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nutzen

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Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch

nutzen

nutzen, nützen, v.

ahd. nuzzen, nuzzôn, mnd. nütten, mnl. nutten, afries. netta, ae. nyttian
von etwas Gebrauch machen, jn. (für eine Leistung) in Anspruch nehmen, Nutzungen, Vorteile von einer Sache ziehen, etwas benutzen; häufig in der tautologischen Formel nutzen und nießen
  • háben ih giméinit, in múate bicléibit, thaz ih éinluzzo mina wórolt nuzzo
    um 868 Otfrid⁵ I 5, 39
  • fungor, utor, perago, ic nyttige
    10./11. Jh. Wright-Wülcker I 247
  • er herre aver, van deme se lenrecht hebben, de mut eren tuch liden unde ordel, unde ne mach se op nemande nutten
    1224/35 Ssp.(Eckh.²)Lehnr. 2 § 2 Textarchiv: SspLehnr. Art. 2
  • sweme der manne tosta, unde doch to deme herscilde geboren is also ho, dat he lenrecht dun mach, des herren husgenote nuttet de man in der manne stat, swar he er bedarf, de dar man sin, dar sin gut hennen hort
    1224/35 Ssp.(Eckh.²)Lehnr. 47 § 2 Textarchiv: SspLehnr. Art. 47
  • gift de vader sime sone kledere unde ors und perde ... to der tit, als he is bedarf unde it nutten mach, unde ... stirft sint sin vader, he ne darf des nicht delen mit sinen bruderen
    vor 1270 Ssp.(Eckh.²)LR. I 10 Textarchiv: SspLR. I 10
  • daz ich han verkůfet sêsse nutze alles mins geltes an zehenden ... als ich ez noz und niezen môthe ze F.
    1292 HeiligkreuztalUB. I 32
  • wan waz man deme konge dienen sal, daz sal daz land gemeinliche důn und ieder man nahc siner maht, darnahc er in den dorfen ist gesezzen unde nuzzet wazzer unde weide
    1303 FrankfUB.(Lau) I 423
  • dat hi vrilike houde ditte, ende oec nutte ende besitte, ende hi doe ende oerdinere na sinen wille
    nach 1304 Stoke I V. 373
  • wir ... setzen im ... vier zehen stuck geltes ... ze nutzen und ze niezsen als lang, untz daz wir ... von im ... die viertzehen stuck geltes erlosen
    1315 BadenArgUrk. I 3 Faksimile
  • daz die selben buͤrger ... guͤte und reht haben, nuͤtzen und niezzen suͤllen ... biz daz wir ... an dem riche in die sechsthalbe tusen pfunt haller geben ... den nuͤtz niht abe zu rechenne
    1317 SpeyerUB. 251 Faksimile
  • der selb knecht sol ouch wuͥnne und weide nuͥczen als ander sin umbsesse
    1331 BaselUB. IV 89 Faksimile
  • si sullent ouch den getwing vnd ban ze L. nutzen vnd niessen der ir eigen ist als man einen twing durch recht haben sol
    1336 Bern (Kt.)/GrW. I 180 Faksimile
  • man soll auch das aͤrz fuͤhren, wo man es am allerbesten nutzen mag
    1336 ZeiringBO. 282
  • A.S. hat kauft eyn halbe brotbank ... dy wil zi nüczen, di weil zi lebt
    1340 GlatzGQ. I 66
  • dat sey deyselve [wyesche] ... nutten unde ghebrucken solt to eyner weyde of wyesche na all erem wyllen
    1344 ClarenbergUB. 47 Faksimile
  • wanne wem er [keiser] gap daz gut mit dem gerichte, der nuczete sie auch beide und in hatte auch nyemant da mit zu schaffene dan der, dem sie der keiser gap
    1. Hälfte 14. Jh. KlKaiserr.(Munzel) II 122 (123)
  • eyn man begobe syn elich weip in gehegtim dinge mit eyme erbe alzo, daz ze is nuczcze czu erym lybe
    1359/89 MagdebBresl. IV 1 Kap. 19 Faksimile
  • so beschaidenlich das ich den selben meinen chrautgarten nutzen und nissen wil unz an meinen tod
    1365 SPöltenUB. I 636 Faksimile
  • mugen alz myne gut angriffen, ynferdern, yn gewinnen, nutzen, geben, keren vnd wenden vnd gebruchen glicher wise alz ander gut, die der stat sin
