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Dank

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GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Dank

Bd. 2, Sp. 1062
Dank  1 Äußerung, Bezeigung der Erkenntlichkeit für empfangene Gaben, Wohltaten, Aufmerksamkeiten   a im Bereich allg zwischenmenschl Beziehungen u gesellschaftl Konventionen, häufig in festen Vbdgn wie ‘D. sagen, aussprechen, ausdrücken, abtragen, abstatten, wissen, bezeigen’, ‘D. schuldig, zu D. verpflichtet sein’, ‘D. haben, nehmen, empfangen, erhalten’, auch ‘ein Wort des D-es’; nur selten in Thematisierung der ethischen Probleme, bes der Verpflichtung, vor allem auch gegenüber dem fürstl Gönner  [aus Ottilies Tagebuch] Begegnet uns jemand, der uns D. schuldig ist, gleich fällt es uns ein. Wie oft können wir jemand begegnen, dem wir D. schuldig sind, ohne daran zu denken GWB20,239,14u16 Wv II 4  D. und Undank gehören zu denen, in der moralischen Welt jeden Augenblick hervortretenden Ereignissen .. Ich pflege einen Unterschied zu machen zwischen Nichtdankbarkeit, Undank und Widerwillen gegen den D. Jene erste ist dem Menschen angeboren .. wenn er .. immer den gebührenden D. abtragen wollte, ihm weder Zeit noch Gefühl übrig bliebe, um neue Wohltaten zu empfangen und zu genießen .. Widerwille gegen das Danken jedoch .. kommt nur bei vorzüglichen Menschen vor: solchen, die mit großen Anlagen .. geboren .. von allen Orten her Hülfe und Beistand annehmen müssen GWB27,316,14u19u28 DuW 10  [Wilh:] Philine .. ich bin Ihnen bei dem Unfall .. schon manchen D. schuldig geworden, und ich wünschte nicht, meine Verbindlichkeiten gegen Sie vermehrt zu sehen. Ich bin unruhig, so lange Sie um mich sind .. nehmen Sie meinen D. und die goldne Uhr als eine kleine Erkenntlichkeit; nur verlassen Sie mich .. [Philine:] Ich weiß besser, was dir gut ist; ich werde bleiben .. Auf den D. der Männer habe ich niemals gerechnet .. und wenn ich dich lieb habe, was geht’s dich an? GWB22,56,19u27 u 57,7 Lj IV 9  [Arkas:] Wenn du dich so unglücklich nennen willst, | So darf ich dich auch wohl undankbar nennen. [Iph:] D. habt ihr stets. [Arkas:] Doch nicht den reinen D., | Um dessentwillen man die Wohlthat thut; | Den frohen Blick, der ein zufriednes Leben | Und ein geneigtes Herz dem Wirthe zeigt GWBIph2 93  [König zu Eugenie:] Dich, die Verwandte hab’ ich anerkannt .. [Hzg:] So große Gabe fordert ungetheilten | Und unbegränzten D. des ganzen Lebens GWBNatT 284 GWBFaust II 10951 Tasso 3017 GWB3,66 Dank des Sängers mündl od schriftl Danksagung, meist mit Attr wie: tausend, viel, wiederholt, herzlich, schön, lebhaft, freudig, aufrichtig, treulich, gefühlt, empfunden, verpflichtet, schuldig, verbindlich; neben sehr häufigem konventionellen Gebrauch gelegentl in freieren Formulierungen in persönl Br, mehrf die Reflexion üb Ausdrucksmöglichkeiten zu Intensivierung u Variation nutzend  Ich dancke dir! oder vielmehr mein Danck ist über allen Ausdruck für das neue Zeichen deiner Liebe GWBB6,316,16 ChStein 27.6.84  so habe ich immer nur Lob und Danck Da Capo vorzutragen GWBB20,4,9 