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klug

nhd. bis spez. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

klug

Bd. 4, Sp. 794
klug Rhfrk -ūx, –ou-, –ōu- [ö. u. südl. Kreuzn-Nussbaum Eckw Soonw -ūk, –uk, –ouk]; Mosfrk -ū:-, –ō:-, –o·u.-; flekt. γə(n); der Ausgang -x reicht lrhn. bis Monsch-Simmerath, SSchleid, May, kurköln. Neuw (ausschl.), Altk; n. davon -ō:k, –ū·ə.-, –ō-, –ū- [ö. Geld-Vernum Nieukerk Eyll Aldekerk Stenden, Kemp-Schmalbr Mülhsn STönis -uk; in Kref-Stdt Fischeln Willich Anr Vorst -ok]; doch dringt ins Rip -x immer mehr vor Adj.: 1. wie nhd. [in der Selfk, wo kl. die Bed. 2 a hat, meist für Bed. 1 schlümm], verständig, umsichtig, im Gegens. zu dumm (Steigerungen: schlau, gescheit, lose); verstärkt super-, üəver- Allg.; ape- (affen-) Mülh-Ruhr; niegen- (neun-) Elbf; kluckskeskluck Mörs-Repelen; klöckskesklok MGladb-Rheind; s. auch altkl.); kl. hat auch die Bed. listig, durchtrieben, auf seinen Vorteil bedacht u. (ironisch) dumm (du bös mer ene kl.ə Hans); de es kl. op seng Art zwar nicht geistig hervorragend, aber in bezug auf seinen Nutzen listig Rip, Allg. (nicht Rhfrk). RA.: Er es so kl. wie enen Alden (Alter) Mörs, Allg., — en olt Wif Barm, — e Minsch (irgendein M. auch nur) Rip, Allg. — nen Pastor Mörs-Orsoy, — en Dorschriwer (Torschreiber) Siegld, — der Wipschenpeter (der von Wespen Honig erzielen wollte) Gummb-Berghsn, — en Ap (Affe) Allg., — ene Foss (Fuchs) Klev, Allg., — en Maus May-Rieden, — en Schlang Neuw-Datzeroth, — en Bei Aach-Berensbg, — e Peərd Schleid, — en Mesch (Spatz) Zell, Koch, Mettm, Düss, — en Müschenmännchen Gummb, Wippf, — Möschepeter Gummb, — en Scheərmus Kemp-Grefr, — Juste Hönnche Zell-Alf, — Katzedreck Eusk-Dirmerzh, — as et Achterend van en Ferke (ironisch) Klev, — es Salmons Katz, die kom drei Dag für'm Ren (Regen) heim on hatt de Stert doch nat (on word doch n.; se fiel en de Bäk Bach) NBerg; de es esu kl., dat he dat Gras süht wasse (wachsen), — he de Flüh (Piere) hoste hürt Rip, Allg. All to kl. lett (lässt) domm Kemp-Süchteln; ze kl. ös och ene Fähler Eusk-Zülp. Wej nit stärk es, mott kl. sin Rees. We ful (träge) es, es och kl. MGladb, — mott och kl. sen MGladb, Kref. Doren kann sech kener kl. genog sen Sieg, Allg. He es mech te kl. af gerissener als ich Berg, SNfrk, Klev, — dem Düvel te kl. (af) Rip, Allg., — alle Feldmüs Kemp, — usen Herrgott Gummb-Nümbrecht, — sich selwer te kl. af Elbf, Ruhr. No der Hand (nachher) es jeder kl. Köln-Stdt. De es ze kl., de wiərd net alt bes. von Kindern sagt man dies Rip, Allg. De es kl., de schmiərt de Botter onger (unter) der Kok (Kuchen); dann menen de Lüt, he üət (ässe) em drüg (trocken) MGladb-Giesenk. Der könnt en got Stöck kloker sen, dann wör e nouch domm genog Sieg-Rhönd. En Frau ös kl. genog, wenn se beim Rene (Regnen) us de Dachdröppsche geht Rheinb-Queckenbg (s. Frau). Et Aj (Ei) (et Küken) well klucker sin as de Henn Mörs, Nfrk, Rip, Siegld; et Kalf well mänchmol klöger sin we de Koh Köln-Stdt, Allg. Wer kl. es on brauch et (zu sein), dem netzt et Eif. Den hät van kl. sin Eier gegeten on van domm te sin dorgeloten; döröm hät en ok enne kl.