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Luft

as. bis spez. · 30 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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38 in 30 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Luft

Bd. 5, Sp. 579
Luft Rhfrk, Mosfrk luft, –o-; doch für Bed. 1 in Prüm lūt; Bitb, Trier-Ld n. Mos u. Mos w. Trier lūĭχt; w. einschl. Saarbg-Tawern Manneb Rehling Cahren Kelsen Kirf Collesleuken Faha OLeuken Borg lūt; Rip in Malm lūt, lox; in Monsch, Schleid, Dür, Jül, Aach, Geilk, SErk lūət; in Eusk, Rheinb, Bo-Ld lūəx [MüEif lūəχ u. lūət]; in Neuw (kurköln.) lūx; Sieg, MülhRh, Köln lōx; Waldbr lūt; Gummb, Wippf luxt; NBerg lout; Eup lōət; SNfrk in der Selfk lox(t), –ō-; Erk lōt; sonst lout; Geld, Mörs lōx [in Mörs auch lōf]; Klevld lox(t) [MülhRuhr lux]; zu Bed. 2 s. d. Sg. t. f.: 1. (nur für diese Bed. gilt Lucht, doch dringt nhd. Luft ein) der Welten-, Luftraum; de Steəre sönd at e jen L.; de klore Dag es e jen L.; der Dag woər noch net e jen L. früh morgens; wenn de L. voll Steəre es, get et Ren (Regen); wenn de L. efällt, da sönd alle Mösche (Spatzen) duət; dur et Kellerloch kammer de L. sine (sehen); in dieser Anwendung steht L. = Himmel, Horizont Verbr. Eup, Aach, Jül, Selfk, Kemp; steiht deə da en hölt sech a gen L. an! er ist ganz kopflos Eup; o, du Luət des Heren! Ausr. der Verzweiflung Schleid-Marmag. — Allg. Verbr. ist L. in der Bed. 1 in Wend., die den L.raum in Verb. mit dem Wetter bringen; et ös ren, helle, klore, düstere L.; de L. es ren, hell, klor, düster, deck, dröf, büs, schwor, schwöl usf. (aber nur der Hemmel es blau); en Gewidder-, Ren-, Bise-, Schniel. Rip, Allg.; de L. es gris (grau) van Ren (Regen), — deck va Schniə Grevbr, SNfrk; schmännige (schmändige, zu Schmand ‘Rahm’) L. bedeckter Himmel Schleid-Baasem; de L. es peckschwart (pechschwarz) Kref; de L. övvertreck sich überzieht sich, bei Gewitterbildung Selfk; de L. lickt (gleicht, sieht aus) so fettig, et gef wer Regen Mörs-Wardt; et es en L., als wenn et Strük (Sträuche) ut de Erd rende (regnete) MGladb-Rheind; de L. treck (zieht) sek tu ist mit Wolken bedeckt; de L. klört sek op Mörs, Allg.; de L. breckt (bricht) dör nach langem Regen scheinen die Wolken sich zu teilen Geld; de L. nögdert (eutert) es setzen sich euterähnliche Wolkengebilde an Schleid-Hellenth; de L. schmängt (schmändet) leichte, weisse Wolken setzen sich am Himmel an Schleid-Dreiborn; et es en Wedder (en Donner, Dimer, Nevvel, Duff) en der L; et es ander Wedder en der L.; et setze Schuren en der L.; et hängk jet en der L. ein Gewitter; et lig en der L. Rip, Allg.; köt Ren (Regen) us der L., dann mät (macht) sich de Fruət (Getreide) Schleid. — Hierzu RA. in übertr. Bed.: De L. es (net) klor (ren) es ist (keine) Gefahr da; ech werd de L. ren hale eine unangenehme Person oder Besuch fernhalten