    1396 FreibDiözArch. 23 (1893) 124 Faksimile
  • und getar ... keinr, der recht an der almende solte han, derselben almende nutzen oder bruchen in keinen weg, wenig oder vil
    1399 SchriesheimW. 26
  • vmb denselben dinst so han die ... hoff recht, zu nießen vnd zu nutzen walt, wasser vnd weid
    14. Jh.? PfälzW. I 236
  • M.: ab eyn richter eyme eynen scheppen von der bang zu eyme vorsprechin gebe und seyne teidinge fürte, mochte der den selben synt zugeczewge furen und nütczen? G.: her en mag. wenne worumme: her were eyn geczewg in seynes selbes sache. das sal nicht seyn [Dig. 22,5,3]
    um 1400 LiegnitzStRb. 103
  • daß die bürger von R. ... das alles und mit allen ihren rechten, renten, fällen, nutzungen und guten gewohnheiten sollen und mögen innehaben, nutzen und nießen, besetzen und entsetzen
    1401 Zehnter,Messelh. 305
  • gebieten ... allen fursten ..., das sie den ... J. ... die vorgenanten wapen ... furen, nuczen und ... bruchen laßen
    1408 Hauptmann,Wappenr. 494 Faksimile
  • die wile er lept und in sele ist, haben, nutzen und niessen soll aͧne wuͤstung und ungevarlich
    1410 SolothurnRQ. I 1 S. 297 Faksimile
  • de werve ende huestede, de dar zint gheleghen tho H., tho bruken unde tho nuttende na eren willen unde nuttycheit
    1424 OstfriesUB. I 281 Faksimile
  • thet thio frie fresinne, kome on thes freia fresa were ... and on tha bedde hire liwes nette mitha monne, and a morna vp stod, to tzurka geng ... thet afte bi geng ... sa schelma thet afte bi herda mith sogen burum [wenn die freie Friesin in des freien Friesen Were kam ... und in dem Bett Umgang hatte mit dem Manne und am Morgen aufstand, zur Kirche ging ... die Ehe einging ... so soll man die (Gültigkeit der) Ehe erhärten mit sieben Nachbarn]
    um 1430 FivelgoHs.(Sjölin) I 264
  • das der gemaͧhel ains abgieng und sich das ander widerumb hinweg zů sinen fründen ziehen woͤlte, das sol mit solichem gůt, so es sinem gemahel zů braucht haut, und das es von sinem gemahel angevallen ist und das es nutzet und mit im hinweg ziehen wil, in dem obgeschriben anzal stan und davon den saͤchtzehenden pfenning zů abzug geben unser gemainen statt
    1431 SchaffhStR. II 104 Faksimile
  • wer nit huszhablich da ist vnd aber da buwet, es sye mit eren, schniden vnd höwen ... der sol wunn vnd weid erberlichen nutzen mit sinem vich vnd nit mit überstelligem vich
    1436/78 Zürich (Kt.)/GrW. IV 308 Faksimile
  • die ... frowen mit H. G. lang zit in zweyung und spennen gestanden syent von eins graben wegen, den er zugefúlt und verfürt hette, dardurch sinen frowen das abwasser, so su uff ir matten ob hundert jaren gebrucht und genútzet hettent, mit gewalt ane recht entwert wurdent
    1450 FreiburgHlGeistUrk. II 162 Faksimile
  • mit allen anndern sachen, alsdann annder perkhwerch recht und gewonhait ist, doch also, was holz auf ainem lehenn; das ainer pauet, stehet, daß er das nutzen und prauchenn mag vnverzinnst
    1463 Lori,BairBergr. 65 Faksimile
  • daß wir ... unsers lieben bruders herzog W.s erbtheil ... acht ganze jahre ... innhaben, regieren, nutzen und niessen sollen
    1471 BairLT. VIII 34 Faksimile
  • daz sich ... dy zcwene brudere ... uß yren angefallen vetterlichin guttern geteylt unde gesundert habin, also daz darnachmals eyn iglicher sin gud in sunderheyt besessin, vor sich gearbeyt, genutczet unde vorrichtet hette
    1474 PössneckSchSpr. I 307
  • das der man das varend gůt [der Frau] mag nutzen und damit tůn als sinem eignen gůt, und das ligend gůt er bis zů end siner wile und lebtagen, was nutzes davon vallet nutzen mag