ə Buck (Bauch) von einem, der eine kl. Bemerkung macht Mörs, Geld. Weə es noch klöker als de Fuss (Fuchs)? Wer en fängk Eusk, Verbr. Wann de Here vum Rothus kumme, sin se am klögste Köln-Stdt. — De wiərd net kl. trotz allen Schadens Rip, Allg.; ut dem wöd mer net kl.; do weərd ech net kl. drut; ut dem (ut der Sak) kann der Düvel net kl. werde MGladb, Allg.; do werd kein Heideminsch (Zigeunerin) drus kl. Köln-Stdt; dor kann gen Judderwif drut kl. werde Kemp-Bruyell; dor kann gen Peərd kl. üt worde Klev; wat du do geschrive häs, do wiərd ken Sau us kl. Rip, Allg.; nu wead op enmol mek de ganze Sake kl. Elbf. RA.: We vüəl frogt, wörd kl. Kemp. Dur Schad wöd mer kl. Erk, Allg. Beis (besser) möt Schade als möt Schand kl. wiərde Bo-Dransd. Me kömmt ömmer klücker vam Rothus, äs me hengeht Elbf, Mörs-Rheinbg (Stadthüs), Birkf (Wirtshaus). Hondert alde Fraues make gen en jongk Mädje kl. die Jugend lässt sich nicht raten Klev-Warbeyen. — Dat häste kl. gemach, agefange; dodren häste kl. gedohn; dat häste kl. gesat (gesagt); du kanns wahl kl. schwätze (iron. gemeint); sech kl. anstelle; he kann su kl. lure (us den Oge sehn) Rip, Allg. RA.: Kl. spreken kos ken Geld Mörs. Kl. redde es schwiər, kl. schwigge (schweigen) noch vill mih Rip. De kickt so kl. wie enne Pengsvoss (Pfingstfuchs), — ennen Ester (Elster), — — en Bei (en es so domm wie en Kuh) Mörs, Geld. — De hät ene kl.ə Kopp (opstohn) en Paar kl.ə Oge em Kopp; dat es ene kl.ə Kopp Rip, Allg.; du bös e kl. Dier zu einem, der alles besser wissen will Kref, — en kl.ən Henderk Schlaumeier Rees-Drevenack, — enen kl.ən Donder Mörs, — en kl.ə Drei Neuss; de kl.ə Frau Hebamme Düss-Stdt; ene kl.ə Strech mache Rip, Allg. RA.: En kl.ər Mann kann sek ok ens (einmal) verduəhn Gummb-Berghsn. De kl.ə Keiner (Kinder) lewe ni lang MülhRuhr, Allg.; kl.ə K. sind e Glöck en et Hus Kref. Hät denge Vatter noch mih sun (solche) kl.ə Wechter (Kinder)? abschläg. Antw. auf das Begehren eines Kindes Sieg, Allg.; hät ding Motter noch mih Jonge met de kl.ə Büch (Bäuchen)? Mülh-Rh-Nittum. De kl.ə Hohner (legen) och i de Nesseln Siegld, Allg. Du häs ene kl.ə Buch (Bauch); wennste bloss net die domm Därm hätts trotz all deines Redens u. Tuns, das kl. sein soll, bist du doch dumm Sieg, Rip, Nfrk, — äwel en domm Ingerei (Eingeweide) Mörs, — hät kl.ə Därm em Kopp Mettm, — kl. Gedärms en de Kne (Knien) Köln. Ne kl.ə Schess mache (dohn) sich seinen Vorteil sichern Sieg, MülhRh, Köln, MGladb, Elbf, Düss, Kobl-Bend. — Dat es ene Kl.ə Schlaumeier, gerissener Kerl; dat es och (ener) der Klökste net Rip, Allg. RA.: Wo sonne (solch ein) Kl.ən ös, do wärd enne Musköttel en vier Deile gebeten (gebissen) Überkluge können alles Mörs. Er war nit do, wie die Kl.ə uf die Welt kame Simm-Horn. Eh der Kl.ən de Bröck fingk (findet), geiht der Dommen durch de Bach Köln-Stdt. De Dumme säggt et, un de Kl.ən denkt et Reden ist Silber, Schweigen ist Gold Ess. Wann de Dommen op den Mart kommen, kriegen de Kl.ən Geild Sol. De Kl.ən driten (scheissen) am earschten en de Neteln Elbf. Et es de Klückste onder (van) de Dommen er ist auch dumm Mörs. De Klökste git no Rip, Allg., — sagg den Oss (Ochse), dor trock hei an Mörs, MGladb. Bei ene der Kl.ə make sich einschmeicheln, in hinterlistiger Weise bei Vorgesetzten den Anträger abgeben MGladb, Rees; de woll em de Kl.ə of (ab) spiəle ihn übervorteilen Kemp, Heinsb; de woll mer de Kl. sp. Sieg; se wolle ose Herrgott noch der Kl. afgewönne das sind unbegreifliche Neuerungen MGladb. — 2.a. gut gekleidet, geputzt; enen (sech) kl. make (andohn); wat böste kl.! Selfk, Eup. RA.: Völ Lüj (Leute) höbbe lever eine kl.ən Ärm äs enne fetten Därm lieber äussern Prunk als gutes Essen Heinsb-Millen — b. zierlich; e kl. Lämpche (Täss-che, Höngkche) udgl.; de Mösch (Spatz) hät kl. gebaut Bergh-Hüchelhv.
6875 Zeichen · 183 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Klug

