lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Oder

ahd. bis spez. · 21 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
33 in 21 Wb.
Sprachstufen
9 von 16
Verweise rein
208
Verweise raus
50

Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Oder

Bd. 14, Sp. 900
Oder, 1) (lut. Viadŭa, neulat. Odagra, slaw.Vjodr und Odra) einer der Hauptströme Deutschlands, entspringt in Mähren auf dem Odergebirge, dem südöstlichsten Ausläufer der Sudeten (s. d.), 627 m ü. M., am Lieselberg. Bald tritt sie im südöstlichen Lauf in das österreichisch-schlesische Fürstentum Troppau ein, geht dann wieder nach Mähren über und wendet sich mit dem Eintritt in die Lücke Prerau-Oderberg, welche die Sudeten von den Karpathen scheidet, nach NO. Nachdem sie links die Oppa empfangen hat, bildet sie die Grenze zwischen Schlesien und Mähren und nach Aufnahme der Ostrawitza die Grenze zwischen dem preußischen und österreichischen Schlesien und geht, nachdem sie die Olsa aufgenommen, unterhalb des Städtchens Oderberg ganz in den preußischen Staat über, den sie nun in seiner größten Breite (die Provinzen Schlesien, Brandenburg und Pommern) auf einer Strecke von 714 km durchfließt. Ihr Lauf hat anfangs, mit bedeutenden Krümmungen nach W., nordwestliche, dann nördliche Hauptrichtung. Im Regbez. Frankfurt ist sie durch den 100,6 km langen Oder-Spreekanal mit der Spree verbunden, während der Müllroser oder Friedrich Wilhelms-Kanal weiter abwärts eine Verbindung mit dem erstern herstellt; im Regbez. Potsdam verbindet der Finowkanal (s. d.) die O. mit der Havel. Zwischen Göritz und Reitwein tritt die O. in das Oderbruch, das sich bis Oderberg ausdehnt, 56 km lang, 12–30 km breit ist und im obern und mittlern Teile vorwiegend fruchtbares Ackerland, im untern größtenteils vortreffliche Wiesen umschließt (vgl. die Schriften von Christiani, 2. Aufl., Freienwalde 1872; Hilliges, Wriezen 1874; Borkenhagen, Neubarnim 1905). Im nördlichen Teile desselben machte ehemals die O. die größte Krümmung, die aber durch den 1747–53 angelegten Oderkanal oder die Neue O. beseitigt ward, indem dadurch nach und nach der Alten O. das Wasser gänzlich entzogen wurde, so daß diese 1832 bei Güstebiese vollständig abgedämmt werden konnte. Gegenwärtig sammelt die Alte O. die Gewässer aus den Abzugsgräben des Oderbruchs sowie aus einer Reihe von Bächen von der Platte von Barnim, die, mit dem Finowkanal vereinigt, bei Hohensathen der Neuen O. zugeführt werden. Hier wird auch ein 1905 vom Landtag zum Bau genehmigter neuer Kanal, der Großschiffahrtsweg Stettin-Berlin, die O. verlassen, um mit teilweiser Benutzung des Finowkanals und andrer Wasserstraßen die Reichshauptstadt zu erreichen. Seine Länge wird von Hohensathen bis zur Mühlendamm-Schleuse in Berlin 106,7 km betragen. Unmittelbar darauf beginnt die O. den Durchbruch durch den pommerschen Landrücken und tritt unterhalb Schwedt in die Provinz Pommern ein, die sie in Vor- und Hinterpommern scheidet; oberhalb Garz teilt sie sich in zwei Hauptarme, von denen der östliche unter dem Namen der Großen Reglitz oder des Zollstroms sich nach Greifenhagen wendet und zwischen Stettin und Damm in den Dammschen See fließt, während der westliche Arm den Namen O. beibehält und auf seinem Laufe nach Stettin durch mehrere kleinere Arme mit der Großen Reglitz in Verbindung steht. Ein oberhalb Stettin aus der eigentlichen O. abgehender Arm heißt die Kleine Reglitz, die sich in den Dammschen See ergießt. Der Abfluß des letztern, der Damansch, in den die Ihna mündet, vereinigt sich wieder mit dem Hauptstrom; dieser geht alsdann, dreifach geteilt, die Jasenitzsche Fahrt links, die Große Strewe in der Mitte und die Kleine Strewe rechts, in das Papenwasser, darauf in das Stettiner oder Pommersche Haff, das durch die Inseln Wollin und Usedom von der Ostsee getrennt ist, mit derselben aber wieder durch drei starke ausfließende Ströme, Dievenow, Swine und Peene, welche die Inseln Usedom und Wollin bilden, in Verbindung steht (s. Karte »Pommern«). Das Flußgebiet der O. umfaßt 112,000 qkm (2034 QM.) und wird durch die Sudeten vom Donau- und Elbegebiet getrennt. Ihr Lauf beträgt 905 km. Die Nebenflüsse der O. sind rechts: außer den schon genannten Flüssen Ostrawitza und Olsa die