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arbeit

ahd. bis spez. · 30 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

arbeit f.

Bd. 1, Sp. 538
arbeit, f. labor, ein uraltes, viel merkwürdige seiten darbietendes wort. schon das genus schwankt, weiblich sind immer goth. arbaiþs, ahd. arapeit, mhd. arebeit, arbeit. bald weiblich, bald neutral alts. arbêð und arbêði, ags. earfoð und earfoðe, earfeðe, engl. ist das wort erloschen und dafür work mitgeltend. mnl. arbed n. und m., nnl. arbeid nur m. überall neutral sind fries. arbeid, arbêd, altn. erfiði (nicht arviði), schw. arbete, n. arbeide, arbeid. Der wurzel gehört arb, der ableitung eit, weshalb auch die erste silbe den hauptton, die zweite noch tiefton hat (árbèit), [] Otfried accentuiert árabeiti, aber mhd. taugt arbeit, arbeiten zu stumpfem und klingendem reim. der volkssprache wird die zweite silbe tonlos: árbet, érbet, vgl.ämse, emse für ameise, mhd. âmeiʒe. Luther und andere seiner zeit schrieben erbeit und erbet, Schwarzenberg ärbet, Logau arbt, und arbten, arbter für arbeiten, arbeiter. Dem wurzelhaften arb liegt aber kein andres wort so nahe wie das goth. arbja heres, ahd. aripeo, arpeo, altn. arfi heres, filius, und beiden entspringt dadurch wichtiger aufschlusz, den uns aber die sl. sprache zumal eröfnet. wie nun die Slaven überhaupt die deutsche dem vocal folgende liquida ihm vorausrücken, z. b. unser an in na, unser elbe in labe wandeln, zeigen sie rabʾʾ, poln. böhm. rob und rabota, poln. böhm. robota, welche jenem arbja und arbaiþs (nhd. erbe, arbeit) der form nach auch im männlichen und weiblichen geschlecht genau entsprechen. rabota bedeutet arbeit, knechtsarbeit, frohndienst, rab einen knecht, leibeignen, diener, das böhm. rob einen knecht und knaben, das f. roba eine magd und dirne, das n. robě, robatko kind und knabe. es musz für das wort erbe aufgespart bleiben näher zu erörtern, wie die vorstellungen der hörigkeit, angehörigkeit, kindschaft und knechtschaft in einander flieszen; hier haben wir es blosz mit rabota und arbeit zu thun, die unbedenklich dasselbe wort sind, selbst das sl. t deckt sich mit dem goth. þ in arbaiþs und ahd. d in arapeid, wie die ältesten glossen mehrmals gewähren, sogar ein mhd. dichter MS. 2, 91b reimt noch arbeiden: gescheiden. aber die goth. asp. wurde bald in d erweicht, folglich ahd. med. mit der ten. vertauscht. Nicht genug an dieser bedeutsamen einstimmung, auch das lat. labor = labos und weiter = labots (vgl.arbor, arbos, arbots, arbutus) scheint dem sl. rabota, nach dem wechsel zwischen l und r, zu begegnen, und labor, rabota, arbeit wären alle drei für dasselbe wort anzuerkennen. Man hat arbeit verschiedentlich auf die wurzel arjan, arare bezogen und den anfang aller arbeit im ackerbau gesucht; in der that bedeutet altn. ar sowol aratio als labor, das it. lavorare, franz. labourer ist colere agrum vorzugsweise, und die meisten frohnen gehn auf feldbestellung. doch läszt altn. erfiði sich keineswegs auflösen in arvinni, und vinna, unser winnen, gewinnen landbauen hat wörtlich nichts zu schaffen mit