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wase

ae. bis Dial. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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22 in 14 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

wase

Bd. 27, Sp. 2272
wase , f. md. und nd. nebenform zu base, die noch jetzt in der volkssprache lebt. 11) die form begegnet am Mittelrhein (meist im dimin. wäsi, wäs s. auch wäschen) Askenasy 123. Kehrein 439. Schmidt Westerwald 317. Schmidt Siegerland 15, in Hessen Crecelius 895. zeitschr. f. hd. mda. 3, 262, Henneberg Frommann 2, 494, Thüringen Hertel 254. Hentrich 57. Regel 284. Herwig 31. Döring 2, 87, auch am Oberharz Herrig 60, 443, in Nordthüringen Schultze 46, am Unterharz Liesenberg 218 und im Mansfeldischen Jecht 122; in den weiter östlichen md. mundarten nicht nachzuweisen, sie musz aber nach dem auftreten bei Gellert (3 b) früher auch dem obersächs. bekannt gewesen sein. auf nd. boden fehlt sie jetzt im ndfränk., kommt aber im ndsächs. von Westfalen bis Pommern vor Bauer-Collitz 112a. Woeste 316. Frommann 6, 492 (Lippe). Schambach 288. nd. jahrb. 30, 30 (Quedlinburg). Danneil 245. Stürenburg 326a. brem. wb. 5, 201. Schütze 4, 342. Dähnert 540. im wesentlichen entspricht die verbreitung in den älteren quellen: ahd. wasa, amita Steinmeyer-Sievers gl. 2, 377, 43. 3, 66, 70. 363, 65 (Id). 390, 36 (gl. Hild.). 715, 39. 4, 257, 31 erscheint nur in md. glossaren oder solchen, die mit md. oder nd. elementen versetzt sind; in mhd. zeit begegnet die form bei Nassauern, Hessen und thüringern, auch zuweilen auf nd. boden (häufiger hier das dimin. weseke s.wäschen); das auftreten bei Schueren beweist, dasz sie bis ins Clevische reichte (sonst nicht ndl.). im 16. jahrh. machen Luther und Alberus von der form gebrauch, im 17. der Hesse D. v. d. Werder; sie wird auch von Hulsius 273 wase, vatterschwester, zia verzeichnet und von Schottel 1439 und Stieler 100 neben base angeführt. im 18. jahrh. scheint nach dem vorkommen bei Gellert u. a. wase noch in der md. und nordd. umgangssprache üblich gewesen zu sein, wie auch Adelung (wie vorher Ludwig und Rondeau) wase neben base zuläszt; auch lexikalische werke wie Hayme (1738) 1294 und Zedler 53, 41 führen das wort in dieser form noch an, hauptsächlich wol mit rücksicht auf die urkundensprache. Nieremberger bezeichnet es durch * als veraltet. jetzt ist es auf die volksdialekte beschränkt. 22) das w von wasa, das auf b zurückgeht, ist nicht mit Schröder anz. f. d. alt. 24, 19 aus dem einflusz des folgenden s zu erklären, auch nicht mit Bugge beitr. 13, 176 aus zusammensetzungen wie grôtbasa (vgl. mhd. negwer aus nabeger, nageber) abzuleiten, sondern hat wol in einer bei koseformen häufigen angleichung des silbenanlauts (vgl. Peppi aus Seppi u. dgl.) seinen grund; ein vorauszusetzendes * baswa (daraus *waswa) wird durch mlat. (langob.) barbas 'vaterbruder', ital. barba 'onkel' sehr wahrscheinlich wird, vgl. Kluge 8 40; das w von *baswa, *waswa ist dann in den obliquen casus des schwach flectirenden fem. (baswûn > basûn) lautgesetzlich ausgefallen. eine koseform, die sich an vater anschlieszt, ist base, wase jedenfalls; das erwähnte alte masc. (dazu unser baas) läszt es aber doch etwas unsicher erscheinen, ob wirklich die formen, wie schon J. Grimm annahm und Bugge a. a. o. weiter zu begründen versuchte, durch zusammenziehung aus vaterschwester (germ. *faðerswesô) entstanden sind. 33) bedeutung. 3@aa) in den mhd. belegen, soweit sie eine sichere beurtheilung gestatten, ist wase ausschlieszlich die schwester des vaters, amita, wie vetter (vgl. th. 12, ii, 27) ursprünglich nur der bruder des vaters ist: Thelamon Esionam mine (Paris') wasen mit gewalt nam. Herbort v. Fritslar troj. krieg 2568; den selben brudern in ir sichhuis beseczen ich eyn bette, daʒ myr wart von mynre wasen Limburger chronik, urkunden 124, 53 (1372) Wyss; von mynre seligen wasen wyngarte 125, 3; daʒ hinneforth eldirvatir und eldirmuter neher sii sullen erbe uffzunemene deme kinde danne vetire, wase odir oheme Lambert rathsgesetzgebung von Mühlhausen 152 (1356); dy kint dy teylen mit ören vettern und wasen an öres vater oder muter stad stadtrecht von Rudolstadt bei Michelsen rechtsdenkm. aus Thüringen 218; der derthe gang (der sippschaft) gehit usz zu den beyden sieten, also von den vettern, ohemen, wassen, mumen, und erin kinden Purgoldts rechtsbuch 1, 20 Ortloff; mines bruder odder swester kindes kinth, odder myns vettern odder wasszen, ohemen odder mumen kinth Ortloff rechtsbuch nach distinctionen 6, 11; Priamus ... gedachte tag unde nacht an das obil, das om die Krichen gethan hatten, unde besundern das sie seyne swester Exiona kebisz halben hilden gefangen ... do sprach seyn szon Paris ... szo laszet mich, lieber vater, die (Helena) holen keigen Exionam unszer waszen Joh. Rothe düringische chronik 36 Liliencron; in dem selben jare starp die erluchte furstynne frawe Elsebeth lantgrafynne zu Hessin ..., die eyne wasze was der fursten marggraven Frederichs