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GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Nutzen

Bd. 6, Sp. 862
Nutzen selten (bes in frühen Briefen) auch -zz-, -z-; in weniger als 5% von knapp 600 Belegen in der älteren Form ‘Nutz’ sowie der Nebenform ‘Nutze’ (vgl auch s v zunutze), auch metrik- u reimbedingt, öfter in erstarrten Doppelformeln wie ‘zu Nutz und Schutz’, ‘zu Nutz und Frommen’ (vgl Pkt 1) 1 (materieller) Gewinn, (immaterieller) Vorteil, aus Besitz od Gebrauch von etw od durch Anwendung eines Könnens, einer Fähigkeit, Ausübung einer Tätigkeit oä; auch abgeblaßt iSv etw Gutes, öfter ‘mit N.’: mit Erfolg, gewinnbringend, vorteilhaft, auch: sinnvoll; auch ‘gemeiner/allgemeiner/gemeinsamer N. für: Allgemeinwohl; häufig iGz ‘Schaden’ Du willst nach deiner Art bestehn,|Mußt selbst auf deinen N. sehn! GWB3,283 ZXen III 777 Bemerken, sondern, zählen, messen, wägen sind..große Hülfsmittel, durch welche der Mensch die Natur umfaßt und über sie Herr zu werden sucht, damit er zuletzt alles zu seinem N. verwende GWBN11,65,17 Vorschl zGüte In der zweyten Cammer hatte man der Akademie der Wissenschaften vorgeworfen, sie thue zu wenig für das große Geld was sie koste, daher möchte denn wohl der eingeschärfte Unterschied von directen und indirecten N. das erste Motiv seyn GWBB36,421 Knebel 14.12.22 K wonach man handelt, auszusprechen, ist immer gefährlich, und bringt wenig N., weil sich die Menschen wohl in Absicht auf die Wirkungen, nicht leicht hingegen über die Ursachen vereinigen GWBB22,502 FSchlegel 8.4.12 K Man will wissen, daß dieser treffliche Mann [Städel in Frankfurt] seine Kunstschätze sämmtlich, nebst geräumigem Local und ansehnlichen Capitalien, dem gemeinsamen N. gewidmet habe GWB491,10,7 Anz:KuARheinMain~341,108,12 KuARheinMain Frankf B13,193,9 Christiane 22.6.98 B20,314,8 CarlAug 11.4.09 50,339 Pand 941 A(DjG33,368,24) RAnw 7.5.73 N7,212,14 PrincPhilZool II uö(häufig) im Kontext erfolgreicher Anwendung, vorteilhafter Verwertung in Syntagmen wieN. bringen/(ver)schaffen/stiften/zuwachsen’, ‘zu Nutz/zum N. anwenden/bringen’, ‘zu Nutz/zum N. gereichen, zu Nutz/N. kommen’, ‘zu Nutze werden’,N. ziehen aus/von etw, in/zu jds N. ziehen, in jds N. verwenden’, ‘sich etw zu N. machen’; teils im Übergang zur Verfestigung (vgl auch s v zunutze) wer weiß, was so eine Bekanntschaft für N. bringen kann GWBB23,327,7 Christiane 25.4.13 wer andern nützlich ist sich auch N. schafft GWB252,132 Wj III 1 Var Die Menschen verdrießt's, daß das Wahre so einfach ist; sie sollten bedenken, daß sie noch Mühe genug haben es praktisch zu ihrem N. anzuwenden GWBN11,152,9 MuR(116) Früher wurden mir [zur vergleichenden Osteologie] die Merkischen Fossilien zu Nutze GWBN8,134,25 ZwKnoch Möge dir deine Reise geistig und leiblich zu N. kommen GWBB23,8,13 Jacobi 10.5.12 so sind mir schöne Stellen das Liebste an einem ganzen Stücke, denn die merkt man sich und kann sie zu seinem N. ziehen GWB51,135,4 ThS II 4 B42,54,18 Leonhard 13.2.27 B9,322,4 CThDalberg 19.7.92 N11,250,22 MeteoreLiterarHimm 33,195,5 Camp B46,264,18 David 8.3.30 K in Doppelformeln wie ‘zu Nutz(en) und Frommen’ iSv aufs Beste, zum Besten, zum Vorteil; auch ‘zu Nutz(en) und Schutz/Ehre/Zierde’ uä; einmal im scherzhaften Bildzshg; einmal mBez auf eine Institution iSv zur Förderung des Allgemeinwohls Ich wünsche daß alles was Sie auf der Reise thun und was Ihnen begegnet zu N. und Frommen gereichen möge GWBB6,415,18 CarlAug 26.12.84 [betr 12 von Willemer geschickte Flaschen Wein] Zu großem Nutz und Frommen ist in das stille Hauswesen..eine Gesellschaft von zwölf