arbeiten. jene auslegung beseitigt aber den labiallaut b, der, wie rabota lehrt, im wort wesentlich mitspielt, arbeit ist kein zusammengesetztes, nur ein abgeleitetes wort. eine höher liegende verwandtschaft der wurzel arb und ar soll nicht abgeleugnet werden, in unsrer sprache musz arb, in der slavischen rab, in der lat. lab als wurzel festgehalten bleiben. Das goth. arbaiþs übersetzt meistens κόπος, im abstracten sinne von labor und molestia, das ahd. arapeit gleichfalls labor, tribulatio, adversitas, molestia, auch tempestas und procella. O. II. 14, 10 zu den worten hora erat quasi sexta. Joh. 4, 6 erläutert: thaʒ ist dages heiʒista joh arabeito meista, die zeit, wo der tag am heiszesten, die arbeit am schwersten, härtesten ist. hier meint arbeit doch thätigkeit, werk, nicht noth und mühe. Ben. 1, 53 geht wiederum zu weit, wenn er fürs mhd. arbeit nur diese leidende, nicht die thätige vorstellung will gelten lassen, Walther sang 103, 24 von einem gärtner, der das unkraut jäten solle: und merke, ob sich ein dorn mit kündekeit dar breite, daʒ er den furder leite von sîner arbeite: sist anders gar verlorn, das will sagen, den dorn von seinem beet, seiner hände arbeit entferne; mühe und ermüdung setzen eine aufgewandte arbeit und anstrengung voraus. Man musz sich so ausdrücken: während in der älteren sprache die bedeutung von molestia und schwerer arbeit vorherschte, die von opus, opera zurück trat, tritt umgedreht in der heutigen diese vor und jene erscheint seltner. jede derselben war aber in dem wort selbst begründet, seitdem allmälich die thätigkeit der menschen unknechtischer und freier wurde, war es natürlich den begrif der arbeit auf leichtere und edle geschäfte auszudehnen. dies wird aus dem aufzählen der einzelnen bedeutungen sich näher ergeben, in allen aber ist arbeit bald das arbeiten, bald das gearbeitete, bald das zu arbeitende. 11) ursprünglich, wie wir sahen, war arbeit die auf dem knecht lastende, vorzugsweise was für die feldbestellung, um tagelohn [] gewerkt werden muste: und machten inen ir leben saur mit schwerer erbeit im thon und zigeln. 2 Mos. 1, 14; und die kinder Israel sufzeten uber ire erbeit. 2, 23; wenn du deine erbeit einsamlet hast vom felde. 23, 16; die drauben so on deine erbeit wachsen. 3 Mos. 25, 5; du wirst dich neren deiner hende erbeit. ps. 128, 2; andere haben geerbeitet und ir seid in ire erbeit komen. Joh. 4, 38; ein ieglicher aber wird seinen lon empfahen nach seiner erbeit. 1 Cor. 3, 8. vgl. alts. manarbêði, thiodarbêdi. 22) allmälich heiszt alles arbeit, was von den sogenannten handwerkern verrichtet wird, wofür, wie dieser name selbst bezeugt, ursprünglich lieber werk gesagt wurde, obschon tagewerk auch den dienst des taglöhners bezeichnen kann. arbeit der zimmerleute, maurer, schmiede u. s. w. dann ebenwol die feinere arbeit der künstler und bildner: allerlei künstlich erbeit. 