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Lager

mhd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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27 in 19 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Lager

Bd. 12, Sp. 45
Lager, Maschinenteile, welche die Zapfen (s. d.) von Wellen, Achsen etc. so unterstützen, daß sie sich um ihre geometrische Achse drehen können. Entsprechend den Zapfen unterscheidet man Traglager für Tragzapfen, bei denen der Zapfendruck im wesentlichen senkrecht zur Zapfenachse gerichtet ist, und Stützlager für Stützzapfen, bei denen der Zapfendruck im wesentlichen in der Achsenrichtung wirkt. Das einfachste Traglager besteht in einer zylindrischen Bohrung im Maschinengestell etc. (Augenlager). Besser wird in die entsprechend weitere Bohrung eine Büchse, d. h. ein Hohlzylinder aus geeignetem Material (Rotguß, Stahl), eingepreßt, die bei eingetretener Abnutzung erneuert werden kann. Ein vollkommen ausgebildetes L. besteht im wesentlichen aus dem Lagerkörper, den Lagerschalen und den nötigen Verbindungsteilen. Fig. 1 (S. 46) zeigt ein sogen. Stehlager, das auch wohl als Stirnlager, bez. Halslager bezeichnet wird, je nachdem die Welle am L. endigt oder noch weiter fortläuft. Die zeitweiligen Lagerschalen a, a aus Rotguß oder Gußeisen mit Weißmetallfutter (s. Figur), werden von dem Lagerkörper L und dem Lagerdeckel D, beide aus Gußeisen, aufgenommen, die durch die Schrauben d, d miteinander verbunden sind. Der Lagerdeckel trägt ein Schmiergefäß S, von dem aus das Schmiermaterial durch eine Bohrung in Deckel und oberer Lagerschale zu dem Zapfen gelangt. Zum Zwecke der Verteilung des Schmiermaterials ist die Lauffläche der Lagerschalen mit Schmiernuten versehen. Die angegossene Schale t ist zur Aufnahme des ablaufenden Öles bestimmt. Mittels der Schrauben e, e ist das L. auf seiner Unterlage befestigt. Wird das L. auf Mauerwerk montiert, dann kommt die gußeiserne Fundament- oder Sohlplatte F zur Verwendung, die durch die Ankerschrauben f, f mit dem Mauerwerk verbunden ist. Die beiden Lagerschalenhälften sitzen in der Trennungsfuge fest auseinander (s. Figur), oder sie sind durch Zwischenlagen aus Hartholz, Leder oder Blechen getrennt. Bei eingetretener Abnutzung müssen zwecks Nachstellung der Schalen diese an den Fugenflächen abgearbeitet, bez. die Zwischenlagen teilweise oder ganz entfernt werden. Der Zapfendruck soll nie in eine Schalenfuge fallen, weil alsdann eine eingetretene Abnutzung durch Nachstellen der Schalen nicht ausgeglichen werden kann. Das Sellers-Lager (nach Sellers in Amerika benannt, Fig. 2 und 3) besitzt verhältnismäßig sehr lange gußeiserne Lagerschalen, deren obere und untere kugelförmige Ansätze K1 und K2 in entsprechenden hohlkugelförmigen Vertiefungen im Lagerkörper und Lagerdeckel ruhen. Der gemeinschaftliche Mittelpunkt der sich berührenden Kugelflächen liegt in der Achse des Lagers. Infolge der hierdurch geschaffenen Beweglichkeit der Lagerschalen können sich diese in die Richtung der Welle selbsttätig einstellen, wodurch eine gleichmäßige Verteilung des Zapfendruckes über die ganze Länge der Lagerschale gesichert wird. Wegen der langen Lagerschalen ist der Flächendruck (d. h. der Druck auf die Flächeneinheit [1 qcm]) zwischen diesen und dem Zapfen gering, weshalb auch