Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch
nutzen
nutzen, nützen, v.
von etwas Gebrauch machen, jn. (für eine Leistung) in Anspruch nehmen, Nutzungen, Vorteile von einer Sache ziehen, etwas benutzen; häufig in der tautologischen Formel nutzen und nießen
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háben ih giméinit, in múate bicléibit, thaz ih éinluzzo mina wórolt nuzzoum 868 Otfrid⁵ I 5, 39
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fungor, utor, perago, ic nyttige10./11. Jh. Wright-Wülcker I 247
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er herre aver, van deme se lenrecht hebben, de mut eren tuch liden unde ordel, unde ne mach se op nemande nutten1224/35 Ssp.(Eckh.²)Lehnr. 2 § 2 Textarchiv: SspLehnr. Art. 2
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sweme der manne tosta, unde doch to deme herscilde geboren is also ho, dat he lenrecht dun mach, des herren husgenote nuttet de man in der manne stat, swar he er bedarf, de dar man sin, dar sin gut hennen hort1224/35 Ssp.(Eckh.²)Lehnr. 47 § 2 Textarchiv: SspLehnr. Art. 47
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gift de vader sime sone kledere unde ors und perde ... to der tit, als he is bedarf unde it nutten mach, unde ... stirft sint sin vader, he ne darf des nicht delen mit sinen bruderenvor 1270 Ssp.(Eckh.²)LR. I 10 Textarchiv: SspLR. I 10
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daz ich han verkůfet sêsse nutze alles mins geltes an zehenden ... als ich ez noz und niezen môthe ze F.1292 HeiligkreuztalUB. I 32
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wan waz man deme konge dienen sal, daz sal daz land gemeinliche důn und ieder man nahc siner maht, darnahc er in den dorfen ist gesezzen unde nuzzet wazzer unde weide1303 FrankfUB.(Lau) I 423
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dat hi vrilike houde ditte, ende oec nutte ende besitte, ende hi doe ende oerdinere na sinen willenach 1304 Stoke I V. 373
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wir ... setzen im ... vier zehen stuck geltes ... ze nutzen und ze niezsen als lang, untz daz wir ... von im ... die viertzehen stuck geltes erlosen1315 BadenArgUrk. I 3 Faksimile
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daz die selben buͤrger ... guͤte und reht haben, nuͤtzen und niezzen suͤllen ... biz daz wir ... an dem riche in die sechsthalbe tusen pfunt haller geben ... den nuͤtz niht abe zu rechenne1317 SpeyerUB. 251 Faksimile
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der selb knecht sol ouch wuͥnne und weide nuͥczen als ander sin umbsesse1331 BaselUB. IV 89 Faksimile
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si sullent ouch den getwing vnd ban ze L. nutzen vnd niessen der ir eigen ist als man einen twing durch recht haben sol1336 Bern (Kt.)/GrW. I 180 Faksimile
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man soll auch das aͤrz fuͤhren, wo man es am allerbesten nutzen mag1336 ZeiringBO. 282
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A.S. hat kauft eyn halbe brotbank ... dy wil zi nüczen, di weil zi lebt1340 GlatzGQ. I 66
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dat sey deyselve [wyesche] ... nutten unde ghebrucken solt to eyner weyde of wyesche na all erem wyllen1344 ClarenbergUB. 47 Faksimile
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wanne wem er [keiser] gap daz gut mit dem gerichte, der nuczete sie auch beide und in hatte auch nyemant da mit zu schaffene dan der, dem sie der keiser gap1. Hälfte 14. Jh. KlKaiserr.(Munzel) II 122 (123)
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eyn man begobe syn elich weip in gehegtim dinge mit eyme erbe alzo, daz ze is nuczcze czu erym lybe1359/89 MagdebBresl. IV 1 Kap. 19 Faksimile
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so beschaidenlich das ich den selben meinen chrautgarten nutzen und nissen wil unz an meinen tod1365 SPöltenUB. I 636 Faksimile
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mugen alz myne gut angriffen, ynferdern, yn gewinnen, nutzen, geben, keren vnd wenden vnd gebruchen glicher wise alz ander gut, die der stat sin1396 FreibDiözArch. 23 (1893) 124 Faksimile
