Brudeʳ, der gebt der se, Drohung [Krieger 50]; dass. mit dem Nachsatz: der hot Hoor uf de Bruscht [LU-Friesh]. Wer mit seiner Kraft angibt, wird ironisch zurechtgewiesen: Ich un mei zwee starke Briedeʳ han emol e kranker Schneider verschlaa [Krieger 63]. Die sein wie Briereʳ, von dicken Freunden [KU-Schmittw/O LU-Muttstdt]. Einem nicht Glaubwürdigen sagt man: Brudeʳ lie (lüge)! Ich lie aach! [Don-Gertianosch]. Ähnlich in Kaislt: Froo moiⁿ Brureʳ in de Kich, der liet grad so wie ich; in Gal Buch Rußl: Froo mei Bruder, der kann noch besser lie wie ich.Er es 'm närrische Kerl sei Brureʳ 'Er ist verrückt' [KB-Kriegsf, verbr., auch Don Gal Buch]. De Hättich (hätte ich) un de Hattich (hatte ich), das waren zwee Brieder, vun dene eener soviel gehatt hot wie de anner [Don (Steinmetz)]. Wann mei Brure' Narr wär, hätte mer mit ääner Fraa genung, Äußerung eines Dritten angesichts einer Eifersuchtsszene [Kaislt]. Mer kann seim eigne Bruder nimmi traue [Don-Gertianosch]. Soveel is es unner Briereʳ wert, Beteuerung beim Abschluß eines Handelsgeschäfts [KU-Schmittw/O]. SprW.: Gleiche Briedeʳ, gleiche Kappe [allg.]. Hehler un Stehler sin Briereʳ [KL-Reichb]. Viel Briereʳ, schmale Giedeʳ (Güter), vom Erbteil [LU-Muttstdt, verbr.]. Viel Briereʳ mache schmale Dääl ( Teile), dass. [Schandein Notizen]. Viel Schweschdre un viel Brieder machen schmale Gieder, dass. [Don Gal Buch Rußl]. VR.: Storch, Storch, gureʳ (guter), bring mer noch e Brureʳ [KU-Schmittw/O, verbr.]. Reite, reite, Rößche, dort owwe steht e Schlößche, gucken drei Madame eraus; die ein wickelt Weide, die anner spinnt Seire (Seide), die dritt spinnt e rore Rock for de Brure Jakob [NW-Frankeck]. Die Motter stoßt Butter, der Vatter macht Käs, der Bruder un die Schweschter sin mitsamme bees [Gal-Bagbg]. a. 1250: Eberhart Muodiz unde Friderich sin bruoder sient man (sind Lehensleute) von Ebensten unde von deme, daz dar zuo heuret (gehört) [Zweibr. Reg. Nr. 114]. Zs. Drillings-, Milch-, Mutters-, Stief-, Vaters-, Zwillingsbruder. — 2. übertr. a. 'Gemeinschafts -u. Gesinnungsgenosse'; Brureʳ lieb [LU-Fußgh]; Brureʳ von de Landstroß 'Landstreicher' [KU-Schmittw/O]; schwarzer Brudeʳ 'Angehöriger der Zentrumspartei' [LU-Muttstdt]. RA.: Ehr Briedeʳ, uf die Bääm, sie komme!, Warnruf [Pirmas]. Den Uznamen Briereʳ bzw. Briedeʳ tragen die Bewohner von RO-Hallgt LA-Kirrw u. LA-Mörlh. a. 1787: Wan er (d. h. der in die Genossenschaft der Burschen Eintretende) dan angenommen ist, so soll ihm einer von den Altgesellen das erste Mahl zutrinken und sagen: gesundheith Bruder Bursch, halt dich frisch [PfW 1906, S. 129]. Zs. Bet-, Tabaks-, Duz-, Fecht-, Kart-, Kienholz-, Sanges-, Sozen-, Stuhl-, Stundenbruder. — b. 