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Wander
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Nutzen

Bd. 3, Sp. 1080
Nutzen 1. Aber Nutzen auch nicht, sagte der Bauer, als einer seine Stiefeln borgen wollte und versicherte, es werde kein Schaden daran geschehen. Wird häufig als Erwiderung gebraucht, wenn jemand etwas borgen will und bemerkt, er werde keinen Schaden daran thun. 2. Auf seinen Nutzen sieht ein jeder. 3. Das ist der beste nutz, wenn einer jhme selbst nutz ist. – Lehmann, 560, 44. 4. Der gemein nutz ist der Vatter alles guts vnd dess Vatterlands Schutz. – Lehmann, 562, 80. 5. Der gemeine Nutz dient manchem Eigennutz zum Deckmantel. – Opel, 380. 6. Der gemeine Nutz ist der Herrschaft stärkster Schutz. – Henisch, 14851, 60; Petri, II, 90. 1) Seite 1485 ist bei Henisch doppelt. 7. Der hat kein nutz, der dem Nachbarn schaden thut. – Lehmann, 526, 14. 8. Der sein Nutz nit fördern kann, der mag wol bleiben ein armer Mann. Lat.: Qui tacet ut mutus raro fit munere tutus. (Sutor, 656.) 9. Eigen Nutz, heimblicher Hass, junger Rath, diese Dinge thun der Welt den grössten Schad. – Chaos, 163. 10. Eigener nutz den gemeinen zerstört. – Henisch, 830, 14. 11. Eigener nutz, ein böser butz. – Gruter, I, 3; Lehmann, II, 120, 2; Körte, 4618. 12. Eigener nutz gehet allzeit vor in Rathschlegen, gemeiner nutz muss dahinden stehen vnd sich lassen zwacken. – Henisch, 830, 18. 13. Eigener Nutz ist der Freundschaft Tod. Den Nutzen von etwas ziehen. Schwed.: Egen nytta giör wänskapen trög. (Grubb, 178.) 14. Eigner Nutz und junger Rath manche Stadt zerstöret hat. – Gerlach, 105. 15. Eigner nutz verderbt gemeinen nutz. – Henisch, 830, 14. 16. Ein jeder tracht auff seinen nutz. – Eyering, II, 102 u. 274. 17. Ein kleiner Nutzen ist auch was werth, es trabt auch wol eitel Pferd. (S. Gewinn 57.) n.: Liden nytte er og nytte. – Liden vinding smager og vel. (Prov. dan., 432.) 18. Ein nutz ohne lust ist nicht nutz. – Lehmann, 497, 4. 19. Es hat alles seinen Nutzen. It.: Non vi è cosa per vile che sia, che a qualche cosa utile non sia. (Gaal, 968.) Lat.: Nil est tam parvum, quod ad ullum non valet usum. (Gaal, 968.) – Tam male nil cusum, quod nullum prosit in usum. 20. Es hat alles seinen Nutzen, sagte Töffel als er sein Haus angezündet; jetzt habe ich die Ratten verjagt und kann mich auch noch wärmen. Span.: No hace poco quien su casa quema: espanta los ratones, y esca lientase á la leña. (Bohn I, 135.) 21. Es ist kein Nutz, darbey nicht ein Schad. – Lehmann, II, 144, 134. 22. Es ist kein nutz, wenn man mit gülden garnen (Netzen) Vögel oder Fisch fangt. – Lehmann, 560, 46. 23. Eygener nutz, heimlicher neyd, junger Rath all Stätt vnd Land verstöret hat. – Lehmann, 562, 71. Bei Bebel:»Aigner nutz, iunger rat vnd verborgner nyd verderbt vil stett, land vnd leyt.« (Vgl. Jakob Franck in Herrig's Archiv, LX, 82.) n.: Egen gavn, ungt raad, hemmeligt had forstyrer mangt et land og stad. (Prov. dan., 219.) Lat.: Hec tria pervertunt regna et urbes, urbes pervertunt et florentissima regna res privata: simul non multum experta juvant consilia: atque latens funesto in corde simultas. (Bebel, Liber hymnorum, 1501.) 