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Magd

nhd. bis spez. · 16 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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17 in 16 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Magd

Bd. 5, Sp. 721
Magd das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk māt [uNahe vielfach getrübt --], Pl. mEt, –ē-; diese Form herrscht an der Nahe, im Saargeb. einschliessl. Saarl, Merz-Becking Erbring Hargarten Krettnich Michelb Wadern, im Hunsr einschl. Hochw u. Zell (Mos); Mosfrk m:t, Pl. -dən u. mE:t [Trier-Stdt mE:t, etwas derber -:-, Pl. für beide Formen mE:dən; Trier-Waldw mE:t; Trier-Kell Thomm m:t; Bitb-Nusbaum, Prüm-Steffeln -ǫ-; Daun-Meisbg Tettschd, May-Kretz, Prüm-Nimshuschd -ā:-, Pl. -E:-, Lambertsbg Wallersh Seiwerath m:xt, Pl. -E:χt]; Bernk-Graach Lieser Rachtig Stdt Wehlen, Zell-Bullay. Senhals Senh mE:t; die uMos von Koch-Treis an über Kobl (u. Goar-N u. OSpay Pfaffenheck), May, OAden -E:- [Koch-Meiserich -:-; Lahr Urschmitt -ā:-], Pl. -də-; NMay, SAden hat noch m:t, Pl. -E:-; SNeuw-Datzeroth m:t neben -E:-, Pl. -də; sonst Neuw (nicht kurköln., wo mE:t), Altk-Daaden Derschen Emmerzhsn Nauroth NFischb mt, Pl. mE:t; sonst māt, Pl. -E- u. mE [Weierseifen m:xt]; Siegld māt, –E-, Pl. mE; Waldbr mā:t, Pl. mE:də [Wildbg Pl. mE; Obernau mE:t, Pl. -də]; Gummb māt, Pl. mEt, mE [Schöneborn mEt, Pl. -də; vielfach māxt, Pl. -Eχdə]; Wippf (nfrk.) māt, Pl. mEdə(n) u. mE [māxt OKlüppelbg Stdt NWipper]; im Rip herrscht w. einschl. oAhr (Aden-Schuld schon -E:-), Rheinb-MüEif Meckenh (-E:-), ausschl. Eusk, Bergh-Heppend NEmbt mā:t, Pl. -E: [Pl. Dür-NZier mE:də; Weisw mE:χ]; in Jül, Aach, Eup Pl. mE: [Schleid-Berk Freiling Hüngersd Lommersd Ripsd Schmidth Waldrf m:t, Pl. -E:-; Nettersh mE:t, Pl. -də; Heimb -ā:t (früher), jetzt -E:-]; diese Linie setzt sich im SNfrk fort, wo w. u. n. einschl. Erk-KlBouslar Katzem Kückhv Wockerath Mennekr Rath, MGladb-Mennr Rheind Leloh Fischeln Dohr Naphsn Hausen Beberich Helenabrunn, Kemp-Donk Hülsdonk Süchteln Vorst Grefr Vinkr, Geld-Harzbeck Gelinter, hier nach W. umbiegend über Kemp-Tönisbg, Mörs-Niep Vennikel Friemersh mā:t, Pl. mE·ə. [Geld, Mörs mE:, mE] herrscht; ö. davon im Rip [Ahrw-Hoffeld m:t, Pl. -də; Eusk-Langend mā:t u. E:- Sg. u. Pl.; Dür-Froitzh OMaub Poll Wissersh (im -ā:- Geb.) -E:-], SNfrk mE:t, Pl. -də [Pl im snfrk. Teile mE·ə.; im nw. Teile des SNfrk nö. einschl. Kemp-Stdt SPeter, Kref-Anr, MGladb-Schiefbahn, Kref-Hardt Bövert Ossum mę·i.t, Pl. mE·ə.]; NGeld, Klev mait, Pl. -də; rrhn. Klevld ebenso nw. einschl. Rees-Ork Meer Wackenbr Vinkel Obrighv Lackhsn Isselr Hamminkeln Ringenbg u. Dinsl-Stdt, Ruhrort; Duisb, MülhRuhr mā:t, Pl. -E:-; sonst n. Ruhr māx, Pl. -E-; NBerg mā:t, Pl. -E:- [Elbf Pl. auch mę·i.t; Lennep-Hückeswg Ronsd Scheideweg māxt, Pl. -ē-; Mettm-Gruiten Stdt