Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
neun
neun , num. card. ein gemeinindogermanisches wort: sanskr. und zend. navan, lat. novem, griech. ἐννέα ( aus ἐν - νἐϜα ), goth. niun ( aus nivan, navan wie lat. nônus aus novemus, sanskr. navamas), ahd. niun ( zerdehnt niwan Otfrid 2, 4, 3 ), mhd. niun, neun und zerdehnt niwen, newen ( Weinh. bair. gr. § 258 , alem. gr. § 326); in den nordischen und nd. sprachen scheint dem worte ein erweitertes navjan zu grunde zu liegen, das zu nijan ( aus nivjan), nijun und mit übergang des j in g zu nigan, nigun geworden ist ( vergl. neu); altn. mit verlust des auslautes ( der aber im ord. nîundi wieder her…