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hoffen

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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Hoffen

Bd. 2, Sp. 719
Hoffen 1. Besser zu Tode gehofft, als zu Tode gezweifelt. 2. Der hofft, verlest sich offt auff ein Ding wie der Bock auff seine Hörner. – Lehmann, 397, 40. 3. Es ist ungewiss Hoffen auff vngelegte Eyer. – Lehmann, II, 136, 61. 4. Hapen un Harren mâkt manken to'n Narren. – Hauskalender, I. 5. Hoff' auf Gott in aller Noth. 6. Hoff des bessern vnd warte dess ärgsten. – Lehmann, 395, 6. 7. Hoff nicht zu heftig auf ein sach, dir wird sonst zuviel vngemach. – Petri, II, 382. 8. Hoff, was zu hoffen ist. – Franck, I, 157a. 9. Hoffe auf fremden Brei, aber sorge, dass dein eigener im Ofen sei. 10. Hoffe nicht auf eitles Gut, so behältst du guten Muth. Lat.: Mitte leves spes et certamina divitiarum. (Seybold, 309.) 11. Hoffe, vielleicht wird's morgen besser. – Lehmann, II, 267, 79. Böhm.: Netrat' nadĕje, když se zle dĕje. (Čelakovsky, 108.) n.: Haab, i morgen bliver det bedre. (Prov. dan., 263.) It.: Spera bene, che bene haverai. (Pazzaglia, 362, 4.) 12. Hoffe, was du wünschest, und leide, was du musst! n.: Man man haabe og ønske hvad man vil, men lide taalmodeligen hvad vederfares. (Prov. dan., 263.) 13. Hoffen darff man nicht kauffen. – Lehmann, 395, 2. 14. Hoffen ist ein süss leben. – Gruter, III, 50. 15. Hoffen ist ein süss Leiden. Lat.: Speramus, quae volumus, sed quod acciderit, feramus. (Cicero.) (Philippi, II, 197.) – Spes miseria est dulcissima. (Froberg, 575; Seybold, 579.) 16. Hoffen ist ein vngewiss Gut. – Lehmann, II, 256, 64. 17. Hoffen und Träumen lässt vieles versäumen. 18. Hoffen und Wünschens geht viel in einen Sack. 19. Hoffen und Zweifeln kommen aus Einem Seckel. Lat.: Dum spiro, spero, sed dubito deinde, quis ero. (Binder II, 878; Gartner, 188.) 20. Hoffen vnd harren macht grosse (manchen zum) Narren. – Eyering, III, 33; Petri, II, 382; Gruter, I, 48; III, 50; Lehmann, 395, 16; Lehmann, II, 256, 63; Latendorf II, 17; Fischer, Psalter, 67c; Blum, 64; Pistor., V, 61; Müller, 30, 1; Eiselein, 317; Seybold, 172; Venedey, 73; Simrock, 4862; Körte, 2910; Parömiakon, 2294; Mayer I, 99 u. 218; Lohrengel, I, 371; Reinsberg II, 173; Braun, I, 1429; für Waldeck: Curtze, 344, 378. »Man sagt, das hoffen vnd das harren macht manchen weisen mann zum narren.« (Waldis, I, 4, 33.) »Wie man denn spricht, hoffen vnd harren das macht manchen grossen Narren.« (H. Sachs, II, LXXII, 1.) Lessing (XI, 2, 322) hat: Hoffen und Harren macht grosse Narren. – Man kann leicht zu viel hoffen, wie das Mädchen mit dem Milchtopf; aber »etwas hoffen und sorgen muss der Mensch für den kommen den Morgen, dass er die Schwere des Daseins ertrage und das erdrückende Gleichmass der Tage«. (Schiller.) Die Russen sagen: Auf der Wiese der Hoffnung weiden viele Narren. Und: Mancher, der mit dem Hoffen fertig ist, legt sich aufs Harren. (Altmann VI, 388 u. 474; Reinsberg II, 139.) n.: Haabe og vente er giekkesrente. (Bohn I, 372; Prov. dan., 263.) Frz.: On est souvent dupé par l'espoir. (Gaal, 901; Starschedel, 408.) It.: Chi uccella a speranza, prende nebbia. – La speranza molte volte inganna. (Pazzaglia, 362, 7.) Lat.: Fallitur augurio spes bona saepe suo. (Ovid.) (Binder I, 511; II, 1084; Fischer, 89, 11; Kruse, 303; Schonheim, F, 2; Gaal, 901.) – Spes alit et fallit. (Gaal, 903.) – Spes reficit dominum, fallit et ipsa suum. (Binder I, 1679; II, 3195; Gärtner, 189; Seybold, 580; Philippi, I, 198.) 