2 Mos. 35, 33; eingelegt arbeit. Garg. 100b; erhabne bildarbeit; arbeit in elfenbein; die arbeit ist so rein und überkünstlich klar, dasz man es halten möcht für lebendig und wahr. Weckherlin 727; der mahler, des mahlers pinsel, des kupferstechers griffel hat eine schöne arbeit geliefert. feine arbeit der frauen mit der nadel, näharbeit, stickarbeit, putzarbeit. Pariser arbeit, ein paar pantöffelchen von so feiner schöner arbeit. Göthe 19, 169. auf solche arbeiten gehn die redensarten: etwas in arbeit geben, verdingen, dem meister aus der arbeit gehn; die arbeit lobt ihren meister; die arbeit flicken und ausbessern. 33) kopfarbeit, geistige arbeit, bücherarbeit, gelehrte arbeiten: er hat eine neue arbeit unter der hand, unter der feder; Plautus musz sehr zeitig comödien zu schreiben angefangen haben, wenn alle, die man für seine arbeit ausgegeben hat, wirklich von ihm sind. Lessing 3, 3; der buchhändler bittet ihn in der zueignung um verzeihung, dasz er ohne seine erlaubnis alles, was er von seiner arbeit auftreiben können, zusammen gedruckt und der welt mitgetheilt habe. 4, 212. Von allen diesen bedeutungen unter 1. 2. 3 heiszt es nun: die arbeit wird mir schwer oder leicht, fleckt; es ist eine sauere, süsze arbeit; an die arbeit gehn, sie gut oder schlecht verrichten, ausführen; saubere, reine arbeit liefern; arbeit übernehmen und leisten (Garg. 284b); einen in arbeit setzen; die sache ist in arbeit; nach gethaner arbeit ist gut ruhen; arbeit gebiert ruhe; arbeit schlägt feuer aus dem stein; arbeit ist unser, gedeihen steht bei gott. einzelne der vom handwerk geltenden redensarten leiden auch auf die geistesarbeit anwendung: dieses dichters werk ist flickarbeit; mit neuen beweisen oder ausgebesserter arbeit alter beweise würde ich bitten mich zu verschonen. Kant 2, 488. 44) noch allgemeiner übertragen wir arbeit auf andere verrichtungen, ohne dasz ein bestimmtes werk hervorgebracht und aufgestellt wird: du enthältst dich zu lange der speise, gib deinen zähnen arbeit; mit der aufgesetzten speise machte er schnell reine arbeit; sauber, rein arbeit im becher machen (rein austrinken). Garg. 43b; gebst ein guten goldschmid, machest sauber arbeit 87b; der husar machte kurze arbeit, hieb ihm den kopf vom hals herunter; in diesen sachen bemüht man sich nicht gern mit so genauen berechnungen und macht lieber kurze arbeit (verrichtet sie alsbald, thut sie aufs schnellste ab). Wieland 15, 245; der macht kurze arbeit, ist resolut. Schiller 326; das glück hat bereits schon zu viel für uns gethan, wir müssen uns selbst auch noch arbeit geben (selbst etwas schaffen). 164; wir erfreuen uns über die macht des pflichtgefühls, welche die erfindungskraft eines verführers so sehr in arbeit setzen kann. 1137; er habe sein bedeutend leben in kriegerischer arbeit (μάχης πόνος) aufgewendet. 349; in arbeit, in voller arbeit sein, angelegentlich beschäftigt: und er war zu beginnen ein hohngelächter in arbeit. Klopst. Mess. 16, 452. 55) die vorstellung der arbeit wird an einzelne zustände geknüpft, die anhaltende anstrengung oder naturthätigkeit zu erkennen geben. namentlich heiszt reise eine arbeit, das franz. travail hat im engl. travel geradezu diesen sinn überkommen; so drückt unser arbeit wo nicht die reise selbst, doch die anstrengung und ermattung der reisenden aus: eine sauere arbeit (bei besteigung des Vesuvs). Göthe 28, 22; aber der arbeit dieser pferde und leute kunte ich mich nicht gnugsam verwundern, dann ich ward so müde, dasz ich tausentmal lieber geschlafen hätte, wie wol sie alle noch frische augen hatten wie die falken. [] Philand. 