Eintrag · Pfälzisches Wb.
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abraumen, abräumen schw. : 'wegräumen', bes. vom Abtragen des Geschirrs und der Speisereste nach der Mahlzeit; de Disch abraume [verbr. bes. WPf u. NPf, teilw. auch SOPf], -raame [verbr. bes. NPf einschl. nördl. VPf], -roome [verbr. östl. NPf], -rääme [verbr. bes. mittl. u. südl. VPf]; raime [verbr., jüng. Gener., durch schriftspr. Einfluß]. Für dieses abraumen (abräumen) wird heute schon oft abdecken gebraucht; das Wort selbst gewinnt mehr die allgemeinere Bedeutung 'leer machen'. Scherzhafte Frage an einen, dem Geschirr aus den Händen gefallen ist: Hasche abgeraamt? [Kaislt]. a. 1578: .. haben abermals den alten Kummer 'Schutt' vnd estrich vom .. Speicher abgerumbt [WerschwSchR Bl. 120 r.]. — 's Bett abraame (-roome) 'das Bett (vor dem Schlafengehen) aufdecken', eigentlich 'Zierkissen und -decke wegräumen' [Gal]; so auch in der scherzhaften Aufforderung an abendliche Gäste, sich zu entfernen: Mutter, room die Better ab, die Leit wollen schlofe geh [Gal]. 's Chrisch(t)bämche a. 'den Christbaum seines Schmuckes entkleiden' [LU-Opp LA-Gommh Roschb GH-Nd'lustdt Dierb]; vgl. abmachen I 1 c. Wingert abraame 'Reben roden' [NW-Mußb]. — Rhein. VII 184; Els. II 255; Bad. I 4.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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modern
Dialektab raumen
Elsässisches Wb. · +1 Parallelbeleg
ab raume n 1. trans. den Rahm von der Milch nehmen; ellipt. Hes t schon a b geraumt? Brum. 2. intr. Sahne ausscheiden: d…
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Kompositum 12
Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit abraumen
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abraumen‑ als Erstglied (1 von 1)
abraumen, abräumen
RhWB
ab-raumen, ab-räumen: die Milch, das Düppen a., den Raum abschöpfen Allg.