Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachkommen verb.
nachkommen , verb. mhd. nâch komen. 1 1) hintennach kommen, einem vorangehenden folgen. 1@a a) räumlich: nachkomen oder nacheinander geen, succedere. voc. 1482 x 2 a ; fluchend kam ein gewaltiger mann nach. Gotthelf erz. 2, 49 ; mit dativ: da kam Simon Petrus im nach. Joh. 20, 6 ; sie wandte sich zurück, ob er ihr nachkam. Freytag ahnen 1, 177 . 1@b b) zeitlich: gehe voran, ich will nachkommen, i prae, ego sequar. Stieler 1006 ; Verrina. nimm deine frau, und stich unverzüglich in see, vielleicht werd ich nachkommen. Schiller 3, 156 ( Fiesko 5, 15); sprichwörtlich: es kommt nichts besseres oder…