24. Gemeinen Nutzen soll der Kaiser tragen helfen. – Graf, 487, 18. Die Landesregierung ist eben für den Zweck da, die Wohlfahrt des Landes zu fördern; zur Förderung des gemeinen Schadens bedarf es keiner Regierung und keines Landesoberhauptes. Mhd.: Den gemeinen nutz sal der keiser helfen tragen. (Endemann, II, 74.) 25. Gemeiner Nutz frommt dem Kaiser. – Graf, 487, 19. Mhd.: Der gemein nutz der frumet dem keiser. (Endemann, II, 73.) 26. Gemeiner Nutz gehet vor sunderlichen (Privat-) Nutz. – Klingen, 106; II, 54; Graf, 75, 54. In einer Gemeinde, wo die Bürger ihre Sonderinteressen dem allgemeinen Besten unterordnen, ist es gut bestellt. 27. Gemeiner Nutz ist des Vaterlands Schutz. – Eiselein, 497. »Dies hört man oft und viel, sieht weder Stumpf noch Stiel.« 28. Grosser nutz der beste. – Henisch, 326, 59; Petri, II, 361. 29. Ihm selbst kein Nutz, ist niemand nütz. Lat.: At reditus jam quisque suos amat, et sibi quid sit utile, sollicitis computat articulis. (Ovid.) (Philippi, I, 47; Seybold, 43.) 30. Jeder sieht auf seinen Nutzen. – Grubb, 347. It.: Ognuno ama più il suo proprio bene che l'altrui. 31. Kein Nutzen ohne Schaden. – Körte, 4616. 32. Nimmer nutz, nimmer guts. – Franck, II, 38a. 33. Nimmer nutz, nimmer lieb. – Gruter, I, 62; Lehmann, 465, 51; Eiselein, 497; Sailer, 178; Körte, 4617. 34. Nutz und not lehrt beten. Lat.: Adversae res admonent religionis. (Ms. aus dem Jahre 1624.) 35. Nutzen ist der grösst reichtumb. – Franck, I, 60a; Lehmann, II, 429, 152; Simrock, 7616; Körte, 4615; Braun, I, 3102. Lat.: Maximae opes prodesse. (Franck, I, 60a.) 36. Nutzen ohne Freud' ist halbes Leid. n.: Nytte uden lyst er ei nytte. (Prov. dan., 405.) 37. Nutzen und Schaden sind Gebrüder. – Schlechta, 331. 38. Sein nutzen zu suchen, ohn ander Leut schaden, ist niemand verboten. – Lehmann, 564, 101. 39. Vom gemeinen nutz man viel höret, man sieht davon kein stumpff noch stil. – Lehmann, 562, 80. 40. Wann es an eygen nutzen geht, so ist nyemandt keyn nütz. – Franck, I, 77a; Lehmann, II, 829, 61; Egenolff, 336a; Petri, II, 671; Henisch, 830, 29. 41. Was insgemein nutz ist, das wirdt für recht gehalten. – Lehmann, 563, 91. 42. Wenn der gemeine nutz gehandhabt wird, so wird der Privatnutz bedungt. – Lehmann, 562, 76. 43. Wer auff seinen nutzen siehet, wie ein Spieler, der ist weiss. – Lehmann, 563, 91. 44. Wer den nutzen hat, trägt billich auch den schaden. – Lehmann, 564, 99. »Wer eyns dings nutz wil haben sol pillich desselben bürde tragen, so er aber den nutz nicht empfecht, er sich der bürde pillich entschlecht.« (Werdea, Diiij.) Frz.: Il faut prendre le bénéfice avec ses charges. (Cahier, 300.) Lat.: Multa ex quo fuerint commoda, ejus incommoda aequum est ferre. (Terenz.) (Seybold, 316.) – Qui commodum habet etiam incommoda ferre debet. (Faselius, 91.) 45. Wer liebet den gemeinen nutz, der helt den Adel vors Lands schutz. – Lehmann, 136, 14. 46. Wer mit Nutzen fern will reisen, der muss haben Falkenaugen, Eselsohren, Schweinsrüssel, Eselsrücken und Hirschfüsse. 47. Wer nutz vnd vortel sucht, der scheuet sich nicht ein Fuchsbalg zu tragen. – Lehmann, 91, 35. 48. Wer nutz vnnd vortheil will haben, der muss mit am nachteil tragen. – Lehmann, 558, 12. 49. Wer seinen nutz vnd vorthel nit achtet, hat ein wurm im hirn. – Lehmann, 560, 45. 