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Klug , klüger, klügste, adj. et adv. welches ehedem eigentlich sehend, und in engerer Bedeutung scharf sehend, weit um s…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    klug

    Goethe-Wörterbuch

    klug im Komp ohne Umlaut B1,189,18 ; unflekt ‘ein k. Wort’ 9,136,5 ; subst vielfach Kleinschr sowie ‘(viel/etwas) klugs’…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Klug

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Klug oder Klg. , bei Tiernamen für Johann Christoph Friedrich Klug , geb. 5. Mai 1774 in Berlin, starb daselbst 3. Febr.…

  4. modern
    Dialekt
    klugadj. u. adv.

    Lothringisches Wb. · +4 Parallelbelege

    klug [klû fast allg. Kompar. klîjər, klîšt] adj. u. adv. klug.

  5. Sprichwörter
    Klug

    Wander (Sprichwörter)

    Klug 1. Ach lasst vns heint nicht klug seyn. – Agricola I, 89; Egenolff, 74 a ; Gruter, I, 55; Schottel, 1130 a . Lat. :…

  6. Spezial
    klug

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    klug adj. 1 (schlau) sciché (-cá, -cada), inteliënt (-nc, -a) 2 (weise) acort (-rc, -a), sapiënt (-nc, -a) 3 (schlau) fu…

Verweisungsnetz

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit klug

91 Bildungen · 73 Erstglied · 14 Zweitglied · 4 Ableitungen

klug‑ als Erstglied (30 von 73)

klugieren

SHW

klug-ieren Band 3, Spalte 1443-1444

klugbescheiden

GWB

klug·bescheiden

klug-bescheiden Zusammenschr im Erstdruck nuancierend zu klug 4/5 Hermes weicht [ nach Artemis’ Demütigung durch Hera ] der Leto mit klug-be…

klugdichtend

GWB

klugdichtend s klug (Vorbem) Rüdiger Welter R.W.

