Eintrag · Campe (1807–1813)
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- 16 in 16 Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschGewohnheit
Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege
Die Gewohnheit , plur. von dem Neutro gewohnen. 1) Als ein Abstractum und ohne Plural, die Fertigkeit zu freyen Veränder…
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18./19. Jh.
Goethe-ZeitGewohnheit
Goethe-Wörterbuch
Gewohnheit 1 Zustand der Gewöhnung, Gewohntsein; als Charakteristikum, auch Motiv eines (best) Verhaltens, Tuns od einer…
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19./20. Jh.
Konversationslex.Gewohnheit
Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Gewohnheit ist die durch öftere Wiederholung der nämlichen körperlichen oder geistigen Tätigkeit sich ergebende Disposit…
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modern
DialektGewohnheit
Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege
Gewo h n h e i t [Kwônət Liebsd. Banzenh. Mütt. Bf. ; Kwónət Su. Geberschw. Obhergh. ; Kwûnət Katzent. Dü. ; Kwênət Ndhs…
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SprichwörterGewohnheit
Wander (Sprichwörter)
Gewohnheit 1. Alle gute Gewohnheit soll man behalten. – Graf, 12, 145; Lünig, I, 360. Frz. : Les bonnes coustumes sont à…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit gewohnheit
71 Bildungen · 52 Erstglied · 18 Zweitglied · 1 Ableitungen
Ableitung von gewohnheit 3 Analysen
ge- + wohnheit
gewohnheit leitet sich vom Lemma wohnheit ab mit Präfix ge-.
Alternativen: ge-+wohnen+-heit gewohnen+-heit
gewohnheit‑ als Erstglied (30 von 52)
gewohnheitartig
DWB
gewohnheitartig s. gewohnheitlich.
gewohnheitfreundschaft
DWB
gewohnheitfreundschaft s. gewohnheitsfreundschaft.
gewohnheitlich
DWB
gewohnheitlich , adjectiv, ableitung vom vorhergehenden substantiv, tritt in die lücke ein, die die neuere entwicklung von gewöhnlich ( s. d…
gewohnheitsmäßig
SHW
gewohnheits-mäßig Band 2, Spalte 1339-1340
Gewohnheitssäufer
SHW
Gewohnheits-säufer Band 2, Spalte 1339-1340
Gewohnheitssöffer
SHW
Gewohnheits-söffer Band 2, Spalte 1339-1340
Gewohnheitssüffer
SHW
Gewohnheits-süffer Band 2, Spalte 1339-1340
Gewohnheitstrinker
SHW
Gewohnheits-trinker Band 2, Spalte 1339-1340
Gewohnheitsanweisung
GWB
Gewohnheitsanweisung eine Instrucktion für den Bibliotheksdiener .. hat der vorige nur nach mündlicher und Gewohnheits-Anweisung sein Amt ve…
gewohnheitsbedürfnisz
DWB
gewohnheitsbedürfnisz , n. , vgl.: den abend gehe ich aber immer in gesellschaft, bin ich nicht gebäten so gehe ich zu Körner, zum canzler B…
gewohnheitsbetrug
DWB
gewohnheitsbetrug , m. , vgl. gewohnheitsdieb, vgl. wer wegen wiederholten betruges sich als geübter gewohnter betrüger zeigt strafgesetzbuc…
gewohnheitsdichter
DWB
gewohnheitsdichter , m. , vgl.: bei dem bloszen gewohnheitsdichter, der nur von der oberfläche wegsingt, was ihn gerade beschäftigt oder wie…
gewohnheitsdieb
DWB
gewohnheitsdieb , m. , ein der frühest belegten unter den entsprechenden zusammensetzungen ( s. gewohnheitssünde); vgl.: dass die gewerbsmäs…
gewohnheitsdiebstahl
DWB
gewohnheitsdiebstahl , m. , vgl.: im besonderen hat das österr. strafgesetzbuch scharf zwischen gewohnheitsdiebstahl und zweitem rückfall un…
gewohnheitsessen
DWB
gewohnheitsessen , n. , vgl.: die unwissenheit war truchsesz und trug etliche gemeine gewohnheitsessen auf, als: fleischesgelüsten, unrechts…
gewohnheitsflechse
DWB
gewohnheitsflechse , f. , vgl.: vielleicht wir alle hielten die bande, die ihn mit Flamin verschlangen, für dünne wenige fibern oder unempfi…
gewohnheitsformel
DWB
gewohnheitsformel , f. , vgl.: wenn nicht blosz das gleichgültige wiederhohlen einer todten gewohnheitsformel darunter ( unter dem glauben )…
gewohnheitsfreundschaft
DWB
gewohnheitsfreundschaft , f. , vgl.: die platonische liebe ist sicher gar ein seltener vogel und immer besetzt eine schlechtere oder ökonomi…
gewohnheitsfrevler
DWB
gewohnheitsfrevler , m. , s. gewohnheitsverbrecher.
gewohnheitsgefühl
DWB
gewohnheitsgefühl , n. , vgl.: der erste begriff einer neuen natur-entdeckung dagegen verletzt nicht selten mitten durchschneidend dieses zu…
gewohnheitsgesetz
DWB
gewohnheitsgesetz , vgl. gewohnheitsrecht.
gewohnheitsglaube
DWB
gewohnheitsglaube , m. , vgl.: der todte gewohnheitsglauben der ganz gedankenlosen Fr. Schlegel ( gesch. d. alten u. neuen lit. 14 ) 2, 157.
gewohnheitsleben
DWB
gewohnheitsleben , n. , vgl.: da aber der mensch ein thier der geselligkeit ist ... weil er eines andern nicht zum schutz, zur hülfe, zur ze…
gewohnheitsliebe
DWB
gewohnheitsliebe , f. , vgl.: überdem erzeugt die unglückliche zerteilung durch den blinden zufall (welche träge gewohnheitsliebe fortdauern…
gewohnheitsliebhaberei
DWB
gewohnheitsliebhaberei , f. , vgl.: dagegen ist das erstere durch den drang der umstände, gelegentliche hinzufügung, allmählich einherrschen…
gewohnheitsmässig
DWB
gewohnheitsmässig s. gewohnheitlich.
