Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lustbarkeit f.
lustbarkeit , f. 1 1) anmut, lieblichkeit; auf eine gegend bezogen ( vgl. lustbar 2): er wirt ire wûste breit setzin als ein lustberkeit und ir wiltnis in aller wîs als daʒ gotis paradîs. Jeroschin 3506 ; lustbarkeit eines brunnens, fontis amoenitas Maaler 276 d ; und wegen der fruchtbarkeit der acker und lustbarkeit in weide und wassern sind sie ( die Preuszen ) auch nicht weiter gezogen. Waiszel chronik 10 a ; Cicero stund vor der pforten des paradeisz still, hette die lustbarkeit desselben gern gesehen. Ayrer proc. 3, 2 ; von den ersten sauerbrünnenlein erstrecken sich die fruchtbarsten fel…