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und getar ... keinr, der recht an der almende solte han, derselben almende nutzen oder bruchen in keinen weg, wenig oder vil1399 SchriesheimW. 26
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vmb denselben dinst so han die ... hoff recht, zu nießen vnd zu nutzen walt, wasser vnd weid14. Jh.? PfälzW. I 236
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M.: ab eyn richter eyme eynen scheppen von der bang zu eyme vorsprechin gebe und seyne teidinge fürte, mochte der den selben synt zugeczewge furen und nütczen? G.: her en mag. wenne worumme: her were eyn geczewg in seynes selbes sache. das sal nicht seyn [Dig. 22,5,3]um 1400 LiegnitzStRb. 103
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daß die bürger von R. ... das alles und mit allen ihren rechten, renten, fällen, nutzungen und guten gewohnheiten sollen und mögen innehaben, nutzen und nießen, besetzen und entsetzen1401 Zehnter,Messelh. 305
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gebieten ... allen fursten ..., das sie den ... J. ... die vorgenanten wapen ... furen, nuczen und ... bruchen laßen1408 Hauptmann,Wappenr. 494 Faksimile
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die wile er lept und in sele ist, haben, nutzen und niessen soll aͧne wuͤstung und ungevarlich1410 SolothurnRQ. I 1 S. 297 Faksimile
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de werve ende huestede, de dar zint gheleghen tho H., tho bruken unde tho nuttende na eren willen unde nuttycheit1424 OstfriesUB. I 281 Faksimile
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thet thio frie fresinne, kome on thes freia fresa were ... and on tha bedde hire liwes nette mitha monne, and a morna vp stod, to tzurka geng ... thet afte bi geng ... sa schelma thet afte bi herda mith sogen burum [wenn die freie Friesin in des freien Friesen Were kam ... und in dem Bett Umgang hatte mit dem Manne und am Morgen aufstand, zur Kirche ging ... die Ehe einging ... so soll man die (Gültigkeit der) Ehe erhärten mit sieben Nachbarn]um 1430 FivelgoHs.(Sjölin) I 264
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das der gemaͧhel ains abgieng und sich das ander widerumb hinweg zů sinen fründen ziehen woͤlte, das sol mit solichem gůt, so es sinem gemahel zů braucht haut, und das es von sinem gemahel angevallen ist und das es nutzet und mit im hinweg ziehen wil, in dem obgeschriben anzal stan und davon den saͤchtzehenden pfenning zů abzug geben unser gemainen statt1431 SchaffhStR. II 104 Faksimile
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wer nit huszhablich da ist vnd aber da buwet, es sye mit eren, schniden vnd höwen ... der sol wunn vnd weid erberlichen nutzen mit sinem vich vnd nit mit überstelligem vich1436/78 Zürich (Kt.)/GrW. IV 308 Faksimile
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die ... frowen mit H. G. lang zit in zweyung und spennen gestanden syent von eins graben wegen, den er zugefúlt und verfürt hette, dardurch sinen frowen das abwasser, so su uff ir matten ob hundert jaren gebrucht und genútzet hettent, mit gewalt ane recht entwert wurdent1450 FreiburgHlGeistUrk. II 162 Faksimile
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mit allen anndern sachen, alsdann annder perkhwerch recht und gewonhait ist, doch also, was holz auf ainem lehenn; das ainer pauet, stehet, daß er das nutzen und prauchenn mag vnverzinnst1463 Lori,BairBergr. 65 Faksimile
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daß wir ... unsers lieben bruders herzog W.s erbtheil ... acht ganze jahre ... innhaben, regieren, nutzen und niessen sollen1471 BairLT. VIII 34 Faksimile
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daz sich ... dy zcwene brudere ... uß yren angefallen vetterlichin guttern geteylt unde gesundert habin, also daz darnachmals eyn iglicher sin gud in sunderheyt besessin, vor sich gearbeyt, genutczet unde vorrichtet hette1474 PössneckSchSpr. I 307
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das der man das varend gůt [der Frau] mag nutzen und damit tůn als sinem eignen gůt, und das ligend gůt er bis zů end siner wile und lebtagen, was nutzes davon vallet nutzen mag1483 ZürichOffn. II 162 Faksimile