Rip, Allg. Et hängt get e gen L. es geht ein Gerücht, ein Unheil droht Eup, Allg. En hänkt ön der L. er steht mit seiner Ansicht allein Trier, Allg. Es leit in de L. eine plötzliche Krankheit Kreuzn, Allg. Et es ene Duf en de L. scherzh. wenn einer üblen Geruch wittert Kref. Dat hät de us der L. gegreffe (geschnapp) sich aus den Fingern gesogen Köln, Allg.; dau fäncks se (deine Ansicht) an (in) der L. op Bitb. — Allg. auch in folg. Wend.: Der Wendvugel steht en der L.; allen (allein) wie ene Vugel en der L.; frei wie der V. en der L. Allg.; ene Vogel en der Hand es beter as tiehn (10) in de L. Klev; en de L. kike; en Loək en de L. k. den Himmel ansehen SNfrk, Allg.; Kastiəlen (Luftschlösser) en de L. baue Aach, Eup; e mat e Gesech, wie us der L. gefalle so verdutzt; de ös su domm, als wenne us de L. gerent (geregnet) wör Rip, Allg.; ut loser L. schlonn kräftig zuschlagen Mettm-Cronenbg; ön der L. heromgreifen (-fuchteln) Trier, Allg. — Allg. verbr. ist L. 1 auch in Wend., die den Begriff ‘in die (der) Höhe’ wiedergeben; ebbes in de L. hewen; kuck emol in de L.; in der L. hot de Bom neist un (keine Früchte); die Newel gehn heit namal al in de L.; de Salot gäht an (in) de L.; dem sein Hor stih rit (grade) an de L.; e schiesst wie en Holänter (Holunder) an de L. wächst schnell in die Höhe; schmeiss en an de L.! in die Höhe; de Kanner wossen (wachsen) an de L. an (und) de Alen an de Bodem; an de L. kommen in die Höhe, wirtschaftl.; de Preis geht wer (wieder) an de L. steigt Bitb, Mosfrk ist diese Anwendung bes. beliebt, aber auch sonst allg. möglich, wenn auch en de Heh (Hüh) bevorzugt ist. — In folg. Anwendungen gilt L. ohne Einschränkung allg. in diesem Sinne; der Ball flüg en de L.; jet en de L. schmisse; de blös en Fedder en de L. ist aller Sorgen frei; (ovve) huh en der L.; pil (op) en de L.; dat Kalf lef (lief), den Schwanz en der L.; ech hauen dech, dat de mens (meinst), du gengs en de L., en de L. ze flege, dat de de Ben (pilop) en de L. stipps (strecks, kiəhrsch), de en de L. fährsch (sprengs), de Ben en de L. gohn; en de L. flege aufbrausen; he es glich en der L. zornig Rip, Allg.; höngen on für en de L. spronge Bücklinge machen Schleid-Hellenth; de Bein e gen L. haue einem die Beine in die Höhe h., ihn über den Haufen schlagen Eup; ein Haus en de L. jage anzünden Schleid, Allg.; en geht en de L. wie en papeire Vouəl (Papierdrache) ist jähzornig; ich wor in der hehjer (hoher) L. ausser mir vor Aufregung Bernk, Birkf; de ös net reit (recht) en de Lout nicht bei Trost Kemp-SHubert; er es hehloft gesprong vor Freude Merz-Erbring; eich sön an (in) de heih Lut gefahr vor Schrecken Saarbg; se hatten de Schulmester an (in) der heher L. geärgert Bitb-Dudeld. — Durch de L. durch den leeren Raum; mach net, dann flügs de durch de L.! Rip, Allg.; dur de L. kalle sinnlos schwatzen