Balthasars unde Wilhelmis unde muthir der lantgrafin von Hessin 616; wil ich in Franckrich besenden zuo der edelen konigynnen Wyszblume, die myn recht wase ist Huge Scheppel 10b, 32 neudr.; amita, wase, wasze Diefenbach gl. 30c (zwei hd. und ein nd. glossar). auch Luther kennt es so: aber ich glaube viel mehr, das sie (Jochebed) Gersons ... schwester sey gewesen und Amrams (des brudersohns von Gerson) wase, das sie im andern gliede in angehöret und seines geblüts gewesen sey 16, 102, 15 Weim. ausg. damals hatte sich aber die bedeutung allgemein zu 'tante' erweitert; Luther gebraucht es auch für die frau des vaterbruders: du solt deines vatern bruder schambd nicht blöszen, das du sein weib nemest, denn sie ist deine wase 3 Mos. 18, 14; ferner auch für mutterschwester: nach der schrifft mag ich wol nemen meine muhme herunter zu rechnen, nicht hynauffwerds, das ist: meines bruders odder schwester tochter, aber nicht des vaters odder muter bruder noch schwester, wiewol sie beyde ynn gleichen gelied sind, muhmen odder wasen, junge und alte werke 24, 366, 9. auch sonst ist es die mutterschwester: matertera, wase, wasze, wasz Diefenbach gl. 351b (rheinische und ein thüring. gl.); eyn moey, moeder, wase s.eynre moider suster, matertera Schueren Teuthonista 237 Verdam; matertera, eine medder oder wasze Trochus E 2b; so auch bei Alberus: ein jung frosch stunt nit ferr davon, derselb war seiner (des weibl. froschs) schwester son ... drumb er zu seiner wasen trat. fab. 46, 25 Braune; auch germana, wase Diefenbach gl. 261a (mlat. hd. böhm. wb. 1470) ist vielleicht so zu deuten. die wörterbücher kennen bis ins 18. jahrh. das wort meist als 'amita', doch wird es daneben auch als 'mutterschwester' angegeben z. b. bei Ludwig und Nieremberger. allgemein als 'tante' erscheint das wort auch jetzt fast allgemein in den md. und nd. idiotiken, und z. th. wird ausdrücklich bemerkt, dasz die bei base als schriftsprachlich geltende bedeutung 'cousine' nicht volksüblich ist. 3@bb) im 16. jahrh. (vgl. entsprechend bei base schweiz. idiot. 4, 1648. Fischer 1, 663 und zeitschr. f. hd. mda. 1, 241) erscheint wase ausgedehnt auf die weiblichen nachkommen der tante, besonders die cousine, auch die nichte und überhaupt weibliche seitenverwandte. ältere belege sind unsicher: daʒ min wase sal bliben bi alme dem gude daʒ ich uʒwendig des ordenes laʒen als iere libgedinge und nach yerme dode Johan, myner suster son urkundenbuch des klosters Arnsburg 406 (nr. 627, v. j. 1332). aber für Luther ist auch die bedeutung 'cousine' gesichert: dan sye (Lea) wasz seyne (Jacobs) wasze werke 9, 403, 33 Weim. ausg.; alles, was meyns weybs geschwister kind ist, und was sie yhr mummen oder waszen heyszt 10, ii, 281, 20 (hier vielleicht allgemein 'cognata'). Alberus dict. hat bb 1a amita, patris soror, mein wase, aber bb 2b cognata, ein mumm, wase, base, nifftel und ee 3b ein was, cognata. ebenso 'weibliche seitenverwandte': woilgeboren fruntlich herczlich liebe wase, e. l. woilfardt und gesontheit, auch des woilgeborn e. l. gemail, unszers fruntlichen herczen lieben vittern ... mitteil. des ver. f. nass. altertumskunde 1899/1900, 61 (1553); ihre waase hat sich einkleiden lassen neueste briefe z. beförd. der freundschaft u. weltweisheit (Gotha 1763) 100. 'cousine': Astolfo hette wol auch niemand finden können, dem er den Rabican itzt lieber möchte gönnen, als dieser seiner waas' und freundin Brademante. D. v. d. Werder Ariost XXIII, 11, 5. 'nichte': fr. Damon. lassen sie es (das los) Carolinchen. es ist ja meine waase. sie haben ja vermögen genug ... hr. Damon. nun ... weil deine muhme eine vater- und mutterlose waise ist Gellert 3, 339 (d. loos 5, 9). aus den mundarten wird die bedeutung 'cousine' nicht häufig besonders angegeben, wohl aber findet sich wase, frau wase allgemein als verwandte oder freundin Crecelius 895. Kehrein 439. Schmidt Westerwald 317. Liesenberg 218. Bauer - Collitz 112a. Schambach 288. Danneil 245. nd. jahrb. 30, 30 (Quedlinburg). daraus entwickelt sich wie bei base (Fischer 1, 664) die bedeutung 'concubine': und christlich ehestandt ihm nicht gefelt, sondern das man ihn moge aus vordacht laszen, so helt er nun bey sich seine wasen. geschichtl. volksdichtung Braunschweigs (1600), zeitschrift des Harzvereins 34, 56. 3@cc) aus der bedeutung 'tante' ist wase als ehrende anrede an ältere frauen hervorgegangen Hentrich 57 (vgl. auch wäschen); so wird in manchen gegenden (vgl.base Martin-Lienhart 2, 94. 95. Fischer a. a. o.) die frau im hause, die dienstherrin wase genannt Kehrein 439: sonst hiesz die hausfrau bei dem gesinde die 'waas'. auch selbst fremde, nicht zu junge frauen wurden mit wääsgen angeredet zeitschr. d. ver. f. volkskunde 12, 315 (obere Nahe); wês 'hausfrau, groszmutter' wb. der luxemb. mda. 485. dann, namentlich in zusammensetzungen, überhaupt weibliches wesen; so heiszen in Frankfurt die backwarenverkäuferinnen weckwäsen Askenasy 123.
9802 Zeichen · 238 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    waseSb.

