Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
winzig adj.
winzig , adj. herkunft und form. seit dem 14. jh. bezeugte bildung, die zweifellos aus bedeutungsverwandtem wenig ( mhd. wênec, weinic) abgeleitet ist; eine befriedigende erklärung des z, das wohl intensivierenden charakter hat, fehlt bisher; vermutlich liegt eine art mundartlicher neuschöpfung vor, die das steigerungsmittel den verbalen intensivbildungen auf -z(en) entnehmen und sich formal an die alte doppelung einig-einzig anlehnen konnte; dialektisches klinzig neben klein ist keine parallele, da klinzig nur verkürztes kleinwinzig ( vgl. teil 5, sp. 1132) darstellt; Schmellers versuch ( Sch…