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gulden

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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Gulden

Bd. 1, Sp. 167
Gulden 1. Ain guldin ist mir lieber dann ain Freünd. Agricola II, 468. 2. An gekrümmeten Gulden verleurt man wenig. 3. Besser ein Gulden, den man werbet, denn zehen, die man erbet. – Petri, II, 35. 4. Besser einen Gülden in der Tasche, denn ein Sammet Pareht auffm Haupte vnd keinen paren Heller darzu. – Mathesy, 121a. 5. Den gülden am klange, den vagel am sange, den minschen an geberden vnd worden erkent man an allen orden. – Ebstorf, 34. 6. Du wirst nie den Gulden auf sechzehn Batzen bringen. – Kirchhofer, 247. 7. Ein einiger gulden, der den Leuten dient, ist besser, dann ein grosser vergrabner schatz. – Henisch, 1776, 33; Petri, II, 175. 8. Ein gulden bleibt ein gulden, auch in dess diebs hand. – Henisch, 1776, 37; Petri, II, 192. 9. Ein gulden hat ein grossen namen vnd ist doch bald aussgeben. – Henisch, 1776, 35; Petri, II, 192. 10. Ein Gulden, wohl gebraucht, ist zehn Gulden werth. Holl.: Vijf gulden, wel gebruikt, zijn zes gulden waard. (Harrebomée, I, 264a.) 11. Ein versprochener Gulden ist keinen halben werth. Frz.: D'argent, comme aussi de bonté, desalquer en fault la moitié. (Leroux, II, 86.) 12. Einen Gulden auf Brot und zehn auf Schwerenoth. Wenig für das Nothwendige und Nützliche, viel auf das Ueberflüssige oder Schädliche. Holl.: Een' gulden op den drempel en een' stuiver in huis. (Harrebomée, I, 263b.) 13. Elk dûsend Gulden brengt sîn Gierigkeit mit sik. (Ostfries.) – Bueren, 453; Eichwald, 682; Frommann, IV, 287, 425. 14. Es ist ein guter gulden, der hundert ersparet. – Agricola I, 305; Henisch, 1776, 40; Gruter, I, 33; Eyering, II, 518; Schottel, 1115b; Sailer, 284; Eiselein, 262; Körte, 2439; Simrock, 4084. Dies Sprichwort wurde unter anderm einmal den Schmugglern zur Beachtung empfohlen, um nicht für einen ersparten Gulden Steuer hundert Gulden Strafe zahlen zu müssen. Engl.: The penny is well spent, which saves a groat. (Eiselein, 262; Gaal, 811.) Holl.: Het is een goede gulden, die er tien spaart. (Harrebomée, I, 269.) Lat.: Hic as laudatur qui libram saepe lucratur. (Gaal, 811.) – Pecuniam in loco negligere maximum interdum est lucrum. (Terenz.) (Binder II, 2516; Eiselein, 202.) 15. Es mus offt einer einn gulden ins teuffels namen lassen faren, der Gott zu ehr nit einn heller geben (oder nachlassen) wolt. – Franck, II, 149b; Henisch, 1776, 47. 16. Fief Gille ös ö Daler; Mutter, scharr weg. D.h. sei zufrieden mit dem gezahlten Gelde. 17. Gibst du viertzig gulden vnd lösest einen vom galgen, so nimpt er ein gulden vnd hengt dich daran. – Henisch, 1337, 43; Petri, II, 339. 18. Hundert Gulden auf Handel gibt täglich Wein und Schmalz (Fleisch); hundert Gulden auf Ackerbau kaum Gemüse und Salz. (Talmud.) Daraus erklärt sich die geringe Neigung der Juden zum Ackerbau. 19. Ich wolt dir lieber ein gulden borgen, dann einen Pfenning. – Agricola I, 76; Henisch, 456, 8; Lehmann, II, 278, 37; Petri, II, 398. Hüte dich vor der ersten Auslage, wie klein sie auch immer sei. Ist sie klein, so ist's wenig Ehre, sie einzumahnen; ist sie gross, so macht's desto mehr Mühe und ist mit Gefahr verbunden. Holl.: Ik wilde u liever een' gulden borgen dan een' penning. (Harrebomée, I, 263.) 20. Kein gulden ist so roth, der gehet durch die noth. – Henisch, 1776, 53; Petri, II, 417. 21. Lege dem Gülden oder dem Hamer nicht mehr auff, denn er zur notdurfft tragen kan. – Petri, II, 434. 