    Köbler Afries. Wörterbuch

    wase , Sb. nhd. Schlamm ne. mud (N.) Hw.: vgl. ae. wāse Q.: R, E, H E.: s. germ. *waisō-, *waisōn, Sb., Schlamm W.: nfri…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    WASE

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +6 Parallelbelege

    WASE s. BASE.

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    wasest. F., sw. F.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    wase , st. F., sw. F. Vw.: s. wāse*

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Wase

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Wase , eine Verwandte, S. Adelung Base .

  5. modern
    Dialekt
    Was(e)

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Was(e) , Wase n [Wâsə f. Lutterb. ; Wâs f. Su. Str. Hf. ; Wâsə m. Ingersh. Molsh. Saarunion ; Wôsə m. Bisch. ; Demin. Wá…

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171 Bildungen · 160 Erstglied · 10 Zweitglied · 1 Ableitungen

wase‑ als Erstglied (30 von 160)

Wase(n)bleiki

Idiotikon

Wase(n)bleiki Band 5, Spalte 61 Wase(n)bleiki 5,61

Wase(n)bluem

Idiotikon

Wase(n)bluem Band 5, Spalte 91 Wase(n)bluem 5,91

Wase(n)bürst(e)li

Idiotikon

Wase(n)bürst(e)li Band 4, Spalte 1611 Wase(n)bürst(e)li 4,1611

Wase(n)gëlt

Idiotikon

Wase(n)gëlt Band 2, Spalte 274 Wase(n)gëlt 2,274

Wase(n)mann

Idiotikon

Wase(n)mann Band 4, Spalte 286 Wase(n)mann 4,286

Wase(n)meister

Idiotikon

Wase(n)meister Band 4, Spalte 534 Wase(n)meister 4,534

Wase(n)meisterī

Idiotikon

Wase(n)meisterī Band 4, Spalte 535 Wase(n)meisterī 4,535

Wase(n)metzger

Idiotikon

Wase(n)metzger Band 4, Spalte 628 Wase(n)metzger 4,628

Wase(n)mutteⁿ

Idiotikon

Wase(n)mutteⁿ Band 4, Spalte 573 Wase(n)mutteⁿ 4,573

Wase(n)platz

Idiotikon

Wase(n)platz Band 5, Spalte 263 Wase(n)platz 5,263

Wase(n)port

Idiotikon

Wase(n)port Band 4, Spalte 1630 Wase(n)port 4,1630

Wase(n)posch(en)

