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bake

mnd. bis Dial. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
16 in 11 Wb.
Sprachstufen
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11

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

bake f.

Bd. 1, Sp. 1080
bake, f. (mit langem, gedehntem a), signum navigantibus tutum monstrans ingressum appulsumve, wiederum unhochdeutsch, nnl. baak f., engl. beacon, ags. beácen, was signum überhaupt ausdrückt und dem ahd. pouchan entspricht, wovon unser pauke, signum militare, ahd. heripouchan, feldzeichen übrig ist. so hat sich des wortes eigene gestalt, die uns bauchen lauten und neutral sein sollte, verloren und nur die ausländische und entstellte auf doppelte weise fortgepflanzt (s.pauke). Brockes redet oft von bake und bakenthurm, dem thurm des leuchtsignals; baken stecken heiszt zeichen auf stangen im wasser festigen, oft dienen tonnen dazu: das fahrwasser war ohne einen kundigen lootsen nicht zu entdecken, sobald die baken aufgehoben waren. Niebuhr 3, 708.
760 Zeichen · 12 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    bake

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +3 Parallelbelege

    bake, f. Speckseite, perna; auch = Schinken, podex.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Bake

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    * Die Bake , plur. die -n, in der Seefahrt, ein Zeichen für Schiffende, damit sie wissen, wo entweder die Anfurt und Ein…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Bake

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Bake , s. Baake .

  4. modern
    Dialekt
    bake

    Rheinisches Wb. · +3 Parallelbelege

    bake -ā- : im Abzählr. Enneke, Denneke, Zickemani; fickele-fackele Domini; ake, bake, boune, krake; erke, berke, boune, …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit bake

57 Bildungen · 49 Erstglied · 7 Zweitglied · 1 Ableitungen

bake‑ als Erstglied (30 von 49)

Bake II

RhWB

Bake II -āk, Pl. -kə Heinsb , Kemp , Mörs f.: 1. Erdscholle, dicke Erdklumpen, wie sie beim Pflügen herumgeworfen werden Kemp-Kemp Grefr UWe…

bākekētel

MNWB

bake·ketel

bākekētel , bāken- , m. , Kessel von der Größe, daß man einen bāke darin sieden kann.

Bakelai

Meyers

bake·lai

Bakelai ( Akalai ), Negerstamm in Französisch-Kongo (s. d.).

Bakeler

Adelung

bake·ler

Der Bakeler , des -s, plur. ut nom. sing. bey den Kürschnern und Weißgärbern, ein eisernes Werkzeug, welches wie ein Säbel gekrümmt, aber oh…

Bakeleⁿ

Idiotikon

Bakeleⁿ Band 4, Spalte 1105 Bakeleⁿ 4,1105

Bakelit

Pfeifer_etym

bake·lit

Bakelit n. Handelsname für eine Preßmasse aus Phenolharz; um 1910 als internationales Kunstwort (vgl. engl. bakelite, frz. bakélite) in Anle…

Bakeljau

Adelung

bakel·jau

Der Bakeljau , des -es, plur. von mehrern Arten, die -e, in der Handlung, eine Art Stockfisches, welcher aus gedörreten Felsenfischen besteh…

bakeln

MeckWB

bak·eln

bakeln klopfen, Diminutivbildung vom Folg. Ro. Zss.: af-, rinnerbakeln. — Dä. 21 a .

bâkemêⁱster

MNWB

bake·meister

bâkemêⁱster , -mester , m. , Bakensetzer. Aufseher über die Baken. — ênem den b. bringen Feuer anlegen, sengen und brennen.

Bākemō¹der

WWB

bake·moder

Bāke-mō¹der. „ Back “- ( Bbr Al Ho Th ) Hebamme. ¶ hierher? Es könnte wohl auch → Bādekemō¹der zugrundeliegen.

baken1

MeckWB

baken 1 klopfen, schlagen: de Herr baacket veleeden Jah' den oll'n Nachtwächta ut de Welt Brückn. Pirdj. 188; gewöhnlich nur als Fachwort in…

baken2

MeckWB

baken 2 Verb . zu Bak 1 1. mit Baken abstecken in afbaken 2 (Sp. 89). 2. mit der Bak Fische fangen: Kräwt baken Wo. Sa.; vgl. blüsen .

бакенбарды

RDWB2

бакенбарды Koteletten Pl. ; seltener Backenbart m (im Dt Sg., im Ru Pl.)

baken II

RhWBN

baken II -- Birkf-Oberst schw.: sich b., herausputzen, zieren.

bâkenrecht

MNWB

baken·recht

° bâkenrecht , n. , durch gewohnte Setzung und Unterhaltung der Baken erwiesenes Besitzrecht.

Bkensteªker

WWB

Baken-steªker. „ Bakenstiäker “ Gehilfe des Landmessers ( Osn Klön ).

bâkentolne

MNWB

baken·tolne

bâkentolne , m. , s. bâkengelt, Abgabe für Setzung und Unterhalt der Baken.

Baker1

MeckWB

Baker 1 m. Gehilfe des Landmessers, der die Baken ( s. Bak 1 ) trägt: 'Den Backer aber hält sich ein jeder adhibirter Landmesser selbst aus …

Baker2

MeckWB

Baker 2 m. kurzer Knüppel zum Baken ( baken 1 ) der Gerste Ro Gramm ; sodann ein Klotz zum Feststampfen von Erde; bei der Aufbereitung einer…

Baker City

Meyers

baker·city

Baker City (spr. bēker ßitti), Hauptstadt der Grafschaft Baker im O. des nordamerikan. Staates Oregon, am Powder River, Bahnknotenpunkt und …

bākeren

MNWB

bake·ren

bākeren , swv. , wärmen, bes. ein Kind über dem Feuer wärmen.

bake als Zweitglied (7 von 7)

Feuerbake

Adelung

feuer·bake

Die Feuerbake , plur. die -n, in den Gegenden an der See, eine Bake, d. i. ein Thurm oder anderer erhöheter Ort, wo ein Feuer zum Besten der…

Gänsebake

Adelung

ganse·bake

Die Gänsebake , plur. die -n, in einigen gemeinen Mundarten, z. B. in Thüringen, eine halbe geräucherte Gans, welche in Nieders. eine Flickg…

Rosbâke

MNWB

ros·bake

*° Rosbâke , nom. pr.: ein Seezeichen an der Elbmündung, „ tho Ritzebüttel by der Kuckshaven da de Roß Bake an de Elve steiht ” (Grandauer R…

sêbâke

MNWB

seb·ake

sêbâke (sehebagke) , f. , Bake, Leuchtfeuer an der Küste.

Tonnebake

DRW

tonne·bake

Tonnebake, n. wie Tonne (VII) bdv.: Bake (I) betaelt den bewarer van den thonnebaken ligghende jnt jacommen van den Zwene tnaervolghende End…

vü̑rbâke

MNWB

vuer·bake

vü̑rbâke , f. , mit einem Leuchtfeuer versehenes Schiffahrtszeichen.

Ableitungen von bake (1 von 1)

bakee

PfWB

bakee : im Bohnenspiel: Sikee, sakee, makee, bakee, (baˈgē) baueranschee [ KU-Kaulb ]; vgl. banke . Spielverlauf s. u. sikee .

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Cotta, M. (2026). „bake". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/bake/dwb
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Cotta, Marcel. „bake". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/bake/dwb. Abgerufen 9. May 2026.
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Cotta, Marcel. „bake". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/bake/dwb.
BibTeX
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