Vohwinkel Windr Wülfr, Düss-Hucking Kaiserswerth Mintard ma·i.t; sonst Düss-Ld, Sol-Ld (dem Rheine zu) mE:t, Pl. -də] f. [Geilk-Frelenbg m.]: 1.a. die ursprüngl. allgemeinere Bed. ‘Mädchen’ liegt vor in zwei Anwendungen, u. zwar α. m:t, Pl. -E:- u. m:dən wird das Mädchen vom jungen Burschen genannt, mit dem er zum Tanze oder auf die Hochzeit geht; meng M., während das Mädchen ihn menge Knecht (Knet) nennt; ech han en dichtig M.; hen danzt mat er städiger (stattlicher) M.; näst (nächste) M. Brautführerin Trier-Ld n. Mos, Bitb, Prüm, Malm. RA.: Mer muss mat de Moden (-ä-) danzen, die mer hat. — Ausserdem in RA.: E jonge Knecht (Knet, Knab, Knop) on en al M., dat get en goden (reicher, schinen) Stoot (Hausstoot) wenn ein junger Mann ein älteres Mädchen heiratet, sind nicht mehr viel Kinder zu erwarten, auch hat dieses meistens viel Vermögen Saarbg, Trier, Bitb, Prüm, Daun, — dat göt e gude Stoot (Haushalt) on e klene St. (wenige Kinder) Trier-Mehring. Es de Knecht jong, de M. alt, get et enen klenen Haushalt Daun-Utzerath. Al M. as en Hausstoot Trier-Heidenbg. Us (aus), M. Sus! gesagt, wenn eine Freierei ausgeht Malm-Weywertz. Bei de M.! abschl. Antw. Prüm-Mürlenb 1860. — β. māt, –:-, gerne stets ohne Umlaut mādχə, m:dχən [Bernk-Neumag -ǫ-] Kosew. für kleines Mädchen; mei lief M.; dau best ach de M. (mei M.chə); heil ach net meh, da beste ach mei M.chə; mei arm M.chə, hos dau eso Zihnpein; wo es donn mei M.chə? ruft die heimkehrende Mutter; nä, nä, M.chən, dat gäht net! Rhfrk, Saar, Trier bis Koch, Bitb, Wittl, May-Bell, Aden-Siebenb Weibern, dann noch Eup-Stdt; wat ös dat för ne kleine Mad! kosend Mörs-Orsoy (aber veralt.); en gruəte Mad tüchtiges, gewecktes Mädchen bis zu acht Jahren Geld-Leutherheide. — b. die ländliche Dienstmagd; man sagt auf dem Lande: dat trick als Mäd en de Stadt; häste en got Stell als M. en der St. krig? [Stadtmod Koch-Wollmerath]; aber diese M. vom Lande wird sich nie Mäd nennen, sondern nur Mädchen, wie sie denn auch ausschliessl. von den Städtern genannt wird; das Demin. zu Mad, Mod, Mäd als Mädchen wendet man auf dem Lande fast gar nicht an; doch für eben erst aus der Schule entlassene Bauernmädchen (14—15 Jahre), die in Dienst treten, hört man Mädchen, im Klevld in Konkurrenz mit Maid (Mad) Dern, im Berg mit Weit (Wicht); nach dem Nhd. auch Dienstm.; je nach der Dienstart Hus-, Köche-, Stall-, Veh-, Kenderm.; de iərscht, de zwätte M. Rip, Allg.; Schawwesm. Stundenfrau Trier-Stdt; auf den grösseren Bauernhöfen des Nrhns folgende Rangordnung: Kok (Köchin), grote M., klein M., Husdern Mörs-Neuk Asbg; de gruəte M., de Ongerm. (Unter-), de Werksm., de Küəkem., de Kengerm. Kemp; de Büttem. die draussen auf dem Felde arbeitet Klev-Niel; scherzh. verächtl. Bunnes (jüngste M.), Brösseler (dass.), Dienstflitsch, –spritz, –möbbel, Kuhstallskläbbel, -klammel, –trampel, –trussel, Kammerkätzchen, Küchenschnuddel, Stitz, Stipp, Sprintz; Knechte