Aposteln gekommen, welche den besten Segen versprechen GWBB27,227,5 Willemer 8.11.16 die Notwendigkeit eines neuen Gewächshauses, welches..in diesem Jahre..zu N. und Zierde des Instituts [botan Garten Jena] eingerichet worden ist GWBA(Wahl 3,325) Promem [29.9.21] Schweizer öffentliche Anstalten zu Nutz und Wohlthätigkeit GWB422,484,18 Übs:LeGlobe Plp 24,55,15 Wj I 4 B37,186,17 Nees 22.8.23 A(FfA I 27,801,16) Hzg August 28.11.17 27,236,6 DuW 9 iSv geistige Bereicherung, Erkenntnisgewinn, auch: Erfahrungszuwachs; öfter in Doppelformeln für geistigen (u sozialen) Genuß neben ‘Freude’, ‘Vergnügen’, ‘Ergötzung’, ‘Belehrung’ uä, auch ‘nicht ohne N. oä: mit intellektuellem Gewinn [Mephisto zu Faust:] Wir sehn die kleine, dann die große Welt.|Mit welcher Freude, welchem N.,|Wirst du den Cursum durchschmarutzen! GWB14,96 Faust I 2053 [betr JALZ] wünsche ich..daß günstige Umstände eintreten mögen, damit Sie zu allgemeinen N. und Vergnügen sowie zu eigener Zufriedenheit dieses wichtige Werk fortsetzen mögen GWBB24,95,14 Eichstädt 7.1.14 [Korr B50,229] Sei..eine.. [wiss] Theorie, eine solche Hypothese nur eine Dichtung, so gewährt sie schon N. genug; sie lehrt uns einzelne Dinge in Verbindung, entfernte Dinge in einer Nachbarschaft zu sehen GWBN10,205,11 HypothErdbildg Wenn man nur einmal die Woche extemporirt hätte..man hätte mancherlei N. herausziehen können, denn das Extemporiren war die Schule und der Probirstein des Acteurs GWB51,231,24 ThS III 8 16,57 PaterBrey Vorspr 31,123,16 ItR B25,98,17 ChHSchlosser 2.[12.]14 K 26,38,27 DuW 1 21,289,19 Lj III 8~52,146,21 ThS V 7 uö(häufig) 2 konkrete Einnahme, Profit (aus einer bestimmten Verwendung); als geldwerter od landwirtschaftlicher Ertrag, Erwerb; einmalN. ziehen von etw’ mBez auf Tiere, je einmal ‘barer/irdischer N.’, einmal in älterer Pl-Form für finanziellen Gewinn Sie [Verstorbene] bekennet [in ihrem Testament]..daß Sie von mir die Summe von [] 550 fl. in Händen und anderwärts zu meinem Nuzzen ausgeliehen habe GWBDjG35,224,33 RAnw [21.04.75] Herr Cotta hat sich mit lauter schönen Doppellouisd'oren gezeigt, an denen ich nur erst eine Freude haben kann wenn ich..sie zu deinem oder des Kindes N. anlege GWBB12,132,24 Christiane 28.5.97 [betr Gastverpflichtung des Sängers Brizzi] ausser dem Vergnügen das ein solcher Mann gewährt, fürs Theater mancher N. dadurch entsteht..dem Theater kommt..einige auserordentliche Einnahme zu gute GWBB21,383,9 CarlAug [14.]9.10 (vgl B21,385) [Landsitz des Oberamtmanns] wenn Grund und Boden vorzüglich dem N. gewidmet erschien, so war doch das Anmuthige, das Reizende nicht ausgeschlossen GWB24,140,12 Wj I 8 [auf der Dôle] Vor uns sahen wir ein fruchtbares bewohntes Land; der Boden worauf wir stunden..trägt noch Gras, Futter für Thiere, von denen der Mensch N. [Nuzen GWBB4,109,23] zieht GWB19,239,4 BrSchweiz II A2,389,19 Promem [25./26.11.93?] K [G?] 16,323 DemKaiser vÖsterr 15 [Zit s v einhändigen] GWB44,351,11 CellAnh XII A(FfA I 27,399,31) Votum 7.5.10 A(FfA I 26,673,21) Aktenvermerk [vor 29.12.95] 3 Förderung, Unterstützung, Hilfe; häufig ‘(etw/jd ist jdm) von/zu gutem/großen/größten N. uä: sehr, äußerst hilfreich, nützlich; auch mBez auf gesundheitsfördernde Wirkung, körperliche Besserung; einmal in naturwiss Notiz iGz ‘Hindernis’ [Empfehlung von ALHirt für den ‘Teutschen Merkur’] Er würde..Zum N. der Fremden die als Kunstliebhaber Rom besuchen, manches mittheilen..Vom Kunsthandel..Von Wercken lebender Künstler GWBB8,61,19 Wieland 17.11.