lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Gewohnheit

nhd. bis spez. · 16 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

GWB
Anchors
16 in 16 Wb.
Sprachstufen
6 von 16
Verweise rein
25
Verweise raus
97

Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Gewohnheit

Bd. 4, Sp. 208
Gewohnheit  1 Zustand der Gewöhnung, Gewohntsein; als Charakteristikum, auch Motiv eines (best) Verhaltens, Tuns od einer zwischenmenschl Beziehung, mehrf ‘aus G.’; auch iSv Routine, Übung; nur sg  [Opernaufführung in Rom] Decorationen .. Sänger, Tänzer .. Musick pp und alles mehr durch G., als durch frischen Geist belebt GWBB8,315,25 Carl Aug 29.12.87  Liebespaare .. durch Ahnung, Geschick, Natur, G., Neigung, Leidenschaft für einander bestimmt GWB7,56,8 DivNot  O, gedenke denn auch, wie aus dem Keim der Bekanntschaft | Nach und nach in uns holde G. entsproß GWB3,87 MetamPfl Eleg 72  Personen [die] .. im Vertrauen auf ihre Lehrer das mühsam Erworbene in Beschränktheit und G. hartnäckig behaupten GWBN11,253,1 MeteoreLiterarHimm  Wilhelmen verdroß es, die Bemühungen, die auch er auf die Proben wendete, so gar schlecht belohnt zu sehen, fuhr aber doch aus G., Langerweile und Treue fort, ebendasselbige zu thun GWB52,142,13 ThS V 7 in allg Betrachtungen als Grundmuster, Typus menschl Verhaltens, insbes als (träges, unreflektiertes) Beharren, Verhaftetbleiben im Bekannten, Bestehenden, Überkommenen; auch in Vbdgn u Wdgn wie ‘Gewalt, Macht der G.’, ‘im Gleise der G.’, ‘die G. behauptet ihr Recht’ uä; einmal in wortspielerischer Sentenz  [Montan:] Ich habe viel in der Welt versucht und immer dasselbe gefunden: in der G. ruht das einzige Behagen des Menschen GWB24,53,12 Wj I 4  Neigung besiegen ist schwer; gesellet sich aber G., | Wurzelnd, allmählich zu ihr, unüberwindlich ist sie GWB1,349 VierJahresz 49  Beim Nachdenken über’s Beharrende im Menschen, worauf sich die Phänomene der Cultur beziehen ließen, habe ich bis jetzt nur vier Grundzustände gefunden: des Genießens | des Strebens | der Resignation | der G. GWBB15,203,18 Schiller 25.3.01  die Begier im Menschen .. neue Entdeckungen zu machen, herumzuschweifen; und dann .. den innern Trieb, sich der Einschränkung willig zu ergeben, und in dem Gleise der G. so hinzufahren AA30,14 Werth1 I~Werth2  Viel Gewohnheiten darfst du haben, | Aber keine G.! GWB2,245 Sprichw 489 GWBB15,228,11 An? 1.5.01 K GWBN4,478,8 FlH Plp GWB33,184,3 Camp GWB341,225,23 ReiseSchweiz 1797 [G/Eckerm] iS einer gewohnten, vertrauten Erfahrung  [Egm:] Süßes Leben! schöne freundliche G. des Daseins und Wirkens! von dir soll ich scheiden! GWB8,299,9 Egm V  Den Tod der höchstseligen [österr] Kayserin hab ich noch nicht verwunden; es ist eben, als wenn man einen Hauptstern am Himmel vermißte, den man nächtlich wiederzusehen die erfreuliche G. hatte GWBB34,150,5 Reinhard 5.3.21  ich befinde mich noch hier [in Weimar] und werde vielleicht noch eine Woche bleiben. Aus einer G. mag ich mich gar nicht gerne entfernen und so giebts allerley Vorwand GWBB10,56,2 Jacobi 2.5.93 in Wdgn wie ‘(mit etw) in G. sein, bleiben’, ‘nicht aus der G. kommen’ iSv mit etw vertraut sein, bleiben  Ich habe gestern .. wieder die Bemerkung gemacht: wie sehr man mit einer Kunst in Verhältniß, Übung und G. bleiben muß, wenn man ihre Productionen einigermaßen genießen und etwa gar beurtheilen will GWBB14,110,17 Schiller 5.6.99  kamen unzählige Engländer und Engländerinnen [nach Weimar] .. und so kommt man gar nicht aus der G., über sie nachzudenken GWBB43,108,7 Boisserée 12.