Ruda, Birawka, Klodnitz, Malapane, Brinitze, Stober, Weida, Bartsch, Warthe, Miezel, Schlibbe, Rörike, Thue, Plöne und Ihna; links: außer der schon genannten Oppa die Zinna, Hotzenplotz (Ossa), Glatzer Neiße, Ohlau (Ohle), Lohe, Weistritz, Katzbach, der Bober mit dem Queis, die Lausitzer Neiße, Finow und Weise. Von den Städten, die an der O. liegen, sind die bemerkenswertesten im Österreichischen: Odrau; in Schlesien: Ratibor, Kosel, Oppeln, Brieg, Ohlau, Breslau, Steinau, Glogau, Beuthen und Neusalz; in Brandenburg: Krossen, Frankfurt, Küstrin und Schwedt; in Pommern: Garz, Greifenhagen und Stettin. Der Strom wird auf seinem Laufe zuerst bei seinem Eintritt in das preußische Gebiet von sanften Höhen begleitet, die meist sehr waldig sind. Dann aber fließt er größtenteils zwischen flachen, zum Teil sumpfigen Ufern, und nur stellenweise treten Höhen an ihn heran, wie z. B. in der Gegend von Krappitz, wo sich der Annaberg erhebt, bei Krossen, wo einige mit Wein bebaute Hügel sich dem Ufer nahen, weiter unten, wo Sandhügelreihen den Strom bis Frankfurt begleiten, und endlich zwischen Hohensathen und Stettin im Durchdruch durch den pommerschen Landrücken. Die Tiefe der O. ist im ganzen gering und beträgt bei niedrigem Wasserstand oberhalb Glogau nur 0,9, von Glogau bis Schwedt 1 m, die Breite bei Ratibor über 30, bei Oppeln 78, bei Brieg 132, bei Breslau 176 und im Oderbruch 250 m. Um den Wasserspiegel immer auf einer bestimmten Höhe zu halten, ist an der Hotzenplotz bei Krappitz die Erbauung eines Stauweihers geplant. Das Gefälle des Stromes ist bedeutend, besonders in Schlesien, wo es oberhalb Brieg auf 10 km mehr als 4, unterhalb bis zur brandenburgischen Grenze 3–4 m beträgt; bei Schwedt liegt der Wasserspiegel der O. nur noch 0,2 m ü. M. Das starke Gefälle und der Umstand, daß dem Strome mehrere reißende Gebirgsflüsse zufließen, die ihm bei der Schneeschmelze im Gebirge oder bei starkem Regen bedeutende Wassermassen öfters plötzlich zuführen und dadurch große Anschwellungen und gefährliche Überschwemmungen veranlassen, bewirken, daß derselbe nur mit bedeutendem Kostenaufwand als ein schiffbarer Hauptstrom erhalten werden kann; trotzdem ruht im Hochsommer die Schiffahrt wegen Wassermangels oft eine Zeitlang. Die Regulierung der O. von Kosel bis Breslau ist teils ausgeführt, teils in der Ausführung begriffen. Unterhalb Breslau ist die Arbeit seit 1886 beendet. Auch unterhalb Küstrin werden ähnliche Verbesserungen ausgeführt und so die Schiffahrt auf dem ganzen Strome bedeutend gebessert. Die schiffbare Strecke beträgt 715,9 km und beginnt bei Ratibor, die Tiefe wechselt zwischen 1 und 6 m. Die Fischerei ist an der O. bedeutend, namentlich in der Gegend von Stettin. Von Stettin hinab kann der Strom von Seeschiffen befahren werden. Der Haupthafen desselben, der zugleich der Handelshafen für Stettin ist, befindet sich bei Swinemünde auf der Insel Usedom. In Breslau kamen 1903 an: 2653 beladene Frachtschiffe mit 440,000 Ton. Ladung; es gingen ab: 4020 Schiffe mit 908,000 T. Ladung. Vgl. »Der Oderstrom, sein Stromgebiet und seine wichtigsten Nebenflüsse; hydrographische, wasserwirtschaftliche und wasserrechtliche Darstellung« (Berl. 1896, 3 Bde., mit Atlas von 36 Karten; daraus besonders erschienen: »Karten des Oderstromgebietes«, 5 Blatt, 1: 600,000); »Führer auf den deutschen Schiffahrtstraßen«, bearbeitet im preuß. Ministerium der öffentl. Arbeiten, 5. Teil: Das Odergebiet (2. Aufl., das. 1904); Wutke, Die schlesische Oderschiffahrt in vorpreußischer Zeit (Bd. 17 des »Codex diplom. Silesiae«, Bresl. 1896); Kotze, Die Wasser-, Deich- und Schiffahrtspolizei im Stromgebiet der O. (das. 1905); Fontane, Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Bd. 2: Das Oderland (8. Aufl., Stuttg. 1905); K. Brämer, Die O. und ihr Gebiet (in der »Zeitschrift des königl. preußischen Statistischen Büreaus«, Berl. 1899). 2) Fluß im Südharz, im preuß. Regbez. Hildesheim, entspringt südwestlich vom Brocken, bildet den 1632 m langen Oderteich, aus dem der 1713–22 angelegte, 71/4 km lange Rehberger Graben die Andreasberger Hüttenwerke und Gruben mit dem nötigen Aufschlagwasser versorgt, durchfließt das romantische Odertal, verläßt den Harz bei Lauterberg und mündet rechts in die Rhume.
8201 Zeichen · 97 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    oder