2, 597; gegen nacht zogen wir weiters ... und begunten sowol die pferd als wir, wegen der arbeit, jetzt müde zu werden. 2, 599. eine wiederkehrende eddische redensart stellt erfiði und örindi, arbeit und botschaft, werbung und geschäft zusammen und gilt zumal von reitenden boten: hefir þu erendi sem erfiði? hefi ek erfiði ok örindi, ich habs geworben und ausgerichtet; höfum erfiði ok ecki örindi, wir haben die arbeit gehabt und nichts erlangt, es war verlorne arbeit. Nicht anders als das lat. labor, gr. πόνος, altn. verkr dolor (neben verk opus) bezog sich arbeit auf anhaltenden schmerz, besonders gebärender, labor parturientium: thaʒ wîb, thanne siu gibirit then kneht, iu ni gihugit thera arbeiti (non meminit pressurae). T. 174, 5 nach Joh. 16, 21; die frau liegt in arbeit, in kindsnöthen: ein fraw, die in kindsarbeit ligt. Keisersb. post. 3, 17; twen wiven, de ire hulpen to irme arbeide. Ssp. 1, 33; gleichwie ein hochschwangrer leib, der die herbe zeit erkannt, die ihm zu der arbeit ruft, schmachtet in der wehmut band. Gryphius 2, 407; her liggr Borgnŷ ofborin verkjom. Saem. 239b. so ist die rede von einer arbeit der natur (beim erdbeben) Kant 9, 31, wie man sie auch kreiszen und gebären läszt; das tobende meer, die wellen sind in arbeit und hierhin darf jenes ahd. arapeit = procella, tempestas genommen werden. ja, wir legen gährenden stoffen, bevor sie zur ruhe gelangt sind, arbeit bei: der wein, das bier ist noch in der arbeit; was auch die chemie auf ihre mischungen anwenden könnte. 66) hieran grenzt nun unmittelbar die von schwerer knechtsarbeit zuerst abgeleitete abstraction groszer mühe und anstrengung. alle arbeit ist verloren kann nichts sagen sollen als alle aufgewandte mühe war vergeblich. der wird uns trösten in unser mühe und erbeit auf erden. 1 Mos. 5, 29; unser leben wehret siebenzig jar, und wenns köstlich gewesen ist, so ists mühe und erbeit gewesen. ps. 90, 10; ich habe sie (die h. schrift) über zwelf jar geleret und mit groszer schwerer erbeit. Luther 6, 24a; ir habent vorhin wol gehort, was arbeit und not die vier gebrüder in dem thal Vacolür erlitten. Aimon r 3; ein widwe, die nun ihrn eigen sinn gefaszt hat, soltu die nach deinem sinn ziehen, das wil arbeit nemen (kosten). Alberus ehbüchlein E 4b. wa der poet mit süszen bogen durch übermenschliche arbeit sie nicht der parken hand entzogen. Weckh. 355; wie hat in unaussprechlicher arbeit seine seele gerungen! Klopst. Mess. 13, 244. tages arbeit! abends gäste, saure wochen! frohe feste! Göthe 1, 199.
11969 Zeichen · 180 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    arbeitst. f.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    arbeit st. f. , mhd. ar(e)beit f. n., nhd. arbeit; as. arBēd, arBid, mnd. arbê i t m. n. ( f. ); mnl. arbeit m. ( f. ); …