[86] [Apotheker:] Gerne schick' ich mich an, den lieben Nachbarn zu dienen,|Meinen geringen Verstand zu ihrem N. zu brauchen GWB50,226 HermDor V 84 Die Bearbeitung des Cellini..ist für mich, der ich ohne unmittelbares Anschauen gar nichts begreife, vom größten N., ich sehe das ganze Jahrhundert viel deutlicher durch die Augen dieses confusen Individui als im Vortrage des klärsten Geschichtschreibers GWBB11,55,3 Meyer 18.[4.]96 ersuche mir..eine Kiste mit fünfzig kleinen Flaschen Kreuzbrunn zu senden. Ich habe dieses Wasser zu meinem besonderen N. diesen Winter über getrunken GWBB34,169,13 Heidler 22.3.21 N13,197,6 Morph Plp B16,322,23 Eichstädt 8.10.03 47,247,13 Vorteile jgMalers bBildhauer A(JbSK10,95) Kontrakt 27.2.92 4 Nützlichkeit, Brauchbarkeit, Verwendbarkeit, auch: Anwendbarkeit (von etw); öfter für: Zweck, auch iSv Wert; mehrfach ‘unmittelbarer N.’, auch ‘praktischer/sittlicher/didaktischer N.’; einmalN. ins Allgemeine’ iSv Wirksamkeit über den fachwiss Zshg hinaus; einmal ‘um großes N-s willen’ Dr. Friedrich Roth über den N. der Geschichte GWBT8,270,4 v 9.12.22 Die in diesen Steinbrüchen [bei Weimar] gewonnenen Steine..dienen zum Ausfeldern der Bleichwände, wo sie wegen ihrer Trockenheit und Leichtigkeit von besonderem N. sind GWBN10,134,8 UmgebgWeim [AGoethe] Kenntniß aller Vegetabilien, welche über den Erdball verbreitet sind, ihrer natürlichen Verhältnisse, Lebensweise und N. GWBN6,271,21 MetamPfl Wirkg 1830 [betr Verwendung salzhaltigen Wassers zu Heilzwecken] Doch so viel Gutes reichlich auch Natur verliehn,|Des Menschen Geist verbessert's immer und erhöht's;|Was alles nur genossen ward und was genutzt,|Zu größerm N. steigert er's, zu höh'rem Zweck GWB131,175 ProlHalle 1811 Vs 91 27,335,1 DuW 10 B48,352 AHerder 7.6.31 K 27,79,15 DuW 7 N6,161,5 MetamPfl Nachtr 491,109,18 Philostrat iSv Nützlichsein [Luise zur Gräfin:] Doch muß ich gestehen, daß ich in der Baumschule unter den fruchtbaren Bäumen lieber bin [als im Ziergarten]. Der Gedanke des N-s führt mich aus mir selbst heraus..Ich kann säen, pfropfen, oculiren GWB18,39,10 Aufgeregten II 4 5 Benutzung, Verwendung; meist ‘zum N.’; auch: zum Einsatz, zur Anwendung; mehrfach neben ‘Gebrauch’; einmal ‘zum N. sein’ iSv nützlich, zweckmäßig eingerichtet sein verlange ich daß du dich im Tanzen perfecktionirst, die gewöhnlichsten Kartenspiele lernst, und den Putz mit Geschmack wohl verstehest. Diese letzten Erforderniße..lerne sie nur, den Gebrauch und den N. davon sollst du schon erfahren GWBB1,109,21 Cornelia [12.]10.67 „Höchstdieselben möchten geruhen ihm [CASchwerdgeburth] den Charakter als Hofkupferstecher zu ertheilen,” wodurch wir uns denn berechtigt halten können, auch sein Talent zu allgemeinerem N. in Anspruch zu nehmen GWBA(Wahl 3,343) Promem [28.11.22] K Die im Hofe aus den Granitfelsen hervordringende Quellen beobachtet. Überlegung der Bauleute, wie solche zu fassen und zum N. zu bringen GWBT8,88,20 v 9.8.21 Toskana scheint mir gut regiert..Es ist alles fertig und zum N. und einem edlen Gebrauch GWBT1,320,19 v 25.10.86 B33,32,3 August 15.5.[20] T7,91,13 v 8.9.19 B51,474 JMFärber 29.11.20 A(MA 182,579,31) CarlFriedr Apr 29 [Oberaufs] uö(selten) Eigen- GWBeigennützig Syn zu 1 Fördernis Fromme(n) Genuß Gewinn Gewinst Vorteil zu 2 Einnahme Ertrag Gewinn Gewinst Profit Verdienst Vorteil zu 3 Beförderung Beihülfe Beistand Fördernis Förderung Hülfe Unterstützung zu 4 Brauchbarkeit Gebrauch Nutzbarkeit Nützlichkeit Zweck zu 5 Anwendung Benutzung Gebrauch Nutzung Verwendung Christiane SchlapsC.S.
10671 Zeichen · 179 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    nutzensw. V.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    nutzen , sw. V. Vw.: s. nützen (1)