22. Mancher guter Gulden find für Gottes Angesicht auch seinen Preiss. – Petri, II, 449. 23. Mein Gulden gilt auch sechzig Kreuzer. – Kirchhofer, 247. 24. Mit fünf Gulden ist der Strang bezahlt. – Eiselein, 581. Wer fünf Gulden stiehlt, wird nach der Carolina gehängt. 25. Mit Gulden findet man überall den Weg. Frz.: Avec florin, roussin, latin, partout on trouve le chemin. (Kritzinger, 319b.) 26. Viel Gulden, viel Freunde. It.: Abbiaino pur fiorini che troveremo cugini. (Bohn I, 65.) 27. Was helffen mir tausend gulden, wann ich vnder der erden bin. – Henisch, 1776, 60; Petri, II, 598. 28. Wenn einer hundert Gulden bgert, wird jhm nehrlich zween gewert. – Eyering, III, 395 u. 491. 29. Wenn hundert gulden für dem bett stehen, schläfft sichs desto sanffter. – Henisch, 1776, 50. 30. Wer einen gulden kan ersparen, soll gern einen groschen lassen fahren. – Henisch, 1757, 22; Petri, II, 70. 31. Zehen gulden wohlgerahten seind besser als tausend vbelgerathen. – Henisch, 1776, 70; Petri, II, 819; Schottel, 1143a; Körte, 2438; Simrock, 4085. 32. Doat äs zâ Gülden (zehn Gulden) uch än Thurn. (Siebenbürg.-sächs.) – Frommann, V, 325, 249. 33. Du nähmst aach einstweil' e Gilde' druf. – Tendlau, 1037. Wenn jemand grosse Forderungen macht, grosse Erwartungen hegt und ihm in seinen Verhältnissen auch mit Geringerm schon geholfen wäre. 34. Einen Gülden für einen Heller dran setzen. – Luther's Tischr., 377b. 35. Er beschisse lieber um hundert Gulden als um einen Trunk. 36. Er hat Gulden im Halse. 37. Er kann hundert Gulden in einen Wetzstein vernähen. – Schottel, 1126a; Sailer, 298. Der Grosskünstler, Ueberwitzige. 38. Er legt dem Gulden mehr auf, als er tragen kann. In Oberösterreich von jemand, der mit dem Gelde nicht umzugehen weiss. 39. Er weiss, was ein Gulden ist. Holl.: Hij weet, wat een gulden is. (Harrebomée, I, 263b.) 40. Es ligen jm hundert gulden auff der zungen. »Der mit gelt gestochen, nit reden darff noch wil. Mann muss der welt nit allein die hend, sonder auch die kelen schmiren.« Franck hat in Bezug auf solche schmierbare Leute noch die verwandten Redensarten beigefügt: »Er leidt die geltsucht. Er ist silberkrank. Man hat jn mit der silbern büchsen geschossen. Man muss jm die goldader schlagen, so würt er wider reden.« 41. Es sindt hundert gulden in eim wetzstein verneet. – Franck, I, 51b. 42. Es stecken jn hundert gulden in hals. – Franck, I, 156a. 43. Fîf Gille on e ôl Flint'. – Frischbier2, 1396. Scherzhafte Angabe des Preises. 44. Seine Gulden sind seine Meister, wie sieben Hunde eines Hasen. – Sailer, 296. Der Filzige, Geizige. 45. Seine Gulden und er trennen sich schwer. Holl.: Vijf en twintig gulden en hij scheiden niet gemakkelijk. (Harrebomée, I, 264.) 46. Vnd wärest du tusent guldin wert, so gäb ich vmb dich nit ain ay. – Liederbuch der Clara Hätzlerin 1471. 47. Wenn es guldin regnet. (S. Nimmerstag.) – Henisch, 1775, 14. Zu ergänzen: wird es geschehen, d.i. nie. [Zusätze und Ergänzungen] 48. Der Gulden, welcher hinaus will, ist schwer zu halten. 49. Do kommt der Gulde auf achtzeah Botze. (Schwaben.) 50. Ein gewechselter Gulden ist auch schon weg. (Kamnitz.) 51. Hunderttausend Gulden von Gott bitten und noch ein Fuder zehrpfennig dazu, wie jener Geizhals. – Mathesius, Sarepta, XLa. 52. Sechszehn Gülden vierzig. Ein Rothschild wurde um eine Unterstützung angesprochen und gab einen Kreuzer; der Bettler dankte: »Vergelt's Gott tausend Mal.« Rothschild erwiderte schnell: »Macht 16 Gülde vierzig.« Dies der Ursprung der obigen Redensart.
6918 Zeichen · 210 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    gulden

    Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)

    *guckida f. ō-St., nur Gl. in Hs. Engel- berg, StiftsB, Cod. 122 (14. Jh.): ‚Denkmal; monumentum‘. S. -ida. – guckônAWB …

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    guldenadj., stm.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +5 Parallelbelege

    gulden adj. stm. s. guldîn;

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    guldenM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    gulden , M. nhd. Gulden (Zahlmünze) Vw.: s. klemmer-, tins- Hw.: s. gelt; vgl. mhd. guldīn (2) E.: s. gelden (1) W.: s. …

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gulden

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Gulden , des -s, plur. ut nom. sing. eine Silbermünze, welche nach dem Conventions-Fuße im Deutschen Reiche 16 gute …

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gulden

    Goethe-Wörterbuch

    Gulden üb 150 Belege; auch Kleinschr A2,391,12f Promem [25./26.11.93?] K [G?] 1 als Geldsorte od Rechnungseinheit; auch …

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gulden

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Gulden , vergl. Floren; nach dem Conventionsfuße, den nur Oesterreich festhielt, gehen 20 auf die seine Mark Silbers, na…

  7. modern
    Dialekt
    Gulden

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    PfWB RhWB Gulde n , Gülde n [Kùltə Str. ; Kìltə Str. K. Z. Betschd. Lobs. ] m. Zweifrankenstück. ‘Gulde’ Str. CS. ‘Gülde…

  8. Sprichwörter
    Gulden

    Wander (Sprichwörter)

    Gulden 1. Ain guldin ist mir lieber dann ain Freünd. – Agricola II, 468. 2. An gekrümmeten Gulden verleurt man wenig. 3.…

  9. Spezial
    Gulden

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Gul|den m. (-s,-) (alte österreichische Währung) rainesc m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gulden

178 Bildungen · 52 Erstglied · 124 Zweitglied · 2 Ableitungen

Zerlegung von gulden 2 Komponenten

gul+den

gulden setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

gulden‑ als Erstglied (30 von 52)

Guldenmann

SHW

Gulden-mann Band 2, Spalte 1517-1518

Guldenamt

LDWB2

gulden·amt

Gul|den|amt n. (-[e]s, ...ämter) rorate (-ti) m. , guldanom (-s) m.

guldener

DWB

gulde·ner

guldener , m. , auch guldiner, güldener, gildener u. ä.; zu gulden, m., wie schillinger ( s. d. ), örterer ( s. u. ), kreuzerer ( s. z. b. J…

guldenfresser

DWB

gulden·fresser

-fresser : Johannes Calaguritanus, ein überaus geitziger und unersettiger güldenfresser, kratzte und zupfte Alphonsum, den konig Hispanie un…

guldenfusz

DWB

guldenfusz , m. , eigentlich der münzfusz des gulden. seit dem 18. jh. spricht man von einem 18, 20, 24 oder 24½ guldenfusz, womit die auspr…

guldengëlb

ElsWB

gulden·gelb

PfWB LothWB RhWB gulde n gël b S., golde n gël b O., goldgël b U. Adj. goldgelb ( Früchte, Butter u. ä.) JB. VII 190. ‘Goldgäl’ Dasyp.

