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Kasten

mhd. bis spez. · 21 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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36 in 21 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Kasten

Bd. 4, Sp. 247
Kasten bis zur št/st-L. kašdə(n), dann kasdə(n), –st- Sg. u. Pl. [Pl. -stənts Elbf], Demin. kęšdχə, –stχə(n), kęskə [WMosfrk unterscheidet kasdən 1 von -ā-, kāst 2 l (Getreidehaufen), wie denn überhaupt für K. 1 mehr Kiste steht; LRip kāstə, –azs-; um Sieg-Leuschd -ę-; NBergh kās; Aach kas f.; Elbf, Barm, Ess kasən u. -stən]; Eup, SNfrk, Klevld kennt die Bed. K. 1 kaum (nur in der Formel kestə on kastə hier u. da u. in Zs. wie Niəh- (Näh-), dafür kēst, lā: (Lade), bak (schwerer gebaut u. offen); dagegen bedeutet hier K. (s. die Formen bei K. 2 a) Schrank m.: 1. für das Rhfrk, Mosfrk, Rip, Berg. a. ein grösserer oder kleinerer K. aus Holz, aber auch aus Blech, Pappe, im Gegens. zur Kiste, die nur aus Holz ist; der K. dient zum Transport grösserer Gegenstände, eine Art Truhe mit aufklappbarem Deckel zur Aufnahme von aufeinanderliegenden Kleidern, Kartoffeln, Getreide, Mehl, Salz, Zucker, Kohlen, Tabak, auch für allerhand Gerät, wie Nägel, Schrauben, Handwerkszeug, Kleider-, Grumbire-, Mehl-, Salz-, Zucker-, Holz-, Gereide-, Näh-, Kohlen-, Nagelsk. usf. (s. auch Schwadems-, Schlackenk.) Allg.; se hät de K. voll Kleder; den schwere K. kann ech net drage; de K. uspacke; em K. lit alles durchenen (durcheinander) Allg.; en et Kästchen stricken im Vorrat stricken Gummb. RA.: Der Specher steht voll Keste on K. Rip, Allg. (auch Nfrk); he hät alle Kesten on Kös vol Heinsb, Allg.; Kis on Kas, pickepackevoll Geld, Allg.; se sprengen öwer Kesten on K. Barm. Der es dem Düvel us dem K. gespronge der Bösewicht MülhRh. — b. besondere Holzbehälter. α. Der Wagenkasten, Bretteraufbau bes. der Schlagkarre, Rumpf, bestehend aus zwei Hurden, dem Bodem (Diel) u. zwei Koppsticker, gehalten von den Rungen, de K. opsetze (alege); e K. voll Sten Rip, Berg, Mosfrk; kās Grevbr. — β. der K., auch Vork. genannt, in den die Kleie beim Mahlen fällt Hunsr. — γ. kEsχə Geburtshilfk. des Arztes Eusk-Zülp. — δ. Gehäuse der Standuhr u. Schutzgehäuse der Taschenuhr, Uhrek. Allg. — ε. Briefkasten, Brefk., ech moss es (einmal) an de K. gohn; de Bref en de K. dohn; de Br. us dem K. holle (nenn) Rip, Berg, Mosfrk, Rhfrk; kęiškə Heinsb-Karken (gegenüber kEskə kleiner Schrank). — ζ. kęs(t)χə Schublade der Kaffeemühle ebd. (nicht Birkf, SNfrk, Klevld); Döschk. Tischschublade Gummb-Berghsn. — η. kastə(n), meist kęs(t)χə (usf.) der Aushängek. zur Veröffentlichung von Bekanntmachungen, bes. zur bürgerlichen Aufkündigung von Brautpaaren; se hangen em K.; sech en et K. h. losse (en et K. duhn l. OBerg) Allg.; auch SNfrk (kEskə); nom K. gohn zum Standesamt Sieg-Mülld. Se hängke em K., dann müssen die Bekannten de K. steipe (stützen) scherzh. Birkf. — θ. kās f. Schaukasten im Ladenfenster Köln-Stdt; kas f. Aach-Stdt, Monsch; kas(t) f. Eup; kās