    Althochdeutsches Wörterbuch

    oder s. edo.

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    oderconj.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +2 Parallelbelege

    ode , od , oder conj. BMZ ede H. v. N. 353. die gewöhnl. form ist die durch comparative erweiterung ( Wack. ) von ode en…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    oder

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther)

    oder, oder.

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Oder

    Adelung (1793–1801) · +14 Parallelbelege

    Oder , ein Bindewort, welches mehrere mögliche Fälle, von welchen etwas behauptet wird, begleitet. 1. So daß die mehrere…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    oder

    Goethe-Wörterbuch

    oder selten abgekürzt ‘od.’; häufig in Vbdgn wie ‘o. auch’, ‘o. vielmehr’, ‘o. nicht’; Bedeutungsschwerpunkt in 1a 1 in …

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Oder

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Oder , deutscher Hauptfluß, entspringt in Mähren bei Liebau, durchströmt Schlesien, Brandenburg, theilt sich unterhalb S…

  7. modern
    Dialekt
    oder

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    oder , öder [ètr Olti. bis Wingen b. W.; selten òtr Bf. Hf. ; àtr Dü. ] Conj. 1. oder. M e r sa g t gucke n öder luche n…

  8. Sprichwörter
    Oder

    Wander (Sprichwörter)

    Oder 1. Was nützt mir die Oder, wenn ich zehn Meilen davon bin, sagte der Bauer. Die Russen: Unsere Kljasma gilt uns meh…

  9. Spezial
    oder

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    oder conj. 1 (eine Alternative ausdrückend) o 2 (sonst) scenó 3 (fragend: oder nicht) o no, o me fali. ▬ heute oder morg…

Verweisungsnetz

247 Knoten, 234 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 9 Hub 3 Kompositum 214 Sackgasse 21

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit oder

355 Bildungen · 39 Erstglied · 316 Zweitglied · 0 Ableitungen

oder‑ als Erstglied (30 von 39)

Odermennig

SHW

Oder-mennig Band 4, Spalte 1063-1064

Oderberg

Meyers

oder·berg

Oderberg , 1) Stadt im preuß. Regbez. Potsdam, Kreis Angermünde, an der Alten Oder und mit Station O.-Bralitz an der Staatsbahnlinie Angermü…

Oderbruch

Campe

oder·bruch

Der Oderbruch , — es, Mz. — brüche , ein an der Oder oder dem Oderstrome liegender Bruch. So auch die Oderwiese, das Oderdorf 

oderen

DWB

ode·ren

oderen , verb. , schweiz. ôderen, seinen unmut durch unartikulierte töne äuszern, quengeln, spintisieren Stalder 2, 249 . (' abgeleitet von …

Oderfurt

Meyers

oder·furt

Oderfurt (früher Přiwoz , spr. prschiwos), Stadt in Mähren, Bezirksh. Mährisch-Ostrau, nahe der preußischen Grenze am rechten Ufer der Oder,…

Oder II

RhWB

Oder II :- = Ader (s. d.);

Oder III

RhWB

Oder III :- = Ähre (s. d.).

Odĕrint dum metŭant

Meyers

Odĕrint dum metŭant (lat.), »Mögen sie (mich) hassen, wenn sie (mich) nur fürchten«, Zitat aus der Tragödie »Atreus« des römischen Dichters …

ôderisch

MNWB

oder·isch

° ôderisch , adj. , ô. luft im Ggs. zu elfluft (s. d., Gl. z. Ssp. II 32 § 2).

Oderkahn

Campe

oder·kahn

Der Oderkahn , — es, Mz. — kähne , große platte Fahrzeuge, deren man sich auf der Oder zum Handel  bedient. Sie sind gewöhnlich 60 Fuß lang…

Oderlenge

Campe

oder·lenge

† Die Oderlenge , Mz . u. ein Name des Ackergrundkrautes (Scabiosa arvensis L .).

oderlich

RhWB

oder·lich

oder-lich ōdərliχ Birkf Adj.: in der Wend.: Et es mir o. wie ohnmächtig, übel.