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    arbeitstfn.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +3 Parallelbelege

    arbeit , arebeit stfn. gen. -e. BMZ daneben diu arbeite Gudr. 666,3. 1297,3 ; umgel. erebeite, erbeit ( oft im Renn. neb…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    arbeitM., N.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    arbeit , M., N. Vw.: s. arbēt

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Árbeit

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Die Árbeit , plur. die -en, ein Wort, welches so wohl die angestrengte Anwendung der Leibes- und Seelenkräfte, als auch …

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Arbeit

    Goethe-Wörterbuch

    Arbeit A zweckgerichtete, wertschaffende Tätigkeit 1 als fester Bestandteil des menschl Lebens in der Gesellschaft u des…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Arbeit

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Arbeit ist ein freier Gebrauch der Kräfte und kommt daher nur dem Menschen zu. Sie ist entweder geistige und nur zur För…

  7. modern
    Dialekt
    Arbeit

    Bayerisches Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    Arbeit Band 1, Spalte 1,489–494

  8. Sprichwörter
    Arbeit

    Wander (Sprichwörter)

    Arbeit 1. Angefangene Arbeit ist halb gethan. Frz. : Besogne commencée est à moitié faite. – Besogne qui plaît est à moi…

  9. Spezial
    Arbeitf

    Dt.-Russ. phil. Termini · +8 Parallelbelege

    Arbeit , f работа , ж

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit arbeit

1.613 Bildungen · 570 Erstglied · 1.028 Zweitglied · 15 Ableitungen

arbeit‑ als Erstglied (30 von 570)

arbeit 20

KöblerAnfrk

arbeit 20 , st. M. (a?, i?), st. F. (i) nhd. „Arbeit“, Mühsal, Mühe, Leid ne. affliction, labour ÜG.: lat. adversum LW, asperum LW, labor MN…

arbeiteclich

KöblerMhd

arbeiteclich , Adj. Vw.: s. arbeiticlich*

arbeiteclîche

LexerN

arbeit·e·cliche

arbeitec-lîche adv. er was bekümeret mit solichem siechtagen, daʒ er leitlich und erbeitklich was an zuo sehend allen den, die zuo im kâment…

Arbeiteln

Campe

arbe·iteln

○ Х Arbeiteln , v. intrs. auf eine kleinliche unrühmliche Art arbeiten, etwas verrichten, was eine Arbeit sein soll aber keine ist. Lavater.…

arbeiten

DWB

arbeiten , laborare, goth. arbaidjan, ahd. arapeitan und arapeitôn, mhd. arebeiten, arbeiten, nnl. arbeiden, doch altn. wird von erfiði, ags…

arbeitend

DRW

arbeit·end

arbeitend arbeiten, erbeiden, erb(e)ten den arbeden knechten zu loynen 1366 Ennen,GeschKöln IV nr. 448 die erbeyden lude 1382 HessUB. I nr. …

arbeiter

DWB

arbe·iter

arbeiter , m. operarius, opifex, nnl. arbeider, sowol der tagelöhner als handwerker (goldarbeiter, silberarbeiter), ja jeder arbeitende: er …

arbeiter,

FWB

1. ›j., der sich in e. S. abmüht, angestrengt nach etw. strebt‹; vgl. arbeit 1, arbeiten 1; fließender Bedeutungsübergang zu 2.; 2. ›j., der…

Arbeiterabteilungen

Meyers

Arbeiterabteilungen , Abteilungen von Militärpflichtigen, die sich durch Selbstverstümmelung zum aktiven Dienst untauglich gemacht haben, ab…

ARBEITERASSOZIATION

DWB2

arbeiter·assoziation

DWB2 ARBEITERASSOZIATION f. DWB2 zu arbeiter 1 b . vereinigung von arbeitern, zunächst im allg. sinne, dann zunehmend für die polit. organis…

arbeit als Zweitglied (30 von 1.028)

*diotarbeit?

KöblerAhd

*diotarbeit? , st. N. (ja) Hw.: vgl. as. thiodarvēdi*

Fleißarbeit

RDWB1

Fleißarbeit f (Lakune) auch Fleißaufgabe das ist alles ~ - это всё кропотливая, неблагодарная, требующая большой усидчивости работа

Handarbeit

RDWB1

Handarbeit f рукоделие ручная работа

Heidenarbeit

RDWB1

Heidenarbeit f колоссальная, гигантская работа; страшно много работы; кто-л. разрывается на части идиом. , разг.

Ɉahrarbeit

Campe

Die Ɉahrarbeit , Mz. die — en , eine Arbeit, welche jahrweise verdungen oder bezahlt wird. I engerer Bedeutung bei einigen Handwerkern, diej…

Ɉungenarbeit

Campe

Junge·n·arbeit

Die Ɉungenarbeit , Mz. die — en , bei den Handwerkern und im gemeinen Leben, Arbeit, welche die Jungen verrichten.

