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Gulden

ahd. bis spez. · 24 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Gulden

Bd. 8, Sp. 515
Gulden, eine Silbermünze und Währungseinheit in deutschen und benachbarten Staaten seit Mitte des 17. Jahrh., nachdem die Goldgulden (s. d.) größtenteils verschwunden waren. Gewöhnlich teilte man ihn in 60 Kreuzer zu 4 Pfennig und setzte ihn meistens = 2/3 Taler, unbeschadet der Verschiedenheit des Münzfußes. Dem bessern meißenschen Gülden folgte der feine sächsische G. oder das Zweidrittelstück des Leipziger Münzfußes von 1690, wonach 18 G. aus der Kölnischen Mark seinen Silbers hergestellt wurden, = 2,8385 Mk. der jetzigen Talerwährung. Hannover behielt ihn bis 1817 und Braunschweig bis 1857 zu 131/2 Stück aus der rauhen Mark oder als feines Zweidrittel 158/9lötig bei; Mecklenburg prägte ihn (neues Zweidrittel) 1789–1330 und als Handelsmünze Preußen 1796–1810: 12lötig; Hannover und Mecklenburg gaben auch 1/3-Stücke oder halbe G. aus, und dieses teilte die Einheit in 32 Schilling, während der G. für Ostfriesland in 10 Schaap zu 20 Witten zerfiel. Als Abschleifung und unterbliebene Einlösung den Wert der Münzen verringert hatte, griffen die meisten Staaten zum Konventionsfuß, in dem zwar die Teilstücke weiter geprägt wurden, aber schon 1754 in Bayern und dann in ganz Süddeutschland außer Österreich und Liechtenstein unter Erhöhung um ein Fünftel des Nennwertes der Kopfstücke etc. Daraus entstand der rheinische G., 24 in der Mark fein oder 1 G. = 1,7539 Mk. als eine Rechnungseinheit, die durch den ausgebreiteten Umlauf der Kronentaler an voller Entfaltung gehindert wurde. In einigen Staaten blieb zeitweise der fränkische G. als Rechnungseinheit erhalten, 191/5 aus der seinen Mark, zu 20 guten Groschen oder 15 Batzen von 5 Kreuzer, so in Meiningen = 2,1924 Mk.; von Preußen wurde 1792–94 für seine fränkischen Fürstentümer der Schwabacher G. zu 16 guten Groschen = 2,66448 Mk. 12lötig geprägt. In Frankfurt unterschied man vor 1843 den G. Warenzahlung oder Münze vom G. Wechselgeld und rechnete 11 erstere = 91/5 letztere. Mittlerweile glitt, weil sich im Verkehr die Überschätzung des Kronentalers auf 2,70 statt 2,64 G. geltend machte, die rheinische Währung in eine süddeutsche über, 241/2 G. aus der Mark sein, der G. = 1,7181 Mk., zuerst 1813 und 1819–27 von Baden und 1824–25 von Württemberg mittels 12lötiger Stücke ausgeführt, dann gemäß der Konvention vom 25. Aug. 1837 seitens aller süddeutschen Staaten, aber mit 9/10 Feinheit in Stücken zu 1 und 1/2 sowie meistens 2 G. Im Anschluß an diese Währung prägten Baden 1819–27 und Württemberg 1824–25 auch Goldmünzen zu 10 G., jenes 212/3karätig = 17,3242 