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Bot

ahd. bis Dial. · 25 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
37 in 25 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Bot

Bot

bieten Vb. ‘darreichen, anbieten, gewähren’. Ahd. biotan ‘bekanntmachen, entgegenstrecken, anbieten’ (8./9. Jh.), mhd. bieten ‘anbieten, darreichen, gebieten’ erweist sich durch Entsprechungen wie asächs. biodan ‘bieten’, mnd. bēden, mnl. nl. bieden, afries. biāda ‘bieten’, aengl. bēodan ‘gebieten, anbieten, ankündigen, zeigen’, engl. to bid (verschmolzen mit dem unter bitten behandelten Verb, s. d.) ‘bieten, ankündigen, gebieten’, anord. bjōða ‘bieten’, schwed. bjuda ‘gebieten, anbieten, zeigen’ und got. anabiudan ‘entbieten, befehlen’, faúrbiudan ‘verbieten’ als gemeingerm. Verb (germ. *beudan); dieses stellt sich lautlich zu außergerm. Verwandten wie griech. pé͞uthesthai (πεύθεσθαι), pynthánesthai (πυνθάνεσθαι) ‘erfragen, erfahren, merken’, aind. bṓdhati ‘wacht, beachtet, versteht’ (wozu das Kausativum aind. bōdháyati ‘erweckt, macht aufmerksam’ und das Part. Perf. buddháḥ ‘erweckt, erleuchtet’, vgl. Buddha), aslaw. bъděti ‘wachen’, bl’usti ‘wahren, achtgeben’, russ. budít’ (будить) ‘wecken’, bljustí (блюсти) ‘behüten, bewahren’, lit. budė́ti ‘wachen’. Gemeinsamer Ausgangspunkt ist ie. *bheudh- mit differenzierter Bedeutungsentfaltung: ‘wach, geistig rege sein, beobachten, erkennen’, auch (so in den germ. Sprachen) ‘zur Aufmerksamkeit veranlassen, kundtun, gebieten, darbieten’. Im Dt. gehen bestimmte Bedeutungen des einfachen Verbs in den älteren Sprachstufen (‘bekanntmachen’, ‘gebieten’) zunehmend auf Präfixbildungen über (s. unten). – Zu bieten im Sinne von ‘befehlen’ das ablautende Verbalabstraktum Bot(t) n. (heute nur landschaftlich) ‘Gebot, Befehl, Angebot, Aufgebot, Versammlung’, ahd. bot ‘Meinung, Beschluß’ (um 1000), mhd. mnd. mnl. bot, afries. aengl. bod, anord. boð (germ. *-buda-). Dazu botmäßig Adj. ‘untertan, tributpflichtig’, spätmhd. botmæzec (14. Jh.), Botmäßigkeit f. ‘Herrschaft’ (16. Jh.). Dazu im 19. Jh. unbotmäßig Adj. ‘widersetzlich’, Unbotmäßigkeit f. anbieten Vb. ‘darreichen, zur Verfügung stellen, vorschlagen’, mhd. an(e)bieten ‘anbieten, vor Gericht laden’, mnd. anbēden ‘anbieten, entbieten’, vgl. nl. aanbieden ‘anbieten, darreichen’ (hingegen got. anabiudan ‘entbieten, befehlen’, asächs. anbiodan ‘entbieten, melden’). Dazu Angebot n. ‘Vorschlag, Bereitschaftserklärung’, auch ‘Gesamtheit der zum Verkauf stehenden Waren’; als Ableitung vom präfigierten Verb zunächst in der Form mnd. anbot, nhd. Anbot (15. bis 19. Jh., danach noch öst.), seit Ende des 18. Jhs., wohl durch Einwirkung von gebieten (s. unten) und Gebot (s. d.), in der heutigen Lautgestalt; in der Sprache der Wirtschaft von der 1. Hälfte des 19. Jhs. an