50. Wer sich selbst kein Nutz' ist, der wird auch andern kein Nutz' sein. Holl.: Hij is onwijs die zich zelven niet deugt. (Harrebomée, II, 140b.) 51. Willst du dir einen Nutzen machen, so schaue selbst auf deine Sachen. – Parömiakon, 630. 52. Wo der gemeine Nutz nicht subalterna, sondern opposita ist, da werden gewisse Fremde Meister. – Opel, 380. 53. Wo kein nutz zu hoffen, da hat die lieb ein end. – Lehmann, 561, 66. 54. Wo kein Nutz zu hoffen, da hat die Lieb' ein End', sagte der Bauer, und legte seiner Frau, da sie schlief, Eier zum Ausbrüten unter. Holl.: Voorzichtigheid is de moeter der wijsheid, zei Joriis, en hij leide, terwijl zijne vrouw sliep, een half dozijn eijeren onder haren aars, om uit te broeijen. (Harrebomée, II, 405b.) 55. Wo man dem gemeinen Nutzen dient, da dient man dem Reiche. – Graf, 487, 20. Mhd.: Wo man gemeynen nucz thut do dynet me dem riche. (Senckenberg, II, 74.) 56. Ye mehr nutz, ye grösser lieb vnd freundschafft. – Franck, II, 65b; Petri, II, 395. 57. Auf seinen Nutzen sehen. Lat.: Intus canit. (Seybold, 256.) 58. Bei Nutz und Gewehr sitzen. (Oesterreich.) – Klein, II, 36. Den Nutzen von etwas ziehen. 59. Das gibt zwei Nutzen. Es lässt sich in zweifacher Weise anwenden. Lat.: Beata tum hyeme, tum aestate bona. (Philippi, I, 54.) 60. Er hat seinen Nutzen im Auge, wenn er die Hände küsst. Lat.: Ficum capere. (Hanzely, 20; Seybold, 181.) – Gaudia blandiri. (Hanzely, 20.) 61. Er ist auf seinen Nutzen, wie der Henker auf eine Seele. 62. Er versteht seinen Nutzen nicht. Frz.: C'est un niais de Bologne. (Kritzinger, 478b.) 63. Sich etwas zu Nutz machen. Lat.: In succum et sanguinem aliquid convertere. (Seybold, 251.) 64. Weiter keinen Nutzen bringen, als dass sie Brot verschlingen. Lat.: Nos numerus sumus et fruges consumere nati. (Horaz.) (Seybold, 383.) 65. Wenn er etwas nutz wär', hätte ihn der Teufel schon geholt, aber der kann ihn nicht einmal brauchen. (Troppau.) 66. Der Nutzen ist des Schadens Bruder. – Ausland, 1872, S. 1203. Wer dem Gewinn zu sehr nachjagt, geräth in Schaden. Das Bessere ist der Feind des Guten. 67. Dem wurt der nutz und mir die muhe; dem wurt das flaisch und mir die brue. – Zimmerische Chronik, IV. 68. Frisst der Herr de Nutze, so fress er au den Butze. (Ulm.) 69. Je mehr nutz, je grösser lieb vnd freundschafft. – Monatsblätter, 12, 188. 70. Man kann sich leicht einen Nutzen schaffen, sagte der Kerl, und schlug sich einige Zähne aus. 71. Was Vielen Nutzen bringt, soll man um Einer Person willen nicht abschaffen. – Wirth, I, 365. 72. Alles zu Nutzen. Medaille der Fruchtbringenden Gesellschaft. (Vgl. E. Schulz, Deutsche Spruchweisheit auf Münzen u.s.w. in Herrig, Archiv, 56, 72.) Nach einer Abbildung stellt das Ordenskleinod eines Mitgliedes der Gesellschaft auf der einen Seite das Sinnbild der Gesellschaft dar: den indianischen Palmbaum (Kokosnuss) mit dem Sinnspruch: »Alles zu Nutzen.« (Vgl. Barthold, Geschichte der Fruchtbringenden Gesellschaft, Berlin 1848, S. 107.)
9398 Zeichen · 318 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    nutzensw. V.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    nutzen , sw. V. Vw.: s. nützen (1)