21. Hoffen vnd meinen trösten wol, geret! doch selten, wie es soll. – Petri, 382. 22. Hoffen von dreien ist verloren: ein Edler vom Schlechten, ein Frommer vom Ungerechten, der Weise vom Thoren. 23. Ich hoffe noch und zweifle doch. – Lehmann, 277, 23; Simrock, 4863. 24. Ich hofft' und ich dacht' hat manchen zum Bettler (Narren) gemacht. Holl.: Hopen en duchten doet velen verzuchten. (Harrebomée, III, 33.) 25. Man hofft auf Besserung, aber es wird immer ärger (schlimmer). 26. Man hofft gern, was man wünscht. 27. Man hofft oft, wenn der Baum noch blüht, er werde gute Aepfel geben, aber er hält nicht Farbe. Böhm.: Vždycky se nedĕje, jak se kdo nadĕje. (Čelakovsky, 198.) 28. Man hofft, so lange man lebt. Die Russen: Wer der Hoffnung entsagt, entsagt auch dem Glück. (Altmann VI, 452.) Die Hindus: So lange Leben da ist, ist die Welt vor mir. Die Perser: So lange die Wurzel im Wasser ist, ist Hoffnung auf Frucht da. So lange Athem ist, ist Hoffnung da. In einem Athen sind tausend Hoffnungen. Die Venetier: Die Hoffnung ist das Letzte, was stirbt. (Reinsberg II, 140.) Böhm.: Dokud človĕk ústy zívá, nech všeho nadĕji mivá. – Doufej smĕle, dokud duše v tĕlo. (Čelakovsky, 198.) n.: Saa, længe der er liv, er der haab. (Čelakovsky, 198.) – Man skal haabe til hiertet brister. (Prov. dan., 264.) Engl.: While there is life, there is hope. (Gaal, 904.) Holl.: Zoo lang er leven is, is er hoop. (Harrebomée, I, 332.) It.: Insin che v'è fiato v'è speranza. (Gaal, 904.) Lat.: Dum spiro, spero. (Egeria, 3; Binder I, 384; II, 878; Faselius, 70; Philippi, I, 128.) – Sperandum est vivo, non est spes ulla sepultis. (Binder I, 1677; II, 3190; Seybold, 578; Philippi, II, 197.) Poln.: Póki jedno człowiek ziewa, wszystkiego się niech spodziewa. – Spodziewaj się śmiele, póki dusza w ciele. (Čelakovsky, 198.) 29. Man muss allzeit das beste hoffen vnd dz böse gewarten. – Lehmann, II, 408, 15. 30. Man mutt't beste hapen, 't schlimmste kummt an dat wohl. – Bueren, 833; Hauskalender, I. 31. Man soll das best hoffen, das böss kompt wol von sich selbst. – Lehmann, 396, 36. n.: Du skal altid haabes til det best. (Prov. dan., 293.) 32. Man soll das Beste hoffen und das Schlimme tragen. Frz.: S'attendre n'est pas le bon moyen de s'entendre. (Cahier, 141.) Lat.: Speremus, quae volumus; sed quod acciderit feramus. (Seybold, 578.) 33. Nichts hoffen und nichts scheun soll des Juristen Wahlspruch sein. – Einfälle, 407. 34. Viel hoffen und das Wenige halten. Böhm.: V nadĕji mnoha mála se nespouštĕj. (Čelakovsky, 199.) Poln.: W nadzieję wiela mała nieopuszczaj. (Čelakovsky, 199.) 35. Von hoffen hat man weder zu essen noch zu trinken. – Lehmann, 396, 26; Binder II, 3383. Die Russen: Die Hoffenden sitzen zu Füssen der Habenden. (Altmann VI, 452.) 36. Was man am ehesten hofft, geschjeht am wenigsten. Lat.: Ubi maxima spes, ibi minima spes. (Binder II, 3383; Lehmann, 395.) 