Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geschmuck m.
geschmuck , m. verstärkung von schmuck ( s. d. ), mhd. gesmuc, vereinzelt gesmock Alsfelder passional 2848 Gr.; daneben als n. die collectivbildung geschmucke, geschmücke, geschmück: den groszen gepeuen zu Rom, so verprunnen warn, schuef er sein kaiserlich geschmücke und hofclainat. Aventin. 4, 840, 19 Lexer; und diese formen sind auch ins masc. übergegangen: der uberig kostlich geschmucke hat kein masz. S. Frank laster b 2 ; ein schlechter, zimlicher ( schlichter, geziemender ) geschmück steht eim frommen weib wol an. Er. Alberus ehbüchl. G 3 a ; mit geschwächtem vocal gesmicke Janssen reichs…