'Kerl, Lump'; e dorschdicher Brureʳ 'Säufer' [KU-Schmittw/O]; e langsamer Brure [KL-Lind]; e langweilicher Brureʳ [KL-Reichb]; e gerissener Brure [PfRSch. 12. 5. 1927]; e leichtsinnicher Brureʳ [ZW-O'hs]; e luschdicher B. [ZW-Battw RO-Rehborn]; e hitzicher B. [ZW-Battw PS-Fehrb]; e raulicher B. 'Liederlicher' [WD-Niedkch]; e sauwerer B. 'schlechter Mensch' [BZ-Dernb]; e scheiheilicher B. [LU-Böhl LA-Nd'hochstdt Wollmh]; e kalder B. 'sorgloser Mensch' [verbr.]; e iwwerzwercher B. 'Querkopf' [ZW-Battw]. Ein wegen schlechten Messens beschuldigter Wollenweber in Kaislt verteidigte sich vor den Geschworenen seiner Zunft a. 1568 damit, bei der Beschuldigung habe Bruder Neidhart mitgespielt [Küchler 31]. Zs. Kuh-, Leibweh-, Radau-, Rauf-, Schnapsbruder. — F.: Die Hauptformen sind brūrəʳ (brūrÄʳ, brūrə, brūrÄ) u. brūdəʳ (brūdÄʳ, brūdə, brūdÄ). -r- gilt weithin in der WPf u. NPf sowie im größeren Westteil der VPf. -d- ist vornehmlich im Osten u. Süden der VPf verbreitet, u. zwar vom Rhein bzw. von der pfälzisch-elsässischen Grenze her bis zur Linie FR-Gr'niedh — Lambsh — LU-Maud — Fußgh — Alsh — SP-Hanhf — GH-Westh — Sondh — Rülzh — Rh'zab — Wörth — Steinw — Hagb — Scheibhdt — BZ-Nd'ottb — Bergz — Schweig. — -r- ist mit seltenerem -d- gemischt in der SWPf westlich der Linie HB-Lu'thal — ZW-Riedb und in der NPf östlich der Line KB-Bischh — Standbl. Die im -r- Gebiet gelegenen Städte Kus Kaislt Pirmas Neustadt u. Land haben -d-; eine stärkere Ausstrahlung dieser Form auf die benachbarten ländlichen Orte zeigt sich besonders bei Pirmas u. Neustdt. — Mancherorts wird noch (zumeist neben -r- bzw. -d-) -ð- gesprochen, so in KU-Kaulb Kreimb Schellw Theisbstg Diedkpf Dennw/Frohnb HB-Einöd ZW-Rosk RO-Schmalfhf Hallgt KL-Weilb H'eck PS-Dahn Ruppw O'schlettb Hirschth KB-Imsw SP-Schiffstdt (neben brūjÄʳ) Berghs LA-O'hochstdt BZ-Klingmst und wahrscheinlich auch in anderen Orten (der Laut ð wird von manchen Gewährspersonen nicht erkannt). — In zwei Kleingebieten tritt brūləʳ (brūlÄʳ) auf, u. zwar nördlich von Kus (Belegorte: KU-Blaub Rammb A'glan Bedb Ulm Erdb Rathsw Patb O'alb) und an der pfälzischlothringischen Grenze in HB-Walshs Nd'gailb IB-Bebh Bliesmg Ensh Eschring. Diese Form ist sonst nur noch für ZW-Lambsbn u. LU-Altr belegt. Im weiteren sind bezeugt: brurəʳ (kurzes u!) für KU-Eßw Einöll Sand RO-Gehrw Wartbg Heinzth KL-Matzb Krickb PS-H'frösch NW-Kallstdt; brūjÄʳ für SP-Schiffstdt (neben brūðəʳ) und brūəʳ für KL-Mackb. — Alle vorstehenden Angaben gelten für die Aussprache der älteren Generation der Jahre um 1955. Sie decken sich im wesentlichen mit den Belegen aus den zwanziger und dreißiger Jahren. Vgl. hierzu bes. Christmann in Teuth. 