    1483 ZürichOffn. II 162 Faksimile
  • de dorfer ... und das closter ... nu hinfurder innehaben gnyszen nutzen und gebruchen sullen
    1484 MansfeldKlUB. 473 Faksimile
  • alle renthin genisse und zugehorunge des haltisz L. dermosin wie vor teglich offzuhebin nutzin und gebrauchin
    1496 SchlesLehnsUrk. I 466 Faksimile
  • dat wy unses gudes uns nycht to nutten dorften off wolden maken, wente unse wysen seggen: wy mogen unse erve nicht verhogen
    15. Jh. CTradWestf. III 197
  • so soll die lebende ehperson bleiben sitzen bey allem der abgangenen ehperson verlassenem ligendem vnd farendem gůt, das brauchen, nutzen vnd niessen zů jrer notturfft
    1500 Frey,Pract. 90 Faksimile
  • sust alles ander dar zů gehoͤrig innzehaben, zů beherschen, nutzen und niessen
    1517 BernStR. VI 1 S. 182 Faksimile
  • sek des bruken schall de dage ires leuendes, nach dem se dar mede bemorghengaueth ist, vthgenhomen eynen hoff eder worth, de he also vorth angrypen mach vnde nutthen
    1519 IlsenburgUB. II 169 Faksimile
  • die sollen ... sie einhaben, bewerben, nutzen, nießen, und darmit handlen als ihrem eignen gut
    1524 AppenzUB. III 1 S. 196
  • das vatter und muter ... irs letstes kinds verlassen ... gut ... ir weil und lebenlang inehaben, nüzen, nießen, geprauchen und den pluemen jährlich darvon nemen
    1531 JbLiechtenstein 5 (1905) 47
  • sein hausfrauen ires vermächts auf allen seinen ... güettern dergestalt verwisen, das sie die selben biß zu irer abferttigung nutzen und niessen mög und die zuvor ... abzutretten nit schuldig sey
    1555/56 Walther,Trakt.(Ri.) 60 Volltext
  • ein unrecht ist zehen schilling heller, daß nutzt dieser zeit ein schuldheiß
    1557 Wiesloch 715 Faksimile
  • solche morgen-gabe mag die frau nach absterben ihres mannes, also lange sie lebet, behalten, nuͤtzen und gebrauchen
    1577 BremRitterR. 24 Faksimile
  • daß ein ider amptman alle pfandguter wol mit grundt erfaren thu, waß sie ertragen ader notzen
    1578 Nostitz,Haushaltb. 131 Faksimile
  • wolten wir sie aber auß der herrschafft zu dienst nützen, so sollen wir in darumb ... geben, als andern ... dienern
    KrainLHdf. 1598 Bl. 7v Faksimile
  • da ... dem glaubiger daß verpendt guet anstatt einer verzinßung zu nützen und nießen ... nit gewilligt ... wuerdt, und sich ... deßen gebrauchte, solle ... dem schuldner ... bevorstehen soliche abnützung ... an der haubtsumma innezubehalten
    1599 NÖLREntw. II 10 § 23
  • wen ain knecht dem andern oder ainen perkherren seinen zeug nützt über seinen willen, der ist fällig lxxij dem richter
    16. Jh. Steiermark/ÖW. VI 105 Faksimile
  • so nemen wir uns aus frag sprach urtl geding und alles das uns nutzt und guet ist zu unserer aigenen gerechtigkait
    16. Jh. NÖsterr./ÖW. VIII 3 Faksimile
  • aber solang das nachjahr wehret ... sollen des verstorbenen pastorn witwe und kindere die jehrlichen ... einkommen, wie die namen haben, nichts außbescheiden, einfordern ... nützen, niessen und gebrauchen
    1606 Niedersachsen/Sehling,EvKO. VII 1 S. 198 Faksimile
  • daß ain jeder ... dorfsgnoß ... dieselbigen steg und weg nach aller ... rechtmäßiger notturft ze nutzen ... gwalt haben
    1613 SGallenAbteiRQ. II 1 S. 105 Faksimile
  • wann si das gut also geerbt, mögend si es ... rüewig nach erbens recht besitzen, nutzen vnd niessen als ihr eigen ohne jemands yntrag
    1. Hälfte 17. Jh. FreiburgÜMun. III Art. 385