guldengeld

DWB

gulden·geld

-geld : man gab ... auf das effective guldengeld ein agio von 1½ bis 2 kreuzer K. Braun bilder 3 (1876) 156 ;

guldengewicht

DWB

gulden·gewicht

-gewicht : ( es soll ) iglich gulden sein recht guldengewicht haben (1420) Joh. Chr. Hirsch münzarch. (1756) 7, 30 ;

guldengierig

DWB

gulden·gierig

-gierig M. v. Ebner-Eschenbach sämtl. w. 6, 17 . die geläufigeren composita s. an alphabetischer stelle.

guldengroschen

DWB

gulden·groschen

guldengroschen , m. , ein groschen, d. i. eine silberne dickmünze, im werte eines goldguldens, zuerst 1484 in Tirol ausgeprägt, dann vorzugs…

Guldengünsel

ElsWB

gulden·guensel

Guldengünsel ‘Prunella Braunellen, Gulden gunsel’ Gol. 418. — Idiotikon Schweiz. 2, 376 aus lat. consolida. †

guldenkabinett

DWB

gulden·kabinett

guldenkabinett , n. , als büchertitel nach dem muster von thaler- und groschenkabinett ( s. d. ) gebildet: vollständiges guldencabinet von A…

guldenkamer

KöblerMhd

gulden·kamer

guldenkamer , sw. F. nhd. „Guldenkammer“ Q.: Nbu (1360-1396) E.: s. gulden (1), kamer W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (guldenkamer)

guldenkraut

DWB

gulden·kraut

guldenkraut , güldenkraut , nur als bicompositum: tausendguldenkraut, n., das rosablühende, als besonders heilkräftig geltende centaurium, g…

guldenkurs

DWB

gulden·kurs

-kurs : ( holztaxationstafeln ) im thaler- und guldenkurs berechnet Bernhardt gesch. d. waldeigentums 3, 204 ;

guldenland

DWB

gulden·land

guldenland , n. : selbst unsre fürsten geben etwas dazu, einen gulden oder einen thaler, je nachdem sie über gulden- oder thalerland herrsch…

guldenmahl

DWB

gulden·mahl

-mahl , ein hochzeitsmahl, das von den gästen mit je einem gulden bestritten wurde Böhme gesch. d. tanz. 1, 183 ;

guldenmesse

DWB

gulden·messe

guldenmesse , f. , eigentlich ' goldene messe ', von Luther 1, 424 W. in satirischer absicht als guldeneinbringende interpretiert ( aureae m…

guldenmünze

DWB

gulden·muenze

guldenmünze , f. , münze vom typus des gulden: unser mitscheffe und radgeselle hat uwerer keyserlichen gnaden begere und meynunge der gulden…

guldenpfennig

DWB

gulden·pfennig

guldenpfennig , m. , goldmünze: einen vreimden guldenpenning ..., de wale 5½ mark wert was (1396) Köln. zunfturk. 2, 552 Lösch; ( könig Karl…

guldenscheibe

DWB

gulden·scheibe

-scheibe , eine glasscheibe, von denen das hundert einen gulden kostete Unger-Khull steir. 314 a ;

guldenschein

DWB

gulden·schein

guldenschein , m. , auf gulden lautende banknote: ( die mutter ) steckte ein schmales häufchen guldenscheine, wohl ihren ganzen nothpfennig,…

guldenschreiber

DWB

gulden·schreiber

guldenschreiber , m. , vom 15. bis 17. jh. häufig als titel für schreiber, schreib- und rechenlehrer; ursprünglich illuminist, s. Nyström sc…

gulden als Zweitglied (30 von 124)

Albansgulden

DRW

alban·s·gulden

Albansgulden rhein. Goldgulden des Ritterstiftes St. Alban in Mainz, seit 1518 Halke,MünzWB. 14

Andreasgulden

DRW

andreas·gulden

Andreasgulden, Andreasgoldgulden andries- brabantische Goldmünze mit dem heiligen Andreas (seit 1466) vgl. Andreaspfennig, Andreastaler 1497…

Apfelgulden

DRW

apfel·gulden

Apfelgulden Münze, die auf der Rückseite den Reichsapfel mit aus drei Bogen bestehender Umrahmung zeigt Sachhinweis: Schrötter,MünzWB. 32 ap…

Arensgulden

DRW

arens·gulden

Arensgulden Arnns-, Arnse-, Arents- Arnheimer Gulden vgl. arnheimisch 1427 OstfriesUB. I 318 Faksimile 1467 EmdenBrüchteReg. 74 1488 Ostfrie…

Arnoldsgulden

DRW

arnold·s·gulden

Arnoldsgulden "Geldersche gouden munt van 92 in 't mark (15 ß)" arnoldes gulden 1435 OstfriesUB. I 405 Faksimile arnoldesguldene 1437 Ostfri…

Arwgulden

MeckWB

Wossidia Arwgulden m. Erbgulden, ererbter Gulden, schützt vorm Festlosen zum Militärdienst, vgl. Arch. Landesk. 1867, S. 466.