1,214 ff. u. Bertram 133 ff. Zu den Formen der SOPf um die Jahrhundertwende vgl. Heeger Südostpf. 26. — Die Übertragung der Wenkersätze in der Pfalz von 1960, die die Sprechweise der oberen Volksschuljahrgänge erfaßte, läßt eine geringe Ausbreitung von -d- im -r- - und -l- - Gebiet erkennen. — Auslandspfälzer: Lambert Penns verzeichnet brūdər; für Don Buch u. Rußl wurden brūdər und bruðər gemeldet. Genauere Angaben liegen für Gal vor. Neben den am häufigsten vorkommenden Formen -ð- und -d- (Verhältnis 3 : 1) erscheint hier in einigen Orten auch die Form mit -r- (brūrər), und zwar für Dąbrówka, Juraschowa, Burgth Heinrichsd u. Neukalusch. Es darf also angenommen werden, daß um 1800 im Hauptherkunftsgebiet der galizischen Siedler — Pfalz, Rheinhessen, mittlere Nahe, vgl. Heimat Galizien (Stuttgart-Bad Cannstatt, 1965), S. 51 ff., brūðər und brūdər die Hauptformen waren, brūrər aber nur geringe Verbreitung hatte. -r- hat erst in der Folgezeit in diesem Gebiet -ð- und -d- mehr und mehr abgelöst. In der Pfalz setzte dieser Vorgang wahrscheinlich im Westen und Norden ein und schritt dann in östlicher und südlicher Richtung fort. In der Vorderpfalz kam er an der weiter vorn angegebenen Linie zum Stehen. In der WPf hatte er sich, wie man nach Schandeins Angaben in Bav. IV, 2, S. 241 annehmen kann, bereits um 1860 durchgesetzt, aber an der »oberen Hart«, d. h. im Westteil der VPf, wo heute -r- gilt (s. o.), wurde um diese Zeit noch »das entschiedene t«, d. h. der Verschlußlaut gesprochen. Karte 12 im DSA zeigt dann für 1887 schon annähernd denselben Verlauf der -r-/-d- - Linie wie die Aufnahme des Pfälzischen Wörterbuches von 1960 (s. o.). Die wichtigsten Veränderungen von 1887 bis 1960 sind: 1. Relikthaftes -d- (bzw. -ð-) im -r- - Gebiet ist fast restlos geschwunden (doch s. 2). 2. In der Umgebung der Städte Pirmas und Neustdt ist -d- vorgedrungen (Einfluß der Schriftsprache). 3. Die Form brūlər ist 1960 häufiger als 1887 (16 Orte gegenüber 5 Orten). — Die Endung -er ist in der Pfalz zu -əʳ bzw. -Äʳ (eine geographische Abgrenzung ist kaum möglich), wenn nicht gar — dies besonders in der südlichen VPf und der SWPf — zu ə bzw. Ä abgeschwächt. Vgl. hierzu die Ausführungen zu F. bei aber. — Südhess. I 1159 ff.; Rhein. I 1033/34; Lothr. 67; Els. II 181; Bad. I 340/41.
7830 Zeichen · 153 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 4.–6. Jh.
    Gotisch
    bruderst. M. (r)