37. Was man am meisten hofft, geht am ersten fehl. n.: Det man tit haabes, meest skeer mindst. (Prov. dan., 273.) 38. Was man hofft, glaubt man gern. Lat.: Hoc facile credunt, quod nimis miseri volunt. (Philippi, II, 178.) 39. Was man hofft, schickt sich oft. 40. Wenn man's am wenigsten hofft, liegt ein Fisch in den Reusen. Lat.: Que minime reris de gurgite pisce frueris. 41. Wer hoffen kann aus gutem Grund, der find sein Trost zu aller Stund. – Petri, I, 104. 42. Wer hoffen und harren kann, der ist (bleibt) ein unverdorben Mann. – Sutur, 910. Lat.: Rebus in adversis animum submittere noli; spem retine. (Cato.) (Binder I, 1537; II, 2930; Fischer, 199, 6.) – Rebus in adversis melius sperare memento. (Fischer, 199, 6; Seybold, 522; Sutor, 910.) 43. Wer hofft auff die Chulle (Erlösung), is bald mechulle (verarmt, verdorben). – Tendlau, 915. 44. Wer hofft, das er nit haben mag, macht seinem Herzen grosse Plag. Lat.: Cum spes frustratur, non spes, sed poena vocatur. (Sutor, 911.) 45. Wer hofft, einen Stein auf eines andern Grab zu legen, der legt ihn auf sein eigenes. 46. Wer hofft in Gott, wird nicht zu Spott. – Hertz, 12. Hausinschrift in der Schweiz. 47. Wer hofft und meint, er hab's schon ganz, der hat den glatten Aal beim Schwanz. Die Walachen: Wer hofft, so lang er lebt, stirbt arm. (Reinsberg II, 139.) n.: Jeg haaber nok, men tvivler dog. – Pik paa kuben, hun giver vel end nu en sværm. (Prov. dan., 263.) 48. Wer nicht hofft ein Gut, fürchtet kein Uebel. – Winckler, XIX, 38. 49. Wer nichts hofft, dem geht nichts fehl. It.: Chi nulla può sperar, nulla disperi. (Pazzaglia, 362, 8.) 50. Wer nichts hofft, fürchtet auch nichts. It.: Disperato dolor, chi non sa prode. (Cahier, 2900.) – Nulla teme, chi nulla spera. (Pazzaglia, 371, 8.) 51. Wer viel hofft, der muss viel sorgen, es gehe zuruck heut oder morgen. – Lehmann, 395, 14; II; Sachs, LXXII, 1. n.: Hvo meget haaber haver sorgen, det gaaer tilbage i dag eller morgen. 52. Wer viel hofft, täuscht sich oft. 53. Wer will hoffen, der muss wagen. 54. Wer's hofft1, der hats wie der Aal beym Schwantz. – Lehmann, 396, 27. 1) Nämlich irgendein grosses Glück. 55. Wir hoffen, Gott gibt's. 56. Wir hoffen, so lang uns der athem im leib. – Tappius, 218b; Lehmann, II, 856, 423. Lat..: Aegroto dum anima est, spes est. (Erasm.; Tappius, 218b.) 57. Er hofft noch Papst zu werden. – Mayer, I, 99. 58. Ich habe drauf gehofft, wie das Kind auf den heiligen Christ. 59. Der hoffen wil sonder volherden, dem sol trew selden zu dienste werden. – Weinsberg, 66. 60. Es hofft mancher das, das eynem andern wirt. – Wachter. 61. Hoff' besseres und denck doch darbey, das dies leben vergenglich sey. – Spangenberg, 32. Lat.: Sperate tanquam mortalis. 62. Ich hoffen zu dir, zweiffl nit an mir. – Weinsberg, 68. 63. Ich will hoffen vnd herden, was nit ist, dass mach werden. – Weinsberg, 47. 64. Nicht was er hofft, isst der Mensch, sondern was er erlangt. – Merx, 58. 65. Wer hofft, liebt, was künftig; der Weise, was vernünftig. 66. Wer hofft, so lang er lebt, stirbt arm. – Schuller, 37.
9412 Zeichen · 338 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    hoffenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +8 Parallelbelege