Kemp. — In folg. Wend. bedeutet L. 1 ‘der freie Raum draussen vor dem Hause, das Freie’; ech gohn es (en winnig) an de L. aus dem Zimmer ins Freie; ech sen lang net mih an de L. kunn (gewes); enen an de L. setze ihn hinauswerfen; de Bedder an de L. brenge Rip, Allg.; emes op de L. brenge ihn vor die Türe setzen Selfk; öhme de L. geəve ihn hinauswerfen Eup; ömmes enne L. loten hereinfallen lassen Elbf; wenn de mir begent (begegnet), dann es de L. für mech der Raum für mich, ich verjage den gemeinen Kerl MülhRh-Holweide. — 2. in der Bed. ‘Wind, Luft in einem Raume, L. zum Atmen’, wurde noch vor dreissig Jahren nur die schriftd. Form luft(t), lof, lōf verwendet, auch im Lucht-Geb. (das Klevld freilich noch Locht, neuer loft, lōf, luf); doch wird im Rip, SNfrk heute der Unterschied nicht mehr fest durchgeführt, wie hier auch L. 1 heute luf u. lōx (usf.) heissen kann; das WMosfrk dagegen hält noch heute fest an der Unterscheidung lūĭχt, lūt 1 u. loft 2. a. die bewegte L., der Wind; et es en kal, freid, fresche rauh, starke, scharfe, fähl, hesse, spetze, stell L.; en Löfche leiser Wind Rip, Allg.; en got L. guter, austrocknender Wind Malm; en hal, har, schier (s. d. W.) L. austrocknender Wind, heisse L.; en bes L. Epidemien bringend Rhfrk; de eweschte, de ennescht L. Nord-, Südwind Saar, Bitb; Ewer-, Unnerl. Trier; Ower-, Onnerl. Siegld; Owends-, Morgensl. Allg.; Sunnenl. Ostwind Goar-Weiler; he es en andere L. (als wie bei us) weht ein anderer Wind, eine wohltuendere Athmosphäre, Umgebung Rip, Allg.; de L. geht (arg) der Wind weht, — jagt, peift, schneid; et geht en kalt L.; et os en greilich L. we en Nor (Narr); de L. geht esu stark, dat se äm (einem) bal de Uhre mathiəlt (mitholt) Daun, Allg.; de L. geng enem durch alles der Wind war sehr stark u. scharf Rip, Allg.; do kennt de erscht L. hin da weht der Wind kräftig Prüm-Mauel; de L. moss noch en bess-che derdurchgohn durch das Heu auf der Wiese, zum Trocknen Rip, Allg.; et gäht viel L. drenner durch das Rind ist nicht tief genug gebaut, die Beine sind zu hoch Bitb-NWeis. Der ist so mager, dat en e klej Leftche kneckt Siegld-Eisern; su fleck (schnell) wie en L. Daun-Tettschd; de L. hät sech geleg es ist Windstille Allg., auch gesagt, wenn die Kinder schlafen u. Ruhe herrscht Bernk-Hinzerath. Wie Michelsdag de L. gäht, eso g. se en Vierdeljohr Saar (u. so in vielen Wetterregeln). Kiebricher (Dorf Kirchbg) L. brengt Ren (Regen) un Duft Bernk-Bollenb. De L. kömmt aus em Eijerner (Euren) Loch Trier-Stdt (u. so mannigfach andere Angaben von Windrichtungen). Kömmt de L. vam Freiheitskopp (Berg im Osten), get et schön Wedder Waldbr-Wildbg. — b. L. in einem Raume, zum Atmen; wat es dat he (im Zimmer) en Lof, en dompe, stecksige, schlechte, decke, stenkige, nasse, föchte L.; et es en schlechte L. en der Stuff; de L. he em Zemmer leg sech enem