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Zeichen

mhd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Wander
Anchors
44 in 19 Wb.
Sprachstufen
7 von 16
Verweise rein
178
Verweise raus
146

Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Zeichen

Bd. 5, Sp. 519
Zeichen 1. Alte Zeichen lügen (trügen) nicht. – Lehmann, II, 27, 37; Petri, II, 13; Simrock, 12004; Körte, 7073. »Die Hausmarke ist das rechtliche Eigenthums- und Besitzzeichen, von dem es im Sprichwort heisst: Alte Zeichen lügen nicht. Sie bleibt bei allem Wechsel der Besitzer oder des beweglichen Zubehörs eines Gutes für dieses stets dieselbe, und ist also erblich und käuflich .... Dass die Marke im deutschen Norden seit dem 13. Jahrhundert mit der heidnischen Rune zusammentrifft und wirkliche Runenzeichen enthält, ist durch zahlreiche und gewissenhafte Untersuchungen bestätigt .... Hält man diese Marken und Schnitze des Kerbholzes zusammen mit den altnordischen Runenzeichen so gleichen sich beide auffallend und sogar bis auf den Namen, denn auch im Gothischen hiess vrits (Riss) der Buchstabe, weil man das Schriftzeichen in Gestalt senkrecht und quergezogener Stäbe auf Steine und Holz einritzte. Ihre auf Buchenzweige eingeschnittenen Stabformen hat ihnen bekanntlich den Namen Buchstab (stobs, stofr) gegeben, und da solche Buchstaben nur bildliche oder symbolische Bedeutung haben konnten, so nannte man sie rûna, was ursprünglich Geheimniss bedeutet.« (Rochholz, Altdeutsches Bürgerleben, S. 180.) Holl.: Olde teken lieghen nie. – Oude merken liegen nu. (Harrebomée, II, 83a.) – Oude teekenen liegen nooit. (Harrebomée, II, 326b.) Lat.: Signa prius vera non sunt mendacia mera. (Fallersleben, 583.) Schwed.: Gambla märke ljuga intet. (Grubb, 242.) 2. Am Zeichen erkennt man die Waarenballen, und an den Reden die bösen Zungen. Frz.: Aux marques l'on connoit les bâles, et au parler les langues males. (Kritzinger, 442b.) 3. An fünf Zeichen erkennt man den Narren: er ist leicht zu erzürnen, gibt Geschenke solchen, die es nicht verdienen, bemüht sich um nichtige Dinge, unterscheidet nicht zwischen Freund und Feind und offenbart seine eigenen wie anderer Geheimnisse. – Löwenheim, 103, 29. 4. An Zeichen erkennt man die Herberge. – Winckler, XVIII, 62. Holl.: Het teeken wijst de zaak. (Harrebomée, II, 326b.) 5. Auch unter den zwölf himmlischen Zeichen gibt's einen Skorpion. – Parömiakon, 308. Keine Verbindung, Gesellschaft ist von unwürdigen Mitgliedern frei. 6. Das sicherste Zeichen des Wassermanns ist, wenn man kein Geld mehr hat, Wein zu trinken. Lat.: Nausea non poterit haec quem vexare marina, undam, cum vino mixtam, qui sumpfserit ante. (Chaos, 229.) 7. Das Zeichen wahrer Weisheit ist, die Narrheit der andern ruhig ertragen. – Altmann VI, 458. 8. Es geschehen Zeichen und Wunder. 9. Es gilt auch für ein Zeichen der Weisheit, seine Narrheit zu verdecken. – Altmann VI, 461. 10. Es ist ein böses zeichen, wenn dem Kranken dunkt, er sey gesund. – Lehmann, 431, 7. 11. Es ist ein gut Zeichen, sagte der Wolf, als er nüchtern einen Furz liess. – Fischart. 12. Es ist ein schlimm Zeichen, wenn die Henne kräht und die Frau das Meisterlied singt. – Frost, 32. Lat.: Non sane convenit, ut Hercules Omphale serviat. (Masson, 90.) 13. Es ist kein gutes Zeichen, wenn ein Mädchen nicht daheim bleiben kann. 14. Es ist kein gutes Zeichen, wenn man das Feierkleid an Wochentagen trägt. – Blass, 9. 15. Vier zaichen seind der waren lieb: stätz vmb einen sein, mitthailung der güeter, vertrawung der gehaimnussen, stille verhebung der laster, in gehaim, nit öffentlich gestrafft. – Rasch, 32. 16. Wer nicht das zeichen bringt, das für dem Daumen springt, dess ist sein sach nicht klar, wer sie gleich zehnmal war. – Henisch, 664, 47; Petri, II, 739. 17. Alle Zeiche fluchen. Nach den Worterklärungen zu P. Hebel's alemannischen Gedichten, alle Verwünschungsformeln aussprechen. 18. Da müssten Zeichen und Wunder geschehen. – Klix, 124. 19. Das ist sein zaychen (auch: sein kreyd, sein liuerey). – Granatapfel, 150a, 2. In dem Sinne: sein Beruf, sein Charakter. 20. Der ist in ainem gutten zaichen geborn. – Hauer, Kij2. Lat.: Albae gallinae filius. 