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de dorfer ... und das closter ... nu hinfurder innehaben gnyszen nutzen und gebruchen sullen1484 MansfeldKlUB. 473 Faksimile
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alle renthin genisse und zugehorunge des haltisz L. dermosin wie vor teglich offzuhebin nutzin und gebrauchin1496 SchlesLehnsUrk. I 466 Faksimile
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dat wy unses gudes uns nycht to nutten dorften off wolden maken, wente unse wysen seggen: wy mogen unse erve nicht verhogen15. Jh. CTradWestf. III 197
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so soll die lebende ehperson bleiben sitzen bey allem der abgangenen ehperson verlassenem ligendem vnd farendem gůt, das brauchen, nutzen vnd niessen zů jrer notturfft1500 Frey,Pract. 90 Faksimile
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sust alles ander dar zů gehoͤrig innzehaben, zů beherschen, nutzen und niessen1517 BernStR. VI 1 S. 182 Faksimile
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sek des bruken schall de dage ires leuendes, nach dem se dar mede bemorghengaueth ist, vthgenhomen eynen hoff eder worth, de he also vorth angrypen mach vnde nutthen1519 IlsenburgUB. II 169 Faksimile
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die sollen ... sie einhaben, bewerben, nutzen, nießen, und darmit handlen als ihrem eignen gut1524 AppenzUB. III 1 S. 196
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das vatter und muter ... irs letstes kinds verlassen ... gut ... ir weil und lebenlang inehaben, nüzen, nießen, geprauchen und den pluemen jährlich darvon nemen1531 JbLiechtenstein 5 (1905) 47
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sein hausfrauen ires vermächts auf allen seinen ... güettern dergestalt verwisen, das sie die selben biß zu irer abferttigung nutzen und niessen mög und die zuvor ... abzutretten nit schuldig sey1555/56 Walther,Trakt.(Ri.) 60 Volltext
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ein unrecht ist zehen schilling heller, daß nutzt dieser zeit ein schuldheiß1557 Wiesloch 715 Faksimile
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solche morgen-gabe mag die frau nach absterben ihres mannes, also lange sie lebet, behalten, nuͤtzen und gebrauchen1577 BremRitterR. 24 Faksimile
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daß ein ider amptman alle pfandguter wol mit grundt erfaren thu, waß sie ertragen ader notzen1578 Nostitz,Haushaltb. 131 Faksimile
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wolten wir sie aber auß der herrschafft zu dienst nützen, so sollen wir in darumb ... geben, als andern ... dienernKrainLHdf. 1598 Bl. 7v Faksimile
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da ... dem glaubiger daß verpendt guet anstatt einer verzinßung zu nützen und nießen ... nit gewilligt ... wuerdt, und sich ... deßen gebrauchte, solle ... dem schuldner ... bevorstehen soliche abnützung ... an der haubtsumma innezubehalten1599 NÖLREntw. II 10 § 23
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wen ain knecht dem andern oder ainen perkherren seinen zeug nützt über seinen willen, der ist fällig lxxij dem richter16. Jh. Steiermark/ÖW. VI 105 Faksimile
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so nemen wir uns aus frag sprach urtl geding und alles das uns nutzt und guet ist zu unserer aigenen gerechtigkait16. Jh. NÖsterr./ÖW. VIII 3 Faksimile
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aber solang das nachjahr wehret ... sollen des verstorbenen pastorn witwe und kindere die jehrlichen ... einkommen, wie die namen haben, nichts außbescheiden, einfordern ... nützen, niessen und gebrauchen1606 Niedersachsen/Sehling,EvKO. VII 1 S. 198 Faksimile
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daß ain jeder ... dorfsgnoß ... dieselbigen steg und weg nach aller ... rechtmäßiger notturft ze nutzen ... gwalt haben1613 SGallenAbteiRQ. II 1 S. 105 Faksimile
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wann si das gut also geerbt, mögend si es ... rüewig nach erbens recht besitzen, nutzen vnd niessen als ihr eigen ohne jemands yntrag1. Hälfte 17. Jh. FreiburgÜMun. III Art. 385
