Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
abmachen
abmachen , parare, nnl. afmaken, fertig machen, die letzte hand anlegen, von der hand lassen, der weber macht das zeug ab vom webstuhl, zumal galt das wort in der alten küche, die machen vom bereiten der speise verwendet: ein gericht abmachen und hin geben zum auftragen; mach es ab mit einem ei, mit fett, mit guten würzen, d. i. rühre noch ein ei daran, thue gewürz dazu und gib es hin ( s. DWB abquerlen , abrühren). abmachen heiszt auch abbilden, effingere, exprimere faciem, einen menschen kenntlich abmachen in gemählde oder in erhabnem bild. Diese sinnlichen bedeutungen werden nun übertragen:…