oft in dem terminologischen Wortpaar Angebot und Nachfrage. aufbieten Vb. ‘aufrufen, aufwenden’ und ‘öffentlich verkünden’ (jetzt eingeschränkt auf die Bekanntgabe einer beabsichtigten Eheschließung), mhd. ūfbieten ‘in die Höhe strecken, darreichen, bekanntmachen, aufrufen’, mnd. upbēden ‘bekanntmachen, zur Einlösung eines Pfandes auffordern’; die im älteren Nhd. vorherrschende Bedeutung ‘zum Heeresdienst aufrufen’ lebt heute in Übertragungen wie alle Kräfte, seinen ganzen Einfluß, Willen aufbieten. Substantivische Ableitungen sind Aufbietung f. ‘das Aufbieten’ (mnd. upbēdinge, nhd. seit 15. Jh.), anfangs zu verschiedenen Bedeutungen des Verbs, nach Ende 18. Jh. nur ‘Aufwendung’ (Aufbietung aller Kräfte, Mittel u. ä.), und Aufgebot n. ‘Bekanntmachung’ (namentlich einer beabsichtigten Eheschließung), früher vor allem ‘Aufforderung’ (zu Heeresdienst, Fron usw.) sowie ‘was aufgeboten wird’ (z. B. die Gesamtheit der Wehrpflichtigen); zunächst häufiger in der Form Aufbot (15. bis 18. Jh.), doch gewinnt das vereinzelt schon im 14./15. Jh. nachzuweisende (und mit einer im 15. bis 17. Jh. neben aufbieten bezeugten Variante aufgebieten korrespondierende) Aufgebot seit dem 17. Jh. den Vorrang. darbieten Vb. ‘anbieten, darreichen’ und übertragen ‘zeigen, vorführen’ (reflexiv ‘sich zeigen’), ahd. thara biotan (9. Jh.), mhd. dar bieten ‘dahin reichen’ sind wohl schon als Einheit von Adverb und Verb aufzufassen; fest verbunden mnd. dārbēden und im Frühnhd.; dazu Darbietung f. ‘das Darbieten’; seit Anfang 16. Jh. als Nomen actionis ‘das Anbieten’, so verbreitet im 17. Jh. und gelegentlich bis ins 20. Jh.; vom Beginn des 20. Jhs. an meist ‘künstlerisches Gestalten vor einem Publikum, Vorführen’ sowie ‘Vorführung, Vortrag’. entbieten Vb. ‘wissen lassen, mitteilen’, auch ‘zu sich beordern’, ahd. inbiotan ‘zur Kenntnis bringen, gebieten, darreichen’ (um 800), mhd. enbieten ‘durch jmdn. sagen oder gebieten lassen, darreichen’, mnd. en(t)bēden ‘sagen lassen, gebieten’, frühnhd. enbieten, embieten und entbieten, letzteres setzt sich im 17. Jh. durch; in älterer Zeit vorwiegend ‘eine Botschaft, einen Gruß übermitteln’, dann ‘durch Botschaft herrufen’ (17. Jh.); seit dem 19. Jh. nur noch selten. erbieten Vb. reflexiv ‘seine Bereitschaft erklären’, ahd. irbiotan ‘zur Kenntnis bringen, darreichen, erweisen’, reflexiv ‘sich zeigen, erweisen’ (8. Jh.), mhd. erbieten ‘darreichen, erweisen’, reflexiv ‘sich erweisen, darbieten’ (vgl. aengl. ābēodan ‘mitteilen, anbieten, gebieten’); vom Mhd. an bis ins 18. Jh. auch der substantivierte Infinitiv Erbieten n. ‘Angebot’; aus der häufig vorkommenden Fügung Ehre erbieten, ahd. ēra irbiotan, mhd. ēre (er)bieten entwickeln sich auf der Grundlage der postverbalen Ableitungen spätmhd. erbietunge, mnd. erbēdinge f. und frühnhd. erbietig, erbütig Adj. die Zusammensetzungen Ehrerbietung f. ‘Hochachtung’ (mnd. ērerbēdinge, frühnhd. 