op de Bros (Brust); de L. wiərd besser, wo en bess-che fresche L. (Luft 2 a) en de Stuff erenküt; ech kann de Kerchel. (Kirchen-) net verdrohn; mach L.! bessere L. in den Raum Rip, Allg. RA.: On e Löffke wor em Stöffke, dat mer et möt de Säg dorschniə kos Kref-Linn. En Löffken wie Si (Seide) Stubenluft voll Tabaksrauch Mörs, Kref; et es en Loff wie Si, en siə Faəm Kref. — En dem Schlauch is L.; der Radfahrer pumpt sich L.; der Balle hot L. der Gummiball hat ein Loch; der Uwe hot L.; die Zigar hot ze viel (falsche) L. (Nebenluft) sie zieht nicht Rhfrk, Allg.; dich is de L. ut de Hos gegange die Ferse schaut aus dem Strumpfloch Heinsb-Höngen. — Dem geht de L. us der Atem, er kann wirtschaftl. nicht weiter; he hät schlechte L. ist engbrüstig; he kann ken L. mih krige; der Kranke hät ken L.; ech moss es L. scheppe; ech wollt en bess-che L. schnappe (gohn) spazieren gehen Rip, Allg.; änem de L. abstelle ihm die Gurgel zudrücken Hunsr; hal de L. on! halte den Mund, übertreibe nicht Mosfrk; vergess net L. ze hollen, da stirfste och net Trier; mer ment, do hätts L. gesoffe Eusk-Langend; he hät et an der L. kann schlecht atmen; he het et op der L. ist engbrüstig Elbf, Mettm, Gummb; (no) L. schnappe Rip, Allg.; schnappt et Veh no L., dann rückt (riecht) et Gewetterdoff Mörs-Rheinbg; no L. gappe Rip, Nfrk; van e L. af sin ausser Atem sein SNfrk. Er lebt vun der L. wie Ewekätts (Eva Katharina) Buck Saarbr. Sonder Lecht on L. kann et Bömmke niet wasse Mörs, Rees. — Die L. im After; du moss der es gehüreg L. mache für den Stuhlgang sorgen; mer mossem em es jet L. m. ein Klystier geben; sech L. m., sich aussprechen, sich befreien von einem Kummer, Ärger durch Aussprache, Schimpfen udgl. Rip, Allg.; ech sall mer wahl L. mache Raum schaffen zur Betätigung, mich heraushauen Rip, Allg.; dat Kingd mutt L. han! ich muss Platz haben Gummb-Berghsn; hen hat gen L. va honne (hinten) keinen Stuhlgang Daun-Manderf; wer well gesond lewen, muss dem Arsch L. gewen furzen Saarl-Berus; dat hat L. gen ich fühle mich durch den Stuhlgang, Furz erleichtert, bildl. das hat geholfen in meiner Bedrängnis Mosfrk, Allg. — 3. übertr. a. in den Wend.: Ich kommer mol in der Schauer (Scheune) L. gemach Raum, Ordnung geschaffen; en hot seim Herze L. g. durch Aussprache oder Schimpfen sich Erleichterung verschafft Rhfrk, Allg.; ich ha Luət drus krege Verständnis Monsch-Witzerath. — b. flissig (flüssige) Luft scherzh. Rotwein, Schnaps Saarbr-Sulzb. — c. lof m. Pfeffermünzschnaps; he drenkt sich ene L. Aach-Ld. — d. løftχən n. kleiner Wandschrank Daun-Salm. — e. et os bei him gut (schlecht, ken) Lut gute (schlechte, keine) Laune Prüm.f. Stromberger Luft Neckn. für Kreuzn-Strombg. — g. lof Name eines Hundes Zell-Altstrimmig.
11098 Zeichen · 307 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    luftst. M. (u), st. F. (u)

