Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
behälter m.
behälter , m. oder n., franz. reservoir, die heutige, umgelautete gestalt des vorigen worts, dessen sächliche vorstellung auch leicht ins n. schwankt: sie wollen liebe? hier in diesem busen springt eine quelle frischer, feuriger, als in den trüben sumpfigen behältern, die Philipps gold erst öfnen musz. Schiller 255 b ; lastende traube stürzt ins behälter drängender kelter. Göthe 12, 76 ; wie nun (das mineralische wasser) sich selbst überbauen, erhöhungen, hügel, klüfte, canäle und gewölbe aus sich selbst hervorbringen, nach und nach ab- und aufsetzen könne und sich selbst ein behälter zu bilde…