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Geburt

mhd. bis spez. · 22 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Geburt

Bd. 7, Sp. 419
Geburt (lat. partus), der Vorgang, durch den die Frucht mit ihren Anhängen aus dem mütterlichen Organismus ausgetrieben wird. Die natürlichen Kräfte, die diese Ausstoßung bewirken, sind die Zusammenziehungen der Gebärmutter, Wehen genannt, und die Bauchpresse. Die Größe der Widerstände, die dabei zu überwinden sind, hängt von der Beschaffenheit der Geburtswege und von der Größe und Lage der Frucht ab. Mit Rücksicht auf die Zeit der Schwangerschaft, in der die G. stattfindet, unterscheidet man unzeitige oder Fehlgeburten, die innerhalb der ersten 28 Wochen der Schwangerschaft eintreten, Frühgeburten, die in die Zeit nach der 28. Woche und vor der 40. Woche fallen, rechtzeitige, die am Ende der 40. Woche, und überzeitige oder Spätgeburten, die nach diesem Termin erfolgen. Hinsichtlich ihres Verlaufs teilt man die Geburten in regelmäßige und regelwidrige ein, und mit Bezug auf etwa stattgehabte Kunsthilfe in natürliche und künstliche. Nach der Anzahl der gebornen Früchte unterscheidet man einfache und mehrfache Geburten und bezeichnet letztere als Zwillings-, Drillingsgeburten etc. Die meisten Geburten erfolgen in Kopflage des Kindes, d. h. das dem Muttermund zunächst gelegene Kopfende der Frucht wird als vorangehender Teil zuerst geboren. Seltener sind Geburten in Beckenendlage, wobei der Steiß oder die Füße (Fußgeburt, agrippinische G.) die Geburtswege zuerst passieren. In Querlage kann ein reifes Kind nicht geboren werden; es bedarf dazu einer Umwandlung der Querlage in eine Längslage durch den Geburtshelfer. Der Verlauf der G. zerfällt zeitlich in drei Abschnitte: Eröffnungs-, Austreibungs- und Nachgeburtsperiode. Dem Beginn der G. gehen in den letzten Wochen der Schwangerschaft die Vorwehen voraus, die meist schmerzlos sind, in größern Zwischenräumen auftreten und das Verstreichen des Scheidenteils, bez. die Verkürzung des Halskanals bewirken. Der eigentliche Beginn der G. kündigt sich durch stärkere, häufigere und namentlich schmerzhaftere Wehen an. Diese eröffnenden Wehen haben zur Folge, daß der Muttermund sich allmählich erweitert und die Eihäute sich als Fruchtblase vom Kopf abheben. Letztere wölbt sich bei jeder Wehe stärker vor. Während sie anfangs in der Wehenpause wieder schlaff wird, bleibt sie schließlich dauernd gespannt und springt gewöhnlich dann, wenn die Erweiterung des Muttermundes nahezu vollendet ist (Blasensprung). Das zwischen Kopf und Eihäuten befindliche Vorwasser fließt ab, während die größere Menge des Fruchtwassers durch den das Becken nach unten abschließenden Kopf zurückgehalten wird. Nach vollständiger Eröffnung des Muttermundes beginnt die Austreibungsperiode. Die Wehen werden jetzt stärker und anhaltender, die Pausen kürzer. Immer deutlicher tritt die Bauchpresse in Tätigkeit. Die Gebärende sucht für Hände und Füße feste Stützen, hält während der Wehen den Atem an und preßt, einem fast unwillkürlichen Drange folgend, kräftig mit (Treib- oder Preßwehen). Sie »verarbeitet die Wehen«. Mit jeder Wehe rückt der vorangehende Kopf etwas tiefer in die Scheide hinein; dabei bildet sich an seinem vordersten Abschnitt eine teigige Schwellung, die Kopfgeschwulst. Endlich hat der Kopf den Beckenboden erreicht. Während der Wehe wird er zwischen den auseinander weichenden Schamlippen sichtbar, er ist im »Einschneiden«. Durch wiederholtes Andrängen des Kopfes werden die äußern Geschlechtsteile mehr und mehr erweitert, der Damm wird stark gedehnt und wölbt sich kugelig vor, der After klafft, oft wird Stuhlgang ausgepreßt. Der Kopf bleibt jetzt auch in der Wehenpause sichtbar, »er ist im Durchschneiden«. Die Stärke und Schmerzhaftigkeit der Wehen hat ihren Höhepunkt erreicht (Schüttelwehen). Unter allen Zeichen der Angst und Erregung seitens der Kreißenden wird endlich der Kopf des Kindes geboren (»er schneidet durch«). Dabei reißt häufig das Schamlippenbändchen, zuweilen auch ein Teil des aufs äußerste gedehnten Dammes ein. Nach einer kurzen Ruhepause wird mit der nächsten Wehe der Rumpf des Kindes ausgetrieben, worauf der Rest des Fruchtwassers abfließt. Es beginnt die Nachgeburtsperiode. Durch die sehr viel weniger schmerzhaften Nachgeburtswehen wird der Mutterkuchen in kurzer Frist von der Gebärmutterwand abgelöst. Darauf gleitet die Nachgeburt in den untern Abschnitt