Knochenarbeit

RDWB1

Knochenarbeit f auch Knochenjob m (физически) тяжёлая работа, тяжёлый труд, тяжкий труд

Kurzarbeit

RDWB1

Kurzarbeit f сокращённый рабочий день, сокращённая рабочая неделя

Mordsarbeit

RDWB1

Mordsarbeit f ужасная, кошмарная работа

Schwarzarbeit

RDWB1

Schwarzarbeit f работать нелегально (а не "черная работа")

Untertagearbeit

RDWB1

Untertagearbeit f (Lakune) работа под землёй (обычно о шахте)

ABBRUCHARBEIT

DWB2

abbruch·arbeit

DWB2 ABBRUCHARBEIT f. : DWB2 DWB2 1909 der vater ( redete ) von seiner abbrucharbeit Frenssen Baas 46. 1946 sicherheitstechnische richtlinie…

ABENDARBEIT

DWB2

abend·arbeit

DWB2 ABENDARBEIT f. : DWB2 DWB2 1535 Dasypodius dict. D 2 c . ⟨1949⟩ Franck Sebastian ( 1954 ) 263. Petermann

ABFÜHRARBEIT

DWB2

abfuhr·arbeit

DWB2 ABFÜHRARBEIT f. DWB2 zu abführen A 6 : DWB2 1750 die so genannte grobe abführarbeit .. auf dem groben abführ-tische Chomel, lex. 1,50. …

ABRISZARBEIT

DWB2

abrisz·arbeit

DWB2 ABRISZARBEIT f. DWB2 (abriß 1 b): DWB2 1947 in Ch. stürzte bei abrißarbeiten eine ruinenwand ein tägl. rundschau ( 23.9. ) . 1966 abriß…

ABSCHLUSZARBEIT

DWB2

abschlusz·arbeit

DWB2 ABSCHLUSZARBEIT f. : DWB2 DWB2 DWB2 1925 in anbetracht der bevorstehenden abschlußarbeiten für dieses gesetzgebungswerk gemeinde 2,772 …

Ackerarbeit

Campe

acker·arbeit

Die Ackerarbeit , Mz. die — en, jede Arbeit, die auf dem Acker vorgenommen wird, dann alle diese verschiedenen Arbeiten zusammengenommen. Da…

Advokatenarbeit

GWB

advokaten·arbeit

Advokatenarbeit Ich hatte die ersten Tage meines Hierseyns [ im Lager vor Mainz ] manches aufzuzeichnen angefangen, ich hörte aber bald auf …

AGITATIONSARBEIT

DWB2

agitation·s·arbeit

DWB2 AGITATIONSARBEIT f. DWB2 zu agitation 3 : DWB2 ⟨1925⟩ 70 jahre geduldiger agitationsarbeit bis zum november 1917 Thälmann gesch. ( 1973…

Akkordarbeit

Pfeifer_etym

akkord·arbeit

1Akkord m. ‘Arbeit bei Entgelt nach der geleisteten Stückzahl’, eigentlich ‘Vereinbarung des Entgelts bei Arbeit im Stücklohn’ (im Unterschi…

AKZIDENZARBEIT

DWB2

akzidenz·arbeit

DWB2 AKZIDENZARBEIT f. DWB2 wie akzidenz 3 u. akzidens 4: DWB2 1805 solche accidenzarbeiten .., die sowohl zu setzen viel zeit und viel mühe…

ALABASTERARBEIT

DWB2

alabaster·arbeit

DWB2 ALABASTERARBEIT f. DWB2 aus alabaster geformter gegenstand, auch bildl.: DWB2 1844 auspacken der kleinen alabasterarbeit Rietschel brw.…

allerweltsarbeit

DWB2

allerwelts·arbeit

allerweltsarbeit f. : 1939 die einfache amöbenarbeit, die undifferenzierte allerweltsarbeit des einzellers Hamburger neurosen 5;