der Verbrauch an Schmiermaterial und die Abnutzung klein ausfällt. Die obere Lagerschale besitzt zwei Talgnäpfe. Bei etwaiger Vernachlässigung der Ölschmierung und dadurch hervorgerufenem Warmlaufen des Lagers schmilzt der eingelegte Talg und dient dann als Schmiermittel. Mitunter sind außer den Kugelflächen oben und unten auch noch solche an beiden Seiten von Lagerschalen und -Körper vorhanden zur Aufnahme eines etwaigen starken Seitendruckes. Fig. 4 zeigt ein Hängelager (Deckenlager) zum Befestigen an einer Decke od. dgl., Fig. 5 ein Konsollager zum Befestigen an einer Wand, einer Säule etc. Beide L. sind als Sellers-Lager ausgebildet. Die Lagerschalen sind in einem einseitig offenen Lagerkörper untergebracht und werden durch zwei kurze Schraubenspindeln S1 und S2 (Fig. 5) zusammengepreßt. Liegt die Befestigungsfläche des Lagers in größerer Entfernung unterhalb des Zapfens, so daß der Lagerkörper die Form eines zweibeinigen Gestelles annimmt, dann heißt das L. Bocklager. Soll ein L. in einer Mauer untergebracht werden, so geschieht dies meist mittels eines Mauerkastens (Fig. 6), der in die Mauer eingesetzt ist. – Eine wesentliche Vervollkommnung hinsichtlich der Zuführung des Schmiermittels bildet die Ringschmierung. Fig. 7 und 8 zeigen ein Ringschmierlager. Der Lagerkörper ist unten als Ölbehälter ausgebildet. In einem die Lagerung des Zapfens in zwei Teile trennenden ringförmigen Raume befindet sich der auf der Welle aufgeklemmte Ölring a, der unten in das Öl eintaucht. Bei der Rotation wird das an diesem Ring anhaftende Öl nach oben in den Behälter c befördert, wo es die Zunge b abstreicht. Durch die beiden Löcher d, d und mehrere Schmiernuten in den Lagerschalen verteilt sich das Öl über die Lauffläche. Hierdurch wird eine ununterbrochene, reichliche Schmierung ohne Ölverlust bewirkt. Statt des auf der Welle festsitzenden Ringes werden auch ein oder zwei mit großem Spielraume lose auf der Welle hängende, weite Schmierringe benutzt, die durch die Reibung von der Welle mitgenommen werden. Erfolgt der Zapfendruck abwechselnd nach verschiedenen Richtungen, wie z. B. bei den Kurbellagern liegender Dampfmaschinen, dann muß zum Ausgleich der entstehenden Abnutzung der Lagerschalen eine entsprechende Nachstellbarkeit derselben vorgesehen werden. Fig. 9 zeigt ein solches Kurbellager mit vierteiliger Lagerschale. Die Abnutzung in horizontaler Richtung wird durch Nachstellen der beiden seitlichen Lagerschalen mittels der Keile k, k und Schrauben S, S bewirkt, während die Abnutzung der untern Lagerschale durch Annäherung der obern nach Entfernung einiger Zwischenlagen auszugleichen ist. Die gleitende Reibung zwischen Zapfen und Lagerfläche wird in rollende Reibung übergeführt bei den Rollen- und Kugellagern. Bei erstern ist der Zapfen von einer Anzahl zylindrischer Rollen umgeben, die in einem geeignet gestalteten Lagerkörper Stützung finden. Fig. 10 u. 11 zeigen ein Kugellager (für Förderwagen geeignet). Auf der Welle sitzt ein Ring a, der außen mit einer ringsum laufenden, flachen Rinne versehen ist. Ein zweiter diesen umschließender Ring b, der innen eine ebensolche Rinne besitzt, ist in den Lagerkörper eingesetzt. Zwischen beiden Ringen rollen in den gegeneinander gekehrten Rinnen Kugeln c. Ringe und Kugeln sind aus gehärtetem Stahl. Kugellager