[10.]27 GWBB21,7,15 Voigt 22.7.09   2 als verfestigte, habitualisierte Handlungs-, Verhaltens-, Verfahrensweise; wiederholt ‘alte G.’   a erworbene, eingeschliffene Verhaltensweise, Angewohnheit eines Einzelnen, auch für eine best Liebhaberei; mehrf mit wertendem Attr bzw in wertenden Äußerungen, Reflexionen; gelegentl idWdg ‘etw wird (jdm) zur G.’  In meinen Jahren entschließt man sich schwer, alte G-en, die, erst willkürlich, dann zum Bedürfniß werden, zu unterbrechen GWBB49,275,1 Grüner 15.3.32  Ein jeder Mensch wird von seinen G-en regiert, nur wird er, durch äußere Bedingungen eingeschränkt, sich mäßig verhalten und Mäßigung wird ihm zur G. GWB7,204,12u14 DivNot  [Alba zu seinem Sohn Ferdinand:] Nicht die G. zu gehorchen allein möcht’ ich dir einprägen; auch den Sinn auszudrücken, zu befehlen, auszuführen, wünscht’ ich in dir fortzupflanzen GWB8,259,11 Egm IV  Der Mensch mache sich nur irgendeine würdige G. zu eigen, an der er sich die Lust in heitren Tagen erhöhen und in trüben Tagen aufrichten kann Gespr Kanzl Müller 30.5.14  wobey mir .. lieb ist, aus deinem Briefe zu sehen, daß du dich auch vor diesem so sehr zur G. gewordenen Getränk [Wein] in Acht nimmst GWBB20,73,15 August 3.6.08 GWBB23,167,16f J O’Donell 24.11.12 in Wdgn wie ‘die G. haben, etw zu tun’, ‘G-en annehmen, ablegen, überwinden’, ‘seinen G-en frönen, entsagen’ ua  Ich hatte von Kindheit auf die wunderliche G., immer die Anfänge der Bücher .. auswendig zu lernen GWB26,248,28 DuW 4  Deine gute Natur, mein lieber Sohn, verdient alles Lob, da du keinen der Fehler und übeln G-en deines Pflegefreundes [G] angenommen hast GWBB10,180,24 FStein 14.8.94  ich bin durch günstige Ereignisse in den Fall gesetzt, meinen löblichen und unlöblichen G-en wieder fröhnen zu können; welches, genau besehen, denn doch der Menschen höchster Wunsch bleibt GWBB24,139,25 J O’Donell 8.2.14 GWB18,164,19 Unterhaltungen GWB36,232,19 BiogrEinzh häufig ‘nach, gegen, wider jds G.’, seltener ‘der G. gemäß, über G.’; auch bei personifizierender Vorstellung  [mBez auf die pantomim Darstellungen Lucianes] Eines Tages, als man sie .. zu einer solchen Darstellung aufgefordert hatte, schien sie verlegen .. und ließ sich wider ihre G. lange bitten GWB20,232,5 Wv II 4  einige Tropfen Wein über G. getrunken GWB24,139,7 Wj I 8  Von allen [polit u kriegerischen] Unbilden dieses Jahres nahm die Natur ihrer G. gemäß nicht die geringste Kenntniß GWB35,34,13 TuJ 1794 GWB30,157,9 ItR GWBN6,42,2 MetamPfl 33   b innerhalb einer Gruppe, Gemeinschaft geltende Art des Verhaltens od Vorgehens; mehrf neben u im Wechsel mit ‘Sitte’  α in einer best Epoche, Nation, Gesellschaft, Region herrschende Sitte, Lebensgewohnheit, Herkommen  [mBez auf Mösers ‘Patriotische Phantasien’] Als Gegenstände seiner ernsten und scherzhaften Betrachtungen finden wir die Veränderung der Sitten und G-en, der Kleidungen, der Diät, des häuslichen Lebens, der Erziehung GWB28,240,4 DuW 13  Diese Wissenschaft [die Physiognomik] schließt vom Äußern aufs Innere. Aber was ist das Äußere am Menschen? .. Stand, G., Besitzthümer, Kleider, alles modificirt, alles verhüllt ihn GWB37,329,9 PhysiognFragm  man habe sich in fremden Landen nach den jedesmaligen G-en zu erkundigen und zu richten GWB31,213,3 ItR  Deutsche. Machen auch hier [in Rom] kein Ganzes. Obgleich auch hier Sprache und G. sie verbinden GWB47,297,20 Propyl Plp GWB20,210,25 Wv II 2 GWB251,181,1 Wj III 9  [für: costume] GWB44,107,15 Cell III 8  [für: usage] GWB412,230,6 Übs:LeGlobe pl für relig od kirchl Riten, Gebräuche  Ich überzeugte mich auf’s neue, daß