15. Jh.) und ehrerbietig Adj. ‘achtungsvoll’ (16. Jh.), denen zunächst Ehrbietung (15. Jh.; auch mnd. ērbēdinge) und ehrbietig (Anfang 16. Jh.) als Zusammenbildungen mit dem einfachen Verb bieten vorausgehen. Neben frühnhd. erbietig, erbütig steht ablautend erbötig Adj. ‘bereit, willig’, mnd. erbȫdich, erbōdich, frühnhd. seit dem 16. Jh. gebieten Vb. ‘befehlen, über etw. Befehls-, Verfügungsgewalt haben’, ahd. gibiotan ‘zur Kenntnis bringen, befehlen, herrschen’ (um 800), mhd. gebieten ‘ausstrecken, darreichen, entbieten, befehlen’; dem Westgerm. gemeinsame Präfixbildung (aengl. gebēodan ‘befehlen, bekanntmachen, anbieten’, asächs. gibiodan ‘gebieten, befehlen’, mnd. gebēden ‘gebieten, befehlen’, reflexiv ‘sich erbieten’, mnl. gebieden ‘bekanntmachen, befehlen, anbieten’), im Dt. anfangs mit perfektivem Sinn neben dem einfachen Verb, das ebenfalls ‘befehlen’ bedeutet, doch trennen sich die Verben hinsichtlich ihrer Bedeutungen seit dem Mhd. Als Ableitungen gehören hierzu Gebiet, Gebot (s. d.) sowie Gebieter m. ‘wer Befehlsgewalt hat’, ahd. gibiotāri (Hs. 13. Jh.), mhd. gebietære, gebieter, mnd. gebēder mit gleicher Bedeutung, dem sich Gebieterin f. ‘Herrin’ (mhd. gebietærinne, gebieterīn) und gebieterisch Adj. ‘herrisch, keinen Widerspruch duldend’ (Anfang 17. Jh.) anschließen. Gebot n. ‘Befehl, Anordnung, Vorschrift’, ahd. gibot ‘Befehl, Erlaß’ (um 800), mhd. gebot ‘Auftrag, Ladung zum Erscheinen, Verbot, Herrschaft’, asächs. gibod, mnd. gebot, gebode, mnl. ghebot, nl. gebod, aengl. (ge)bod. verbieten Vb. ‘untersagen, nicht erlauben’, ahd. firbiotan ‘zur Kenntnis bringen, gebieten, untersagen, verhindern’ (8. Jh.), mhd. verbieten ‘vorladen, verhindern, untersagen, mit Beschlag belegen’; vgl. dazu (teilweise mit einem nhd. vor, für entsprechenden Präfix) aengl. forbēodan, engl. to forbid, anord. fyrirbjōða ‘verbieten, verhindern’, got. faúrbiudan ‘verbieten’, mnd. vorbēden ‘gebieten, vorladen, anbieten, verbieten’; im Dt. drückt das präfigierte Verb anfangs (bis ins ältere Nhd.) sowohl das nachdrückliche Anordnen wie auch das Untersagen einer Handlung aus, jetzt gilt nur noch die letztere Verwendung. Abgeleitet ist Verbot n. ‘Anordnung, etw. zu unterlassen’, ahd. firbot ‘Verbot’ (9. Jh.?), mhd. verbot ‘Verbot, Beschlagnahme, Vorladung’, mnd. vorbot ‘Angebot, Verbot, Beschlagnahme’ (vgl. aengl. forbod ‘Verbot, Widerrufung’).
7841 Zeichen · 242 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    botst. n.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    bot st. n. , mhd. frühnhd. bot, nhd. dial. bot, vor allem oberd., vgl. Schm. 1,309, Schweiz. Id. 4,1890 ff., Fischer 1,1…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    bot