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nutzen

    Adelung (1793–1801) · +9 Parallelbelege

    Nutzen , oder

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Nutzen

    Goethe-Wörterbuch

    Nutzen selten (bes in frühen Briefen) auch -zz-, -z-; in weniger als 5% von knapp 600 Belegen in der älteren Form ‘Nutz’…

  4. modern
    Dialekt
    nutzen

    Elsässisches Wb. · +8 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB nutze n [nùtsə allg. ] nützen. s nutzt nix Hlkr. Nutzt's nix, ze schod et ’s nix! sagt der Bauer, wenn …

  5. Sprichwörter
    Nutzen

    Wander (Sprichwörter)

    Nutzen 1. Aber Nutzen auch nicht, sagte der Bauer, als einer seine Stiefeln borgen wollte und versicherte, es werde kein…

  6. Spezial
    nutzen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    nut|zen → LDWB2 nützen.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nutzen

65 Bildungen · 13 Erstglied · 48 Zweitglied · 4 Ableitungen

Zerlegung von nutzen 2 Komponenten

nut+zen

nutzen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

nutzen‑ als Erstglied (13 von 13)

Nutzende

GWB

nutz·ende

Nutzende mask; in Pkt 2 umgelautet 1 wiss interessierter od tätiger Praktiker, praktisch orientierter Naturforscher; einmal typologisierend …

Nutzenfordernde

GWB

Nutzenfordernde iSv in einem wiss Gebiet, der Wiss praktischen Wert, Gewinn einfordernde Person GWB N6,301,27 PhysiolPfl [ Zit s v Nutzende …

Nutzen-Kosten-Analyse

LDWB2

Nut|zen-Kos|ten-Ana|ly|se f. (-,-n) ‹econ› analisa dl ütl y di cos ć f. , analisa dl profit y dles spëises f.