unsere heidnischen Urväter zwar viele auf Naturahnungen sich beziehende düster abergläubische G-en, aber keine fratzenhaften Götzenbilder gehabt GWB36,52,13 TuJ 1809  der betagte und an alten G-en haftende Geistliche GWB20,201,3 Wv II 1 für einen volkstüml Brauch  Nach einer alten löblichen G. feierten die hiesigen Bergleute jährlich diesen Tag GWB36,367,1 RedeEröffnBergbIlmenau 1784 GWB35,177,9 TuJ 1804  β in einem best Zirkel, Rahmen, einer Gesellschaftsschicht eingeführte Gepflogenheit, Konvention  Herzogin Amalia hatte die gnädige G. eingeführt, daß Sie allen Personen Ihres nächsten Kreises zu Weihnachten einen heiligen Christ bescheren ließ GWB16,43,4 NeuestePlund Vorr 1816  [in Palermo] Die Damen haben in der letzten Zeit eine ganz sonderbare G. [regulation] beliebt, daß nämlich alle Fackeln ausgelöscht werden, ehe die Wagen vor die Stadt kommen, um wahrscheinlich unangenehmen Entdeckungen vorzubeugen GWB46,173,7 Hackert TgbKnight GWB27,268,7 DuW 9  γ für eine best, mehr od minder eingebürgerte kunsthandwerkl, wiss od jur Verfahrensweise  es ist von je her die G. zu einer gelungenen Portraitseite [einer Medaille] mehrere Rückseiten schneiden zu lassen GWBB17,59,7 Lamezan 8.2.04  [mBez auf den ‘Divan’] Die westliche G., Gedichte mit Bildern zu schmücken, um ihren Inhalt zu ergänzen und anschaulich zu machen, ließe sich mit der östlichen Sitte, die ganz gestaltlos ist, anmuthig verbinden GWBB27,266,3 Gubitz 10.12.16 K  die seit einem Jahrhundert eingeführte G. [usage] alle Sätze eines Lehrgebäudes geometrisch zu behandeln GWBN51,369,20 Fl Nachtr  [für: usanza] GWB43,239,15 Cell II 5  δ in (kritisch-)einschränkender Sicht: iS einer Mode, Unart  [Wilh:] Wer durch Brillen sieht, hält sich für klüger als er ist .. So bin ich .. überzeugt, daß die G. Annäherungsbrillen zu tragen an dem Dünkel unserer jungen Leute hauptsächlich Schuld hat GWB24,184,11 Wj I 10  Es hat sich in der deutschen Schrift, dadurch daß man mehr liest als hört, die G. eingeschlichen viel zu viel Commata zu machen GWBB27,45,25 Cotta 9.5.16 Beilage zum 3.6.16 für bloße (erstarrte) Konvention  Vormals war es eine löbliche Sitte daß man Gönnern und Freunden sich bey’m Jahreswechsel empfahl, als sie aber zur hohlen G. ausartete wurde sie .. abgeschafft GWBB24,82,18 Seebeck 3.1.[14] K  bloß der G. wegen GWB20,341,5 Wv II 11   c für Gewohnheitsrecht  [Vansen:] wie uns Niederländer zuerst einzelne Fürsten regierten, alles nach hergebrachten Rechten, Privilegien und G-en GWB8,205,13 Egm II  Es ist freylich schwer, alte aufgehobene G-en durch neue Einrichtungen zu balanciren, am Schwersten, wenn es Geldsachen betrifft GWBB51,338 Voigt 27.2.13 GWBFaust II 11621 uö(selten)   3 als Prozeß: das allmähliche Eingewöhnen, Vertrautwerden mit etw od jdm  Viel Arbeit in mir selbst zu viel Sinnens, dass Abends mein ganzes Wesen zwischen den Augenknochen sich zusammen zu drängen scheint. Hoffnung auf Leichtigkeit durch G. GWBT1,75,2 Ende Dez 78  Nun sollte Lucidor zu dem Oberamtmann hinüberreiten .. sich einige Wochen, zu G. und Bekanntschaft, mit dem Gesammthause ergehen GWB24,133,6 Wj I 8 GWBFaust I 1888 GWBAngewohnheit GWBDiktiergewohnheit GWBEingewohnheit GWBHausgewohnheit GWBLandesgewohnheit GWBOrdnungs- GWBUn-Syn zu 1 GWBGewöhnung zu 2a GWBAngewöhnen GWBAngewohnheit GWBAngewöhnung GWBEigenheit zu 2b und c GWBBrauch GWBBräuchlichkeit GWBGebrauch Gepflogenheit GWBHerkommen GWBSitte zu 3 GWBAngewöhnung GWBGewöhnungCornelia WinkelmannC.W.
10032 Zeichen · 130 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gewohnheit