Bettina 9.1.08  D. D., tausend D. mein Werthester für das willkommene Schreiben GWBB38,346,5 Schlosser [Apr 24] K  Ew. Wohlgeb. könnten vielleicht lächeln, daß ich meine Briefe durchaus mit derselben Phrase anfange, es ist nemlich D., und immer wieder D., dessen Ausdruck ich nicht mehr zu variiren weiß GWBB22,308,24 JFHSchlosser 31.3.12  An Ew. Hochwohlgeboren ein Schreiben beginnend find ich mich immer in einiger Verlegenheit, denn indem ich jedesmal mit D. anfangen und zuletzt auch damit endigen muß; so sollte ich .. wenigstens von Zeit zu Zeit auf eine neue Wendung denken GWBB37,228,15 Nees 29.9.23 uö(sehr häufig) Dankesbezeigung durch eine Handlung od Gegengabe, auch iS einer Belohnung, einmal metaphor für Liebkosung; idWdgn ‘jdm etw zu D-e machen’, ‘jdm zu D-e schenken’ ua auch iSv etw zu jds Wohlgefallen, zu seiner Zufriedenheit machen  möchten Sie mir doch die Spuren, die sich vom Margites im Alterthume finden .. zusammenstellen. Je früher Sie es thun desto früher wird Ihnen mein praktischer D. entgegen kommen, denn ich habe keinen andern .. in einem kleinen Epos GWBB13,208,6 FSchlegel [Mitte Jul 98] K  Mich freut es herzlich daß du, von deinen Kindern und Enkeln, den D. für deine Sorgfalt so rein und reichlich genießest GWBB15,284,15 JSchlosser 24.11.01 K  Sie [die Kellnerin] reicht dem lüsternen Knappen | Nicht mehr auf dem Gange den Trank, | Und nimmt für flüchtige Gabe | Nicht mehr den flüchtigen D. | .. Doch als mit Cither und Flasche | Nach diesen felsigen Höhn | Ich .. Mein Liebchen steigen gesehn; | .. Da ging’s wie in alten Tagen | .. Sie nimmt sich zum Kredenzen | Und er zum D-e sich Zeit GWB1,93u94 Bergschloß 20u52  Schenk’ ich meinem Herrn zu D-e, | Nun so küßt er mir die Stirne GWB6,209 Schenke spricht 3  Der Gesandte .. Ein Mensch, der nie selbst mit sich zufrieden ist, und dem’s daher niemand zu D-e machen kann AA73,6 Werth II GWB8,256,15 Egm IV GWB4,304 Geognostischer Dank GWBB11,129,8 Meyer 22.7.96   b im religiösen Bereich für die Hinwendung zu einer höheren Macht in Gebet u Opfer  ich war oben heut [auf dem Brocken] und habe auf dem Teufels Altar meinem Gott den liebsten Danck geopfert GWBB3,200,12 ChStein 10.[12.77]  Und Altar des lieblichsten D-s | Wird ihm des gefürchteten Gipfels | Schneebehangner Scheitel GWB2,63 Harzreise im Winter 77  [Andrason:] Aber — ach! daß Aber und Aber sich immer zu dem D-e gesellen, den wir den Göttern zu bringen haben GWB17,7,20 TriumphEmpfindsamk I  [Chor der Krieger:] Gethan! — Glück auf! — Gethan! | Und den D. nun zum Himmel hinan! GWB411,35 Epimen 937 GWB3,16 Dank des Paria GWB491,84,25 Philostrat   c in formelhaftem Gebrauch: ‘jdm, einer Sache sei (es) D.’, mehrf ‘Gott, dem Himmel (sei) D.’ uä; gelegentl noch mit relig Gehalt, meist jedoch floskelhaft abgeblaßt  die Zimmer .. sind wieder ordentlich hergestellt .. danck sey es der Tischlerfertigkeit GWBB19,200,5 CarlAug [25./26.12.06 Korr B30,267]  [Pathos:] D. den Göttern, wir sind in unsere Heimath gebracht GWB131,68,3 Was wir bringen 12  [Stella zu Madame Sommer:] Sie haben geliebt! O Gott sei D.! Ein Geschöpf