Klugdriss

RhWB

klug·driss

Klug-driss -īət Kref m.: Schlaumeier, der auf seinen Vorteil bedacht ist.

klugdünkel

DWB

klug·duenkel

klugdünkel , m. dünkel derer die sich klug dünken, von M. Kramer im deutsch-holl. wb. angeführt: eure klagen über die allgemeine seichtigkei…

klugdünkler

DWB

klug·duenkler

klugdünkler , m. der sich klug dünkt, vgl. dünkler und das vorige: aufgeblasene klugdünkler. Butschky Patm. 288 ; hämische anfälle aufgebläh…

Kluge (der)

Wander

klug·eder

Kluge (der) 1. Auch der Kluge reitet manchmal einen Narren an. ( Nordböhmen. ) Macht einen dummen Streich. 2. Auch der Klügste kann fehlen. …

Kluge, Friedr

DWBQVZ

--- rotwelsch. quellen und wortschatz der gaunersprache und der verwandten geheimsprachen. I: rotwelsches quellenbuch. Straßburg 1901 . ---

Kluge, Karl Emil

DWBQVZ

--- handbuch der edelsteinkunde für mineralogen, steinschneider und juweliere. Leipzig 1860 . ---

Kluge, Kurt

DWBQVZ

kluge·kurt

--- der glockengießer Christoph Mahr. Stuttgart o. j. (1934) . ---

klugel

DWB

klugel , klügel , n. und m., s. kläuel .

klugen

DWB

klugen , klügen , seltene verbalbildung zu klug. 1 1, 1@a a) klugen, klug sein, in einem rhein. voc. des 15. jahrh.: callere, clugin Diefenb…

Klugenbrugel

MeckWBN

Wossidia Klugenbrugel m. am Spinnrad wie Blugel; Teil der Goornwinn' (s. d. mit Abb.) Wo. Sa.

Klugerfahrene

GWB

Klugerfahrene -rne [ Mephisto nach der ‘Entführung’ von Fausts ‘Unsterblichem’ durch für ihn erotisch attraktive Engel: ] Ein großer Aufwand…

klugerweise

DWB

klug·er·weise

klugerweise , adv. prudenter, caute, kluger weise: andere leute sehn klugerweise erst zu wohin es führt. Tieck 15, 304 .

Kluges

Wander

Kluges A hot noch nischte kluges fürbrucht. – Gomolcke, 69.

kluggewandt

DWB

klug·gewandt

kluggewandt , klug und gewandt, klug als adv.: durch list und kluggewandten sinn versucht ichs in dem kampf zu siegen. Schiller 65 b .

Klughardt

Meyers

klug·hardt

Klughardt , August , Komponist, geb. 30. Nov. 1847 in Köthen, gest. 3. Aug. 1902 in Roßlau bei Dessau, war Schüler von Blaßmann und Reichel …

klugheit

DWB

klug·heit

klugheit , f. industria, solertia, sagacitas, prudentia, mhd. kluocheit, kluokeit, nd. klôkheid, nl. kloekheid, altn. klôkskapr, dän. klogsk…

klugheit

FWB

1. ›Feinheit‹; 2. ›feines Benehmen‹; 3. ›Verstand, Weisheit‹; 4. im negativen Sinne: ›Schlauheit, Hinterhältigkeit‹

klugheitsgesetz

DWB

klugheit·s·gesetz

klugheitsgesetz , n. sonst gesetz der klugheit, was ' die klugheit vorschreibt ' ( s. klugheit 2, e ): die situation ... machte ihm zum unve…

klugheitslehre

DWB

klugheit·s·lehre

klugheitslehre , f. bei Adelung, unterricht in der klugheit des lebens, als system: das sauver les apparences ist das grosze princip der mor…

klug als Zweitglied (14 von 14)