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Gewohnheit , plur. von dem Neutro gewohnen. 1) Als ein Abstractum und ohne Plural, die Fertigkeit zu freyen Veränder…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gewohnheit

    Goethe-Wörterbuch

    Gewohnheit 1 Zustand der Gewöhnung, Gewohntsein; als Charakteristikum, auch Motiv eines (best) Verhaltens, Tuns od einer…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gewohnheit

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Gewohnheit ist die durch öftere Wiederholung der nämlichen körperlichen oder geistigen Tätigkeit sich ergebende Disposit…

  4. modern
    Dialekt
    Gewohnheit

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Gewo h n h e i t [Kwônət Liebsd. Banzenh. Mütt. Bf. ; Kwónət Su. Geberschw. Obhergh. ; Kwûnət Katzent. Dü. ; Kwênət Ndhs…

  5. Sprichwörter
    Gewohnheit

    Wander (Sprichwörter)

    Gewohnheit 1. Alle gute Gewohnheit soll man behalten. – Graf, 12, 145; Lünig, I, 360. Frz. : Les bonnes coustumes sont à…

  6. Spezial
    Gewohnheitf

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Gewohnheit , f привычка , ж

Verweisungsnetz

113 Knoten, 108 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 2 Hub 2 Kompositum 97 Sackgasse 12

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gewohnheit

71 Bildungen · 52 Erstglied · 18 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von gewohnheit 3 Analysen

ge- + wohnheit

gewohnheit leitet sich vom Lemma wohnheit ab mit Präfix ge-.

Alternativen: ge-+wohnen+-heit gewohnen+-heit

gewohnheit‑ als Erstglied (30 von 52)

gewohnheitlich

DWB

gewohnheit·lich

gewohnheitlich , adjectiv, ableitung vom vorhergehenden substantiv, tritt in die lücke ein, die die neuere entwicklung von gewöhnlich ( s. d…

Gewohnheitsanweisung

GWB

gewohnheit·s·anweisung

Gewohnheitsanweisung eine Instrucktion für den Bibliotheksdiener .. hat der vorige nur nach mündlicher und Gewohnheits-Anweisung sein Amt ve…

gewohnheitsbedürfnisz

DWB

gewohnheitsbedürfnisz , n. , vgl.: den abend gehe ich aber immer in gesellschaft, bin ich nicht gebäten so gehe ich zu Körner, zum canzler B…

gewohnheitsbetrug

DWB

gewohnheit·s·betrug

gewohnheitsbetrug , m. , vgl. gewohnheitsdieb, vgl. wer wegen wiederholten betruges sich als geübter gewohnter betrüger zeigt strafgesetzbuc…

gewohnheitsdichter

DWB

gewohnheit·s·dichter

gewohnheitsdichter , m. , vgl.: bei dem bloszen gewohnheitsdichter, der nur von der oberfläche wegsingt, was ihn gerade beschäftigt oder wie…

gewohnheitsdieb

DWB

gewohnheit·s·dieb

gewohnheitsdieb , m. , ein der frühest belegten unter den entsprechenden zusammensetzungen ( s. gewohnheitssünde); vgl.: dass die gewerbsmäs…

gewohnheitsdiebstahl

DWB

gewohnheit·s·diebstahl

gewohnheitsdiebstahl , m. , vgl.: im besonderen hat das österr. strafgesetzbuch scharf zwischen gewohnheitsdiebstahl und zweitem rückfall un…

gewohnheitsessen

DWB

gewohnheit·sessen

gewohnheitsessen , n. , vgl.: die unwissenheit war truchsesz und trug etliche gemeine gewohnheitsessen auf, als: fleischesgelüsten, unrechts…