Aufzuggulden

DRW

aufzug·gulden

Aufzuggulden Bürgereinkaufsgeld 1680 WürtLändlRQ. I 481 Faksimile SchwäbWB. VI Nachtr. 1550 Faksimile

begulden

KöblerMnd

begulden , sw. V. Vw.: s. begülden

DAVIDSGULDEN

DWB2

david·s·gulden

DWB2 DAVIDSGULDEN m. DWB2 nach bischof David von Utrecht genannter gulden. im nl. und ofrs. verbreitet, vgl. DRW 2,729. sonst auf das ältere…

Dedingsgulden

MeckWB

Wossidia Dedingsgulden m. dem Gericht für eine Verhandlung zustehender Gulden (1652) Kühl 251.

ediktgulden

DWB2

edikt·gulden

ediktgulden m. den münzgesetzen entsprechender gulden: 1700 edict-gülden Kramer dict. 1,547 b .

ehrengulden

DWB2

ehren·gulden

ehrengulden m. : 1530 Carolus aureo marsupio donavit papae 4000 aureas medallas, h. e. aureos sua et fratris imaginibus insignitos, quos vul…

ehrgulden

DWB

ehr·gulden

ehrgulden , m. was ehrenpfenning: Carolus donavit papae 4000 aureos medanos, h. e. aureos sua et fratris imaginibus insignitos, quos vulgo v…

Êrbgulden

Adelung

erb·gulden

Der Êrbgulden , des -s, plur. ut nom. sing. an einigen Orten das Abzugsgeld, welches von Erbschaften, die einem Fremden anheim fallen, abgez…

fāhgulden

KöblerMhd

fāhgulden , st. M. Vw.: s. vāhgulden*

geleitsgulden

DWB

geleit·s·gulden

geleitsgulden , m. gulden den ein verbannter oder beklagter zu entrichten hatte für das geleit zum rechten ( s. unter geleite 4, e ), auch g…

glockengulden

DWB

glocken·gulden

glockengulden , m. : glockengulden, so August herzog von Braunschweig ( -Wolfenbüttel ) schlagen lassen florin à la cloche Schrader dtsch.-f…

goldgulden

DWB

gold·gulden

goldgulden , goldgülden , m. , seit dem vierzehnten jahrhundert bezeichnung verschiedener münzen aus gold, ausländischen oder deutschen ursp…

grabengulden

DWB

graben·gulden

grabengulden , m. , auch grabengülden zu graben, m. A 1 a α , in der bedeutung grabengeld 1: grabenglden est annua quaedam pensio, quae in …

hakengulden

DWB

haken·gulden

hakengulden , m. als preis ausgesetzter gulden für die besten schüsse aus einem haken: wolten die hauptleut die schützen lassen umb den hack…

Heckgulden

Campe

heck·gulden

Х Der Heckgulden , des — s , d. Mz . w. d. Ez. s. Campe Heckgroschen 1).

herrengulden

DWB

herren·gulden

herrengulden , m. 1 1) münze des stiftes Köln, ungefähr einen thaler an wert. Jacobsson 2, 255 b . 2 2) ein zins an einen herrn, auch gatter…

kaufmannsgulden

DWB

kaufmanns·gulden

kaufmannsgulden , m. eine münze älterer zeit, vgl. DWB kaufmannsthaler : ein mark lübisch eft ( oder ) einen kopmansgulden. Neocorus ditmars…

Ableitungen von gulden (2 von 2)

begulden

KöblerMnd

begulden , sw. V. Vw.: s. begülden

vergulden

FindeB

vergulden swv. KvHelmsd. Minneb.