    hoffen swv. BMZ prät. hofte, hoffen bes. md. ( vgl. Karlm. Bartsch s. 297 ), absol. Ms. part. hoffende Pass. 199,33. 211…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Hoffen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Hoffen , verb. reg. neutr. welches das Hülfswort haben erfordert. 1. Warten, auf seinem Wege stille stehen, sich verweil…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    hoffen

    Goethe-Wörterbuch

    hoffen bes in der Frühzeit auch -f-; selten Vollformen wie ‘hoffet, hoffest’, meist metr bedingt; öfter subst Inf od Par…

  4. modern
    Dialekt
    (hoffen)

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    PfWB RhWB ( hoffen ) in hoffe n tlich [hòfətlik Liebsd. Hi. Su. Hlkr. Obhergh. ; hòfətli Ndhsn. K. Z. ; hòfətliχ Str. Be…

  5. Sprichwörter
    Hoffen

    Wander (Sprichwörter)

    Hoffen 1. Besser zu Tode gehofft, als zu Tode gezweifelt. 2. Der hofft, verlest sich offt auff ein Ding wie der Bock auf…

  6. Spezial
    hoffen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    hof|fen I vb.intr. (wünschen) speré (spera), avëi speranza II vb.tr. (erwarten) se aspeté, speré (spera). ▬ auf jdn. hof…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit hoffen

31 Bildungen · 10 Erstglied · 16 Zweitglied · 5 Ableitungen

hoffen‑ als Erstglied (10 von 10)

hoffende

KöblerMhd

hoff·ende

hoffende , (Part. Präs.=)Adj. nhd. hoffend Q.: Ack (nach 1400) E.: s. hoffen (1) W.: nhd. hoffend, (Part. Präs.=)Adj., hoffend, DW- L.: MHDB…

Hoffenkaule

RhWBN

hoffen·kaule

Hoffen-kaule -ū:- Lennep-Radevormwald f.: Vertiefung im Boden beim Krammetsvogelfang, bei welcher der Fänger auf die Vögel ‘hofft’, wartet.

hoffenlīche

KöblerMhd

hoffenlīche , Adv. nhd. „hoffentlich“, hoffend, hoffnungsvoll, Hoffnung erregend Hw.: s. hoffelīche Q.: JTit (3. Viertel 13. Jh.), UvEtzAlex…

hoffenlīchen

KöblerMhd

hoffen·līchen

hoffenlīchen , Adv. nhd. „hoffentlich“, hoffend, hoffnungsvoll, Hoffnung erregend Hw.: s. hoffelīchen E.: s. hoffenlich W.: s. nhd. hoffentl…

Hoffensmüde

Campe

hoffen·s·muede

○ Hoffensmüde , adj . u. adv . müde zu hoffen, was dann der Fall zu sein pflegt, wenn man immer vergeblich gehofft hat. Daß er nun hoffensmü…

Hoffensthal, Hans v.