  • weilen ihn P.C. dahin bezwunge, daß wan er die ... güeter nutze und bauwe wolt, müeste er ihn anstatt der zins, contribution frey halten
    Mitte 17. Jh. FreibDiözArch.² 1 (1900) 192
  • und aber einer mehr haben will dann hievor stehet, dann soll somlich von zweyen unpartheyschen rechtsprecheren alleding angesehen bey dem er somlichs gelts genutzet hat, bey dem soll es bleyben ohne weiter niemand steigern
    1655 GraubdnRQ. I 304 Faksimile
  • so einer sein gmeindmatten oder pünten nit selbsten nutzen, sonder verliehnen, ... einem solchen die gmeindmatt oder pünten abgenommen und ihme etwas... für die besserung geben werden solte
    1661 LuzernRQ. I 410 Faksimile
  • die gerhaben sollen ... kaines weegs ihrer pflegkinder gelt innen selbst leichen und nutzen, sonder wann ain geld müeßig und den gehrhaben bezalt wirdt, solches der obrigkeit anzaigen
    1671 Salzburg/ÖW. I 106 Faksimile
  • wenn die felder ... genutzt werden, von denen daraus kommenden fructibus naturalibus etwas zu der steuer nach proportion abgestattet werden
    1690/1792 Schwarz,LausWB. I 248 Faksimile
  • gibt dann der derselbe herumb gnugsame versicherung so soll ihme solch gut under den haͤnden verbleiben, also daß er es nutzen, niessen und brauchen mag
    1709 Mutach 13 Faksimile
  • beruͤrte guͤterstuͤke vollkommentlich gleich einem eigenthume, doch unveraͤußert und unverpfaͤndet, nuzen und geniesen
    1714 SammlBadDurlach II 78 Faksimile
  • andere hingegen finden auch nach solchen rechten ein ubergab noͤthig, weilen ohne selbige man die sach nicht nutzen und gebrauchen, worinn jedoch das macht- und eigenthum-recht uͤber ein sach fuͤrnehmlich bestehet
    1730 Leu,EidgR. III 11 Faksimile
  • windfall: wan ein baum durch wind, wasser, old lauwi aus eines seinem eigenthum auf das allgemeine solte fallen, so solle der eigenthümer das recht haben, den baum zu nemmen und zu nutzen
    1751 EngelbergThalr. 147 Faksimile
  • der nießbrauch, abnutzung oder fruchtniessung, nutzniessung, vsusfructus ist eine seruitus personalis, vermoͤge welcher jemand das recht ein fremdes gut zu nutzen ... erlanget
    1760 Hellfeld III 2175 Faksimile
  • hätte auch jemand ... zu wieder-aufbauung eines hauses oder zu nutzbaren verbesserungen geld hergeliehen, so daß der schuldner selbiges genutzet hat, findet bey den zinsen keine einschränkung statt
    um 1772 Pufendorf,HannovLREntw. Tit. 65 § 9
  • beyderseitige unterthanen, ihre rechtmäßige erben ... ihre procuratores ... sollen ... die beweglichen güter und effecten, wohin sie es für gut befinden, transportieren, die unbeweglichen verwalten und nutzen
    1777 CSax. I 1042 Faksimile
  • dafuͤr zu sorgen, daß ... die dienste der bauern gebuͤhrend genutzt werden
    1786 Gadebusch,Staatskunde I 194 Faksimile
  • wir verleihen ... dir ... solche ... dergestalten, daß nicht allein du diesen k. k. postdienst lebenslänglich nützen und geniessen [sollst], sondern auch nach deinen männlichen erben gelanget
    1794 JbWien 13 (1957/58) 148
  • das vollständige nutzungsrecht, oder die befugniß, eine fremde sache nach der art eines guten hauswirths, ohne weitere einschränkung, zu nutzen oder zu gebrauchen, wird der nießbrauch genannt
    1794 PreußALR. I 21 § 22
  • der [eine] ... soll das wasser nuzen von dem sambstag bis auf den pfingstag auf die nacht, der [andere] ... soll von pfingstag nacht biß wider auf den samstag nacht genüeßen
    18. Jh. NÖsterr./ÖW. VII 315 Faksimile
  • es ist hier ... darauf zu achten, ob dem kaͤufer die theilweise lieferung nuͤtzen kann oder nicht
    1828 Pöhls,HR. I 173 Faksimile