on Mäde Rip, Allg. — En M. dengen, meden, nenn, fas machen; sech als M. vermeden; enem en M. angenn (wo er eine gute M. haben kann), an-, enbrengen (we ene Knech udder en M. anbrengk, krit e Röckstöck vom Schwein, ene Weck un ene Pöngel Iərzen ‘Erbsen’ Köln-Widdersd); de M. geht en, trick en tritt den Dienst an, — geht us, trick us verlässt den Dienst; wen Mondags kömmp, geht Diensdags wer öm Rees-Brünen; treck de M. am irschte Dag en der Woch us, so moss de och am irschte Dag der nächste Woch entrecke sonst fehlt ihr das Glück im ganzen Jahr Sieg-Fussh; trecke de M.ə net met Dreck us, dann tr. se met Dr. en am Lichtmesstage, dem Gesindewechsel, ist ständiger Witterungswechsel Rip; de M. sall wäll niet lang bliwe, den Eckster (Elster) hat so geschäddert, äs se introck Rees-Haldern; de M. hät e kölsch Johr gemach hat während des Jahres ihre Stelle verlassen (in Monsch wurde ihr et Dier gejag, et Für gebrannt) Rip; hei leit (liegt) menge Plonner, wonn ech iwer e Johr noch do sen, os et e Wonner Scherzr. beim Eintritt in die neue Stelle Prüm-Ihren; kenne se (Mägde u. Knechte) de Blagen (Kinder) on de Höng (Hunde), es ühr Johr te Eng (Ende) Mettm; die neu eingetretene M. wurde bei der ersten Wäsche mit Wasser begossen Klev-Appeldorn, sie wurde um et Hahl geleitet (et H. leije) Klevld; die Herrschaft, die viel mit M. wechselt, moss sich e Feldche (M.ə) säə Schleid-Dreiborn; über den Lohn s. bei Liebnis, Zubatt. — RA.: He pockt (stronzt ‘prahlt’) wie en fresch gemete (gemietete) M. MGladb-Kleinenbr. En guje Frauw düht mehr als tihn M.ə Klev. Do es nemmes hem äs de M., on die es noən Kerk da ist nichts los, nichts zu haben Heinsb. De M. es fort, de M. es f., de Frau och, de Fr. och! schreit das Vieh am Sonntagabend Wippf-Bechen. Bei dem (Manne) ös jo beəter M. sen wie Frau Rip, Allg. Heə woər Kneət, en sei woər M. Äusserung des Neidgefühls, wenn Leute vom Lande sich in der Stadt niederlassen u. ein erfolgreiches Geschäft begründen Aach, Allg. Deste döcker (reicher) der Bauer, deste grisser de Fra en M. desto mehr ist die Frau wie eine M. geplagt Bitb-Seimerich. Wie de Frau, su de M. Rip, Allg.; wo fleissiger de Fr., wo fauler de M. Mosfrk. Dat es en Hürpeərd van en M. eine kräftige M. Aach-Stdt. Heitste mech föreg Joəhr (göstere) gemet (gemietet), da wüər ech det J. (hü) din M.! zu einem, der zuviel unbezahlte Dienste verlangt Heinsb, Geilk, MülhRh. Et sin kein huffedigere Deren (Tiere) op Eərde, als wann M.