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weilen ihn P.C. dahin bezwunge, daß wan er die ... güeter nutze und bauwe wolt, müeste er ihn anstatt der zins, contribution frey haltenMitte 17. Jh. FreibDiözArch.² 1 (1900) 192
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und aber einer mehr haben will dann hievor stehet, dann soll somlich von zweyen unpartheyschen rechtsprecheren alleding angesehen bey dem er somlichs gelts genutzet hat, bey dem soll es bleyben ohne weiter niemand steigern1655 GraubdnRQ. I 304 Faksimile
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so einer sein gmeindmatten oder pünten nit selbsten nutzen, sonder verliehnen, ... einem solchen die gmeindmatt oder pünten abgenommen und ihme etwas... für die besserung geben werden solte1661 LuzernRQ. I 410 Faksimile
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die gerhaben sollen ... kaines weegs ihrer pflegkinder gelt innen selbst leichen und nutzen, sonder wann ain geld müeßig und den gehrhaben bezalt wirdt, solches der obrigkeit anzaigen1671 Salzburg/ÖW. I 106 Faksimile
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wenn die felder ... genutzt werden, von denen daraus kommenden fructibus naturalibus etwas zu der steuer nach proportion abgestattet werden1690/1792 Schwarz,LausWB. I 248 Faksimile
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gibt dann der derselbe herumb gnugsame versicherung so soll ihme solch gut under den haͤnden verbleiben, also daß er es nutzen, niessen und brauchen mag1709 Mutach 13 Faksimile
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beruͤrte guͤterstuͤke vollkommentlich gleich einem eigenthume, doch unveraͤußert und unverpfaͤndet, nuzen und geniesen1714 SammlBadDurlach II 78 Faksimile
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andere hingegen finden auch nach solchen rechten ein ubergab noͤthig, weilen ohne selbige man die sach nicht nutzen und gebrauchen, worinn jedoch das macht- und eigenthum-recht uͤber ein sach fuͤrnehmlich bestehet1730 Leu,EidgR. III 11 Faksimile
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windfall: wan ein baum durch wind, wasser, old lauwi aus eines seinem eigenthum auf das allgemeine solte fallen, so solle der eigenthümer das recht haben, den baum zu nemmen und zu nutzen1751 EngelbergThalr. 147 Faksimile
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der nießbrauch, abnutzung oder fruchtniessung, nutzniessung, vsusfructus ist eine seruitus personalis, vermoͤge welcher jemand das recht ein fremdes gut zu nutzen ... erlanget1760 Hellfeld III 2175 Faksimile
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hätte auch jemand ... zu wieder-aufbauung eines hauses oder zu nutzbaren verbesserungen geld hergeliehen, so daß der schuldner selbiges genutzet hat, findet bey den zinsen keine einschränkung stattum 1772 Pufendorf,HannovLREntw. Tit. 65 § 9
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beyderseitige unterthanen, ihre rechtmäßige erben ... ihre procuratores ... sollen ... die beweglichen güter und effecten, wohin sie es für gut befinden, transportieren, die unbeweglichen verwalten und nutzen1777 CSax. I 1042 Faksimile
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dafuͤr zu sorgen, daß ... die dienste der bauern gebuͤhrend genutzt werden1786 Gadebusch,Staatskunde I 194 Faksimile
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wir verleihen ... dir ... solche ... dergestalten, daß nicht allein du diesen k. k. postdienst lebenslänglich nützen und geniessen [sollst], sondern auch nach deinen männlichen erben gelanget1794 JbWien 13 (1957/58) 148
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das vollständige nutzungsrecht, oder die befugniß, eine fremde sache nach der art eines guten hauswirths, ohne weitere einschränkung, zu nutzen oder zu gebrauchen, wird der nießbrauch genannt1794 PreußALR. I 21 § 22
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der [eine] ... soll das wasser nuzen von dem sambstag bis auf den pfingstag auf die nacht, der [andere] ... soll von pfingstag nacht biß wider auf den samstag nacht genüeßen18. Jh. NÖsterr./ÖW. VII 315 Faksimile
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es ist hier ... darauf zu achten, ob dem kaͤufer die theilweise lieferung nuͤtzen kann oder nicht1828 Pöhls,HR. I 173 Faksimile