    Köbler As. Wörterbuch

    luft , st. M. (u), st. F. (u) nhd. Luft ne. air (N.) Hw.: vgl. ahd. luft (1) (st. M. u) Q.: H (830) E.: germ. *luftu-, *…

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    luft

    Althochdeutsches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    luft Gl 3,555,45 s. liuhta.

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    LUFTstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    LUFT stm. luft. Graff 2,208. stf. Herb. 14132. vaterunser 4342. 4417. 4469. Kolocz. 63. — geêrt sî luft unde tou daʒ hiu…

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    luftF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    luft , F. nhd. Luft, Luftraum, Atmosphäre, leerer Raum oberhalb der Erde, Geruch, Duft, Atemluft, Lebensluft, bewegte Lu…

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    2. Luft

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    2. Die Luft , plur. die Lüfte, ein Wort welches ursprünglich den Laut eines gelinden Windes, einer gelinde bewegten Luft…

  6. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Luft

    Goethe-Wörterbuch

    Luft auch -fft; stoffliche u räumliche Begriffsinhalte changierend; Schwerpunkt von ca 1150 Belegen in 1 1 die Erdatmosp…

  7. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Luft

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Luft , gleichbedeutend mit Gas, im engern Sinne mit atmosphärischer L.

  8. modern
    Dialekt
    Luft

    Elsässisches Wb. · +10 Parallelbelege

    Luft [Lùft allg. ] 1. m. Luftzug, Wind. S kummt e warmer L. vom Gebiri g Mütt. Ge h in d e r L., s wurd d i r villicht b…

  9. Sprichwörter
    Luft

    Wander (Sprichwörter)

    Luft Luft (s. Lucht). 1. Auf schwüle Luft folgt Donnerwetter. 2. Aus Luft wird kein Speck. – Sprichwörtergarten, 455. 3.…

  10. Spezial
    Luft

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Luft f. (-, Lüfte) 1 aria f. , aier m. 2 (Atem) fle m. 3 (Luftzug, Wind) aria f. , vënt (vënc) m. 4 (Atmosphäre) aria f.…

Verweisungsnetz

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit luft

702 Bildungen · 609 Erstglied · 89 Zweitglied · 4 Ableitungen

luft‑ als Erstglied (30 von 609)

luft 1 und häufiger

KöblerAfries

luft 1 und häufiger , Adj. nhd. link ne. left (Adj.) E.: Herkunft ungeklärt? L.: Hh 143a

Luftbad

SHW

Luft-bad Band 4, Spalte 415-416

Luftballon

SHW

Luft-ballon Band 4, Spalte 415-416

Luftblase

SHW

Luft-blase Band 4, Spalte 415-416

Luftbremse

SHW

Luft-bremse Band 4, Spalte 415-416

luftdicht

SHW

luft-dicht Band 4, Spalte 415-416

Luftdruck

SHW

Luft-druck Band 4, Spalte 415-416

luftdürr

SHW

luft-dürr Band 4, Spalte 415-416

Lufteis

SHW

Luft-eis Band 4, Spalte 415-416

Luftfahne

SHW

Luft-fahne Band 4, Spalte 415-416

Luftgewann

SHW

Luft-gewann Band 4, Spalte 415-416

Luftgewehr

SHW

Luft-gewehr Band 4, Spalte 415-416

Luftgucker

SHW

Luft-gucker Band 4, Spalte 415-416

Luftguts

SHW

Luft-guts Band 4, Spalte 415-416

Lufthaken

SHW

Luft-haken Band 4, Spalte 415-416

Luftholz

SHW

Luft-holz Band 4, Spalte 415-416

Luftkissen

SHW

Luft-kissen Band 4, Spalte 417-418

Luftkopper

SHW

Luft-kopper Band 4, Spalte 417-418

Luftkupper

SHW

Luft-kupper Band 4, Spalte 417-418

Luftkur

SHW

Luft-kur Band 4, Spalte 417-418

luftleer

SHW

luft-leer Band 4, Spalte 417-418

luft als Zweitglied (30 von 89)

abendluft

DWB

abend·luft

abendluft , f. nnl. avondlucht, leichte, kühle luft nach sonnenuntergang: die abendluft genieszen.

bergluft

DWB

berg·luft

bergluft , f. aer montanus, alpinus: frische bergluft einziehen; glaubst du nicht an menschen, um welche die bergluft einer höheren stellung…