ə Madamme weərde Köln-Stdt. Et düht der nit an (schadet nichts), wenn onse (de) M. ok scheel es, wenn se mar gut op de Däl (Tenne) es Rees, Klev. De Knecht mät de Pip in de Stall, de M. mät de sijen (seiden) Schörl (Schortel) op den Ball, de Bursfrau mät de Roman in de Hand brengen dem Beste öm Hoff en Verstand Rees, Klev, Geld-Kevelaer. En M., die teənge (gegen) spreckt on en Frau met Latin lott net en et Hus erin! Heinsb. Wo Knech on Mäd regiere, do es en schlechte Wirtschaf, komme Halfe (Gutsherr) on Frau net e en Reih Köln-Berzd. Wird das Vieh nicht zur Zeit gefüttert, so blökt es: Ful M., f. M.! Neuw-Asb, Heinsb. Neu M.ə un neu Besseme, de kerre got Köln. En grote M. hält de Ben lang onger den Dösch ist langsam in der Arbeit Kref. Lechmess, dann kalf de Koh, dann let (legt) et Hohn, dat hät de Frau on de M. ze dohn Rip, May-Trimbs. Wenn de Knechte un M.ə de Hellege gesinn (gesehen) han (wenn sie an einem halben Festtage in der Kirche gewesen sind), dann git et nit vill met der Arbeit Köln-Stdt. Wann de M. et Spölwater kochen löt, krit se en seven Johren geinen Mann Sol, Verbr, — of sei mott de Perdskneit en paar Knöpphoəse (Gamaschen) geəve Kemp-SPeter, — immer ne nasse Schützel (Schürze) ömhätt, hirot se ene Söffer Köln-Poulh. Wenn de M. flöt, geht den Bur bankerott Geld; en flötende M., en kriəhnende Henn on en bröllende Kuh brenge de Bur ke Glöck Kemp. M., diejoəsant (sagen), wenn se geweckt weərde, schloəpe weər en Heinsb. Wenn ene Krometsvugel op der Desch küt, krit de M. et Bein dervun von allem, was auf den Tisch kommt, erhalten die M. auch ihren Teil Köln-Stdt. Wat de M. em Kehrdreck fengt (findet), delt se met dem Knech (hürt ihr) RRip, Berg, Grevbr. Wenn de M. gestretzt (gestohlen) (geschlockt ‘genascht’ Heinsb) hät, kret de Katze Schläg Wippf-Berrenbg, Bernk-Horath. De macht e Gesicht wie e M., wo primt (Tabak kaut) Kreuzn-Sobernh. Dat Lämpken borrt (brennt), as wenn de M. ene Weəver frejet Geld-Leuth. De M., de siəve Johr op en Platz dennt (dient), hat sech de Suəhn verdennt, of se mott dem Oəverwerkskneət e Paar Knöpphoəse (Gamaschen) geəve Kemp-SPeter. Wenn de M. es Brut, es et Joəhr (de Tit) ut SNfrk, Mörs, NBerg. Et es nich alles Botter, wat van de Kuhw kömmt, säj de M., duw träjde (trat) sej in enne Kuhwflater (-matsch) Geld, Mörs, SNfrk. Wann et nit andersch es, da schlöf de M. beim Kres (Christian) in der Verlegenheit muss man auch einmal eine Ausnahme machen Neuw, Sieg, Wippf, Ahrw, Köln. Mir och rech, sät Schmödds Knech, do wor et der M. och r. Rheinb-Meckenh. Son M. krit me noch op ene nasse Samsdag von einer M., deren Äusseres Unordnung verrät Aach-Stdt. Wer en der Stadt en M. hält op e Spennrad un en Hohn op en Ei, den kos et zwei Köln-Stdt; we de Hohnder hät, für Eier ze lege, on de M., für ze spenne, de küt net weck (weit) Dür-Golzh. Mer sall en M. net ehjender (eher) loawe, bes de Muərn (Möhren) usgemacht sin Siegld. Irre es minschlich, sät de Bur zo singer Frau, do hatt e em Düstere sin M. gebütz (geküsst) Jül-Linnich. Hej hät de M. in de Neck gesiehn sich an ihr vergangen Emmerich. Fresch an de M., de Frau ös no der Kirchen! an die Arbeit, jetzt ist es Zeit Rheinb-Meckenh, Köln-Poulh. Der en hat Spass an de Doəter an der angere an de M. MGladb. So gehn die Gäng (Mahlgänge), sat de Miler, un do harre nore äne, un de war bei de M. Simm. Sech met Jann Ratt en sin M. herömschlohn mit jedem Menschen Streit haben Geld. Op Barthelemä werden er twei fasgesatte: de Einuhres (Mittagsschläfchen) för de Kneite on de Kaffe för de M.