m. MGladb-Rheind; kāstə m. Dür-Stdt. — ι. kās der Teil der Häckselmaschine, in dem das Stroh nach vorne geschoben wird Neuss-Stürzelbg; kašdən Merz-Brotd, Birkf. — κ. kās Windmühle MGladb-Giesenk. — 2. mehr oder weniger übertr. a. Schrank (ursprüngl. Kleidertruhe), u. zwar kas u. -st f., Pl. -stə Eup; kas f., Pl. -ę- Aach-Stdt; -ā- f., Pl. -E- Aach-Ld; kast, kās, –-, –ǫu- (s. fest) m., Pl. kęs, –E-, –ēə-, –-, Demin. kEskə u. kEškə SNfrk bis Geld, Mörs; kas(t) m., Pl. -stə Klevld; kastən Sg. u. Pl. m. NBerg in Sol, Düss, Elbf, Barm (u. kasən, dies auch Ess), Ruhr; kast, Pl. -stən m. Mettm; gegenüber südl. šāp, šāf [die Grenze zwischen beiden Wörtern s. Wk. Schaff; dazwischen ein Geb., wo k. u. šāp gilt, doch hier u. da mit Unterscheidung: K. der gewöhnliche Schrank, Sch. Küchenschr., mehr breit als hoch, mit Innenfächern zum Aufheben von Küchengeschirr u. Esswaren Heinsb-Millen; Sch. der hohe Schr., K. nur der zweiteilige Schr., bei dem der Oberteil auf das Unterteil aufgesetzt wird Monsch]; Kleijer-, Wäsch-, Line-, Bobinge-, Fliege-, Geld-, Böker-, Eətes- (Essens-), Bruət-, Flesch-, Melks-, Küke- (Küchen-), Klockekos Untergestell der Standuhr; glasere K. Schr. mit Flügeln, die mit Glasscheiben besetzt sind (zenne K. Aach-Walh); Käske kleiner Schrank im Gegens. zu Keischke Glasschränkchen, eingemauert, u. Briefkasten Heinsb-Karken; Eck-, Pasteline-, Venerabels- (Reliquien-) Brüjuənes-, Poljuənesk. (Schreckfigur-) (s. d. W.). RA.: De hat emmer der K. bei sech er hat einen Höcker MGladb. Lege (ledige) K. make dolle Höfde (Häupter) Armut macht verkehrt u. streitsüchtig Klev; leəg Käs make or Gäs unzufriedene Gäste SNfrk, — geəven üərige Häuer (Häupter) Kemp. Wenn de K. opsteiht, dann göf et Besuk (Besuch) Mörs. De mott de K. lappe für alle Unkosten aufkommen Kref. He hat sech der Bom (Boden) ut gen K. agedoəh den besten Anzug (der in der alten Kleidertruhe zu unterst aufbewahrt wird), er hat sich herausgeputzt Eup. Die es de Düwel üt de K. gekrope (gekrochen), als hei schliep (schlief) eine alte, zanksüchtige Frau Rees. Dor spockt et in de K. es ist kein Brot mehr im Schrank Geld, Klev, Rees; wor gen Brot inne K., dor spukt et Geld, Mörs, Klevld, Düss; hei hät kenn Brot inne K. er ist arm Ruhr, Allg. Kinder, schmert mär (nur) Krut (Obstkraut), Botter steht inne K.! Dinsl-Gahlen. Sewe Johr en de K. on et achte kömmp et pass (gelegen) was lange währt, wird endlich gut Mörs. Den sieht üt wie en Kerltje in en possleie (porzellanene) K. (Schrank für Porzellan) Rees-Bergerfurth, — en Ap (Affe) in de p. K. Mörs-Repelen. De Frau kann men en et glasere Kästken setten so nett ist sie Sol. Do leggen de Müs (Mäuse) för de K. duət (tot) solche Armut herrscht dort Geld, Klev, Rees. — b. Militärarrestzelle; er kriegt K.; er hat em K. gesessen; allg. Gefängnis; du kimms en de K.; de krigt lang K. ze bromme Allg., auch SNfrk, Klev (Formen wie bei K. 2 a), z. B. en de Kast sette; hej es no de Kast gebrocht; enen en der Kas helpe. — c. kęšdχə aus Brettern zusammengefügter niederer