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    nutzensw. V.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    nutzen , sw. V. Vw.: s. nützen (1)

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nutzen

    Adelung (1793–1801) · +9 Parallelbelege

    Nutzen , oder

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Nutzen

    Goethe-Wörterbuch

    Nutzen selten (bes in frühen Briefen) auch -zz-, -z-; in weniger als 5% von knapp 600 Belegen in der älteren Form ‘Nutz’…

  4. modern
    Dialekt
    nutzen

    Elsässisches Wb. · +8 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB nutze n [nùtsə allg. ] nützen. s nutzt nix Hlkr. Nutzt's nix, ze schod et ’s nix! sagt der Bauer, wenn …

  5. Sprichwörter
    Nutzen

    Wander (Sprichwörter)

    Nutzen 1. Aber Nutzen auch nicht, sagte der Bauer, als einer seine Stiefeln borgen wollte und versicherte, es werde kein…

  6. Spezial
    nutzen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    nut|zen → LDWB2 nützen.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nutzen

65 Bildungen · 13 Erstglied · 48 Zweitglied · 4 Ableitungen

Zerlegung von nutzen 2 Komponenten

nut+zen

nutzen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

nutzen‑ als Erstglied (13 von 13)

Nutzende

GWB

nutz·ende

Nutzende mask; in Pkt 2 umgelautet 1 wiss interessierter od tätiger Praktiker, praktisch orientierter Naturforscher; einmal typologisierend …

Nutzenfordernde

GWB

Nutzenfordernde iSv in einem wiss Gebiet, der Wiss praktischen Wert, Gewinn einfordernde Person GWB N6,301,27 PhysiolPfl [ Zit s v Nutzende …

Nutzen-Kosten-Analyse

LDWB2

Nut|zen-Kos|ten-Ana|ly|se f. (-,-n) ‹econ› analisa dl ütl y di cos ć f. , analisa dl profit y dles spëises f.