Mk. und dieses 211/2 karätig = 16,6998 Mk., entsprechend zu 5 G. Die Annäherung an Norddeutschland mittels des Doppeltalers wurde durch den Wiener Münzvertrag vom 24. Jan. 1857 zwischen dem Zollverein und Österreich-Ungarn weitergeführt, indem als gemeinsame Münze der Vereinstaler (s. d.) diente und bestimmt ward, daß der neuere süddeutsche G. in 9/10 Feinheit zu 521/2 Stück auf das Pfund von 500 g auszuprägen sei, = 4/7 norddeutsche Taler oder 6/7 österreichische G. = 1,7148 Mk. In dieser zu Ende 1875 erloschenen Währung sind Stücke zu 2, 1 und 1/2 G. hergestellt worden. Der neue österreichische G. (Florenus, ungar. Forint), seit 1. Nov. 1858 zu 45 Stück aus dem Pfund Silber, = 2/3 Taler oder 2 Mk., wurde durch kaiserliche Patente vom 19. Sept. 1857 und 27. April 1858 in 100 Neukreuzer (später Kreuzer) geteilt und 9/10 sein im Gewicht von 12,8457 g geprägt, entsprechend 2 G., der 1/4 G. hingegen 520 Tausendstel sein. Hierzu traten durch Gesetz vom 9. März 1870 Goldmünzen zu 8 und 4 G., letztere 155 aus dem rauhen Pfund von 9/10 Feinheit = 8,10 Mk., denen die 20- und 10- Frankstücke völlig gleichgestellt wurden. Aus einem ziemlich stetig gewordenen Kurse des Guldens österreichischer Papierwährung = 1,70 Mk. ist die neue Kronenwährung hervorgegangen. Der polnische G. (s. Zlot) = 0,4859 Mk. von 1841 war in 30 Groschen geteilt, ebenso der G. für die Provinzen Preußen und Posen; jedoch gingen dort 3 und hier 6 G. auf den Taler. In den Niederlanden war der G. (engl. Guilder, franz. Florin) in 20 Stuiver zu 16 Penning geteilt, bei 11/12 Feinheit, 1816–39 in 100 Cents. Das Gesetz vom 22. März 1839 machte ihn 10 g schwer und 945 Tausendstel sein = 1,701 Mk., entsprechend Stücke zu 21/2 und 1/2 G., bis 1847 auch zu 1/4, 1/10 und 1/20 G.; jetzt werden Kurantmünzen nur noch zu 1 (auch Silberrupie genannt) und 1/2 G. für Ostindien geprägt, da der Staat zur Goldwährung übergegangen ist. Nach dem Gesetz vom 6. Juni 1875 wiegt das Stück von 10 G. (Tientje) 6,72 g und ist 9/10 fein = 16,8739 Mk. (s. Tafel »Münzen VI«, Fig. 1). Von den Kantonen der Schweiz rechneten die meisten bis 1852 neben Schweizerfranken oder ausschließlich nach G. zu 70 Bluzger, 60 Kreuzer, 40 Schilling oder (Pfund) 50 Schilling; in Luzern war der 131/6lötige G. (40 Schilling) von 1793 schon auf die Stufe des Schweizerfranken gefallen. Das niederländische Westindien rechnete bis 1827 nach G. zu 20 Stüver = 1/3 Doll. oder 1/14 Pfd. Sterl., und für Britisch-Guayana, wo dieselbe Währung (1 Gurd = 3 Guilders) galt, wurden 1809–1816 eigne Münzen zu 3, 2, 1, 1/2 und 1/4 G. im Silberwerte des Guldens von 1,1451 Mk. geprägt.
5246 Zeichen · 95 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    gulden

    Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)

    *guckida f. ō-St., nur Gl. in Hs. Engel- berg, StiftsB, Cod. 122 (14. Jh.): ‚Denkmal; monumentum‘. S. -ida. – guckônAWB …

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    guldenadj., stm.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +5 Parallelbelege

    gulden adj. stm. s. guldîn;

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    guldenM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    gulden , M. nhd. Gulden (Zahlmünze) Vw.: s. klemmer-, tins- Hw.: s. gelt; vgl. mhd. guldīn (2) E.: s. gelden (1) W.: s. …

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gulden

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Gulden , des -s, plur. ut nom. sing. eine Silbermünze, welche nach dem Conventions-Fuße im Deutschen Reiche 16 gute …

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gulden

    Goethe-Wörterbuch

    Gulden üb 150 Belege; auch Kleinschr A2,391,12f Promem [25./26.11.93?] K [G?] 1 als Geldsorte od Rechnungseinheit; auch …

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gulden

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Gulden , vergl. Floren; nach dem Conventionsfuße, den nur Oesterreich festhielt, gehen 20 auf die seine Mark Silbers, na…

  7. modern
    Dialekt
    Gulden

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Gulde n , Gülde n [Kùltə Str. ; Kìltə Str. K. Z. Betschd. Lobs. ] m. Zweifrankenstück. ‘Gulde’ Str. CS. ‘Gülden nummus a…

  8. Sprichwörter
    Gulden

    Wander (Sprichwörter)

    Gulden 1. Ain guldin ist mir lieber dann ain Freünd. – Agricola II, 468. 2. An gekrümmeten Gulden verleurt man wenig. 3.…

  9. Spezial
    Gulden

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Gul|den m. (-s,-) (alte österreichische Währung) rainesc m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gulden

138 Bildungen · 52 Erstglied · 84 Zweitglied · 2 Ableitungen

Zerlegung von gulden 2 Komponenten

gul+den

gulden setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

gulden‑ als Erstglied (30 von 52)

Guldenmann

SHW

Gulden-mann Band 2, Spalte 1517-1518

Guldenamt

LDWB2

gulden·amt

Gul|den|amt n. (-[e]s, ...ämter) rorate (-ti) m. , guldanom (-s) m.

guldener

DWB

gulde·ner

guldener , m. , auch guldiner, güldener, gildener u. ä.; zu gulden, m., wie schillinger ( s. d. ), örterer ( s. u. ), kreuzerer ( s. z. b. J…

guldenfresser

DWB

gulden·fresser

-fresser : Johannes Calaguritanus, ein überaus geitziger und unersettiger güldenfresser, kratzte und zupfte Alphonsum, den konig Hispanie un…

guldenfusz

DWB

guldenfusz , m. , eigentlich der münzfusz des gulden. seit dem 18. jh. spricht man von einem 18, 20, 24 oder 24½ guldenfusz, womit die auspr…

guldengëlb

ElsWB

gulden·gelb

gulde n gël b S., golde n gël b O., goldgël b U. Adj. goldgelb ( Früchte, Butter u. ä.) JB. VII 190. ‘Goldgäl’ Dasyp.

guldengeld

DWB

gulden·geld

-geld : man gab ... auf das effective guldengeld ein agio von 1½ bis 2 kreuzer K. Braun bilder 3 (1876) 156 ;

guldengewicht

DWB

gulden·gewicht

-gewicht : ( es soll ) iglich gulden sein recht guldengewicht haben (1420) Joh. Chr. Hirsch münzarch. (1756) 7, 30 ;

guldengierig

DWB

gulden·gierig

-gierig M. v. Ebner-Eschenbach sämtl. w. 6, 17 . die geläufigeren composita s. an alphabetischer stelle.

guldengroschen

DWB

gulden·groschen

guldengroschen , m. , ein groschen, d. i. eine silberne dickmünze, im werte eines goldguldens, zuerst 1484 in Tirol ausgeprägt, dann vorzugs…

Guldengünsel

ElsWB

gulden·guensel

Guldengünsel ‘Prunella Braunellen, Gulden gunsel’ Gol. 418. — Schweiz. 2, 376 aus lat. consolida. †

guldenkabinett

DWB

gulden·kabinett

guldenkabinett , n. , als büchertitel nach dem muster von thaler- und groschenkabinett ( s. d. ) gebildet: vollständiges guldencabinet von A…

guldenkamer

KöblerMhd

gulden·kamer

guldenkamer , sw. F. nhd. „Guldenkammer“ Q.: Nbu (1360-1396) E.: s. gulden (1), kamer W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (guldenkamer)