das mich versteht! GWB11,146,18 Stella II ellipt als Gruß- u Dankesformel, meist idWdgn ‘großen, schönen D.’, einmal iron als Ablehnung  [Thomas:] Guten Tag, mein schönes Kind. [Bätely:] Großen D.! GWB12,16,1 JeryBätely  Gekaut Papier! Sollts Junos Bildung seyn! | Gar grosen Danck! Mag nicht Ixion seyn!1) GWB38,4 Concerto dramat 18 GWB27,371,8 DuW 10   2 Gefühl der Dankbarkeit, als andauernde Empfindung, Grundstimmung, in Br vereinzelt hyperbol  [Hzg zu Eugenie am Ort ihrer Errettung:] Hier soll ein Tempel aufstehn .. immer soll | Des gleichen D-s Empfindung mich beleben GWBNatT 631  Du weist doch wohl wie voll Dancks mein Herz für dich ist GWBB6,273,10 ChStein [6. od 7.5.84]  [Elm zum ‘Einsiedler’:] Leb’ wohl! Mein Herz bleibt hier mit ew’gem D-e GWB11,325 ErwElm2 810  Ew. Excellenz .. unermüdliche Thätigkeit auch zu meinen Gunsten [für das Privileg zur Ausg.l.H.] wircksam zu sehen, erfüllt mich mit dem gefühltesten Dancke, der nicht in Worte zersplittert werden darf, sondern ganz ungetheilt in meinem und der Meinigen Herzen fortleben wird GWBB39,64,4 Nagler 2.1.25 ‘mit D.’ iVbdg mit Verben des Erlebens, vor allem ‘genießen’ iSv dankbar  Wenn die Früchte [der Studienzeit] nun hinter einander reif werden; so wirst du auch dieser Segensfülle mit D. genießen GWBB20,75,19 August 3.6.08  vielleicht giebt uns das Schicksal noch ein anmutiges Alter zusammen das wir denn auch mit Danck ausleben wollen GWBB6,223,3 CEGoethe 7.12.83  Wer aber bei dem Genuß von vier Maß .. noch .. dem Hauswesen vorstehen kann .. der genieße sein bescheiden Theil, und nehme es mit D. dahin GWB341,26,15 Rochusf   3 öffentl Anerkennung, Beifall, Lohn, mehrf eingeschränkt od negiert; häufig iVbdgn wie ‘D. verdienen’, einmal ‘D. von etw haben’, öfter ‘D-(e)s wert’  Findet er [der private Sammler] in seinem Wohnorte nur Gleichgültigkeit, er wird sich in der Fremde des D-s erholen GWB341,76,9 KuARheinMain  Vom Philosophen glauben wir D. zu verdienen, daß wir gesucht die Phänomene bis zu ihren Urquellen zu verfolgen N1,XXXVI,21 FlD Einl  [Aquädukt der Acqua Paola] hier tritt der friedlichste Ernährer .. ein und empfängt für die Mühen seines weiten Laufes sogleich D. und Bewunderung GWB32,171,20 ItR  Das Beste in der Welt | Ist ohne D. GWB3,280 ZXen III 733  Hör’ ich doch in deinen Liedern, | O Hafis, die Dichter loben; | Sieh, ich will es dir erwidern: | Herrlich, den der D. erhoben! GWB6,277 DivNachl Hör ich doch 4 GWB31,278,9 ItR GWBB32,131,26 Knebel 29.12.19 K ‘D. ausrufen’ für Beifallsrufe im Theater GWBB16,203,7 Hendrich 21.3.03 turnierspr iSv Wettkampfpreis, metaphor  sie [ZWerner u Houwald] kamen mir vor wie Ritter, welche um ihre Vorgänger zu überbieten den D. [< Ruhm und Ehre] außerhalb der Schranken suchen GWB36,175,23 TuJ   GWBFreudedank GWBNeujahrs- GWBRettungs- GWBUn- GWBWonne- Gottseidankvgl zu 1 a GWBErkenntlichkeit Verbindlichkeit zu 1 b Opfer zu 2 GWBDankbarkeit zu 3 GWBAnerkennung GWBBeifall GWBLob GWBLohn 1) zur Sache vgl JA7,325fCaroline Vollmann C. V.
8831 Zeichen · 147 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    dankst. M. (a)