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    bot gebot. so ist mîn bot daʒ êrste Gudr. 1297,3. den der ist in mînem bot Hätzl. 2,2. 204.

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    botM., F.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +12 Parallelbelege

    bot , M., F. Vw.: s. bōte (2)

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    BotDas

    Campe (1807–1813) · +6 Parallelbelege

    Das Bot , des — es, Mz. die — e. 1) † Von bieten, gebieten d. h. befehlen, ein Befehl, Gebot, in welcher Bedeutung es in…

  5. modern
    Dialekt
    Bot

    Bayerisches Wörterbuch · +7 Parallelbelege

    Bot Band 2, Spalte 2,1746f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit bot

1.065 Bildungen · 883 Erstglied · 168 Zweitglied · 14 Ableitungen

bot‑ als Erstglied (30 von 883)

Botel

SHW

Bot-el Band 1, Spalte 1047-1048

bota1

LDWB1

bota 1 [bǫ·ta] f. (botes) 1 ‹med› Beule f., Hautbeule f., Prellung f., Quetschung f., Strieme f., blauer Fleck, blaues Mal ( → ematom) 2 Sch…

bota2

LDWB1

bota 2 [bǫ·ta] adv. ‹infant› schnell, rasch ( → debota) . ▬ jí bota bota schnell gehen .

BOTĂCHVS

Hederich

BOTĂCHVS , i, Græc . Βώταχος, ου, ( Tab. XIX .) des Jokritus Sohn und Enkel des Lykurgus, von welchem die Botachiden in Arkadien den Namen f…

botaciü

LDWB1

botaciü [bo·ta·ciü] adj. (-s, -da) 1 dickbäuchig, fett, kugelig ( → toch, toronel) 2 ‹arch› gewölbt, tonnenförmig → a ôt .

botaciun

LDWB1

botaciun [bo·ta·ciụŋ] m. (-s) ‹umor› Dickbauch m ., dicke Person → botidl, botaz .

botacius

MLW

* botacius vel -um, -i m. vel n. (ital. bottaccio a buttis, cf. J. Hubschmid, Romanica Helvetica 54. 1955. p. 46) doliolum — Fäßchen : Salim…

Botäg'

MeckWB

Botäg' f. eine Eggenart, s. Äg' (Sp. 224) . — Me. 1, 441.

bō²tǟrsen

WWB

bota·er·sen

bō²t-ǟrsen a) „ oenen bautäsen “ jemanden schmeichelnd, auch wohl leicht nötigend, bitten ( Hal Bh ), „kriechend bitten“ ( Hal Lo ); jemande…

botah

AWB

botah st. m. , mhd. botech, nhd. dial. bair. schwäb. bottich Schm. 1,309 f. ( meist in anderer Bedeutung ), Fischer 1,1327 f. ; ae. bodig. —…

botahha

AWB

botahha s. botah st. m. oder botega sw. f.

Botalli

Meyers

Botalli , Leonardo , Leibarzt Heinrichs III. von Frankreich, geb. 1530 zu Asti in Piemont, führte den Aderlaß in Frankreich ein und behandel…

botalīh

KöblerAhd

botalīh , Adj. Vw.: s. botolīh*

botan

KöblerAs

botan , Konj. Vw.: s. būtan

botania

MLW

* botania (bora-, -mia sim. ) , -ae f. ( cf. ἱερὰ βοτάνη) verbenaca — Eisenkraut (Verbena officinalis L., cf. André, Lex. bot. p. 162): Glos…

Botanica

GWB

Botanica gelegentl -ka, auch Kleinschreibung; vereinzelt vor 1800, frühester Beleg 1785; überwiegend im lakon Tgb-Stil, nur selten mit Angab…

botanica1

LDWB1

botanica 1 [bo·tā·ni·ca] f. Botanik f., Pflanzenkunde f. ▬ dla botanica botanisch.

botanica2

LDWB1

botanica 2 [bo·tā·ni·ca] f. (-ches) Botanikerin f.

botanich

LDWB1

bota·nich

botanich [bo·tā·nich] I adj. (-cs, -ca) botanisch II m. (-cs) Botaniker m.