Nutzenkuh

RhWB

nutzen·kuh

Nutzen-kuh (s. S.) Simm , Goar , Zell , Bernk , Wittl , Bitb , Prüm f.: eine K., die viel u. gute Milch gibt; en gut (de beste) N.

nutzen,nützen

GWB

nutzen·nuetzen

nutzen,nützen in Pkt 1 selten -ü-, in Pkt 2 sowohl -u- als auch -ü-; in frühen Briefen öfter ‘nuzzen’, auch ‘nüzzen’; selten ‘nuzen’ u ‘nüze…

Nutzenrecht

DRW

nutzen·recht

Nutzenrecht, n. Verwertungsrecht? ist erkent worden, es solle daß pfenden und verheißen gleiche recht haben und soll allzeit dasjenig vorzog…

nutzenstifter

DWB

nutzen·stifter

nutzenstifter , m. der nutzen stiftet: der gute, welcher mich mit vergnügen labt, ist nutzenstifter. Klopstock 2, 26 .

nutzenstifterei

DWB

nutzenstifterei , f. das nutzenstiften, die sucht dazu: wässrichte geschwätze, die ihm ( Miller in seinen romanen ) die leidige nutzenstifte…

Nutzensuchende

GWB

nutzen·suchende

Nutzensuchende iSv in einem wiss Gebiet, der Wiss praktischen Wert, Gewinn anstrebende Person GWB N6,301,27 PhysiolPfl [ Zit s v Nutzende (m…

nutze,nütze

GWB

nutzen·uetze

nutze,nütze seltener ‘nütz’, selten ‘nutz(e)’ u (bes in frühen Briefen) ‘nuz(ze)’; selten Großschr a nützlich, (zweck)dienlich, brauchbar, a…

nutzen als Zweitglied (30 von 48)

abe nutzen

MWB

abe nutzen swV. ‘nießbrauchen, den Ertrag nutzen’ swanne daz vorgenante closter abgenutzet die vorgeschriebenen fünfzig phunt heller 2DWB 1:…

abnutzen

DWB

abnutzen , gleicher bedeutung, aber zurückgehend auf ein ahd. nuzôn, mhd. nutzen, und im praet. nunmehr schwer zu unterscheiden von nützen, …

afgnutzen

MeckWB

Wossidia afgnutzen durchhauen, verprügeln: dat steudsch (widerspenstige) Tier gnutzte hei orrig af Pa; ebenso: denn' willn wi mal afgnutzen …

afnutzen

MeckWB

Wossidia afnutzen nach dem Hochd. intrans. abnutzen: dat Ledder nutzt dull af.

afsnutzen

MeckWB

Wossidia afsnutzen abschnauzen, derbe abweisen Mi Nachl.

ALLGEMEINNUTZEN

DWB2

allgemein·nutzen

DWB2 ALLGEMEINNUTZEN n. DWB2 neben geläufigem gemeinnutz: DWB2 1858 der allgemeinnutzen dieser universal-mühlen ztg. in: Wurm wb. 1,191 b . …

ALPNUTZEN

DWB2

alp·nutzen

DWB2 ALPNUTZEN , älter auch alpnutz, alpennutzen m. DWB2 zu alp . f. ertrag einer alp: DWB2 1462 das ain ieder albenpürg die albnnutz, als k…

an schnutzen

ElsWB

an schnutze n barsch anfahren. Er het mi ch ang e schnutzt, wie wënn ich si n Bedienter wär Bisch. ‘âschnütze mit harten Worten anfahren ’ S…

Aufnutzen

DRW

auf·nutzen

Aufnutzen Nutzung lúten und gůten, uffnúczen, gulten, stúren 1388 SchwäbWB. I 403 Faksimile aufnutzen in Nutzung haben ein gute so H.H. uffn…

ausnutzen

DWB

aus·nutzen

ausnutzen , usu plane consumere, stärker als abnutzen: ein erdrich ausnutzen, ausmärglen, ersaugen. Maaler 44 b ; neue ersparungen des klein…

benutzen

DWB

ben·utzen

benutzen , in rem suam convertere: er versteht sein glück zu benutzen; du benutzest die gelegenheit nicht; eine casse haben, capitale machen…

dure schnutzen

ElsWB

dure·schnutzen

dure schnutze n 1. flüchtig durchsuchen. s het scho n eine r d Himbeere n dureg e schnuzt g e ha bt Osenb. 2. eilig vorbeilaufen. Er is t në…