    Köbler Ahd. Wörterbuch

    dank , st. M. (a) nhd. Dank, Gunst, Gnade, Lohn, Billigung, Zustimmung, Einwilligung, Wohlwollen, Zuneigung, Anerkennung…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    dankM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    dank , M. Vw.: s. danc

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Dank

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    1. * Der Dank , des -es, plur. die -e, ein veraltetes Wort von dem Verbo denken, welches ehedem einen Gedanken bedeutete…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Dank

    Goethe-Wörterbuch

    Dank 1 Äußerung, Bezeigung der Erkenntlichkeit für empfangene Gaben, Wohltaten, Aufmerksamkeiten a im Bereich allg zwisc…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Dank

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

    Dank , Danek, pers. Rechnungsmünze = 4 1 / 2 Pfg. = 1 kr. C.-M.

  6. modern
    Dialekt
    Dank

    Bayerisches Wörterbuch · +9 Parallelbelege

    Dank Band 3, Spalte 3,1169f.

  7. Sprichwörter
    Dank

    Wander (Sprichwörter)

    Dank 1. Dank altert schnell. Holl. : Heden deugd gedaan, morgen is de dank vergaan. ( Harrebomée, I, 120. ) 2. Dank gebi…

  8. Spezial
    dank

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    dank praep. dilan, por mirit. ▬ dank seiner Bemühung por mirit de so impëgn.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit dank

382 Bildungen · 317 Erstglied · 48 Zweitglied · 17 Ableitungen

dank‑ als Erstglied (30 von 317)

Danksagung

SHW

Dank-sagung Band 1, Spalte 1351-1352

Dankaal

MeckWBN

dank·aal

Wossidia Dankaal m. Aal des Breitlings und der Wismarbucht Arch. N. F. 9, 72.

dankaltar

DWB

dank·altar

dankaltar , m. der altar, auf welchem man aus dankbarkeit opfer niederlegt. und auf den dankaltar geweihte myrten streut. Günther die jüngst…

dankamt

DWB

dank·amt

dankamt , n. s. dankchor . über das dankamt ( war ) er und seine brüder Nehem. 12, 8 .

dankbar

DWB

dank·bar

dankbar , adj. und adv. gratus. mhd. dancbære Ben. 1, 358 a . er hat ein dankbares herz fühlt die verpflichtung. er äuszert sich, erweist si…

dankbar

FWB

1. ›angenehm, willkommen, wohlgefällig‹; 2. ›von Dank erfüllt, dankbar‹

Dankbarer

Wander

Dankbarer Dem Dankbaren mehr als er fordert; denn wer gibt, verkauft, wenn es nicht ein Undankbarer nimmt. [Zusätze und Ergänzungen] 2. Ein …

DANKBARHEIT

DWB2

dankbar·heit

DANKBARHEIT f. abl. zu dankbar mit dem suffix -heit, im 15. und 16. jh. gelegentlich neben dankbarkeit: hs.1407 gehorsam sein die klosterfra…

dankbarkeit

DWB

dankbar·keit

dankbarkeit , f. so viel als dank, insofern er das gefühl der verpflichtung bezeichnet, gratitudo, pietas. minderung der dankbarkeit Keisers…

dankbarkeit

FWB

1. ›Verbundenheit, Dankbarkeit (als Haltung des Menschen anderen gegenüber, oft gegenüber Gott)‹; zu dankbar 1; 2; offen zu 2.; 2. ›Dank, Da…

DANKBARKEITSGEFÜHL

DWB2

dankbarkeit·s·gefuehl

DANKBARKEITSGEFÜHL n. zu dankbarkeit 2a: 1896 auch das intensivste dankbarkeitsgefühl muß sich allmählich einem solchen .. burschen gegenübe…

dankbarlich

DWB

dankbar·lich

dankbarlich , adj. und adv. gnädiger herr und fürst reich, unser wirdige frau sol dankperlich es weiter um eur genad verschulden Fastnachtsp…

dankbartreu

GWB

dankbar·treu

dankbar-treu meiner dankbar-treuen Anhänglichkeit .. versichert zu seyn B38,99,2 MBoisserée 30.3.24 → un- ausgezeichnet-dankbar bescheiden-d…

dank als Zweitglied (30 von 48)

tōdank

KöblerMnd

*tōdank , Adj. nhd. „zudank seiend“, gewollt, lieb Vw.: s. un- E.: s. tō (2), dank (1)

woldank

KöblerMnd

*woldank , M. nhd. Wohldank Hw.: s. woldankes E.: s. wol (2), dank (1)

Abdank

BWB

Abdank Band 3, Spalte 3,1170

afdank

MNWB

afdank , m. , Abdank bei Beendigung der Amtszeit, Niederlegung einer Stelle; Abdankungs-(Abschieds- , Entlassungs)rede.

bedank

DWB

bed·ank

bedank , m. consilium, bedacht: der bedank ist in einem menschen behender weder in dem andern. Keisersb. irrig schaf 15 ; die gewonheit ist …

Eselsdank

Wander

esel·s·dank

Eselsdank Eselsdank davon haben. Mit Undank belohnt werden. Holl. : Eens ezels dankbarheid is veesten en schoppen. ( Harrebomée, I, 188. )

foragidank

KöblerAhd

foragidank , st. M. (a) nhd. Vorstellung, dem Wort vorausgehende Vorstellung, der Bezeichnung vorausgehende Vorstellung ne. imagination ÜG.:…

Frühdank

BWB

Frühdank Band 3, Spalte 3,1171

Fürstendank

Wander

fuersten·dank

Fürstendank Fürstendank ist krank. Ein Beispiel von »Fürstendank« findet sich in der Breslauer Zeitung, 1864, Nr. 493, S. 2751. Ein sächsisc…

gidank

KöblerAhd

gid·ank

gidank , st. M. (a) nhd. Gedanke, Vorstellung, Gesinnung, Meinung, Einsicht, Absicht, Wille, Überlegung, Erwägung, Ausgedachtes, Denken, Str…