Botanicus

GWB

Botanicus gelegentl -kus; die im 18. Jh allg üblich lat Form 1) bei G erst ab 1810; im Fremdtext (Hackert) 46,366,13 in allg Aussage, sonst …

Botanik

Pfeifer_etym

Botanik f. ‘Pflanzenkunde’. Griech. botanikós (βοτανικός) Adj. ‘die Kräuter betreffend’, aus griech. botánē (βοτάνη) ‘Weide, Futterkraut, Gr…

Botaniker

Pfeifer_etym

Botanik f. ‘Pflanzenkunde’. Griech. botanikós (βοτανικός) Adj. ‘die Kräuter betreffend’, aus griech. botánē (βοτάνη) ‘Weide, Futterkraut, Gr…

Botanikon

GWB

bota·nikon

Botanikon griech NeutrSg die Botanik Betreffendes, zu ihr Gehöriges: für G-s Abhandlung ‘MetamPfl’ Auserdem noch Fausten und das B. in Buchh…

Botanische Exkursionen

Meyers

Botanische Exkursionen , das Aufsuchen von Pflanzen an ihren natürlichen Standorten ( Botanisieren ), um diese zu sammeln, zu Unterrichtszwe…

Botanische Gärten

Meyers

Botanische Gärten , Anstalten, in denen Pflanzen aus allen Weltteilen und Klimaten zu wissenschaftlichen und Unterrichtszwecken gezogen werd…

bot als Zweitglied (30 von 168)

Angebot

RDWB1

Angebot n (Lakune) etw. ist im ~ - что-л. предлагается сегодня со скидкой Entscheiden Sie sich. Das Angebot steht. - Решайтесь. Моё предложе…

Gebot

RDWB1

Gebot n zu Gebote stehen idiom. - иметь(ся) в распоряжении

Hausverbot

RDWB1

Hausverbot n отказ от дома er bekommt bei uns ~ - мы запретим ему у нас появляться

Abbot

BWB

Abbot Band 2, Spalte 2,1747

abgebot

DWB

abgebot , n. majus pretium, das höhere gebot, welches abbietet.

Abverbot

DRW

Abverbot nl. afverbot Abkündigung 1612 Stallaert I 63 Faksimile – Verbot 1727 KölnSprsch. 54

achtgebot

DWB

acht·gebot

achtgebot , n. edictum banni: wider Kreons achtgebot. Stolberg 14, 9 .

afbot

MNWB

afbot , n. , Abbestellung, Widerruf, Absage.

Aftergebot

DRW

after·gebot

Aftergebot nochmalige Ladung 1428 MainzGFormel 8 – Verbot RhWB. I 77

Allbot

Wander

all·bot

Allbot Allbot (s. Bade). 1. Allbot helpt, sae Jürgen, dô nêm he noch ên. ( Ostfries. ) 2. Allbot helpt, säd Matz Hast, un söp'n Näsdröppel v…

ambot

KöblerMnd

ambot , N. Vw.: s. ambolt

Amtsgebot

DRW

amts·gebot

Amtsgebot I amtlich befohlene Dienstleistung alle fröhne, wache und andre amptsgebot verrichten 1689 Weißenfels/Klingner I 514 Faksimile 173…

anbot

DWB

anbot , n. oblatio, nnl. aanbod, gewöhnlicher anbieten, anerbieten. anbot auch angebot, erstes gebot auf eine sache bei versteigerungen.

anebot

MWB

ane·bot

anebot stN. ‘(Kauf-)Angebot’ ob ein kauf geschech in hasses weis, in zorn oder in gäch [übereilt] anpot [...] das sol nicht kraft noch recht…

angebot

DWB

ange·bot

angebot , n. oblatio, anerbieten: die vernunft nimmt gewisse sätze als ein fremdes angebot an, das nicht auf ihrem boden erwachsen, aber hin…

aufbot

DWB

auf·bot

aufbot , n. und m. evocatio, proclamatio, nnl. opbod, gewöhnlicher aufgebot, nach verschiednen bedeutungen des aufbietens, voraus aufgebot z…

aufgebot

DWB

auf·gebot

aufgebot , n. evocatio ad arma, ad nuptias u. s. w. bei meinem aufgebot ( zur hochzeit ). Lessing 1, 530 ; vernehmt von euren höhen der rach…

ausbot

DWB

aus·bot

ausbot , m. venditatio, ausgebot: komm aber zu dem, der ihn mir zum ausbot gegeben hatte, und frage ihn selbst. Herder 9, 272 .