Schlitten Kreuzn-Hüffelsh. — d. verächtl. α. grosses Haus; wat es dat en K.; en ale K. altes Haus Rhfrk, Mosfrk, Rip, Berg. — β. Konvikt, Lehrerseminar ebd. — γ. Schiff, Kahn, Anhängeschiff, bes. altes Schiff ebd. — e. Latrine unter Tag, in der Bergmspr. Altk, Siegld. — f. en K. schlohn (schlagen) im Überbruch eine Bühne einbauen ebd. — g. Käske spele einen Stein (eine Scherbe) hüpfend durch die verschiedenen Abteilungen einer auf dem Boden gezeichneten Figur treiben Neuss. — h. von Körperteilen. α. Brust-, Hirnkasten nach dem Nhd. RA.: Aus dem Kästche sin närrisch sein Wend-Sien, Birkf-Fischb. — β. verächtl. Leib uNahe. — γ. verächtl. Kopf; et spokt der wahl em K. du bist nicht recht bei Sinnen RRip; hei hat er einen im K. ist betrunken MülhRuhr. — δ. Höcker (Formen wie bei K. 2 a); he hät e nett Käske op der Puckel; de hat ne Kas em Röck; de dräg sin Kästchen mät sech; de hat de K. opgeschnallt; ek lach min en Käsken SNfrk, Klevld (auch Goar-Braunshorn). RA.: Den schett (scheisst) onder sinne K. er hat einen Höcker Rees; de dritt (schitt, hat gedriəte) onger de K. SNfrk; de geht ungerm K. MGladb. Gangk ens (einmal), Buckel, ich han och ene Kas! Kref-Fischeln. O min Ohme Nöckeltje, min Frau, die hät en Pöckeltje; o min Ohme Nass, min Frau, die hät en Kast! Emmerich. — i. kās Klappe an der Knabenhose, Hosenboden; en Bocks met ene K. dren MGladb, Grevbr, Kref. — k. kęstχə der Zwischenraum zwischen vier Weinstöcken Zell-Bullay. — l. kašdə, kasdən; doch im Gegens. zu K. 1 kāstən Sg. u. Pl. Trier-Ld, Wittl, Bernk (Mos), Koch-Kaisersesch, OBitb, Daun; kāšt, Pl. -E- uSaar; kāst, Pl. -E- m. Trier-Welschbillig, WBitb, Prüm (Pl. -E- u. kāstən; Prüm-Ihren Pl. daneben kaaist), f. Malm; kas u. kast, Pl. kastə f. Eup; kast f. Aach: zum Trocknen aufgestellte langhalmige Getreide-, Hanf-, Flachsgarben; eine Garbe, aufrecht gestellt, an diese rundum 8—10 Garben aufrecht gesetzt, über das Ganze eine ausgebreitete G. mit den Ähren nach unten als Dach (Hut), oder die gesamten aufgestellten Garben erhalten ein gemeinsames Band (aus Einzelgarben aufgestellter Haufen heisst Bock); auch die Getreidemiete auf dem Feld heisst K. u. in der WEif auch das in der Scheune lagernde Getreide Verbr nach Wk. III 12 Rhfrk, Mosfrk (lrhn.) bis Ahrw-Burgsahr (kǫăstə), MüEif (-ā-) u. am WRande über Malm, Eup bis Aach; e Kork., e K. Wäss (Weizen); det sen emol vill Käscht Frut (Frucht) gen en dem Steck; den het en äm (einem) Steck sibbzeihn Kaschten stehn; der Flachs es of de Kaste stinn blif, bes dar e dorich on dorich dorr (dürr) wor. RA.: He fast (fastet) we den Hahn op de K. Malm-Büttgenb. — m. in der Wend.: Dat es schonn en ale K. eine alte Geschichte, keine Neuigkeit Trier-Wasserliesch. — n. persönl. verächtl. dicker, vierschrötiger Mensch, bes. dickes, kräftiges Weib Saarbr, Ottw, Saarl, Bernk-Gräfendhron; olde Kast alte Kuh Rees-Hüthum.
8717 Zeichen · 282 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    kastenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +4 Parallelbelege