Bränteⁿluft

Idiotikon

Bränteⁿluft Band 3, Spalte 1160 Bränteⁿluft 3,1160

Brëge(n)zerluft

Idiotikon

Brëge(n)zerluft Band 3, Spalte 1160 Brëge(n)zerluft 3,1160

Brütteleⁿluft

Idiotikon

Brütteleⁿluft Band 3, Spalte 1160 Brütteleⁿluft 3,1160

Bërgluft

Idiotikon

Bërgluft Band 3, Spalte 1160 Bërgluft 3,1160

Bīsluft

Idiotikon

Bīsluft Band 3, Spalte 1160 Bīsluft 3,1160

Chluft

Idiotikon

Chluft Band 3, Spalte 634 Chluft 3,634

Chrǖzluft

Idiotikon

Chrǖzluft Band 3, Spalte 1160 Chrǖzluft 3,1160

Dur(ch)luft

Idiotikon

Dur(ch)luft Band 3, Spalte 1160 Dur(ch)luft 3,1160

eiskluft

DWB

eis·kluft

eiskluft , f. rima glacialis, risz in baumstämmen bei heftigem frost.

elfluft

KöblerMnd

elf·luft

elfluft , F. nhd. Luft an der Elbe E.: s. Elf (3), luft L.: MndHwb 1, 528 (Elf)

Êrzkluft

Adelung

erz·kluft

Die Êrzkluft , plur. die -klüfte, von 1 Erz, im Bergbaue, eine mit Erz ausgefüllte Kluft.

felsenkluft

DWB

felsen·kluft

felsenkluft , f. rupis hiatus: da es an den sprung über die felsenkluft gehen sollte. Felsenb. 1, 165; zuletzt entdeckt des jünglings bangen…

Flüehluft

Idiotikon

Flüehluft Band 3, Spalte 1160 Flüehluft 3,1160

frühlingsluft

DWB

fruehling·sluft

frühlingsluft , f. aura verna, die angenehme, wärmere, mild stärkende, erweckende, erhebende luft im frühlinge: frülingsluft, ventus vernali…

Gege(n)luft

Idiotikon

Gege(n)luft Band 3, Spalte 1160 Gege(n)luft 3,1160

gletscherluft

DWB

gletscher·luft

gletscherluft , f. : man spürt diesen kühlen luftzug an den gletschern hinunter an jedem ruhigen sommertage. die Älpler nennen ihn die glets…

Goldkluft

Adelung

gold·kluft

Die Goldkluft , plur. die -klüfte, im Bergbaue, eine Kluft, welche Golderz oder gediegenes Gold enthält.

Gäu(w)luft

Idiotikon

Gäu(w)luft Band 3, Spalte 1160 Gäu(w)luft 3,1160

Hangekluft

Adelung

hange·kluft

Die Hangekluft , oder Hängekluft, plur. die -klüfte, im Bergbaue, Klüfte, welche nicht in die Teufe oder Tiefe, sondern vom Tage in das Lieg…

herbstluft

DWB

herbst·luft

herbstluft , f. : herbstluft, aer auctumni frigidior, wann der wind über die haberstoppeln wehet. Frisch 1, 444 a ; der sommer macht mir hei…

himmelsluft

DWB

himmel·sluft

himmelsluft , f. in mehrfachem sinne. 1 1) äther: es ist auch zugleich klar, dasz der himmelsraum mit einer subtilen flüssigen materie erfül…

Ableitungen von luft (4 von 4)

beluften

DWB

beluften , aëre, aura instruere, mit luft ausstatten, luftig machen: der lungen halben wissen, das sie die ist, die den ganzen leib beluftet…

erluften

DWB

erluften , 1 1) eventilare, ventilare, wannen. Maaler 114 d : ist es kalt, sol man die stuben oder kamern wermen. ist es aber heisze zeit, s…

lufte

KöblerMnd

lufte , N.? Vw.: s. lüfte

urluft

DWB

-luft W. Schäfer 13 bücher d. d. seele 4,