Nutzenkuh

RhWB

nutzen·kuh

Nutzen-kuh (s. S.) Simm , Goar , Zell , Bernk , Wittl , Bitb , Prüm f.: eine K., die viel u. gute Milch gibt; en gut (de beste) N.

nutzen,nützen

GWB

nutzen·nuetzen

nutzen,nützen in Pkt 1 selten -ü-, in Pkt 2 sowohl -u- als auch -ü-; in frühen Briefen öfter ‘nuzzen’, auch ‘nüzzen’; selten ‘nuzen’ u ‘nüze…

Nutzenrecht

DRW

nutzen·recht

Nutzenrecht, n. Verwertungsrecht? ist erkent worden, es solle daß pfenden und verheißen gleiche recht haben und soll allzeit dasjenig vorzog…

nutzenstifter

DWB

nutzen·stifter

nutzenstifter , m. der nutzen stiftet: der gute, welcher mich mit vergnügen labt, ist nutzenstifter. Klopstock 2, 26 .

nutzenstifterei

DWB

nutzenstifterei , f. das nutzenstiften, die sucht dazu: wässrichte geschwätze, die ihm ( Miller in seinen romanen ) die leidige nutzenstifte…

Nutzensuchende

GWB

nutzen·suchende

Nutzensuchende iSv in einem wiss Gebiet, der Wiss praktischen Wert, Gewinn anstrebende Person GWB N6,301,27 PhysiolPfl [ Zit s v Nutzende (m…

nutze,nütze

GWB

nutzen·uetze

nutze,nütze seltener ‘nütz’, selten ‘nutz(e)’ u (bes in frühen Briefen) ‘nuz(ze)’; selten Großschr a nützlich, (zweck)dienlich, brauchbar, a…

nutzen als Zweitglied (30 von 48)

abe nutzen

MWB

abe nutzen swV. ‘nießbrauchen, den Ertrag nutzen’ swanne daz vorgenante closter abgenutzet die vorgeschriebenen fünfzig phunt heller 2DWB 1:…

abnutzen

DWB

abnutzen , gleicher bedeutung, aber zurückgehend auf ein ahd. nuzôn, mhd. nutzen, und im praet. nunmehr schwer zu unterscheiden von nützen, …

afgnutzen

MeckWB

Wossidia afgnutzen durchhauen, verprügeln: dat steudsch (widerspenstige) Tier gnutzte hei orrig af Pa; ebenso: denn' willn wi mal afgnutzen …

afnutzen

MeckWB

Wossidia afnutzen nach dem Hochd. intrans. abnutzen: dat Ledder nutzt dull af.

afsnutzen

MeckWB

Wossidia afsnutzen abschnauzen, derbe abweisen Mi Nachl.

ALLGEMEINNUTZEN

DWB2

allgemein·nutzen

DWB2 ALLGEMEINNUTZEN n. DWB2 neben geläufigem gemeinnutz: DWB2 1858 der allgemeinnutzen dieser universal-mühlen ztg. in: Wurm wb. 1,191 b . …

ALPNUTZEN

DWB2

alp·nutzen

DWB2 ALPNUTZEN , älter auch alpnutz, alpennutzen m. DWB2 zu alp . f. ertrag einer alp: DWB2 1462 das ain ieder albenpürg die albnnutz, als k…

an schnutzen

ElsWB

an schnutze n barsch anfahren. Er het mi ch ang e schnutzt, wie wënn ich si n Bedienter wär Bisch. ‘âschnütze mit harten Worten anfahren ’ S…