    kasten swv. BMZ umfassen, s. verkasten; aufschichten ( holz, getreide ), holz verbeut man auch ze castenne oder ze legen…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    kastenAdj.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +9 Parallelbelege

    kasten , Adj. Vw.: s. kristen (3) L.: MndHwb 2, 526 (kasten) Son.: örtlich beschränkt

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Kasten

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    1. Der Kasten , des -s, plur. ut nom. sing. ein nur noch in einigen Gegenden übliches Wort, einen Haufen zu bezeichnen, …

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Kasten

    Goethe-Wörterbuch

    Kasten Pl vereinzelt auch ‘Kästen’ 1 in der Regel verschließbares (kubisches) Materialbehältnis a größerer Vorratsbehält…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kasten

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Kasten , erbliche und geschlossene Stände (vergl. Aegypten und Indien); K. geist , der Wille, Leute der unteren Stände v…

  6. modern
    Dialekt
    Kasten

    Elsässisches Wb. · +9 Parallelbelege

    Kaste n [‘ X àtə Fisl. Liebsd. ; Khàtə Hi. Steinbr. u. nö. davon allg. ] Syn. Schank W. m. 1. Behälter aus Holz, Truhe…

  7. Sprichwörter
    Kasten

    Wander (Sprichwörter)

    Kasten 1. Bei einem offenen Kasten kann auch wol ein Frommer zum Schalk werden. It. : All' arca aperta il giusto vi pecc…

  8. Spezial
    Kasten

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Kas|ten m. (-s, Kästen) 1 (Kiste) cassëta (-tes) f. 2 armé (armá) m. 3 (Kasten mit Schubladen) cassabanch (-nc) m. 4 (Ko…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kasten

379 Bildungen · 264 Erstglied · 113 Zweitglied · 2 Ableitungen

Zerlegung von kasten 2 Komponenten

kas+ten

kasten setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

kasten‑ als Erstglied (30 von 264)

Kastenacker

SHW

Kasten-acker Band 3, Spalte 1175-1176

Kastenbank

SHW

Kasten-bank Band 3, Spalte 1175-1176

Kastenbodem

SHW

Kasten-bodem Band 3, Spalte 1175-1176

Kastenbord

SHW

Kasten-bord Band 3, Spalte 1175-1176

Kastenbrot

SHW

Kasten-brot Band 3, Spalte 1175-1176

Kastendiel

SHW

Kasten-diel Band 3, Spalte 1175-1176

Kastenei

SHW

Kasten-ei Band 3, Spalte 1175-1176

Kastenfalle

SHW

Kasten-falle Band 3, Spalte 1175-1176

Kastengaul

SHW

Kasten-gaul Band 3, Spalte 1175-1176

Kastenmuck

SHW

Kasten-muck Band 3, Spalte 1175-1176

Kastenofen

SHW

Kasten-ofen Band 3, Spalte 1175-1176

Kastenuhr

SHW

Kasten-uhr Band 3, Spalte 1177-1178

Kastenwagen

SHW

Kasten-wagen Band 3, Spalte 1177-1178

kasten als Zweitglied (30 von 113)

Klapperkasten

RDWB1

Klapperkasten m колымага, драндулет (не имеет отношения к "ящик") er fährt einen ~ - он ездит на колымаге

Kummerkasten

RDWB1

Kummerkasten m (Lakune) j-d ist für j-n ein ~ - служить кому-л. жилеткой, в которую можно плакаться

Schwitzkasten

RDWB1

Schwitzkasten m захват шеи сверху (в борьбе) j-n in den ~ nehmen idiom. - досаждать кому-л.; приставать / пристать с ножом к горлу к кому-л.…

Aalkasten

Adelung

aal·kasten

Der Aalkasten , des -s, plur. ut nom. sing. eine Art des Aalfanges, welche in einem Gebäude an solchen Wassern bestehet, die einen Fall habe…