Eigennutzen

RhWB

eigen·nutzen

Eigen-nutzen RhWBN -o- Schleid-Reifferschd m.: in der RA.: E. deht de Ben useren (auseinander) es kam früher häufig vor, dass zwei eine Parz…

Fortnutzen

Campe

fort·nutzen

Fortnutzen , v. ntr . mit haben. Fortnützen , v. trs . Fortopfern , v. intrs . Fortorgeln , v. intrs . Fortpachten , v. intrs . u. trs . for…

Gemeinnutzen

Campe

gemein·nutzen

○ Der Gemeinnutzen , des — s , o. Mz . der allgemeine Nutzen, der Nutzen für das Allgemeine, das Gemeinbeste, das Gemeinwohl .

genutzen

KöblerMhd

gen·utzen

genutzen , sw. V. nhd. „nützen“, brauchen, genießen Hw.: s. genützen E.: ahd. ginuzzen* 2, sw. V. (1a), nützen, benützen, zählen; s. gi, nuz…

grenznutzen

DWB

grenz·nutzen

grenznutzen , m. , grundbegriff der modernen wertlehre; bezeichnet den nutzen, ' den der letzte zur verfügung stehende teil des vorrates an …

grundnutzen

DWB

grund·nutzen

-nutzen : ich habe davon nebst dem gr. auch diesen vortheil erhalten J. D. Geyer müsz. reisestd. (1735) 10, 11 ;

jahrnutzen

DWB

jahr·nutzen

jahrnutzen , m. jährlicher ertrag oder gewinn: eʒ sol auch ieclich burger verlosungen sein wisemat, eʒ lige verre oder nahen, ie daʒ tagewer…

mißnutzen

DRW

mißnutzen, v. wie mißbrauchen (II) 11./12. Jh. AhdGl. I 576, 6 Faksimile 12. Jh. AhdGl. I 305, 45 Faksimile 14. Jh. AhdGl. IV 263, 37 Faksim…

pfnutzen

DWB

pfnutzen , s. DWB pfnuchzen .

pinutzen

RhWB

pin·utzen

pinutzen pinutsə  vereinzelt Aach-Merkst schw.: 1. heulen, vom Hunde. — 2. schmalhansen; he könnt noch an't p. — Abl.: die Pinutzerei, da…

Postnutzen

DRW

post·nutzen

Postnutzen, m. Gewinn aus dem Postbetrieb vgl. Nutz (I) daß hingegen denen hh. grafen von P. auß B. ... der ansehentliche postnutzen allein …

Privatnutzen

DRW

privat·nutzen

Privatnutzen, m. vereinzelt auch -nutz privater Vorteil die kirchenhöfe soll niemand zu seinem privatnutz einziehen, sunder dieselbige nießu…

Ableitungen von nutzen (4 von 4)

benutzen

DWB

benutzen , in rem suam convertere: er versteht sein glück zu benutzen; du benutzest die gelegenheit nicht; eine casse haben, capitale machen…

genutzen

KöblerMhd

genutzen , sw. V. nhd. „nützen“, brauchen, genießen Hw.: s. genützen E.: ahd. ginuzzen* 2, sw. V. (1a), nützen, benützen, zählen; s. gi, nuz…

Unnutzen

Campe

† Unnutzen , v. ntr. imp. nicht nutzen; im Osnabrückschen, schlecht sein. Es unnutzet , es ist schlecht Wetter.

vernutzen

KöblerMhd

vernutzen , sw. V. Vw.: s. vernützen