Gewohnheitsmäßiges Verbrechen
Meyers
gewohnheitsmaessig·es·verbrechen
Gewohnheitsmäßiges Verbrechen im weitern Sinne bildet den kriminalpsychologischen Gegensatz zum Gelegenheitsverbrechen (vgl. Kriminalpsychol…
Gewohnheitsmäßigkeit
DERW
Gewohnheitsmäßigkeit, F., ›Qualifikation einer Handlung die vorliegt wenn der Täter aus einem durch Öbung ausgebildeten selbständig fortwirk…
Gewohnheitsmann
GWB
Gewohnheitsmann Freund des Altgewohnten erscheint er [ geplante Figur eines passionierten Theaterbesuchers ] als ein G. welcher in dem neuen…
gewohnheitsmensch
DWB
gewohnheitsmensch , m. 1 1) der müsziggänger, wenn er munterkeit und einigen ideenvorrat besitzt, kann ungleich unterhaltender sein, als die…
‑gewohnheit als Zweitglied (18 von 18)
Amtsgewohnheit
DRW
Amtsgewohnheit Zunftvorrecht 1741 Gutzeit,Livl. Nachtr. I 36
angewohnheit
DWB
angewohnheit , f. assuetudo, consuetudo, von dem eben erwähnten adj. gewon gebildet: üble angewohnheit des schnarchens, fluchens.
Aßrechtgewohnheit
DRW
Aßrechtgewohnheit 17. Jh. VeröfflSteierm. 25 S. 54
handwerksgewohnheit
DWB
handwerksgewohnheit , f. opificum statuta et placita. Stieler 2496 . s. handwerksgebrauch .
landesgewohnheit
DWB
landesgewohnheit , f. : darnach wurde in zu ehrn der tanz angefangen, das sie sehen mochten, wie sie nach irer lantsgewonhait tanzten. Wilw.…
Mannlehnsgewohnheit
DRW
Mannlehnsgewohnheit, f. siehe Mannlehnsrecht (I)
Marktsgewohnheit
DRW
Marktsgewohnheit, f. Handelsbrauch auf einem Markt (I) im Gegensatz zum geschriebenen Recht erwaͤgen, ob [Klagen] von solchen strittigkeiten…
Menschengewohnheit
DRW
Menschengewohnheit, f. Brauch, Gewohnheit, Recht, die im Ggs. zur göttlichen Wahrheit vom Menschen stammen vgl. Menschengesetz ydt gheböret …
Morgengabsgewohnheit
DRW
Morgengabsgewohnheit, f. wie Morgengabsrecht; Belege s. dort
rechtsgewohnheit
DWB
rechtsgewohnheit , f. gewohnheit auf dem gebiete des gesetzlichen rechts: alte, mündlich vererbte rechtsgewohnheiten. Schlosser weltgesch. 5…
Reichsgewohnheit
DRW
Reichsgewohnheit, f. im Reich (II) geltendes Gewohnheitsrecht bdv.: Reichsbrauch, Reichsherkommen, Reichsobservanz vgl. Landesgewohnheit, Re…
Rittergerichtsgewohnheit
DRW
Rittergerichtsgewohnheit, f. wie Rittergerichtbrauch bdv.: Rittergerichtsübung nach loeblicher und alter wolherbrachter rittergerichtsübung …
Schmelzhüttengewohnheit
DRW
Schmelzhüttengewohnheit, f. Rechtsgewohnheiten von Schmelzhütten soll alles und idess erczs unnd metall in unserer graveschafft und on unser…
staatsgewohnheit
DWB
staatsgewohnheit , f. : statsgewonheit, institutum politicum. Stieler 2496 .
stadtgewohnheit
DWB
stadtgewohnheit , f. 1 1) in der stadt geltende gewohnheit, vgl. oben stadtbrauch ( sp. 444): stadtgewonheit, usanza, costume della città. K…
Theelachtersgewohnheit
DRW
Theelachtersgewohnheit, f. Rechtsbrauch, Gewohnheitsrecht der Theelachter so lange die abrogirung dieser tehlachters-gewohnheit nicht erweiß…
Theelgewohnheit
DRW
Theelgewohnheit, f. Rechtsgewohnheit, Gewohnheitsrecht der Theelacht (I) vgl. Theelrecht daß ew. hochgräffl. gnaden von denen ... alten thee…
ungewohnheit
DWB
ungewohnheit , f. , schwach entwickeltes gegenstück zu gewohnheit, seitenstück zu ungewohn(e), f. und ungewohnde, ungewohnte, ungewohnsame (…
Ableitungen von gewohnheit (1 von 1)
ungewohnheit
DWB
ungewohnheit , f. , schwach entwickeltes gegenstück zu gewohnheit, seitenstück zu ungewohn(e), f. und ungewohnde, ungewohnte, ungewohnsame (…