21. Der ist in ainem vnrechten (unglücklichen) zaichen geborn. – Hauer, Kij2. Lat.: Quarta luna natus. (Hauer, Kij2; Binder II, 2742; Erasm., 53; Philippi, II, 123; Seybold, 476; Weber, II, 53.) – Propitio genio (sidere textro) natus. (Seybold, 461.) 22. Einem ein Zeichen auf den Buckel brennen. »Eine breslauer Kräuterin: Ihr unehrlicher Moan, ihr sêd a rechter Hôsdieb, ma seld ich a dervaur a Zeichen uf a Puckel brennen.« (Keller, 169b.) 23. Er ist dieses Zeichens nicht. »Er ist eines andern Zeichens. Man weiss nicht, wess Zeichens er ist.« Diese und ähnliche Ausdrücke und Redensarten finden ihre Erklärung in der altdeutschen Haus- und Hofmarke, deren Erforschung sich der Obertribunalrath C.G. Homeyer in Berlin ein paar Jahrzehnte gewidmet hat und worüber er das Ergebniss seiner Untersuchung in der Schrift: Die Haus- und Hofmarken (Berlin 1870) niedergelegt hat. Ein 1851 an das Obertribunal gelangter Process wegen eines Kirchenstuhls, in dem eine der Parteien ihren Anspruch auf einen Kirchenstuhl mit dem Hinweis auf ein Zeichen begründete, machte Homeyer auf die Bedeutung der »Hausmarke« aufmerksam, wozu die Wahrnehmung trat, dass das »Handgemal« des Sachsenspiegels bald für Handzeichen, bald für Hofgut gebraucht wird. »Die Marke«, sagt das Homeyer'sche Werk, »ist das Zeichen einer Person, wer es sieht, soll dabei an eine Person denken, der es angehört. Es ist wie ein Name, der im Hörer eine Vorstellung von der Persönlichkeit des Trägers erweckt; sie ist ein auf die Familie übergehendes Personenzeichen; sie heftet sich an das Grundstück, an andere Vermögensobjecte, an das Geschäft.« Die Gestalt der Marke ist unendlich verschieden. Dem Homeyer'schen Werke sind 44 lithographische Tafeln mit Marken aus allen Theilen des von der Sitte beherrschten Gebiets beigegeben. Das vierte Buch des Werks handelt von den Hausmarken in der Rechtsordnung, und das fünfte zeigt, wie sich der Gebrauch allmählich verliert. Den Schluss des 16. Jahrhunderts bezeichnet Homeyer als die Periode, wo das Institut der Marken zur weitesten Verbreitung gediehen war, wo jedermann sein Zeichen mit sich führte und allenthalben anbringt, wo Schulbuben, Gefangene auf Bänken und Wänden sich daran versuchen, wo allgemein gefragt werden konnte, wess Zeichens jemand sei. Ein Artikel über Homeyer's Haus- und Hofmarken findet sich in der Wochenschrift: Im neuen Reich, Leipzig 1871, Nr. 29, S. 742. 24. Er ist in das Zeichen des Widders gekommen. Seine Frau ist ihm untreu geworden. 25. Er ist nit im rechten Zeichen geboren worden. – Sutor, 166. 26. Er nimmt das Zeichen herein. – Klix, 124. 27. Es geschehen Zeichen und Wunder. – Eiselein, 656. 28. Ich bin in dem Zeichen geboren. – Meisner, 92. Soll eine Entschuldigung sein, um zu sagen, ich habe es thun müssen. 29. Jetzt geschehen keine Zeichen und Wunder mehr. (Ulm.) 30. Wenn nicht alle Zeichen trügen. 31. Wenn nicht Zeichen und Wunder geschehen. Der Ausdruck »Zeichen und Wunder« ist aus Apostelg. 5. 12 u. 14, 3 entlehnt, während 2, 19; 2, 22; 2, 43 u. 6. 8 von Wunder und Zeichen die Rede ist. (Büchmann, 10. Aufl., S. 219.) [Zusätze und Ergänzungen] 32. An vier Zeichen erkennet man den Mann: seine Weisheit, wenn er in Rechten ist; seine Geduld, wenn er in Noth ist; seine Demuth, wenn er gross ist, seinen Reichthum, wenn er todt ist. – Harssdörffer, 363. 33. Ein Zeichen geben mit der Stange, die den Laden schliesst. – Merx, 135. D.h. einen Wink mit dem Zaunpfahle.
7358 Zeichen · 172 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    ZEICHENstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +6 Parallelbelege

    ZEICHEN stn. zeichen. goth. taikns , ahd. zeihhan Gr. 1,679. 2,161. Ulfil. wb. 195. Graff 5,591. signaculum zeichen Dief…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Zeichen

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    Das Zeichen , des -s, plur. ut nom. sing. 1. Die Figur, die Abbildung einer Sache, das Bild derselben; eine veraltete, u…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Zeichen

    Goethe-Wörterbuch

    Zeichen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Zeichen

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

    Zeichen , arithmetische, chemische, musikalische, astronomische etc., s. die betreffenden Artikel.