ALLTAGSARBEIT

DWB2

alltags·arbeit

DWB2 ALLTAGSARBEIT f. DWB2 gewöhnliche, normale tätigkeit, beschäftigung routinearbeit: DWB2 1861 eine allagsarbeit W. Hoffmann wb. 1,115 a …

Alparbeit

DRW

alp·arbeit

Alparbeit Gemeindefron gmain- u. albenarbait oJ. Tirol/ÖW. IV 91 Faksimile

Amtsarbeit

Adelung

amts·arbeit

Die Amtsarbeit , und noch häufiger im plur. die -en, Arbeiten, wozu man vermöge seines Amtes verbunden ist.

ANFÄNGERARBEIT

DWB2

anfaenger·arbeit

DWB2 ANFÄNGERARBEIT f. DWB2 unausgereifte leistung, frühwerk (eines künstlers), zu anfänger 3: DWB2 DWB2 ⟨1909⟩ eins (bild) aus meiner frühe…

Ableitungen von arbeit (15 von 15)

arbeite

BMZ

arbeite swv. 1. ohne object, strenge meine kräfte an. nu lôn iu, sprach Brûnhilt, daʒ iuch des an ir niht bevilt ob iuch iht arbeiten tuot i…

bearbeiten

DWB

bearbeiten , operam dare, elaborare, nnl. bearbeiden, 1 1) früher nur sich bearbeiten, sich mühen, befleiszigen, id agere: dasz i. maj. geru…

bearbeitung

DWB

bearbeitung , f. cultura, elaboratio: der kirchenglaube geht in der bearbeitung der menschen zu einem ethischen gemeinen wesen vor dem reine…

erarbeite

BMZ

erarbeite swv. erwerbe durch arbeit. Bert. 131. gest. Rom. 39.

erarbeiten

DWB

erarbeiten , labore acquirere, elaborare. 1 1) mhd. und irʒ dan kûme erarbeitent mit iuwerm sweiʒe. Berth. 131 . 2 2) nhd. wo mit hast du so…

Erarbeitung

LDWB2

Er|ar|bei|tung f. (-,-en) (Ausarbeitung) elaboraziun (-s) f.

gearbeite

BMZ

gearbeite swv. bin in 'arbeit'. a) ohne casus. ich bin gereht bereit unz an den tôt, der sêle ze gelaite daʒ der lîp gearbaite pf. K. 111,34…

gearbeiten

Lexer

ge-arbeiten swv. BMZ intr. in arbeit sein Rul. Mgb. 290,12. Chr. 1. 171,31 ; tr. durch arbeiten erwerben Gen. , mühe verwenden auf a.Heinr.

Missarbeit

RhWB

Miss-arbeit -ęrbət Duisb m.: missratenes Stück A.

unarbeit

DWB

unarbeit , f. , niedrige, verabscheute arbeit, niedrigster dienst Staub-Tobler 1, 297. 422 . s. un- IV B: zue Thomys muosten sy ( die christ…

urarbeit

DWB

urarbeit , f. : rückkehr zur handarbeit als zur u. W. H. Riehl d. d. arbeit 211 . —

verarbeite

DWB

verarbeite , f. verarbeitung: ergreiffe denjenigen sack, der ausz dem flachs Jovis (ist zu teutsch zinn) durch die verarbeite der jovial- un…

verarbeiten

DWB

verarbeiten , verb. durch arbeit aufbrauchen, durch bearbeitung umformen. mhd. nachweisbar Lexer 3, 70 ; ver-, vorarbeiden, elaborare Dief. …

verarbeitung

DWB

verarbeitung , f. in der älteren sprache nicht nachgewiesen, erst von Adelung versuch 5, 1373 aufgeführt. 1 1) das verarbeiten als handlung:…

zerarbeiten

DWB

zerarbeiten , verb. , 1) trans. ( jünger als 2) durch arbeit entstellen, zerfurchen: ein nervöses, zerarbeitetes gesicht G. Hirschfeld mütte…