Allzu klug

Wander

allzu·klug

Allzu klug 1. Allzu klug ist dumm. – Weisheit, 39. Lat. : Quisquis plus justo non sapit, ille sapit. Ung. : Nem igen hasznos felelébb okosko…

altklug

DWB

alt·klug

altklug , seniliter prudens: altklug thun; altklug als der erfahrenste ritter. Felsenb. 1, 507; von der liebe: des strengen alters eigensinn…

frühklug

DWB

frueh·klug

frühklug , adj. vor der gewöhnlichen entwickelungszeit des menschlichen geistes klug. Stilpo, du geschwinder kopf, balde weistu einen rath, …

Gerneklug

Wander

gerne·klug

Gerneklug 1. Gerneklug hat immer (selten) Verstand genug. 2. Es ist ein Gerneklug.

lebensklug

DWB

lebens·klug

lebensklug , adj. klug in bezug auf das gemeine leben und die benutzung desselben für seine zwecke: ein lebenskluger mann; lebenskluge pläne…

Negenklug

Wander

negen·klug

Negenklug He öss nêgnklôk. ( Natangen. ) – Frischbier 2 , 2777. Er ist neunklug, also sehr klug, neunmal klüger als andere Leute. (S. Neun.)

neunklug

DWB

neun·klug

neunklug , adj. gleich neungescheid: wo das übel sitzt, hat keiner dieser neunklugen gewahrt. F. L. Jahn merke zum deutschen volksthum 269 ;…

neunmalklug

RDWB1

neunmal·klug

neunmalklug veralternd auch altklug, vorwitzig дерзкий, самоуверенный, наглый, нахальный, самодовольный, с самомнением, с гонором Es gefiel …

selbstklug

DWB

selbst·klug

selbstklug , adj. ' eine ungegründete einbildung von seiner eigenen klugheit besitzend und darin gegründet ' Adelung : man kann es ( das 18.…

staatsklug

DWB

staats·klug

staatsklug , adj. politisch klug. Campe. vgl. auch Kramer deutsch-ital. dict. 2 (1702) , 912 c ( s. unten ). von personen: sie ( eine Tacitu…

superklug

DWB

super·klug

superklug , m. , vom adjektiv abgeleiteter übername zur verspottung eines ' superklugen ' menschen, vgl. superklügler : die alte philosophie…

überklug

DWB

ueber·klug

überklug , adj. u. adv. , sciolus, nasutus Stieler 987 ; Steinbach 1, 877 ; spitsvondig, eigenwys Kramer deutschholl. wb. (1787) 467 b ; Ade…

unklug

DWB

unk·lug

unklug , adj. adv. , gth. v. klug. in den steigerungsformen ohne umlaut. seit dem 15. jh. langsam neben älterem unweise sich zur geltung bri…

weltklug

DWB

welt·klug

weltklug , adj. , komposition mit welt II ( s. dort u. vgl. erdenklug teil 3, 759), die im dt. seit dem 16. jh. geläufig und auch im nordfri…

Ableitungen von klug (4 von 4)

erklugen

FWB

1. s. er- 2.; 2. s. er- 8.

kluge

DWB

kluge , f. subst. zu klug, sollte eig. klüge sein; mhd. sînes herzen klûge prudentia pass. K. 242, 65, mit mitteld. vocal, richtig klüege (:…

unklug

DWB

unklug , adj. adv. , gth. v. klug. in den steigerungsformen ohne umlaut. seit dem 15. jh. langsam neben älterem unweise sich zur geltung bri…

Unkluge

GWB

Unkluge [bisher nicht publizierter Wortartikel]

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „klug". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/klug/rhwb?formid=K08396
MLA
Cotta, Marcel. „klug". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/klug/rhwb?formid=K08396. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „klug". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/klug/rhwb?formid=K08396.
BibTeX
@misc{lautwandel_klug_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„klug"},
  year         = {2026},
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  urldate      = {2026-05-10},
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