Habdank

Wander

hab·dank

Habdank 1. Habdank füllt den Beutel nicht. Frz. : Toute peine mérite salaire. ( Gaal, 277. ) Lat. : Omnis labor optat praemium. ( Gaal, 277.…

hofdank

DWB

hof·dank

hofdank , m. dank von einem fürstlichen hofe: loqui ad gratiam, den hoffdank verdienen. Apherdiani tyrocinium (1581) s. 18. danach Henisch 6…

hāvedank

KöblerMnd

hāvedank , M. nhd. Habedank Hw.: vgl. mhd. habedanc E.: s. habben, dank (1) W.: s. nhd. (ält.) Habedank, Habdank, M., Habedank, Habdank, Dan…

Kapuzinerdank

Wander

kapuziner·dank

Kapuzinerdank 1. Kapuzinerdank hat wenig Klang. – Eiselein, 105. Die Kapuziner schwenken das Maul mit einem Deo gratias und Ave Mergen. ( Fi…

opferdank

DWB

opfer·dank

opferdank , m. dank durch opfer ( vgl. dankopfer): und flammet neuen opferdank vom rauhen hüglichten altar, der euern vätern heilig war! Ger…

ritterdank

DWB

ritter·dank

ritterdank , m. preis, den ein ritter als sieger in einem kampfe oder für eine rühmliche that davonträgt: zum ritterdank ist dir diesz schön…

Ableitungen von dank (17 von 17)

bedank

DWB

bedank , m. consilium, bedacht: der bedank ist in einem menschen behender weder in dem andern. Keisersb. irrig schaf 15 ; die gewonheit ist …

bedanken

DWB

bedanken , kommt ahd. mhd. nicht vor, so nahe bedenken, goth. biþagkjan, ahd. pidenchan, mhd. bedenken liegt, worüber mehr unter dank und da…

Bedankung

Idiotikon

Bedankung Band 13, Spalte 635 Bedankung 13,635

danke

Lexer

danke swm. BMZ gedanke Leys.

Gedank

RhWB

Ge-dank jədǫŋk Geld-Leuth m.: van Goddes G. durch Gott ersonnen.

gedanke

DWB

gedanke , m. subst. zu denken, gedenken. I I. Form und verwandtschaft. I@1 1) die form ist ursprünglich manigfaltig. I@1@a a) ahd. gidanc, g…

gedanken

DWB

gedanken , seltne nebenform zu gedenken, denken, ist nach folgendem wol nicht zu bezweifeln: wie mac ich gedanken, das ich minre sie dan der…

gedanklich

DWB

gedanklich , adj. zu gedanke, das neuerdings in gang kommt ( wie gesanglich, erziehlich u. ä. ), z. b.: eine mächtige gedankliche neuschöpfu…

Mißdank

Campe

○ Der Mißdank , — es , o. Mz . schlechter Dank, milder als Undank.

Mißdanken

Campe

○ Mißdanken , v. intrs . u. trs . Mittelw. d. verg. Z. mißgedankt , schlecht danken, zum Dank schlecht belohnen, »Doch wird meine Bemühung m…

undank

DWB

undank , m. , im allgemeinen gegentheil von dank . ahd. undanch, unthank nach Graff 5, 170 nur im gen. und dativ vorkommend; ags. unþanc; is…

undanken

DWB

undanken , veraltetes verb., undankbar sein. ahd. undanchôn punire, ubelên Graff 5, 172 : der undanckt, den wird got nicht ungestrafft lasse…

urdank

KöblerAhd

urdank , st. M. (a) nhd. Erdichtung, Einfall, Vermutung, Mutmaßung, List, Lüge ne. invention, deceitfulness ÜG.: lat. argumentum Gl, comment…

urdanken

KöblerAhd

urdanken , sw. V. (1a) nhd. Unwahres ersinnen ne. invent ÜG.: lat. comminisci Gl Q.: Gl (10. Jh.) I.: lat. beeinflusst? E.: s. ur, denken, d…

verdank

DWB

verdank , m. das verdanken, überlegen, deliberatio: ein verdanck begären, petere dilationem, on verdanck antworten, unbesinnt, one alles vor…

verdanken

DWB

verdanken , verb. dank wissen, mhd. verdanken, verstärktes danken ( vgl. theil 3, 736, 6). 1 1) in älterer zeit, dem gefühle der dankbarkeit…

verdankung

DWB

verdankung , f. : verdanckung, remuneratio Steinbach 1, 254 .