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nutzen

    Adelung (1793–1801) · +9 Parallelbelege

    Nutzen , oder

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Nutzen

    Goethe-Wörterbuch

    Nutzen selten (bes in frühen Briefen) auch -zz-, -z-; in weniger als 5% von knapp 600 Belegen in der älteren Form ‘Nutz’…

  4. modern
    Dialekt
    nutzen

    Elsässisches Wb. · +8 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB nutze n [nùtsə allg. ] nützen. s nutzt nix Hlkr. Nutzt's nix, ze schod et ’s nix! sagt der Bauer, wenn …

  5. Sprichwörter
    Nutzen

    Wander (Sprichwörter)

    Nutzen 1. Aber Nutzen auch nicht, sagte der Bauer, als einer seine Stiefeln borgen wollte und versicherte, es werde kein…

  6. Spezial
    nutzen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    nut|zen → LDWB2 nützen.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nutzen

65 Bildungen · 13 Erstglied · 48 Zweitglied · 4 Ableitungen

Zerlegung von nutzen 2 Komponenten

nut+zen

nutzen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

nutzen‑ als Erstglied (13 von 13)

Nutzende

GWB

nutz·ende

Nutzende mask; in Pkt 2 umgelautet 1 wiss interessierter od tätiger Praktiker, praktisch orientierter Naturforscher; einmal typologisierend …

Nutzenfordernde

GWB

Nutzenfordernde iSv in einem wiss Gebiet, der Wiss praktischen Wert, Gewinn einfordernde Person GWB N6,301,27 PhysiolPfl [ Zit s v Nutzende …

Nutzen-Kosten-Analyse

LDWB2

Nut|zen-Kos|ten-Ana|ly|se f. (-,-n) ‹econ› analisa dl ütl y di cos ć f. , analisa dl profit y dles spëises f.

Nutzenkuh

RhWB

nutzen·kuh

Nutzen-kuh (s. S.) Simm , Goar , Zell , Bernk , Wittl , Bitb , Prüm f.: eine K., die viel u. gute Milch gibt; en gut (de beste) N.

nutzen,nützen

GWB

nutzen·nuetzen

nutzen,nützen in Pkt 1 selten -ü-, in Pkt 2 sowohl -u- als auch -ü-; in frühen Briefen öfter ‘nuzzen’, auch ‘nüzzen’; selten ‘nuzen’ u ‘nüze…

Nutzenrecht

DRW

nutzen·recht

Nutzenrecht, n. Verwertungsrecht? ist erkent worden, es solle daß pfenden und verheißen gleiche recht haben und soll allzeit dasjenig vorzog…

nutzenstifter

DWB

nutzen·stifter

nutzenstifter , m. der nutzen stiftet: der gute, welcher mich mit vergnügen labt, ist nutzenstifter. Klopstock 2, 26 .

nutzenstifterei

DWB

nutzenstifterei , f. das nutzenstiften, die sucht dazu: wässrichte geschwätze, die ihm ( Miller in seinen romanen ) die leidige nutzenstifte…

Nutzensuchende

GWB

nutzen·suchende

Nutzensuchende iSv in einem wiss Gebiet, der Wiss praktischen Wert, Gewinn anstrebende Person GWB N6,301,27 PhysiolPfl [ Zit s v Nutzende (m…

nutze,nütze

GWB

nutzen·uetze

nutze,nütze seltener ‘nütz’, selten ‘nutz(e)’ u (bes in frühen Briefen) ‘nuz(ze)’; selten Großschr a nützlich, (zweck)dienlich, brauchbar, a…

nutzen als Zweitglied (30 von 48)

abe nutzen

MWB

abe nutzen swV. ‘nießbrauchen, den Ertrag nutzen’ swanne daz vorgenante closter abgenutzet die vorgeschriebenen fünfzig phunt heller 2DWB 1:…

abnutzen

DWB

abnutzen , gleicher bedeutung, aber zurückgehend auf ein ahd. nuzôn, mhd. nutzen, und im praet. nunmehr schwer zu unterscheiden von nützen, …

afgnutzen

MeckWB

Wossidia afgnutzen durchhauen, verprügeln: dat steudsch (widerspenstige) Tier gnutzte hei orrig af Pa; ebenso: denn' willn wi mal afgnutzen …

afnutzen

MeckWB

Wossidia afnutzen nach dem Hochd. intrans. abnutzen: dat Ledder nutzt dull af.

afsnutzen

MeckWB

Wossidia afsnutzen abschnauzen, derbe abweisen Mi Nachl.

ALLGEMEINNUTZEN

DWB2

allgemein·nutzen

DWB2 ALLGEMEINNUTZEN n. DWB2 neben geläufigem gemeinnutz: DWB2 1858 der allgemeinnutzen dieser universal-mühlen ztg. in: Wurm wb. 1,191 b . …

ALPNUTZEN

DWB2

alp·nutzen

DWB2 ALPNUTZEN , älter auch alpnutz, alpennutzen m. DWB2 zu alp . f. ertrag einer alp: DWB2 1462 das ain ieder albenpürg die albnnutz, als k…

an schnutzen

ElsWB

an schnutze n barsch anfahren. Er het mi ch ang e schnutzt, wie wënn ich si n Bedienter wär Bisch. ‘âschnütze mit harten Worten anfahren ’ S…