    Köbler Got. Wörterbuch

    bruder , st. M. (r) Vw.: s. brōþar L.: Krause, Handbuch des Gotischen 22

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Bruder

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Der Bruder , des -s, plur. die Brüder, Diminutivum das Brüderchen, Oberdeutsch Brüderlein. 1. Eigentlich, eine Person mä…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Bruder

    Goethe-Wörterbuch

    Bruder flexionslose Form für Gen Sg 8,350 Egm Var 1) ; üb die Hälfte der Belege in Bed 1 1 Person männl Geschlechts in e…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Bruder

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Bruder einer Person ist derjenige, der mit dieser von demselben Elternpaar ( rechter, vollbürtiger B. frater germanus ) …

  5. modern
    Dialekt
    Bruder

    Bayerisches Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    Bruder Band 3, Spalte 3,540–543

  6. Sprichwörter
    Bruder

    Wander (Sprichwörter)

    Bruder 1. Bröer 1 will wol, man he düert 2 nich. – Frommann, II, 390, 81; Eichwald, 204; Bueren, 80. 1 ) Bruder oder auc…

  7. Spezial
    Bruder

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Bru|der m. (-s, Brüder) 1 fre (fredesc) m. 2 (Mitmensch) fre (fredesc) m. , proscim (-s) m. 3 (Ordensbruder) fre (fredes…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit bruder

259 Bildungen · 113 Erstglied · 145 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von bruder

brudeln + -er

bruder leitet sich vom Lemma brudeln ab mit Suffix -er, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Zerlegung von bruder 2 Komponenten

bru+der

bruder setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

bruder‑ als Erstglied (30 von 113)

Bruderherz

SHW

Bruder-herz Band 1, Spalte 1159-1160

Bruderkind

SHW

Bruder-kind Band 1, Spalte 1159-1160

Bruderliebe

SHW

Bruder-liebe Band 1, Spalte 1161-1162

bruderadamsen

RhWBN

bruder-adamsen Bitb-Seimerich schw.: hen as gebroderodemst scherzh. er ist verheiratet.

Bruderander

Wander

bruder·ander

Bruderander Sie sind miteinander Bruderander. Zur Bezeichnung von Lumpengenossen. Jüd.-deutsch : Chawerlappes. ( Tendlau, 578. ) [Zusätze un…

bruderarm

DWB

bruder·arm

bruderarm , m. wer in dem bruderarm gesunden schlafs erquicket sein lager im gefühl der auferstehung flieht, .. dem lohnt begeisterung. Thüm…

Bruderband

Campe

bruder·band

◬ Das Bruderband , des — es, d. Mz. ungew. der Verband, Verein unter Brüdern oder vertrauten Freunden. Pfeffel. S. Brüderbund.

bruder Berthold

DWBQVZ

bruder·berthold

--- ( übers. ) summa Johannis, die gezogen ist auß dem heyligen decret buch vnd von latein in tewtsch gemacht, durch ein hochgelerten man br…

bruderbild

DWB

bruder·bild

bruderbild , n. schauderte vor dem lebendigen bruderbild des todten. J. P. Tit. 5, 160.

bruderblut

DWB

bruder·blut

bruderblut , n. es ist nicht dichtung, dasz bruderblut schreiet. Herder.

Bruderborn

PfWB

bruder·born

Bruder-born m. : FlN in KU-Wolfst, Bruderborn, schon für 1600 belegt. An dem Brunnen hat wohl einst ein Einsiedler (Waldbruder) gehaust; vgl…

bruderbrot

DWB

bruder·brot

bruderbrot , n. klosterbrot, wie es unter den brüdern gegessen wird. weisth. 2, 165.

bruderfehde

DWB

bruder·fehde

bruderfehde , f. Messina theilte sich, die bruderfehde löst alle heilge bande der natur. Schiller 489 b .

Bruderfeld

PfWB

bruder·feld

Bruder-feld n. : FlN in LU-Opp: Im Bruderfeld; die Gewanne gehörte einst der »Ellendenbruderschaft«, die bis 1633 in Edigheim eine Fremdenhe…

Bruderfest

GWB

bruder·fest

Bruderfest Fest der Freimaurerloge [ mBez auf den Johannistag ] Dem würdigen B-e 4,311 Titel Elisabeth Mager E. M.

bruderfrage

DWB

bruder·frage

bruderfrage , f. Albano that noch eine bruderfrage über seine liebe, so lang entrückte schwester. J. P. T. 1, 35.

Bruderfrin

RhWBN

Bruder-frin (Severin) Koch-Poltersd m.: unordentl., schmutziger Mensch.

brudergeist

DWB

bruder·geist

brudergeist , m. einst bringt, wer früher starb, in glanz dem brudergeist den palmenkranz. Voss poet. werke s. 170 .

bruder als Zweitglied (30 von 145)

Duzbruder

RDWB1

Duzbruder m auch Duzfreund давно на "ты"; давний приятель; закадычный друг; кто-л. с кем-л. не разлей вода идиом. , разг.

