lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

was

ahd. bis spez. · 25 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
33 in 25 Wb.
Sprachstufen
8 von 16
Verweise rein
157
Verweise raus
80

Eintrag · Adelung (1793–1801)

Was

Bd. 4, Sp. 1393
Was, ein indeclinables Pronomen, welches auf doppelte Art gebraucht wird. 1. Als ein fragendes Pronomen, doch nur nach sehr unbestimmten Dingen zu fragen, von welchen nicht entschieden wird, ob es Personen oder Sachen sind, und zugleich ohne Rücksicht auf Zahl oder Geschlecht. Was ist das? Was sagst du? Was folgt daraus? Was gibt es? So unbestimmt nun auch dieses was an sich ist, so bestimmt kann es doch nach der Art oder Beschaffenheit eines Dinges fragen, wenn das für noch hinzu kommt. Was für ein Mensch ist das? Was für Bücher liesest du? Was für Geld ist das? Zu was für einem Zwecke? Aus was für einem Lande ist er? Da denn die Frage auch in einen Ausruf übergehen kann. Was für Menschen sind das! O, was für eine Thorheit! Was für ein liebliches Summsen schwärmet um mich her! Geßn. Das Pronomen hier von der Präposition zu trennen, ist zwar im gemeinen Leben sehr häufig, aber in der edlern Schreibart unerlaubt, weil es die ganze Construction zerrüttet. Was liesest du für Bücher? Was würden wir für große Männer haben! Gell. besser, was für große Männer würden wir haben! Was das für ein weiser Spruch ist! Was haben sie mir denn für einen Antrag zu machen? Noch[] unerlaubter ist es, das für nach Oberdeutscher Art wegzulassen. Was Volk! was Leute! Zu was Ende? Auf was Weise? Was Anmuth hat mir deine Red erregt, Opitz. Welchem Uebelstande durch den ehedem üblichen Genitiv nicht abgeholfen wird. Venus grämt sich ja, was ist Leides ihr geschehn, Gleim. In den gemeinen und vertraulichen Sprecharten wird dieses Fragewort häufig für warum gebraucht, welches aber in der edlern Schreibart zu vermeiden ist. Was lachtest du? Was flatterst du so müßig hier im Rosenbusch? Geßn. Sagen sie mir nur, was sie mir so viel von den bösen Zeiten vorpredigen? Gell. Was quälen sie mich mit ihrer Gelehrsamkeit? Gell. Denn was sollte man sich eines Wortes wegen lange quälen, eben ders. Was wird so manches Wort von Schuld und Dank verlohren? Schleg. Wo es noch dazu Dunkelheit macht. Zu den im gemeinen Leben und der vertraulichen Sprechart üblichen Arten des Gebrauches dieses Vorwortes gehören noch folgende. (a) Wenn man jemandes Worte nicht verstanden hat, und man fragt elliptisch und absolute, was? für, was sagten sie, so ist es ungesittet. Ein wenig höflicher ist in solchen Fällen, wie? (b) Als eine Formel des Unwillens. Ey, was! Betrug? Ey was Betrug! Ach, was heirathen! was Frau! Less. (c) Für um wie viel. Was bist du nun glücklicher geworden? Was bist du nun damit gebessert? 2. Als ein indeclinables relatives Pronomen, einen Satz auf ein Etwas zurück zu führen, von welchem nicht bestimmt ist, oder nicht bestimmt werden soll, ob es ein selbstständiges Ding ist, oder nicht, folglich auch ohne Rücksicht auf das Geschlecht. Das, was du mir sagest. Alles was ich weiß. Das schönste, was ich nur gesehen habe. Es sey, was es wolle. Du weißt, was er sagte. Thue, was ich dir befehle. Es ist nicht Unverschämtheit oder Habsucht, was mich so kühn macht. Was setzt in diesen Fällen allemahl entweder das Determinativum dasjenige oder das voraus, oder doch ein ähnliches Subject, dessen Selbstständigkeit nicht bestimmt ist, oder nicht bestimmt werden soll. Ist sie bestimmt, so wird ein persönliches Relativum erfordert. Die Liebe, welche ich empfinde, nicht was. Selbst wenn das Selbstständige, worauf sich das Relativum beziehet, ein Neutrum ist, sollte eigentlich nicht was, sondern welches, stehen, indem das erstere weder Person noch Geschlecht bestimmet, hier aber das letztere ausdrücklich bestimmt ist. Nicht, ein Kind, was noch unmündig ist, sondern welches. Ob nun gleich was ein Relativum ist, und also eigentlich im Nachsatze stehen sollte, so kann es doch auch sehr oft im Vordersatze stehen, oder vielmehr, der Nachsatz kann nach einer sehr gewöhnlichen Inversion die Stelle des Vordersatzes einnehmen, da denn das was die Gestalt eines Determinativi bekommt, es mag der Vordersatz mit das darauf folgen, oder entweder das das oder auch der ganze Vordersatz verschwiegen werde. Was ich dir sage, das thue. Was mich so kühn macht, ist nicht Unverschämtheit. Was von Katzen kommt, das mauset gern. Was ich sage, ist wahr. Aber was am schlimmsten ist, so u. s. f. Was mich betrifft, so u. s. f. Was kann indessen auch hier mit der Präposition, für, verbunden werden, die Art und Beschaffenheit genauer zu bezeichnen, und alsdann gilt wieder eben das, was schon oben von dem was für gesagt worden. Besonders erfordert die Deutlichkeit und die gewöhnliche Wortfolge auch hier, das was für nicht zu trennen. Sie wissen nicht, was Herrschaften für eine Noth mit dem Gesinde haben, Gell. besser, was für eine Noth Herrschaften u. s. f.[] Theils vertrauliche, theils provincielle und fehlerhafte Gebrauchsarten dieses Relativi sind. (1) Für etwas; ein im gemeinen Leben aller Provinzen häufiger Fehler. Weißt du was Neues? Wollt ihr was? Wenn du was brauchst, so komme. Ich merke so was. Ich habe hier was zu thun. So was thue ich nur zur höchsten Noth. Der Tag ist hin, hast du was Nützliches gethan? Gell. (2) Besonders, wenn dieses etwas für ein wenig stehen sollte, Es müsse dieß was klärlich erscheinen, Opitz. (3) Für wie sehr und so sehr. Er läuft, was er kann; besser, so sehr als er kann. Du glaubest nicht, was die Leute heucheln können; besser, wie sehr. (4) Eine Versicherung zu begleiten; in der vertraulichen Sprechart. Was ich ihnen sage, sie können die Frau Muhme jetzt nicht sprechen, Gell. d. i. ich versichere ihnen, u. s. f. Was ich ihnen sage, er ist wirklich todt. Anm. 1. Da dieses Pronomen indeclinabel ist, so kann es nur alsdann gebraucht werden, wenn der Nominativ und Accusativ erfordert wird, weil diese beyden Casus im Deutschen ohnehin keine Declinations-Zeichen haben. In den übrigen Casibus müssen andere Pronomina Statt dessen gebraucht werden. Anm. 2. Weil nun dieses Pronomen so unbestimmt ist, daß es auch nicht einmal Casus bezeichnen kann, so leidet es auch im Hochdeutschen keine Präposition vor sich, es sey nun fragend oder beziehend, sondern fließt, seiner Wurzel nach, mit der Präposition in eine relative Partikel zusammen, auch wenn die Präposition einen Accusativ erforderte. Nicht, an was liegt es? auf was verlässest du dich? aus was wird das gemacht? ich weiß nicht, durch was es verursacht worden; für was hältest du mich? sage, von was du lebst, u. s. f. sondern, woran, worauf, woraus, wodurch, wofür, wovon u. s. f. Siehe Wo. Nur wenn für mit dem was verbunden wird, stehet jedes besonders: aus was für Absicht; durch was für Mittel; mit was für einem Grunde; auf was für eine Art; zu was für einem Ende. Anm. 3. Im Kero huuaz, bey dem Ottfried uuaz, im Niederdeutschen hingegen wat, im Engl. what.
6670 Zeichen · 93 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    wasAdj.

