Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schleier m.
schleier , m. leichtes, dünnes, durchscheinendes gewebe; kopftuch aus solchem stoffe. das wort begegnet zuerst im 13. jh. und geht durch fast alle germanischen sprachen, mhd. in den schreibungen slogier, slogir, sloger, slojir, slojer, slowir, sloiger, slöuger, sloier, sloir, sloyr, schloer; sleiger, schleiger, schlaiger, slegir, slewer, sleier, sleir, slair, schlair. Lexer handwb. 2, 985 . Graff 6, 761 . Schm. 2, 521 . das geschlecht schwankt zwischen dem masc. und neutr. mnd. sloier, sloiger, sloger, sloweger, slorger, sleiger. Schiller-Lübben 4, 246 b . vergl. die glossen: flammeolum ... ri…