ə Kref-Fischeln. — Im Lied. Uəs M., die hät e Mötzke öm, dät ös esuə ganz bestoəve; wenn oəves (abends) ävvel der Freier kömmt, da schmitt si et en den Oəve (Ofen) Spinnld. Heinsb. Ons M., die was in de Pött (Brunnen) gefalle; ik hatt sej höre plompse; ik men (meinte), ik hatt sej beij de Ben gehat, du hatt ik öhr Klompe Klev, Verbr. Owe M. en onse M., dat wasse (waren) en Paar moje (schöne); die en hatt de Krätz, die ander decke Flohje Klev. Os M., de wollt ens drisse gohn, de Abtrett wor verschlosse; do klomm dat Oos de Leder erop on dress dörch de Sprosse Rheinb-Meckenh. N. N.s M., die hät gesät, se wär de allerbeste M.; on wenn se dat noch aimol sät, da wiərd se us dem Hus (Dorf) gejät! Siegld. Hahne Mad un Millersch M. gehn metsamme grase, hoppse en de Hecken erom wie zwee junge Hase Nahe. Do sott (sass) ene Pierk (Wurm) enne Erd on song, dat mech ene Knop von de Bocks ofsprong; wei hadden och noch son lelke (hässliche) M., die hät mech de Knop wer dran geneiht Kemp. Mühlegongs Hus, do danz de M., do kift (keift) dät Wif, do schleht de Mann, so hell (hart) he kann Heinsb-Oberbr. Sechs mol s. es sechsedreissig, onser M. es noch so fleissig; oweds well se alles wesse, morgeds hat se en's Bett geschesse Saarbr-Sulzb. Da kimmt de Motter mem Stecke; da gäht se (die Maria) bei de M., de M. jagt se fort; da gäht se bei de Knecht, de Kn. sät, et wär recht usf. Koch-Mörsd, Gummb. Gehn ich bei de M., die sät, das is schad; gehn ich bei de Gaul, de hat (haut) mer uf es Maul Kreuzn-Dörreb. Hape M. hat gesat, morge get et Specksalat! Birkf. — Rätsel. De Köster met si Söster (Schwester), Pastur met sin M., die genge en der Gart; do soəhche se ver (4) Appel hange, jedder diəhn (tat) sech ene fange, do bliəf noch ene hange; wie hat dat tougegange? die Schwester des Küsters war die M. des Pastors MGladb. Zweiben soss om Dreiben, do kom Vierben on woll Zw. bissen, do nohm Zw. Dr. on woll V. schmissen? M., Melkstuhl, Hund OBerg, Allg. Ik sot up en grün Blatt (Gras) mit en grot Gatt (Melkeimer), wo ik gern wat in hatt? Meiderich. Wieniəh hät de M. de meste Schum (Schaum) töschen de Ben? Bi't Melke Heinsb-Frilinghv. — 2. übertr. a. faul Mäd Farnkraut May-Burgbrohl Namedy, Ahrw-Brohl. — b. faul Mad eiserne Pfanne mit langem Stiel zum Backen von Pfannkuchen, sie wurde in dem Hahl über dem Herdfeuer eingehängt Malm; f. Mod Halter für die Kuchenpfanne Prüm-KlLangenf.
14029 Zeichen · 322 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Māgd