Amtskasten

DRW

amts·kasten

Amtskasten herrschaftlicher Getreidespeicher 1595 Unger,SteirWsch. 17 Faksimile 1650 ÖW. X 78 Faksimile

Begelkasten

Wander

begel·kasten

Begelkasten Aus dem Begelkasten sal em fasten. – Schuster, 315. »Woher wärd en Miel níen? sôt de âlt Swijer. Aus dem Begelkasten soal em der…

beutelkasten

DWB

beutel·kasten

beutelkasten , m. mehlkasten, in welchen aus dem beutel das mehl fällt. peutelkast, farricaptio, farricapsia. vocab. theut. Nürnb. 1482. y 6…

Blockkasten

Adelung

block·kasten

Der Blockkasten , des -s, plur. ut nom. sing. ein hölzerner aus Blöcken verfertigter viereckiger Kasten, der mit Erde oder Mist gefüllet wir…

Blutkasten

Adelung

blut·kasten

Der Blutkasten , des -s, plur. ut nom. sing. in der Kunstsprache der Jäger, das Herz.

Bregenkasten

Wander

bregen·kasten

Bregenkasten Ich will dich über den Bregenkasten (Gehirnkasten) hauen. – Grimm, II, 353.

Brênnkasten

Adelung

brenn·kasten

Der Brênnkasten , des -s, plur. ut nom. sing. ein viereckter Kasten von Fliesen, worin die Pfeifen gebrannt werden.

Brunnenkasten

Adelung

brunnen·kasten

Der Brunnenkasten , des -s, plur. ut nom. sing. die hölzerne Einfassung des Wassers in einem Brunnen über der Quelle.

dōrdekasten

KöblerMnd

dōrdekasten , M. Vw.: s. dōrenkasten

dōrenkasten

KöblerMnd

dōren·kasten

dōrenkasten , M. nhd. „Torenkasten“, käfigartiger Verschlag für Geisteskranke, Narrenhäuschen Hw.: s. dōrenkiste E.: s. dōre (1), kaste L.: …

Farbenkasten

Adelung

farben·kasten

Der Farbenkasten , des -s, plur. ut nom. sing. Diminut. das Farbenkästchen, Oberd. Farbenkästlein, ein Kasten mit den nothwendigsten in Musc…

Fischkasten

Adelung

fisch·kasten

Der Fischkasten , des -s, plur. ut nom. sing. ein Fischhälter in Gestalt eines Kastens, ein durchlöcherter Kasten in den Teichen, Bächen u. …

Fourag'kasten

MeckWBN

Wossidia Fourag'kasten m. Futterkasten; scherzh. Helm: Furaschkasten Müll. Reut. 41 b .

Fuchskasten

Adelung

fuchs·kasten

Der Fuchskasten , des -s, plur. ut nom. sing. ein hölzerner Kasten, Füchse darin lebendig von einem Orte zum andern zu fahren.

futterkasten

DWB

futter·kasten

futterkaste , jetzt gewöhnlich futterkasten , m. : palearium, ein ... sprüwerkast, fuoterkast. Frisius (1556) 940 a . danach Maaler 152 d un…

geldkasten

DWB

geld·kasten

geldkasten , m. arca argentaria Stieler 933 ( gewiss weit älter ), geldkast Aler 879 b . auch von einem menschen, der ' ganz in seinem geldk…

gemengekasten

DWB

gemenge·kasten

gemengekasten , m. in blaufarbenwerken, ein kasten worin die verschiedenen arten der blauen farbe gemengt werden vermittelst der gemengekrüc…

gotteskasten

DWB

gottes·kasten

gotteskasten , m. , opferstock, armen-, kirchenkasse. 1 1) biblisch der opferstock des jüdischen tempels und der opferschatz selbst, für heb…

Ableitungen von kasten (2 von 2)

Gekasten

RhWBN

Ge-kasten Sol-Wald m.: K. zum Aufbewahren des Brotes.

verkasten

DWB

verkasten , verkästen , verb. bergmänn. kunstausdruck. 1 1) einen bau, ein feld verkasten, in denselben kasten ( eine in unterirdischen baue…