  5. modern
    Dialekt
    Zeichen

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Zeiche n [Tsaiə Hi. ; Tsaiəχə Su. ; Tsaiχə O. Bf. Str. ; Tsæìχə K. Z. Betschd. ; Tsǽχə Barr ; Tsχə Wh. ; Tsáiχə N.; Pl…

  6. Sprichwörter
    Zeichen

    Wander (Sprichwörter)

    Zeichen 1. Alte Zeichen lügen (trügen) nicht. – Lehmann, II, 27, 37; Petri, II, 13; Simrock, 12004; Körte, 7073. »Die Ha…

  7. Spezial
    Zeichen, arbiträresn

    Dt.-Russ. phil. Termini · +17 Parallelbelege

    Zeichen , n , arbiträres знак , м , произвольный

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit zeichen

476 Bildungen · 238 Erstglied · 226 Zweitglied · 12 Ableitungen

Ableitung von zeichen

zeien + -chen

zeichen leitet sich vom Lemma zeien ab mit Suffix -chen, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

zeichen‑ als Erstglied (30 von 238)

zeichenære

Lexer

zeichen·aere

zeichenære stm. BMZ der zeichen u. wunder tut. Herôdes wânde zeichen vil von dem zeichenêre sehen Erlœs. 4728.

zeichen als Zweitglied (30 von 226)

Anzeichen

RDWB1

Anzeichen n (nicht immer "знак") das erste ~: первая ласточка идиом. , (первый) сигнал, знак первый симптом

Freizeichen

RDWB1

Freizeichen n (kein Bezug zu "свободный") длинный гудок, не занято разг.

Lebenszeichen

RDWB1

Lebenszeichen n ein ~ geben fest. - напоминать / напомнить о себе, дать о себе знать (а не "подавать признаки жизни")

Lesezeichen

RDWB1

Lesezeichen n (kein Bezug zu "знак") закладка

Ablaßzeichen

DRW

ablaß·zeichen

Ablaßzeichen ein ablasszeichen ist herrn vicario wegen einer seelmöß geben worden 1678 Unger,SteirWsch. 6 Faksimile

abzeichen

DWB

abzeichen , n. nota, zumal leibliches: seine groszen glänzenden, starren augen, das einzige erbliche abzeichen, das er von seinen vorvätern …

Adlerzeichen

DRW

adler·zeichen

Adlerzeichen Adler als Abzeichen der Pfleglinge des städtischen Kastenamts in Frankfurt am Main Büttel,FrankfArmenpfl. 43

Affect-Zeichen

Adelung

affect·zeichen

Das Affect-Zeichen , des -s, plur. ut nom. sing. in der Orthographie, ein orthographisches Zeichen, welches die Gemüthsstellung des Sprechen…

Almosen(s)zeichen

Idiotikon

Almosen(s)zeichen Band 17, Spalte 178 Almosen(s)zeichen 17,178

Alpzeichen

DRW

alp·zeichen

Alpzeichen Viehmarke viech auf der alp [soll] ... mit dem ... alpzeichen bezeichnet werden 1773 Wagner,ObertoggbgAlpk. 442

Amtszeichen

DRW

amts·zeichen

Amtszeichen mnd. ambachtsteykene I behördlicher Eichstempel oder Marktstempel [das Getreidemaß wird] mit der für. dur. ambt-zaichen geprent …

Angedänkzeichen

Idiotikon

Angedänkzeichen Band 17, Spalte 195 Angedänkzeichen 17,195

angelzeichen

MWB

angel·zeichen

angelzeichen stN. astronomisch-astrologisch ‘Kardinalzeichen’, wenn die Sonne einen dieser vier Hauptpunkte der Ekliptik erreicht, beginnt e…

anzeichen

DWB

anzeichen , n. nota, indicium, omen, merkmal, zeichen: das ist anzeichen eines bösen gemütes; eines frühzeitigen genies, eines schönen tages…

Ausfuhrzeichen

DRW

ausfuhr·zeichen

Ausfuhrzeichen wann alle stuck ... richtig und mit dem ausfuhrzeichen versiegelt 1739 CAustr. IV 1072 Faksimile