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Die Māgd , plur. die Mägde. 1. Überhaupt, ein jedes junges unverheirathetes Frauenzimmer. Eines Mannes Weg an einer Magd…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Magd

    Goethe-Wörterbuch

    Magd a weibliche Person in dienstbarer, untergeordneter Stellung; mehrfach neben ‘Knecht’, auch neben ‘Geselle’, ‘Amme’ …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Magd

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Magd (althochd. magad ), weibliche Form zu gotischem magus , Sohn, Knabe, Jüngling, Knecht, die ursprünglich nur Tochter…

  4. modern
    Dialekt
    Ma(g)d

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Ma(g)d [Màkt Hi. Su. Ruf. Bf. Kerzf. Str. Betschd. Hunsp. ; Mœỳt Uttenh. Ndhsn. Geisp. K. Z. ; Maùt ält. Str. Han. ; Mât…

  5. Sprichwörter
    Magd

    Wander (Sprichwörter)

    Magd 1. Als die Magd vom Golde geträumt, griff sie in Kindes Dreck. 2. Alte Mägde verstehen das Mädchen. 3. Aus einer Ma…

  6. Spezial
    Magd

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Magd f. (-, Mägde) fancela (-les) f. ▬ als Magd gehen jí a sorví ; sich als Magd verdingen jí fancela. ✒ gute Magd wird …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit magd

127 Bildungen · 84 Erstglied · 43 Zweitglied · 0 Ableitungen

magd‑ als Erstglied (30 von 84)

Magdstube

SHW

Magd-stube Band 4, Spalte 481-482

Magdala

Meyers

magd·ala

Magdala ( Madala, Madelen ), Stadt im Großherzogtum Sachsen-Weimar, Verwaltungsbezirk I (Weimar), an der Madel, 278 m ü. M., hat eine evang.…

Magdalarot

Meyers

Magdalarot ( Naphthalinrot, -Rosa, -Scharlach, Sudânrot, Rosanaphthylamin ), Teerfarbstoff, wird durch Schmelzen von salzsaurem Naphthylamin…

magdalatréo

KöblerAe

magdalatréo , st. N. (wa) nhd. Mandelbaum I.: z. T. Lw. lat. amygdala E.: s. lat. amygdala, F., Mandel; gr. ἀμυγδάλη (amygdálē), F., Mandel;…

magdalê

EWA

magd·ale

magatînAWB n. a-St., T, OT, Ph und NMC: ‚Mädchen, junge Braut; infans, puella, virgo‘ (mhd. magedîn, magetîn, megedîn, megetîn, kontrahiert …

Magdale(na)

Idiotikon

Magdale(na) N. Band 4, Spalte 118 Magdale(na) N. 4,118

Magdalēna

Adelung

Magdalēna , ein weiblicher Vornahme Jüdischen Ursprunges, welcher aus dem neuen Testamente entlehnet ist, und eigentlich eine weibliche Pers…

Magdalenabai

Meyers

magdalena·bai

Magdalenabai , an der Westküste der mexikan. Halbinsel Niederkalifornien, durch die hohe Santa Margarita-Insel und ein felsiges Vorgebirge v…

Magdalena, St

Herder

Magdalena, St. , eigentlich Maria von Magdala (einer Stadt am westl. Ufer des Sees Genesareth, heutzutage ein elendes Dorf, Madschel genannt…

Magdalene

Campe

magd·alene

Magdalene , — ns, — n , ein Weibertaufname, der gewöhnlich in Lene, Lenchen , im O. D. Lehnerl abgekürzt wird.