Halbbruder

RDWB1

Halbbruder m сводный брат (при общем отце) единоутробный брат (при общей матери)

Ziehbruder

RDWB1

Ziehbruder m weibl. Ziehschwerster f сводный брат (жен. сводная сестра)

Adelbruder

DRW

adel·bruder

Adelbruder ehelich (und daher besser) geborener Bruder des Unehelichen Abymelech ... was kevessone unde slůch siner adelbrodere seventich do…

Alchbruder

DRW

Alchbruder Landstreicher 1624 Unger,SteirWsch. 14 [vgl. auf der alg gehen betteln. Zinkernagel 511] Faksimile

Außenbruder

DRW

außen·bruder

Außenbruder die dorfkuͤster und schulmeister nicht gehalten seyn, sich als aussenbruͤder bey den gilden der staͤdte aufnehmen zu lassen 1776…

betbruder

DWB

bet·bruder

betbruder , m. simulator pietatis, frömmling: wenn eine betschwester einen betbruder heiratet, so gibt das nicht immer ein betendes ehepaar.…

Bêthbruder

Adelung

beth·bruder

Der Bêthbruder , des -s, plur. die -brüder, eine Person männlichen Geschlechtes, welche aus Heucheley beständig bethet, im verächtlichen Ver…

Blasibruder

Wander

Blasibruder Der ist ein Blasibruder. So sagte man im vorigen Jahrhundert, wenn man einen Mann bezeichnen wollte, dessen Handlungsweise nicht…

Dutzbruder

Adelung

dutz·bruder

Der Dutzbruder , des -s, plur. die -brüder, in den niedrigen Sprecharten, eine Person männlichen Geschlechtes, welche man aus Vertraulichkei…

duzbruder

DWB

duz·bruder

duzbruder , m. den man du anredet, mit dem man brüderschaft getrunken hat; vergl. duzschwester. in solchem reden erkenne ich einen, so mein …

eidbruder

DWB

eid·bruder

eidbruder , m. eodem juramento obstrictus, unter marksteinsetzern üblich.

fatzbruder

DWB

fatz·bruder

fatzbruder , m. scurra: ein sehr guter fatzbruder. Wickram rollw. 64 b .

frauenbruder

DWB

frau·n·bruder

frauenbruder , m. 1 1) uxoris frater, schwager. 2 2) carmelita. voc. 1482 i 2 a .

Fressbruder

Wander

fress·bruder

Fressbruder Ein Fressbruder ist immer gern bei vollen Schüsseln. Dän. : En god fœtali broder som vil have hekke fulde. ( Prov. dan., 152. )

gartbruder

DWB

gart·bruder

gartbruder , gartenbruder , m. gleich gartknecht. 1 1) gartbruder, landsknecht der auf der gart umzieht ( s. gart f. 2, b ), bruder weil sie…

Geißelbruder

Adelung

geissel·bruder

Der Geißelbruder , des -s, plur. die -brüder, eine ehemahlige Secte im 13ten und 14ten Jahrhunderte, welche sich aus verdienstlicher Absicht…

gildebruder

DWB

gilde·bruder

gildebruder , m. 1) ' mitglied einer gilde'; urkundlich seit dem 14. jh.: des ( eisen ) mach he ( der schmied ) sineme geldebrodere wol late…

Ableitungen von bruder (1 von 1)

Gebruder

BWB

Gebruder Band 3, Spalte 3,550

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „bruder". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/bruder/pfwb?formid=B06535
MLA
Cotta, Marcel. „bruder". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/bruder/pfwb?formid=B06535. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „bruder". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/bruder/pfwb?formid=B06535.
BibTeX
@misc{lautwandel_bruder_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„bruder"},
  year         = {2026},
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  urldate      = {2026-05-09},
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