Bedǖtzeichen

Idiotikon

Bedǖtzeichen Band 17, Spalte 196 Bedǖtzeichen 17,196

Beyzeichen

Adelung

bey·zeichen

Das Beyzeichen , des -s, plur. ut nom. sing. ein Zeichen, welches einem Hauptzeichen beygefüget wird, oder außer einem Hauptzeichen zur Beze…

bierzeichen

DWB

bier·zeichen

bierzeichen , n. das an der schenke ausgesteckte zeichen: wer einen galgen sieht, erfreuet sich, weil er weisz, dasz eine stadt sogleich nac…

bízeichen

Lexer

bize·ichen

bí-zeichen stn. BMZ bedeutung Pred. symbol Troj. ; zur erklärung dienendes beispiel Spec. Mein. ;

Bleyzeichen

Adelung

bley·zeichen

Das Bleyzeichen , des -s, plur. ut nom. sing. 1) In den Fabriken, das bleyerne Zeichen, welches nach geschehener Besichtigung an die Zeuge u…

blutzeichen

DWB

blutz·eichen

blutzeichen , n. signum sanguinis: wol kan ein schwermer hie aus dem blut, kelch, sacrament ein blutzeichen und deutelei machen. Luther 3, 3…

blîzeichen

MWB

blîzeichen stN. ‘Bleisiegel’ diz wib da in ein cellen gienc / [...] der alde man die tur versluc / und leite ein blizeichen dran, / daz dewe…

blīzeichen

KöblerMhd

blī·zeichen

blīzeichen , st. N. nhd. „Bleizeichen“, Bleisiegel Q.: PassI/II (Ende 13. Jh.), PassIII (Ende 13. Jh.) E.: s. blī, zeichen W.: nhd. Bleizeic…

brandzeichen

DWB

brand·zeichen

brandzeichen , n. was brandmal, brandmark: wöllen ihr ( der kirche ) die decreten hinderlich sein, so mag sie es ausmustern und darauf ein b…

briuwezeichen

KöblerMhd

briuwe·zeichen

briuwezeichen , st. N. nhd. „Brauzeichen“, Brauzettel Q.: StRMühlh (14. Jh.) E.: s. briuwen (1), zeichen (1) W.: nhd. DW- L.: LexerN 3, 105 …

Ableitungen von zeichen (12 von 12)

bezeichen

DWB

bezeichen , significare schreibt Luther für bezeichnen, wie es mhd. offen, vesten, wâpen hiesz für offenen, vestenen, wâpenen: denn das leib…

bezeichene

BMZ

bezeichene swv. stelle bildlich vor. nehein geschephde ist sô vrî, sin bezeichene anders dan si sî Vrid. 12,12. den vater wunter nam waʒ daʒ…

bezeichenen

Lexer

be-zeichenen swv. BMZ bildl. vorstellen, mit einem zeichen ausdrücken Gen. Pred. Barl. Wack. pr. 41,45 ff. Msf. 29,29 u. anm. Marld. han. 6,…

bezeichenlich

Lexer

be-zeichen-lich adj. BMZ sinnbildlich bedeutsam, bildlich gezeigt Diem. Barl. Gsm. Mar. 206,11. Renn. 18527. Troj. 422. 23641. 23668. 24234 …

erzeichenen

Lexer

er-zeichenen swv. gekürzt erzeichen durch wunderzeichen etw. darthun Heinr. 4175 u. anm.

Gezeichen

RhWB

Ge-zeichen Allg. n.: Denkmünze, Andenken; Schlag, dessen Folgen später noch sichtbar sind.

gezeichenen

KöblerMhd

gezeichenen , sw. V. nhd. vorankündigen Q.: BDan (um 1331) (FB gezeichenen), Urk, WüP E.: s. ge, zeichenen W.: nhd. DW- L.: Hennig (gezēchen…

unzeichen

DWB

unzeichen , n. , signum funestum Stieler 2610 . Fischart Garg. 266 ndr. führt im spielverzeichnis auf: zeichen oder u.; verkehrtes, unmöglic…

urzeichen

DWB

urzeichen , n. , zeichen mit ur- C 4 c: der zweite Hermes — der war nun Ägypter, seine sage blos tradition und dollmetschung der ursage, des…

verzeichen

DWB

verzeichen , vb. , s. verzeihen, vb.

verzeichenen

KöblerMhd

verzeichenen , sw. V. nhd. „verzeichnen“, durch Zeichen ankündigen Hw.: vgl. mnd. vörtēkenen* Q.: RAlex (1220-1250) (FB verzeichenen) E.: s.…

zeichene

BMZ

zeichene swv. 1. zeichne. ahd. zeichanju Graff 5,595. dem briester ist blatte gescaffen, dâ mit zeichent man in zeinem phaffen Spec. eccles.…