Magdalenenblume

RhWB

magdalene·n·blume

Magdalenen-blume (s. S.) malī:nχəs- Schleid-Üdelhv ; madəlē:nχəs- Daun-Hinterw Kerpen Leudersd N u. OStadtf; madəlī:nə- Ahütte Üxh ; marlī:n…

Magdalenenbrühe

PfWB

magdalene·n·bruehe

Magdalenen-brühe f. : 1. 'aufgewärmter Kaffee', Maddeleenebrieh [ Beam Penns 67]; vgl. Magdalenenwasser . — 2. 'von einem Trinker als schwac…

Magdaleneninseln

Meyers

Magdaleneninseln ( Magdalene Islands ), zur kanad. Provinz Quebec gehörige Inselgruppe im St. Lorenzgolf. 220 qkm groß, besteht aus 13 spärl…

Magdalenenpfirsche

Campe

magdalene·n·pfirsche

Die Magdalenenpfirsche , eine Gattung Pfirschen, deren man zweierlei Arten hat; die weiße ist groß, hat weiße Schale und weißes Fleisch; die…

Magdalenenstifter

Meyers

magdalene·n·stifter

Magdalenenstifter , Anstalten, in denen gefallene Mädchen längere Zeit Aufnahme und Vorbereitung für ein neues, geordnetes Leben finden. In …

Magdalenenstrom

Meyers

magdalene·n·strom

Magdalenenstrom ( Rio Magdalena ), der größte Fluß der nördlichen Kordilleren, entspringt auf demselben Paramo wie sein stärkster Zufluß, de…

Magdalenentag

Wander

magdalene·n·tag

Magdalenentag Regnet's am Magdalenentag (22. Juli), folgt gewiss mehr Regen nach. – Boebel, 36.

Magdalenenwurzel

Campe

magdalene·n·wurzel

Die Magdalenenwurzel , Mz. — n , der gemeine Baldrian, Wasserbaldrian, besonders dessen Wurzel (Valeriana officinalis L .).

Magdalenerinnen

Meyers

magdalene·rinnen

Magdalenerinnen ( Frauen des Ordens von der Buße der heil. Magdalena , Religieuses de Ste. Madeleine , Madelonetten , nach ihrer Kleidung au…

magd als Zweitglied (30 von 43)

bauernmagd

DWB

bauern·magd

bauernmagd , f. virgo rustica: umb kein pawrnmeit pul ich nit me, wie es mir immer sunst erge. Haupt 8, 516 ; als frü die bawrenmeid aufston…

Brāumagd

Adelung

brau·magd

Die Brāumagd , plur. die -mägde, S. Adelung Brauknecht .

Chind(s)magd

Idiotikon

Chind(s)magd Band 4, Spalte 117 Chind(s)magd 4,117

Chüemagd

Idiotikon

Chüemagd Band 4, Spalte 117 Chüemagd 4,117

dienstmagd

DWB

dienst·magd

dienstmagd , f. ancilla, famula. dienstmagt Vocab. incip. teut. d 4. Maaler 92 c . Frischlin 345 . Henisch 704 . Stieler 1210 Frisch 1, 196 …

grasmagd

DWB

gras·magd

grasmagd , f. , viehmagd, deren hauptaufgabe darin besteht, gras zur stallfütterung zu schneiden. älter oft mit fugenvokal grasemagd ( s. u.…

hausmagd

DWB

haus·magd

hausmagd , f. famula. Maaler 215 a ; hausmagd .. schlieszerin, ausgebmagd. Stieler 1210 . nl. huysmaeght, famula, ministra, ancilla, scopari…

hofmagd

DWB

hof·magd

hofmagd , f. auf einem edelhofe dienende, oder hofhörige magd.