    Köbler Ahd. Wörterbuch

    was , Adj. nhd. scharf, streng, wild, spitz, rauh, schuppig, holperig, stachelig, Schwert (= was subst.) ne. sharp (Adj.…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    WASadj.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +7 Parallelbelege

    WAS , WAHS adj. scharf. die erste form ist die ursprünglichere, die zweite (vgl. den mamen Wahsmuot) entstellt. ahd. hwa…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    wasN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    was , N. nhd. Wachs Vw.: s. bōm-, ge-, har-, hēit-, holt-, klock-, klockestücke-, klōt-, krōch-, mēde-, pōten-, sēgel-, …

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Was

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Was , ein indeclinables Pronomen, welches auf doppelte Art gebraucht wird. 1. Als ein fragendes Pronomen, doch nur nach …

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    was

    Goethe-Wörterbuch

    was [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  6. modern
    Dialekt
    was

    Elsässisches Wb. · +9 Parallelbelege

    PfWB RhWB was [ unter dem Satzton wâs, sonst wàs allg. ] Fragefürw. was. Scherzantworten: Wās? — E Stück vom e Has is t …

  7. Sprichwörter
    Was

    Wander (Sprichwörter)

    Was 1. Bäter wat, as gar nicks, seggt dei Düwel, un et dei Bottermelk mit dei Stakelfork. ( Mecklenburg. ) – Raabe, 23; …