Aufnutzen

DRW

auf·nutzen

Aufnutzen Nutzung lúten und gůten, uffnúczen, gulten, stúren 1388 SchwäbWB. I 403 Faksimile aufnutzen in Nutzung haben ein gute so H.H. uffn…

ausnutzen

DWB

aus·nutzen

ausnutzen , usu plane consumere, stärker als abnutzen: ein erdrich ausnutzen, ausmärglen, ersaugen. Maaler 44 b ; neue ersparungen des klein…

benutzen

DWB

ben·utzen

benutzen , in rem suam convertere: er versteht sein glück zu benutzen; du benutzest die gelegenheit nicht; eine casse haben, capitale machen…

dure schnutzen

ElsWB

dure·schnutzen

dure schnutze n 1. flüchtig durchsuchen. s het scho n eine r d Himbeere n dureg e schnuzt g e ha bt Osenb. 2. eilig vorbeilaufen. Er is t në…

Eigennutzen

RhWB

eigen·nutzen

Eigen-nutzen RhWBN -o- Schleid-Reifferschd m.: in der RA.: E. deht de Ben useren (auseinander) es kam früher häufig vor, dass zwei eine Parz…

Fortnutzen

Campe

fort·nutzen

Fortnutzen , v. ntr . mit haben. Fortnützen , v. trs . Fortopfern , v. intrs . Fortorgeln , v. intrs . Fortpachten , v. intrs . u. trs . for…

Gemeinnutzen

Campe

gemein·nutzen

○ Der Gemeinnutzen , des — s , o. Mz . der allgemeine Nutzen, der Nutzen für das Allgemeine, das Gemeinbeste, das Gemeinwohl .

genutzen

KöblerMhd

gen·utzen

genutzen , sw. V. nhd. „nützen“, brauchen, genießen Hw.: s. genützen E.: ahd. ginuzzen* 2, sw. V. (1a), nützen, benützen, zählen; s. gi, nuz…

grenznutzen

DWB

grenz·nutzen

grenznutzen , m. , grundbegriff der modernen wertlehre; bezeichnet den nutzen, ' den der letzte zur verfügung stehende teil des vorrates an …

grundnutzen

DWB

grund·nutzen

-nutzen : ich habe davon nebst dem gr. auch diesen vortheil erhalten J. D. Geyer müsz. reisestd. (1735) 10, 11 ;

jahrnutzen

DWB

jahr·nutzen

jahrnutzen , m. jährlicher ertrag oder gewinn: eʒ sol auch ieclich burger verlosungen sein wisemat, eʒ lige verre oder nahen, ie daʒ tagewer…

mißnutzen

DRW

mißnutzen, v. wie mißbrauchen (II) 11./12. Jh. AhdGl. I 576, 6 Faksimile 12. Jh. AhdGl. I 305, 45 Faksimile 14. Jh. AhdGl. IV 263, 37 Faksim…

pfnutzen

DWB

pfnutzen , s. DWB pfnuchzen .

pinutzen

RhWB

pin·utzen

pinutzen pinutsə  vereinzelt Aach-Merkst schw.: 1. heulen, vom Hunde. — 2. schmalhansen; he könnt noch an't p. — Abl.: die Pinutzerei, da…

Postnutzen

DRW

post·nutzen

Postnutzen, m. Gewinn aus dem Postbetrieb vgl. Nutz (I) daß hingegen denen hh. grafen von P. auß B. ... der ansehentliche postnutzen allein …

Privatnutzen

DRW

privat·nutzen

Privatnutzen, m. vereinzelt auch -nutz privater Vorteil die kirchenhöfe soll niemand zu seinem privatnutz einziehen, sunder dieselbige nießu…

Ableitungen von nutzen (4 von 4)

benutzen

DWB

benutzen , in rem suam convertere: er versteht sein glück zu benutzen; du benutzest die gelegenheit nicht; eine casse haben, capitale machen…

genutzen

KöblerMhd

genutzen , sw. V. nhd. „nützen“, brauchen, genießen Hw.: s. genützen E.: ahd. ginuzzen* 2, sw. V. (1a), nützen, benützen, zählen; s. gi, nuz…

Unnutzen

Campe

† Unnutzen , v. ntr. imp. nicht nutzen; im Osnabrückschen, schlecht sein. Es unnutzet , es ist schlecht Wetter.

vernutzen

KöblerMhd

vernutzen , sw. V. Vw.: s. vernützen