Idiotikon

Wase(n)posch(en) Band 4, Spalte 1766 Wase(n)posch(en) 4,1766

Wase(n)rëcht

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Wase(n)rëcht Band 6, Spalte 307 Wase(n)rëcht 6,307

Wase(n)schollen

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Wase(n)schollen Band 8, Spalte 600 Wase(n)schollen 8,600

Wase(n)schübel

Idiotikon

Wase(n)schübel Band 8, Spalte 90 Wase(n)schübel 8,90

Wase(n)stock

Idiotikon

Wase(n)stock Band 10, Spalte 1769 Wase(n)stock 10,1769

Wase(n)stuck

Idiotikon

Wase(n)stuck Band 10, Spalte 1837 Wase(n)stuck 10,1837

Wase(n)tampf

Idiotikon

Wase(n)tampf Band 12, Spalte 1909 Wase(n)tampf 12,1909

wasegarte

KöblerMhd

wase·garte

wasegarte , sw. M. nhd. Grasgarten Q.: Urk (1285) E.: s. wase (1), garte W.: nhd. DW- L.: WMU (wasegarte N285 [1285] 1 Bel.)

Wasego

KöblerAhd

was·ego

Wasego , ON nhd. Vogesen ne. Vosges ÜG.: lat. Vosegus Gl Q.: Gl (11. Jh.) E.: aus dem Kelt.?

Wasegua

Meyers

Wasegua , Bewohner von Useguha (s. d.).

wasele

KöblerMnd

was·ele

wasele , sw. F., st. F. nhd. Wiesel ÜG.: lat. mustela Hw.: s. waselen; vgl. mhd. wisele E.: s. mhd. wisele, sw. F., st. F., Wiesel; ahd. wis…

waselen

KöblerMnd

wase·len

waselen , N.? nhd. Wiesel ÜG.: lat. mustela Hw.: s. wasele E.: s. wasele L.: Lü 558a (wasel[e]/waselen)

waselig

RhWB

waselig, wäselig -a-, –ę- Bernk , Rip (doch s. bei Wesen) Adj.: unruhig, lebhaft, emsig. RA.: Su w. wie ne Franzus Dür .

Waselkorb

RhWB

wasel·korb

Wasel-korb -kørf Rees-Weselerwald m.: gewöhnlicher Marktkorb mit Henkel.

waseln

RhWB

was·eln

waseln selten (vgl. quaseln) Rip schw.: 1. schwatzen Sieg-Ägid , Siegld-Fellinghsn (Waselkopp). — 2. sich unruhig im Bett umherwälzen; de wo…

Wasemacker

SHW

Wasem-acker Band 6, Spalte 281-282

wase als Zweitglied (10 von 10)

bluomenwase

MWB

bluomen·wase

bluomenwase swM. ‘Blumenwiese’ manig richer blvͦmenwase / daz velt hie beschoͤnt TürlArabel *A 258,14. *A 264,24 MWB 1 903,40; Bearbeiter: T…

bruwase

KöblerMnd

bru·wase

bruwase , Sb. nhd. Brouage, Salz aus Brouage Hw.: s. bruwaisch E.: s. ON Brouage; wohl von mlat. brucum, N., Sumpf, Bruch (M.) (1); ahd. bru…

burwāse

MNWB

bur·wase

burwāse , bor- , burwasse , browas(i)e , bruwas(se) (s. d.) Brouage, Salz von Brouage, des burwasses soltes (Baiensalzhandel).

halewase

MNWB

hale·wase

halewase „ de soltsoden de se in Rüüstland hadden de synt dyt jar vordrunken, und hebben geyne halewase und möten yt solt van hyr halen ” Ha…

upwāse

MNWB

° upwāse , pl. : Stangen für den Weingarten, „ 6 ß vor 2 voder upwase ” (Nd. Jb. 39, 116: Brschw. Stadtrechnungen).

ërdewase

MWB

ërdewase swM. ‘Rasenstück’ die vüeze hâte er gesat / an eine wunderenge stat. / daz was ein kleiner erdewase, / gewurzet âne kraft mit grase…

Ableitungen von wase (1 von 1)

verwase

BMZ

verwase swv. bedecke mit rasen. der sælden wec was in verwaset, der rehte geloube was in vergraset Mart. 54,220.