brauchen sehr wenig Öl. Sie finden außer bei Fahrrädern und Automobilen neuerdings in zahlreichen Fällen mit gutem Erfolge Verwendung. – Sonderkonstruktionen von Traglagern bilden die Achsbüchsen der Eisenbahnfahrzeuge, die L. mancher Dampfturbinen, die aus Glas od. Edelsteinen bestehenden Lagerbüchsen in Uhren etc., ferner die Schneidenlager bei Wagen, die Rollenlager bei Brückenträgern. Stützlager. Die einfachste, primitivste Stützung für den ebenen oder gewölbten Spurzapfen bildet die Spur, d. h. eine der Zapfenform angepaßte Vertiefung in einem Maschinenteil etc. Eine sorgfältigere Lagerung gewährt die Spurpfanne, eine an der einen Seite geschlossene Büchse aus Stahl oder Bronze, die in das Maschinengestell etc. eingesetzt ist. Ein vollständig ausgebildetes Spur- oder Fußlager zeigt Fig. 12. In einem gußeisernen Lagerkörper befindet sich die Spurplatte a, die den in der Richtung der Zapfenachse wirkenden Druck aufzunehmen hat. Sie besteht aus Stahl oder Bronze, ist an der Lauffläche mit Schmiernuten versehen und unten kugelig, damit sie sich nach der Druckfläche des Zapfens einstellen kann. Die Büchse b aus Rotguß ist zur Aufnahme seitlicher Kräfte bestimmt. Setzt sich die Welle durch das L. hindurch fort, so muß dem dann entstehenden ringförmigen Stützzapfen entsprechend das L. mit ringförmiger Lauffläche ausgebildet werden. Eine Vereinigung mehrerer ringförmiger Stützlager bildet das Kammlager (Fig. 13), das für starke Zapfendrucke sich eignet und hauptsächlich für die Schraubenwellen der Schraubendampfer benutzt wird. Die einzelnen Bunde a des Kammzapfens stützen sich gegen die in dem Lagerkörper festgehaltenen Ringe b aus Bronze. Für die Druckflächen ist außer Bronze auch Weißmetall geeignet. Eigenartige Stützlagerkonstruktionen finden sich bei den Turbinenwellen. Bisweilen wird hier bei starker Zapfenbelastung das Öl den auseinander gleitenden Flächen durch eine Pumpe unter Druck zugeführt. Man hat auch versucht, die Turbinenwelle an ihrem untern Ende in einen Zylinder dicht einzuschließen, in den Wasser eingepreßt wird. Hierdurch wird die Vertikalbelastung der Welle ganz oder teilweise von dem eingeschlossenen Druckwasser aufgenommen und damit das über Wasser vorhandene Stützlager erheblich entlastet. Für L., die unter Wasser angeordnet sind, so daß die Laufflächen ständig bespült werden, hat sich als Lagermaterial Pockholz gut bewährt. Die Ausbildung der Stützlager als Kugellager gestaltet sich weniger günstig als bei den Traglagern. Infolge der Reibung zwischen Zapfen und L. wird Wärme erzeugt. Damit ein unzulässiges Warm- oder Heißlaufen dieser Teile nicht eintritt, muß die Wärmeentwickelung innerhalb gewisser Grenzen bleiben und eine Abführung der erzeugten Wärme stattfinden. Diese Forderungen werden befriedigt durch die Wahl eines geeigneten Lagermaterials, durch möglichste Glätte der auseinander gleitenden, bez. rollenden Flächen, durch ausreichende Schmierung mit zweckentsprechenden Schmiermitteln, durch die Wärmeabführung begünstigende Formgebung des Lagers und nötigenfalls durch Anordnung einer Wasserkühlung. Vgl. Reuleaux, Der Konstrukteur (4. Aufl., Braunschw. 1899); Bach, Die Maschinenelemente (9. Aufl., Stuttg. 1903, 2 Bde.).
9583 Zeichen · 125 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    lagerst. N.