guldenkraut

DWB

gulden·kraut

guldenkraut , güldenkraut , nur als bicompositum: tausendguldenkraut, n., das rosablühende, als besonders heilkräftig geltende centaurium, g…

guldenkurs

DWB

gulden·kurs

-kurs : ( holztaxationstafeln ) im thaler- und guldenkurs berechnet Bernhardt gesch. d. waldeigentums 3, 204 ;

guldenland

DWB

gulden·land

guldenland , n. : selbst unsre fürsten geben etwas dazu, einen gulden oder einen thaler, je nachdem sie über gulden- oder thalerland herrsch…

guldenmahl

DWB

gulden·mahl

-mahl , ein hochzeitsmahl, das von den gästen mit je einem gulden bestritten wurde Böhme gesch. d. tanz. 1, 183 ;

guldenmesse

DWB

gulden·messe

guldenmesse , f. , eigentlich ' goldene messe ', von Luther 1, 424 W. in satirischer absicht als guldeneinbringende interpretiert ( aureae m…

guldenmünze

DWB

gulden·muenze

guldenmünze , f. , münze vom typus des gulden: unser mitscheffe und radgeselle hat uwerer keyserlichen gnaden begere und meynunge der gulden…

guldenpfennig

DWB

gulden·pfennig

guldenpfennig , m. , goldmünze: einen vreimden guldenpenning ..., de wale 5½ mark wert was (1396) Köln. zunfturk. 2, 552 Lösch; ( könig Karl…

guldenscheibe

DWB

gulden·scheibe

-scheibe , eine glasscheibe, von denen das hundert einen gulden kostete Unger-Khull steir. 314 a ;

guldenschein

DWB

gulden·schein

guldenschein , m. , auf gulden lautende banknote: ( die mutter ) steckte ein schmales häufchen guldenscheine, wohl ihren ganzen nothpfennig,…

guldenschreiber

DWB

gulden·schreiber

guldenschreiber , m. , vom 15. bis 17. jh. häufig als titel für schreiber, schreib- und rechenlehrer; ursprünglich illuminist, s. Nyström sc…

gulden als Zweitglied (30 von 84)

Albansgulden

DRW

alban·s·gulden

Albansgulden rhein. Goldgulden des Ritterstiftes St. Alban in Mainz, seit 1518 Halke,MünzWB. 14

Andreasgulden

DRW

andreas·gulden

Andreasgulden, Andreasgoldgulden andries- brabantische Goldmünze mit dem heiligen Andreas (seit 1466) vgl. Andreaspfennig, Andreastaler 1497…

Apfelgulden

DRW

apfel·gulden

Apfelgulden Münze, die auf der Rückseite den Reichsapfel mit aus drei Bogen bestehender Umrahmung zeigt Sachhinweis: Schrötter,MünzWB. 32 ap…

Arensgulden

DRW

arens·gulden

Arensgulden Arnns-, Arnse-, Arents- Arnheimer Gulden vgl. arnheimisch 1427 OstfriesUB. I 318 Faksimile 1467 EmdenBrüchteReg. 74 1488 Ostfrie…

Arnoldsgulden

DRW

arnold·s·gulden

Arnoldsgulden "Geldersche gouden munt van 92 in 't mark (15 ß)" arnoldes gulden 1435 OstfriesUB. I 405 Faksimile arnoldesguldene 1437 Ostfri…