gewohnheitsflechse

DWB

gewohnheit·s·flechse

gewohnheitsflechse , f. , vgl.: vielleicht wir alle hielten die bande, die ihn mit Flamin verschlangen, für dünne wenige fibern oder unempfi…

gewohnheitsformel

DWB

gewohnheit·s·formel

gewohnheitsformel , f. , vgl.: wenn nicht blosz das gleichgültige wiederhohlen einer todten gewohnheitsformel darunter ( unter dem glauben )…

gewohnheitsgefühl

DWB

gewohnheit·s·gefuehl

gewohnheitsgefühl , n. , vgl.: der erste begriff einer neuen natur-entdeckung dagegen verletzt nicht selten mitten durchschneidend dieses zu…

gewohnheitsglaube

DWB

gewohnheit·s·glaube

gewohnheitsglaube , m. , vgl.: der todte gewohnheitsglauben der ganz gedankenlosen Fr. Schlegel ( gesch. d. alten u. neuen lit. 14 ) 2, 157.

gewohnheitsleben

DWB

gewohnheit·s·leben

gewohnheitsleben , n. , vgl.: da aber der mensch ein thier der geselligkeit ist ... weil er eines andern nicht zum schutz, zur hülfe, zur ze…

gewohnheitsliebe

DWB

gewohnheit·s·liebe

gewohnheitsliebe , f. , vgl.: überdem erzeugt die unglückliche zerteilung durch den blinden zufall (welche träge gewohnheitsliebe fortdauern…

Gewohnheitsmann

GWB

gewohnheit·s·mann

Gewohnheitsmann Freund des Altgewohnten erscheint er [ geplante Figur eines passionierten Theaterbesuchers ] als ein G. welcher in dem neuen…

gewohnheitsmensch

DWB

gewohnheit·s·mensch

gewohnheitsmensch , m. 1 1) der müsziggänger, wenn er munterkeit und einigen ideenvorrat besitzt, kann ungleich unterhaltender sein, als die…

gewohnheit als Zweitglied (18 von 18)

angewohnheit

DWB

ange·wohnheit

angewohnheit , f. assuetudo, consuetudo, von dem eben erwähnten adj. gewon gebildet: üble angewohnheit des schnarchens, fluchens.

landesgewohnheit

DWB

landes·gewohnheit

landesgewohnheit , f. : darnach wurde in zu ehrn der tanz angefangen, das sie sehen mochten, wie sie nach irer lantsgewonhait tanzten. Wilw.…

Marktsgewohnheit

DRW

markt·s·gewohnheit

Marktsgewohnheit, f. Handelsbrauch auf einem Markt (I) im Gegensatz zum geschriebenen Recht erwaͤgen, ob [Klagen] von solchen strittigkeiten…

Menschengewohnheit

DRW

menschen·gewohnheit

Menschengewohnheit, f. Brauch, Gewohnheit, Recht, die im Ggs. zur göttlichen Wahrheit vom Menschen stammen vgl. Menschengesetz ydt gheböret …

rechtsgewohnheit

DWB

rechts·gewohnheit

rechtsgewohnheit , f. gewohnheit auf dem gebiete des gesetzlichen rechts: alte, mündlich vererbte rechtsgewohnheiten. Schlosser weltgesch. 5…

Reichsgewohnheit

DRW

reich·s·gewohnheit

Reichsgewohnheit, f. im Reich (II) geltendes Gewohnheitsrecht bdv.: Reichsbrauch, Reichsherkommen, Reichsobservanz vgl. Landesgewohnheit, Re…

stadtgewohnheit

DWB

stadt·gewohnheit

stadtgewohnheit , f. 1 1) in der stadt geltende gewohnheit, vgl. oben stadtbrauch ( sp. 444): stadtgewonheit, usanza, costume della città. K…

Theelgewohnheit

DRW

theel·gewohnheit

Theelgewohnheit, f. Rechtsgewohnheit, Gewohnheitsrecht der Theelacht (I) vgl. Theelrecht daß ew. hochgräffl. gnaden von denen ... alten thee…

ungewohnheit

DWB

ungewohn·heit

ungewohnheit , f. , schwach entwickeltes gegenstück zu gewohnheit, seitenstück zu ungewohn(e), f. und ungewohnde, ungewohnte, ungewohnsame (…

Ableitungen von gewohnheit (1 von 1)

ungewohnheit

DWB

ungewohnheit , f. , schwach entwickeltes gegenstück zu gewohnheit, seitenstück zu ungewohn(e), f. und ungewohnde, ungewohnte, ungewohnsame (…