    Köbler Mhd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    lager , st. N. Vw.: s. ab- E.: Herkunft ungeklärt?

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    lāger

    Mittelniederdeutsches Wb. · +3 Parallelbelege

    ~lāger Holzlagerplatz. —

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Lager

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Das Lager , des -s, plur. ut nom. sing. von dem Lager einer Armee aber die Läger, von den Zeitwörtern liegen und legen. …

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Lager

    Goethe-Wörterbuch

    Lager pl ‘Läger’ B51,100 1 Ruhe-, Liegeplatz a Schlafstätte, (behelfsmäßiges) Bett; gelegentlich als Schlafplatz für Hau…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Lager

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Lager , in der Mineralogie die Anhäufung fremdartiger Mineralien in einer Formation (Erze, Steinkohlen etc.). Im Kriegsw…

  6. modern
    Dialekt
    Lager

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Lager [Lâkər S. O. bis sü. v. Co. ; Lâjər Co. Rapp. Bf. ; Láùər Str. ; Ljər K. Z. Betschd. ; Lyjər Hf. ; Láwər Lützels…

  7. Sprichwörter
    Lager

    Wander (Sprichwörter)

    Lager 1. An lung Lêger, an wassen Duas. ( Amrum. ) – Haupt, VIII, 363. Ein langes (Kranken-)Lager, ein gewisser Tod. 2. …

  8. Spezial
    Lager

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    La|ger n. (-s,-/Läger) 1 magazin (-s) m. 2 partida (-des) f. 3 (Gefangenenlager) ciamp de prijonia m. 4 (Konzentrationsl…

Verweisungsnetz

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit lager

233 Bildungen · 160 Erstglied · 67 Zweitglied · 6 Ableitungen

lager‑ als Erstglied (30 von 160)

Lagerbier

SHW

Lager-bier Band 4, Spalte 91-92

Lagerbock

SHW

Lager-bock Band 4, Spalte 91-92

Lagerfaß

SHW

Lager-faß Band 4, Spalte 91-92

Lagerfeld

SHW

Lager-feld Band 4, Spalte 91-92

Lagerholz

SHW

Lager-holz Band 4, Spalte 91-92

lagerreif

SHW

lager-reif Band 4, Spalte 91-92

Lagerwein

SHW

Lager-wein Band 4, Spalte 91-92

lagerapfel

DWB

lager·apfel

lagerapfel , m. apfelart die einen winter hindurch aufbewahrt werden kann.

lagerbalken

DWB

lager·balken

lagerbalken , m. beim wasserbau der ins gevierte gehauene balken, der beim rost einer schleuse, eines wasserwehrs u. dgl. nach der länge gel…

Lagerband

RhWB

lager·band

Lager-band -baŋkt Gummb n.: Eisenband, mit dem das Lager im Eisenhammer festgemacht wird.

lagerbaum

DWB

lager·baum

lagerbaum , m. beim brückenbau der lagerbalken; die fuszunterlage in einem keller (lager 14).

Lagerbauten

Meyers

lager·bauten

Lagerbauten , Gesamtbezeichnung für die Bauten (Baracken, Hütten, Zelte, Kochgräben, Latrinen etc.) im Lager oder Biwak.

lagerbett

DWB

lager·bett

lagerbett , n. : ( musz ich nicht ) mir, der sonst so sanft im arm der treue lag, ein lagerbett auf dorn ersparen? Gökingk 2, 17 .

lagerbier

DWB

lager·bier

lagerbier , n. bier das aufs lager gebraut wird: zu einem guten lagerbier musz man zween scheffel hopfen mehr nehmen als zu andern biere. öc…

lagerbirne

DWB

lager·birne

lagerbirne , f. birnenart die einen winter hindurch aufbewahrt werden kann.

Lāgerbō²m

WWB

lager·bom

Lāger-bō²m m. Balken, der Vorder- und Hinterteil des Ackerwagens verbindet (Frbg.) ( Enr Vh).

lager als Zweitglied (30 von 67)

plager

BWB

-plager Band 2, Spalte 2,977

Krankenlager

RDWB1

Krankenlager n (kein Bezug zu "лагерь") ложе

abelager

KöblerMhd

abel·ager

abelager , st. N. nhd. Lager, Stätte E.: s. abe, lager W.: nhd. (ält.) Ablager, N., Ablager, unentgeltliche Beherbergung des Landesherrn und…

ablager

DWB

ablager , n. diversorium, die einkehr auf der reise, der ort wo man ablagert, gilt von vornehmen herrn und ihrem gefolge. könige und landesh…

aflager

KöblerMnd

aflager , N. Vw.: s. aflēger

Andelager

DRW

ande·lager

Andelager Gehilfe vgl. Handlanger eyn andelager und diner des rechten oJ. Rau,BeitrFrkf. 215

anlâger

MNWB

anlâger , m. , 1. Widersacher, hinterlistiger Feind, insidiator. 2. Bittsteller.