Aufzuggulden

DRW

aufzug·gulden

Aufzuggulden Bürgereinkaufsgeld 1680 WürtLändlRQ. I 481 Faksimile SchwäbWB. VI Nachtr. 1550 Faksimile

begulden

KöblerMnd

begulden , sw. V. Vw.: s. begülden

Êrbgulden

Adelung

erb·gulden

Der Êrbgulden , des -s, plur. ut nom. sing. an einigen Orten das Abzugsgeld, welches von Erbschaften, die einem Fremden anheim fallen, abgez…

fāhgulden

KöblerMhd

fāhgulden , st. M. Vw.: s. vāhgulden*

herrengulden

DWB

herren·gulden

herrengulden , m. 1 1) münze des stiftes Köln, ungefähr einen thaler an wert. Jacobsson 2, 255 b . 2 2) ein zins an einen herrn, auch gatter…

klemmæregulden

KöblerMnd

klemmære·gulden

klemmæregulden , M. nhd. herzoglich Geldernscher Gulden E.: s. klemmer (2), gulden L.: Lü 175b (klemmergulden)

Maigulden

DRW

mai·gulden

Maigulden, m. wie Maigeld (I) 1570 ZHessG.² 12 (1886) 195 [urk.?]

mariengulden

DWB

marie·n·gulden

mariengulden , m. silbermünze von zwanzig Mariengroschen. Jacobsson 3, 21 b ; Mariengülden, eine münze, so wegen der Mariengroschen, deren 3…

Martinsgulden

DRW

martins·gulden

Martinsgulden, m. Goldmünze des Mainzer Domkapitels mit dem Bildnis des hl. Martin, wahrscheinlich Präsenzmarke für die Domherren 1518 J.G. …

Mastgulden

DRW

mast·gulden

Mastgulden, m. Geldleistung anstelle der Mastung (I) disse muhl hatt die gemein anizo erblich vnderhanden, mus darvon jarlich zu muhlpfocht …

meistergulden

DWB

meister·gulden

meistergulden , m. pecunia, quae pro exercendo jure magistri opificii datur, meistergeld. Frisch 1, 657 c .

Mombergulden

DRW

momber·gulden

Mombergulden, m. Vergütung eines Mombers (II) als auch vor zeyten in dieser statt F. breuchlich gewesen, daß die geschlechter, vnd andere wo…

Münzgulden

DRW

Münzgulden, m. iU. zum guten Gulden (VI 1) ein geringwertiger Gulden Sachhinweis: SchweizId. II 229 zechen müntz guldin 1548 GasterLsch. 37 …

Müßigzählgulden

DRW

Müßigzählgulden, m. Gebühr bei der Lossprechung (II 1) vgl. müßig (I 11) wan ain lehrjunger außgelernet, soll der pöckh, dabey er gelernet .…

Nobelgulden

DRW

nobel·gulden

Nobelgulden, m. wie Nobel ain nobel guldin vnd 4 crone 1486 JbNördlingen 1 (1912) 62

ortsgulden

DWB

ort·s·gulden

ortsgulden , m. entstanden aus ein ort guldens ( s. ort I, 4, a ), der viertelsgulden. Schm. 2 1, 152. Vilmar kurh. idiot. 292 : kaiserliche…

Pachtmannsgulden

DRW

pachtmann·s·gulden

Pachtmannsgulden, m. von einem Pächter zu zahlender Gulden aus den 4 dörfern R., W., L. und O. fallen jarss einem vogt 10 pachtmansgülden je…

Pagamentsgulden

DRW

pagament·s·gulden

Pagamentsgulden, m. I silbernes Münzstück im ungefähren Wert eines Guldens uf die schuldener sich mit den pagamentzgulden ... nit begnugen l…

Petersgulden

DRW

peter·s·gulden

Petersgulden, m. Münze mit dem Bild des hl. Petrus bdv.: Petermannsgulden vgl. Petersgroschen (I) 1 petergulden 1504 LivlUB. II 2 S. 528 wer…

Ableitungen von gulden (2 von 2)

begulden

KöblerMnd

begulden , sw. V. Vw.: s. begülden

vergulden

KöblerMhd

vergulden , sw. V. nhd. vergolden, übergolden, vergelten ÜG.: lat. aurare Gl Hw.: vgl. mnd. vörgülden* (1) Q.: KvHelmsd, Minneb (FB vergulde…