Hüenermagd

Idiotikon

Hüenermagd Band 4, Spalte 117 Hüenermagd 4,117

Judenmagd

Wander

juden·magd

Judenmagd Die schwangere Judenmagd wollte den Messias gebären und kam mit einem Töchterlein nieder. – Reinsberg V, 35. Erst in neuester Zeit…

jungemagd

DWB

junge·magd

jungemagd , f. zweite magd, aus junge magd ( s. unter jung 12) nur zusammengerückt, aber mit veränderter betonung (júngemàgd, vgl. oben unte…

Kǘchenmagd

Adelung

kachen·magd

Die Kǘchenmagd , plur. die -mägde, eine Magd, welche in einer Küche die geringern Dienste leistet.

kammermagd

DWB

kammer·magd

kammermagd , f. nl. kamermeid, ancilla cubicularia Frisch 1, 499 a , Stieler 1210 , gleich vorigem, dann mit dem sinken von magd verdrängt (…

kindermagd

DWB

kinder·magd

kindermagd , f. infantaria, geraria, gerula Stieler 1210 , Steinbach 2, 11 , muhme, jungemagd Rädlein 535 a , kindermeit Trochus Lpz. 1517 (…

küchenmagd

DWB

kuechen·magd

küchenmagd , f. ancilla culinaria Stieler 1210 , aufspülerin Rädlein 569 a , eine von des kochs mägden, ein küchenmutz, eine spülmagd Ludwig…

Kuhmagd

Wander

kuh·magd

Kuhmagd Soll die Kuhmagd spinnen, wird man wenig Garn gewinnen. Die Russen: Kommt die Kuhmagd über den Rocken, so zieht sie am Flachs, als w…

Këllermagd

Idiotikon

Këllermagd Band 4, Spalte 117 Këllermagd 4,117

milchmagd

DWB

milch·magd

milchmagd , f. magd die die milch besorgt und feil trägt: an manchen orten, wo eine grosze stadt in der nähe, wird die hausmagd, oder auch e…

mittelmagd

DWB

mittel·magd

mittelmagd , f. mittlere magd dem range nach: bei groszen gütern, wo eine starke viehzucht ist, hat man eine grosze magd, mittelmagd und kle…

pfaffenmagd

DWB

pfaffen·magd

pfaffenmagd , f. magd, beischläferin eines pfaffen Haltaus 1459 : das kein böser weibsvolk ist worden denn die pfaffenmegd. Luther 2, 126 b …

Reibermagd

DRW

reiber·magd

Reibermagd, f. wie Reiberin [Übschr.:] reybermagt-ordnung. ein reybermagt solle schuldig sein, yer anzal kübel und hüte, wie von alter bruch…

Reichsmagd

DRW

reich·s·magd

Reichsmagd, f. zu den Reichsleuten gehörige Magd (I) wann ein junkfrau oder reixmagd aller mann genosz, weisen wir mit recht die kinder wide…

schalksmagd

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schalk·s·magd

schalksmagd , f. schalkische, ungetreue magd ( vgl. schalksknecht): sie laufen alle überhin, wie eine schalcksmagd das haus kehret. Luther b…

Scharzenwebermagd

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scharzenweber·magd

Scharzenwebermagd, f. Magd (II) bei einem Scharzenweber in ... miner hausfrauwen haus, da hatten mir die scharzenwever-knecht und -megde, di…

schlafmagd

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schlaf·magd

schlafmagd , f. concubina, vgl. schlaffrau 1: er helt selber wol vier schlaff mägd, ohn was sich noch heimlich zuträgt. Rollenhagen froschm.…

Schleiermagd

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schleier·magd

Schleiermagd, f. Magd (II), die geschwängert worden ist und wegen Verlusts der jungfräulichen Ehre einen Schleier tragen muss unzucht ledige…

Schwī(n)magd

Idiotikon

Schwī(n)magd Band 9, Spalte 1893 Schwī(n)magd 9,1893 o.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „magd". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/magd/rhwb?formid=M00396
MLA
Cotta, Marcel. „magd". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/magd/rhwb?formid=M00396. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „magd". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/magd/rhwb?formid=M00396.
BibTeX
@misc{lautwandel_magd_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„magd"},
  year         = {2026},
  howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
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  urldate      = {2026-05-09},
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