Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
bratze f.
bratze , f. tatze, vom bären u. s. w. auf die menschenhand übertragen: wolriechende handschuh tragen und darinnen krätzige bratzen. Abr. a s. Cl. 1, 90 ; beim anblick dieser bestien wird auch der kühneste verstummen, man stutzt, man hält sich in gefahr, die schwere bratzen regen sich. Brockes 6, 235 ; an seiner ( des tigers ) schweren bratzen sich ängstlich spreizendem gewühle. 7, 414 ; das wäre wol ewig schade, wenn ein so hübscher junger herr einem solchen meerkalb in den bratzen liegen sollte. Wieland 11, 131 ; in eben dem augenblicke, da er sich mit grauenvollem ekel aus den bratzen der zw…