  8. Spezial
    was

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    was I pron. interr. 1 (welche Sache) ci ... pa 2 (warum) ciodí 3 (wieviel) tan II pron. rel. ci che III pron. indef. (et…

Verweisungsnetz

216 Knoten, 213 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 11 Hub 4 Wurzel 5 Kompositum 178 Sackgasse 18

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit was

3.950 Bildungen · 3.805 Erstglied · 135 Zweitglied · 10 Ableitungen

was‑ als Erstglied (30 von 3.805)

wasach

DWB

was·ach

wasach , n. im steir. rasenboden, collectivbildung zu wasen Unger-Khull 618 b . vgl. wäsich.

wasal

KöblerAhd

wasal , st. N. (a) nhd. Erde, feuchte Erde, Regen (M.), Regenguss ne. earth (N.), rain (N.) ÜG.: lat. pluvia? Gl, pluvium? Gl Q.: Gl, M (9. …

Wasaorden

Meyers

wasa·orden

Wasaorden (Grünes Band ), schwed. Verdienstorden, 26. Mai 1772 von Gustav III. bei seiner Krönung für Verdienst um Agrikultur, Handel, Indus…

Wasappel

WWB

was·appel

Was-appel m. wachsfarbener Apfel (Lippe WWB-Source:219:Oesterh Oesterh ).

Wasaramo

Meyers

Wasaramo , die Bewohner von Usaramo (s. d.).

wasbletihha

KöblerAhd

was·bletihha

wasbletihha , st. F. (ō)?, sw. F. (n)? nhd. Ampfer, Klette, Grind-Ampfer, Spitzampfer ne. sorrel, burdock ÜG.: lat. oxylapathon? Gl Q.: Gl (…

wasboden

DWB

was·boden

wasboden , m. rasenboden: sie wohnen gern bey den wassern ..., machen auch ihre jungen bey unsz uff den waasboden, oder in die maulwerffer-h…

Wasbodeⁿ

Idiotikon

Wasbodeⁿ Band 4, Spalte 1025 Wasbodeⁿ 4,1025 o.

Wasbō²ne

WWB

was·bone

Was-bō²ne f. [ Kr. Ahaus Ahs Kr. Steinfurt Stf Kr. Warendorf Wdf Kr. Halle Hal Kr. Wiedenbrück Wie Lst] Wachs-, Buschbohne (Phaseolus nanus)…

Wasbǖdel

WWB

was·buedel

Was-bǖdel m. Beutel, in dem Wachs ausgepresst wird. Den Wassbüel bruekt wie to’n Wass utpressen ( Kr. Warendorf Wdf Be).

wasc...

KöblerAhd

wasc... , . Vw.: s. wask...

wasca

KöblerAhd

wasca , st. F. (ō) Vw.: s. waska*

wascan

KöblerAe

wascan , st. V. (6) nhd. waschen, baden ÜG.: lat. lavare Hw.: vgl. anfrk. waskan, as. waskan*, ahd. waskan* (1), afries. *waska E.: germ. *w…

wasch

DWB

wasch , adj. scharf s. DWB wass und DWB wachs .

Waschbach

SHW

Wasch-bach Band 6, Spalte 267-268

Waschbase

SHW

Wasch-base Band 6, Spalte 267-268

Waschbock

SHW

Wasch-bock Band 6, Spalte 267-268

Waschbär

SHW

Wasch-bär Band 6, Spalte 267-268

waschecht

SHW

wasch-echt Band 6, Spalte 271-272

Wascherde

SHW

Wasch-erde Band 6, Spalte 275-276

was als Zweitglied (30 von 135)

Etwas

RDWB1

Etwas n (Lakune) шарм, обаяние, прелесть (чья-л.), изюминка перен. sie hat ein gewisses ~ - в ней есть какая-то изюминка, в ней есть шарм, в…

Ahwas

Herder

Ahwas , pers. Landschaft in d. Prov. Khusistan, am pers. Meerb. und der türk. Gränze; Hptst., 5000 E., Höhlenwohnungen und Ruinen.

alawas

EWA

ala·was

alawas, alahwas-hwasAWB adj., einmal Otfrid: ‚sehr scharf‘ (anord. allhvass). S. al, was. – alaziero adv., ein- mal Otfrid: ‚ganz herrlich‘.…

Anwas

WWB

An-was m. [verstr.] 1. das Anwachsen, Heranwachsen. De (Tiere) sind näo in’n Anwaß ( Kr. Herford Hfd Kr. Herford@Gohfeld Go ). De Böme sind …

Apfelwas

RhWB

apfel·was

Apfel-was -wās Kref-Linn m.: Baumgarten (es brauchen da nicht nur A.bäume zu stehen).