Aufnutzen

DRW

auf·nutzen

Aufnutzen Nutzung lúten und gůten, uffnúczen, gulten, stúren 1388 SchwäbWB. I 403 Faksimile aufnutzen in Nutzung haben ein gute so H.H. uffn…

ausnutzen

DWB

aus·nutzen

ausnutzen , usu plane consumere, stärker als abnutzen: ein erdrich ausnutzen, ausmärglen, ersaugen. Maaler 44 b ; neue ersparungen des klein…

benutzen

DWB

ben·utzen

benutzen , in rem suam convertere: er versteht sein glück zu benutzen; du benutzest die gelegenheit nicht; eine casse haben, capitale machen…

dure schnutzen

ElsWB

dure·schnutzen

dure schnutze n 1. flüchtig durchsuchen. s het scho n eine r d Himbeere n dureg e schnuzt g e ha bt Osenb. 2. eilig vorbeilaufen. Er is t në…

Eigennutzen

RhWB

eigen·nutzen

Eigen-nutzen RhWBN -o- Schleid-Reifferschd m.: in der RA.: E. deht de Ben useren (auseinander) es kam früher häufig vor, dass zwei eine Parz…

Fortnutzen

Campe

fort·nutzen

Fortnutzen , v. ntr . mit haben. Fortnützen , v. trs . Fortopfern , v. intrs . Fortorgeln , v. intrs . Fortpachten , v. intrs . u. trs . for…

Gemeinnutzen

Campe

gemein·nutzen

○ Der Gemeinnutzen , des — s , o. Mz . der allgemeine Nutzen, der Nutzen für das Allgemeine, das Gemeinbeste, das Gemeinwohl .

genutzen

KöblerMhd

gen·utzen

genutzen , sw. V. nhd. „nützen“, brauchen, genießen Hw.: s. genützen E.: ahd. ginuzzen* 2, sw. V. (1a), nützen, benützen, zählen; s. gi, nuz…

grenznutzen

DWB

grenz·nutzen

grenznutzen , m. , grundbegriff der modernen wertlehre; bezeichnet den nutzen, ' den der letzte zur verfügung stehende teil des vorrates an …

grundnutzen

DWB

grund·nutzen

-nutzen : ich habe davon nebst dem gr. auch diesen vortheil erhalten J. D. Geyer müsz. reisestd. (1735) 10, 11 ;

jahrnutzen

DWB

jahr·nutzen

jahrnutzen , m. jährlicher ertrag oder gewinn: eʒ sol auch ieclich burger verlosungen sein wisemat, eʒ lige verre oder nahen, ie daʒ tagewer…

mißnutzen

DRW

mißnutzen, v. wie mißbrauchen (II) 11./12. Jh. AhdGl. I 576, 6 Faksimile 12. Jh. AhdGl. I 305, 45 Faksimile 14. Jh. AhdGl. IV 263, 37 Faksim…

pfnutzen

DWB

pfnutzen , s. DWB pfnuchzen .

pinutzen

RhWB

pin·utzen

pinutzen pinutsə  vereinzelt Aach-Merkst schw.: 1. heulen, vom Hunde. — 2. schmalhansen; he könnt noch an't p. — Abl.: die Pinutzerei, da…

Postnutzen

DRW

post·nutzen

Postnutzen, m. Gewinn aus dem Postbetrieb vgl. Nutz (I) daß hingegen denen hh. grafen von P. auß B. ... der ansehentliche postnutzen allein …

Privatnutzen

DRW

privat·nutzen

Privatnutzen, m. vereinzelt auch -nutz privater Vorteil die kirchenhöfe soll niemand zu seinem privatnutz einziehen, sunder dieselbige nießu…

Ableitungen von nutzen (4 von 4)

benutzen

DWB

benutzen , in rem suam convertere: er versteht sein glück zu benutzen; du benutzest die gelegenheit nicht; eine casse haben, capitale machen…

genutzen

KöblerMhd

genutzen , sw. V. nhd. „nützen“, brauchen, genießen Hw.: s. genützen E.: ahd. ginuzzen* 2, sw. V. (1a), nützen, benützen, zählen; s. gi, nuz…

Unnutzen

Campe

† Unnutzen , v. ntr. imp. nicht nutzen; im Osnabrückschen, schlecht sein. Es unnutzet , es ist schlecht Wetter.

vernutzen

KöblerMhd

vernutzen , sw. V. Vw.: s. vernützen