DWBQVZ

Hoffensthal, Hans v. *1877 Maria-Himmelfahrt b. Ober-Bozen †1914 ebd.

hoffenswert

GWB

hoffen·swert

hoffenswert -th; subst neutr ‘das Wünschens- und H-e’ GWB B46,246,7 Maria Paulowna 16.2.30 K Robert Charlier R.C.

hoffentlich

DWB

hoff·entlich

hoffentlich , adj. und adv. was zu hoffen ist; mhd. hoffenlîch neben hofflîch ( Lexer wb. 1, 1322 ), das später eingetretene t ist nicht zei…

hoffenunge

Lexer

hoffenunge stf. BMZ hoffnung, erwartung, bes. md. Glaub. Berth. Trist. H. Ms. ( H. 3,3 b , 437 a ) Pass. (88,8,11. 92,48. 115,37. 127,20. 17…

hoffen als Zweitglied (16 von 16)

anhoffen

DWB

anhoffen , sperare incipere: den frieden im lande anhoffen.

aushoffen

DWB

aus·hoffen

aushoffen , desperare: wer will gleich aushoffen?; die ausgehofte hofnung. pers. rosenth. 6, 1.

entgegenhoffen

GWB

entgegen·hoffen

entgegenhoffen Getrenntschr hoffend einem best Zeitpunkt, Ereignis entgegensehen [ G hatte Meyer nach Ital folgen wollen ] daß jeder vorerst…

erhoffen

DWB

erhoffen , sperare: Spontini wird erwartet, wenn auch nicht erhoft. Zelter an Göthe 750 ; o wäre doch das rechte masz getroffen! was bleibt …

menschenhoffen

KöblerMhd

menschen·hoffen

menschenhoffen , st. N. nhd. „Menschenhoffen“ Q.: Lanc (1240-1250) E.: s. mensche, hoffen W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (menschenhoffen)

missehoffen

Lexer

misse·hoffen

misse-hoffen swv. verzweifeln, desperare Dfg. 176 b . duo die jungere missehoffeden al gemeine, inde dû stêde blîves al eine Marld. han. 57,…

Mißhoffen

Campe

miss·hoffen

✱ Mißhoffen , v. ntr . mit haben , Mittelw. d. verg. Z. mißgehofft , vergeblich hoffen, sich in seiner Erwartung unangenehm getäuscht finden…

miszhoffen

DWB

miszhoffen , verb. : desperare missehoffen, nd. meshapen Dief. 176 b .

Mithoffen

Campe

mit·hoffen

Mithoffen , v. ntr . mit haben und der Fügung eines trs . zugleich mit Andern hoffen, mit Andern gleiche Hoffnung hegen. — Nicht macht es de…

Reichshoffen

Wander

reich·s·hoffen

Reichshoffen Risshoff'n im Dîch sicht alle Hexen un Narre glîch. (S. Eselsfresser und Krebstränker.) – Frommann, III, 483. Wie der Volkswitz…

verhoffen

DWB

ver·hoffen

verhoffen , verb. erwarten, hoffen, mhd. verhoffen, mnd. verhopen, zusammensetzung mit hoffen, dessen bedeutung ver nur verstärkt. 1 1) als …

überhoffen

KöblerMhd

überhoffen , sw. V. nhd. „überhoffen“, durch Hoffnung übertragen (V.) Q.: Eckh (1. Drittel 14. Jh.) E.: s. über (1), hoffen W.: nhd. DW- L.:…

Ableitungen von hoffen (5 von 5)

erhoffen

DWB

erhoffen , sperare: Spontini wird erwartet, wenn auch nicht erhoft. Zelter an Göthe 750 ; o wäre doch das rechte masz getroffen! was bleibt …

hoffene

Lexer

hoffene stf. s. v. a. hoffe. hofene mînere, spei meæ Wigg. 13,18.

Mißhoffen

Campe

✱ Mißhoffen , v. ntr . mit haben , Mittelw. d. verg. Z. mißgehofft , vergeblich hoffen, sich in seiner Erwartung unangenehm getäuscht finden…

verhoffen

DWB

verhoffen , verb. erwarten, hoffen, mhd. verhoffen, mnd. verhopen, zusammensetzung mit hoffen, dessen bedeutung ver nur verstärkt. 1 1) als …