Ardflō²gewas

WWB

Ärdflō²-gewas alle Vegetabilien ( Kr. Osnabrück Osn WWB-Source:145:Klön Klön ).

balwas

BMZ

bal·was

balwas adj. auf übele weise scharf, d. i. stumpf. mîner vîende gewâfen sîn hiute alsô palwasse als wære mîner vrouwen sant Marîen vahse fund…

beswâs

MNWB

bes·was

beswâs , beswês nahe zugehörig, verwandt.

Bluemenwas

ElsWB

bluemen·was

Blueme n was f. Blumentopf, Vase zum Einsetzen eines Blumenstrauchs oder zum Einstellen eines Strausses in Wasser Str. Ruprechtsau .

bômwas

MNWB

bom·was

* bômwas , n. , Baumwachs (zum Verbinden der Bäume beim Pfropfen). Nd. Jb. 43, 68.

Britzelwas

RhWB

Britzel-was wōs Bitb-Geichl m.: niedriges, zähes, binsenähnliches Gras in der Grasnarbe der Wiese, das beim Mähen leicht der Sense entgeht, …

bōmwas

KöblerMnd

bōmwas , N. nhd. Baumwachs E.: s. bōm, was L.: MndHwb 1, 315 (bômwas) Son.: jünger

crogwas

KöblerMnd

crogwas , N. Vw.: s. krōchwas

Dewas

Herder

Dewas , auch Fereschthehas, heißen in der indischen Religion die Geister der ersten der 3 Gunawelten, welche der Brahma (s. d. Art.) nach Wi…

d.nwas

MNWB

d.-nwas Wachs zur Taufkerze, von der Taufkerze (zu Zauberei und Sympathie gebraucht).

Dreissdirwas

RhWBN

Dreiss-dir-was Lennep-Radevormwald m.: du bös en leiwen Dritdiwat spöttisch.

Duurnwas'

MeckWB

Wossidia Duurnwas' f. Dornenbündel auf dem Hakeltun. Mnd. dornwase.

dörchwas

KöblerMnd

dörchwas , Sb. nhd. „Durchwachs“, Bruchkraut ÜG.: lat. bupleurum rotundifolium? Q.: DW2 (1485) E.: s. dörch (1), was W.: s. nhd. (ält.) Durc…

eªtwas

WWB

eªtwas Pron.Indefin. [verstr. bes. südl.] 1. irgend etwas. Hei heww keine Liune, etwas to dohn ( Kr. Halle Hal Kr. Halle@Loxten Lo ). Giw me…

ei(n)was

Idiotikon

ei(n)was Band 16, Spalte 1776 ei(n)was 16,1776

eswas

Idiotikon

eswas Band 1, Spalte 595 eswas 1,595

eteswas

Idiotikon

ete·swas

eteswas Band 1, Spalte 595 eteswas 1,595

etswas

DWB

etswas , mhd. ëteswaʒ, aliquid, gen. ëteswës: mir wehset ëteswaʒ hier an, daʒ minne meinet unde man. Trist. 28, 27 ; ze hove wielten ëteswës…

etwas

DWB

etwas , aliquid, ahd. ëddeshuaʒ, doch bei N. ëtewaʒ ( Graff 4, 1192 ), mhd. vorwiegend ëteswaʒ, ëtswaʒ, in Kelles spec. 146 ëttewaʒ, ëttiwaʒ…

Ableitungen von was (10 von 10)

bewasen

Lexer

be-wasen swv. mit rasen (wase) bedecken Hans 2194.

entwasen

GWB

entwasen wohl: von Dunst, Rauch befreien 1) , hier iSv Zauberspuk (‘Flammengaukelspiel’) verschwinden lassen Faust den Heroldstab fassend. E…

erwas

AWB

erwas Gl 4,93,42 s. elo.

erwasen

DWB

erwasen , exherbare, erjäten, das gras ausraufen. Frisius 505 b . Maaler 119 c , gegenüber dem wasen herbescere. Maaler 485 a , vgl. DWB erg…

gewas

DWB

gewas , gewass , n. , mittelniederd., mitteld. nebenformen zu gewächs, vgl. sp. 4710. 4726.

urwasen

DWB

urwasen , m. , ursprünglicher wasboden (ur- C 4 c), in schwäb. flurnamen. Haltaus 2012 ; Fischer 6, 311 . —

verwas

Lexer

ver-was prät. s. verwësen.

verwase

BMZ

verwase swv. bedecke mit rasen. der sælden wec was in verwaset, der rehte geloube was in vergraset Mart. 54,220.

verwasen

DWB

verwasen , v. , zu wasen rasen, rasenstück ( s. th. 13, sp. 2276); mhd. wb. 3, 534; Lexer 3, 296 ; nhd. nur in älterer zeit: in einen alten …

wase

DWB

wase , f. md. und nd. nebenform zu base, die noch jetzt in der volkssprache lebt. 1 1) die form begegnet am Mittelrhein ( meist im dimin. wä…