Beylager

Adelung

bey·lager

Das Beylager , des -s, plur. ut nom. sing. die Vollziehung der Vermählung vornehmer Personen. Das Beylager halten. S. Adelung Beyliegen .

blikslāger

MNWB

blik·s·lager

blikslāger , m. , (rotwelsch) Bettler, der nackt vor der Kirchentür sitzend, jammernd das Mitleid erregt (Liber vagatorum 1510.)

börgerplâger

MNWB

boerger·plager

*° börgerplâger, m. : Angehöriger der rigkeit Obrigkeit der sich am Bürgerstand bereichert, vörsten hö̂vetlü̂de vȫgede unde andere börger- u…

bûrenplâger

MNWB

buren·plager

*° bûrenplâger, m. ( Pl. -plâger ) : Angehöriger der Obrigkeit der sich an niederen Ständen bereichert, Bauernschinder (Nic. Gryse Laienbibe…

Charte(n)schlager

Idiotikon

Charte(n)schlager Band 9, Spalte 494 Charte(n)schlager 9,494

deichlager

DWB

deich·lager

deichlager , n. sammelplatz der deichpflichtigen, wenn ein durchbruch befürchtet wird

Einlager

Adelung

ein·lager

Das Einlager , des -s, plur. inus. das Lager, d. i. der Aufenthalt in oder an einem Orte. Besonders verstand man in den mittlern Zeiten unte…

feldlager

DWB

feld·lager

feldlager , n. castra, früher feldleger: von nacheilen, und frischer that und feldlegern. landfr. Worms 1495; viel herren verwahren ihr feld…

Flaßümslager

MeckWBN

Wossidia Flaßümslager m. Gerät, mit dem der Flachs gewendet wird Sta Stargard@Beseritz Bes ; Watzk. Syn.: Flaßstaken, Ümslagelstaken, Ümslag…

fülllager

DWB

fuell·lager

fülllager , n. in den brauereien grosze tröge, auf welchen die bierfässer liegen, wenn sie aus dem gährbottiche gefüllt werden. sie dienen d…

hasenlager

DWB

hasen·lager

hasenlager , n. lager oder stätte, wo ein hase sich niederthut. bildlich: sich ins hasenlager und in die stapelstadt der liebe, in die ander…

heerlager

DWB

heer·lager

heerlager , n. castra, in oberdeutscher form heerleger nach mhd. lëger: castra ein kriegszläger, hörläger Dasyp. ; das heerläger castra Maal…

hirtenlager

DWB

hirten·lager

hirtenlager , n. : die erste rast ( beim ausmarsch der kinder Israel aus Aegypten ) ward zu Suchot, d. h. hirtenlager, gemacht. Beckers welt…

hoflager

DWB

hof·lager

hoflager , n. sedes principis cum famulitio suo extra aulam. Frisch 1, 460 c ; aber auch gewöhnlicher die feste residenz eines fürsten, bei …

hônslāger

MNWB

hon·s·lager

hônslāger , -slēger , m. , Verhöhner, Lästerer , h. gōdes (Reformationslit.).

hühnerlager

DWB

huhn·er·lager

hühnerlager , n. platz, wo ein volk feldhühner des nachts auf dem felde beisammen sitzt. Jacobsson 2, 292 b .

Ableitungen von lager (6 von 6)

Belageren

Adelung

Belageren , zusammen gezogen Belagern, verb. reg. act. 1) Den Boden mit Schafen belagern lassen, in der Landwirthschaft einiger Gegenden, di…

belagerung

DWB

belagerung , f. obsidio: die belagerung Wiens; eine belagerung anfangen, unternehmen, aushalten, aufheben. man bildet nun weiter: belagerung…

gelager

DWB

gelager , n. verstärktes lager, eig. lagerstätte oder lagerung von mehreren zusammen: ein bett, ein gelager. Thurneisser alch. 2, 121 ; denn…

verlager

DWB

verlager , m. der einen verlag hat, gewöhnlich verleger: werffe es ( das buch ) zu diesen höllenkindern in das feuer, dessen will ich nicht …

verlageren

ElsWB

verlagere n [fərlâkrə Gebw. ] auf etwas liegen, so dass es zusammengedrückt wird; Part. verlagert: d Kinder sin d uf d em grüene n Fueter um…

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APA
Cotta, M. (2026). „lager". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 15. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/lager/meyers?formid=L00358
MLA
Cotta, Marcel. „lager". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/lager/meyers?formid=L00358. Abgerufen 15. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „lager". lautwandel.de. Zugegriffen 15. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/lager/meyers?formid=L00358.
BibTeX
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