Odermannsholz

PfWB

 Odermanns-holz n. : ehem. FlN, a. 1492: im odermansholz [GGA, A. 603a 4 (BZ-Gossw)], a. 1615: zwen Morgen Büsch vndt Willerung ahn dem Ode…

odermenie

Lexer

oder·menie

odermenie f. BMZ name einer pflanze, agrimonia, bibonia, concordia: odermenie, -meine, -meien, -meinst, -menge. adermonie, -menge Dfg. 19 b …

odermenige

MNWB

oder·menige

odermenige , -menge Agrimonia eupatoria L., Odermennig (Chytraeus: „eupatorium”, gloss. auch als „bibona” [Zs. Phil. 9, 200], „concordia” [e…

Odermënigkrut

ElsWB

odermenig·krut

Odermëni g krut [Ótərmanik. Su. ; Ûtərmanlək. Dü. ] n. Steinwurz, Agrimonia Eupatoria. Davon ein blutreinigender Thee. — Schweiz. 3, 886.

Odermennchen

LothWB

Odermennche n [òdərmènχə Lix. u. s.] Odermennig (Agrimonia eupatoria). O < lat. agrimonia. — els. 1, 16 Odermënnig; baier. 1, 36 Adermenig.

odermennig

DWB

oder·mennig

odermennig , m. f. die steinwurz, mhd. odermenie f., im 15. jh. odermenge, oder-, adermeng, adermonie u. a. ( Dief. 19 b . 73 a . 139 a . Pr…

Odermënnije

ElsWB

Odermënn i je , Oder männel [Ótərmanjə Hi. Mütt. ; –manl Geud. ] m. Odermennig, Agrimonia Kirschl. 1, 239, Theepflanze, die an Rainen und au…

odermenīe

KöblerMhd

odermenīe , F. Vw.: s. odermenie

Odermännig

Idiotikon

Odermännig Band 1, Spalte 97 Odermännig 1,97

Odermännli

Idiotikon

Odermännli Band 4, Spalte 245 Odermännli 4,245

Odermännlitē

Idiotikon

Odermännlitē Band 12, Spalte 24 Odermännlitē 12,24

oder als Zweitglied (30 von 316)

loder

KöblerAe

*loder , F. Vw.: s. ge- E.: germ. *ludō-, *ludōn, Sb., Schössling; s. idg. *leudʰ- (1), V., wachsen (V.) (1), hochkommen, Pokorny 684 L.: Hh…

vuozenbruoder

KöblerMhd

*vuozenbruoder , M. Vw.: s. bar- E.: s. vuoz, bruoder

ambehtbruoder

KöblerMhd

ambeht·bruoder

ambehtbruoder , st. M. nhd. „Amtbruder“, Ordensbruder Hw.: vgl. mnd. ambachtbrōder Q.: StatDtOrd (Ende 13./14. Jh.) E.: s. ambahte, bruoder …

ambetbruoder

MWB

ambet·bruoder

ambetbruoder stM. ‘Ordensbruder mit einem Amt’ swenne ein brûder urlobes bitet zu eime anderen ordene ze varene, ist er ein ambehtbrûder daz…

Annekesmoder

Wander

Annekesmoder Min Annekesmoder un sin Annekesmoder hebt ut ene Willge Klumpen drägen. (Vgl. Gebäck 2; Hund 1746; Kuh 619; Morgen 87; Mutter 1…

ardêlienvôder

MNWB

°* ardêlienvôder , n. , eine Kürschnerarbeit (Münster, 16. Jhd.).

barvuozbruoder

KöblerMhd

barvuoz·bruoder

barvuozbruoder , M. nhd. „Barfußbruder“, Barfüßermönch, Franziskaner Vw.: s. barvuoz, bruoder Hw.: s. barvuozenbruoder Q.: Brun (1275-1276),…

barvuoʒbruoder

MWB

barvuoʒbruoder stM. ‘Barfüßermönch, Franziskaner’ Heinrich von Huxere, / ein barvuzbruder und predigere / und lesemeister zu Meideburg Brun …

behoder

KöblerMnd

behoder , M. Vw.: s. behȫdære*

bloder

DWB

bloder , m. follium laxitas, cavitas. Henisch 422 , bei Stieler 185 auch tempestas turbida, uligo, mador, der winterische bluder, imbres ass…

broder

DWB

broder , m. was brodem: darein versamlen sich die tämpfe oder der broder. Sebiz 401 .

bruoder

Lexer

bru·oder

bruoder stm. an. BMZ md. brûder ; im sing. ohne flex., im gen. auch bruoders (sw. bruodern Chr. 5. 31,21 ), im pl. bruoder später brüeder: b…