ausgebot

DWB

aus·gebot

ausgebot , n. venditatio: die marktweiber in der stadt sind am wenigsten geglückt, da sie beim ausgebot ihrer ländlichen waare den städtern …

bebot

KöblerMnd

bebot , N. Vw.: s. bebōde

bibot

AWB

bibot s. auch bîbôz st. m.

eitbot

Lexer

eit·bot

eit-bot stn. aufforderung zur eidesleistung Gr.w. 5,133.

firbot

AWB

fir·bot

fir- bot st. n. , mhd. nhd. verbot; mnd. vorbot, mnl. verbot; ae. forbod. uir-pot: acc. pl. Gl 2,123,67 ( M, clm 19 440, 10./11. Jh. ). — fo…

Ableitungen von bot (14 von 14)

bebot

KöblerMnd

bebot , N. Vw.: s. bebōde

beboten

MWB

beboten swV. 1 ‘jmdm. gebieten, Befehle geben’ (mit Akk.d.P.)2 ‘etw. befehlen, verkünden’ (mit Akk.d.S.)    1 ‘jmdm. gebieten, Befehle geben…

bote

DWB

bote , m. nuntius, der entsendet wird, um zu entbieten, zu verkündigen, zu laden, eigentlich um gebot, dann auch andere meldung und nachrich…

ENTBOT

DWB2

ENTBOT n. ahd. in-, imbot, mhd. inbot. herkunft unklar wohl zunächst bildung mit ahd. in präp. zu ahd. bot n. ‘ meinung, auftrag ’, im 17. j…

erbot

DWB

erbot , n. bei Steinbach 1, 165 m. anerbieten, gebot, vgl. anbot , aufbot : er selbneunt im erbot, nur mehr vom losze begünstigt. Voss.

gebot

DWB

gebot , n. subst. verb. zu bieten und gebieten. I I. Die form. I@a a) mhd. gebot, unterschieden vom praet. gebôt, während jetzt beide formen…

gebote

Lexer

ge-bote swm. bote, briefträger Mr. 3655. 58.

geboten

DWB

geboten , liceri, von Henisch 1392 angesetzt (gebotten), ein gebot thun; er gibt es ausdrücklich als ableitung von gebot, als beispiel aber:…

unbot

DWB

unbot , n. zu geringes gebot; auch schandgebot, schandbot, miszgebot, ungebot. mundartlich und veraltet. th. 4, 1, 1, 1303. 2, 271; Staub-To…

urbot

Lexer

ur-bot stn. BMZ anerbieten L.Alex. 6159. Wwh. 260,5 ; art u. weise wie man aufgenommen wird, behandlungsweise, bewirtung Parz. 438,16. 562,1…

verbot

DWB

verbot , n. das verbietende, befehl, durch den etwas untersagt wird. mhd. verbot, mnd. vorbot, nhd. in älterer zeit kurzes o noch erhalten, …

verbote

BMZ

verbote swv. lade vor gericht. die zu dem jârgeding verbottet würden Gr. w. 2,45. vgl. Haltaus 1837. Oberl. 1762.

verboten

DWB

verboten , verb. einem durch boten mittheilung machen, mhd. verboten, mnd. vorboden. in der sprache des späteren mittelalters sehr geläufige…

verbotung

DWB

verbotung , f. berufung zur versammlung: wan nu und alsdann die gemeine auff solch der oberkeit verbottung den angezeigten tag erscheinet. k…