der Gebärmutter und wird von hier nach einiger Zeit mit Hilfe der Bauchpresse nach außen befördert. Damit ist der Geburtsvorgang beendet, und es beginnt das Wochenbett (s. d.). Die Dauer der G. ist abhängig von der Stärke der austreibenden Kräfte, der Größe der Widerstände und der Größe des Kindes. Im allgemeinen dauert bei Erstgebärenden die G. länger als bei Mehrgebärenden, weil die Dehnung der noch nie erweiterten Weichteile langsamer vor sich geht. Ebenso wird durch mangelhafte Wehentätigkeit, Enge des Beckens, abnorme Entwickelung oder regelwidrige Lage des Kindes Dauer und Verlauf der G. ungünstig beeinflußt. Gelingt es den Naturkräften nicht, die Widerstände zu überwinden, oder treten anderweitige Störungen im Verlauf der G. ein, die mit Gefahren für Mutter oder Kind verknüpft sind, so muß die G. durch ärztliche Kunsthilfe beendet werden. – Vgl. Wigand, Die G. des Menschen (2. Aufl., Berl. 1839, 2 Bde.); Ploß, Über die Lage und Stellung der Frau während der G. bei verschiedenen Völkern (Leipz. 1872) und Das Weib in der Natur- und Völkerkunde (7. Aufl. von Bartels, das. 1902, 2 Bde.); Engelmann, Die G. bei den Urvölkern (a. d. Engl. von Hennig, Wien 1884); vgl. auch die Werke über Geburtshilfe (s. d., S. 422). Bei den Haustieren gehen der G. verschiedene Anzeichen vorher: Anschwellen der Scham mit Erweiterung der Schamspalte, Ausfluß einer schleimigen Flüssigkeit, Erschlaffung der Kreuzsitzbeinbänder und daher Einfallen der Kruppe neben der Schwanzwurzel, Anschwellung der Milchdrüsen und Austritt einer zähen gelben Flüssigkeit aus den Zitzenöffnungen. Der Eintritt der G. gibt sich durch Unruhe des Tieres, Hin- und Hertreten, öfteres Niederlegen, Wedeln mit dem Schweif etc. kund; Sauen pflegen sich ein Lager zu bereiten. Die G. vollzieht sich unter denselben Vorgängen (Wehen, Bauchpresse, Eröffnungsstadium, Blasensprung und Austreibungsstadium) wie beim Menschen. Auch bei Tieren ist der Durchtritt des Kopfes am schmerzhaftesten, wenn auch nicht am schwierigsten; vielmehr haben Schultergürtel und Becken meist einen größern Umfang. Fohlen, Kälber und Lämmer werden meist in Kopf-, seltener in Steißendlage geboren; bei Ferkeln und Hunden sind beide Lagen gleich häufig. Bei Stuten wird die G. meist sehr schnell, oft in 5–10 Minuten vollendet; bei. Kühen dauert sie 3–6, bei Schweinen je nach der Zahl der Ferkel einige Stunden. Der Nabelstrang reißt in der Regel während der G. oder, sobald das Muttertier nach der G. aufsteht, ab; Fleischfresser beißen ihn auch wohl ab. Die Oberfläche der Jungen bedeckt eine nasse käsige Masse (vernix caseosa), die von der Mutter abgeleckt wird. Werden von einem Tier mehrere Junge geboren, so treten bald nach der G. des ersten neue Wehen ein; die folgenden Jungen werden leichter geboren. Bei Stuten folgt in einer Zwillingsgeburt das zweite Junge nach etwa 10 Minuten, bei Schafen und Ziegen nach etwa 1/2 Stunde, bei Kühen nach 1–2 Stunden; bei Schweinen folgen die einzelnen Jungen gewöhnlich in Zwischenräumen von 1/4 Stunde, bei Fleischfressern noch schneller auseinander. Einige Zeit nach der G. werden die im Uterus zurückgebliebenen Fruchthüllen (Nachgeburt) unter leichten Wehen (Nachwehen) ausgestoßen, bei Stuten, Schafen, Schweinen und Fleischfressern sehr bald, bei Kühen 1–2 Stunden, mitunter aber erst mehrere Tage nach der G.; nach dem dritten Tage muß nötigenfalls künstliche Entfernung bewirkt werden. Sauen fressen gern die Nachgeburt auf, was verhindert werden muß, da solche Sauen öfters hinterher auch die Ferkel auffressen. Vor und nach der G. bedarf das Muttertier besonders achtsamer Pflege und besonderer Diät. Nach der G. bleibt der Muttermund unter geringem Ausfluß noch etwa acht Tage geöffnet. In den ersten 3–4 Tagen können Infektionen der Gebärmutter auftreten. Frühgeburten kommen namentlich bei Stuten und Kühen, sogar seuchenartig vor; s. Fehlgeburt.
8159 Zeichen · 108 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    geburtstf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    geburt (-ürte oder -urt. Gr. 1, 676 ) stf. 1. das geboren werder besonders abstammung aus vornehmem geschlechte. daʒ er …

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    geburtN., F.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    geburt , N., F. Vw.: s. gebōrt

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gebūrt

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Gebūrt , plur. die -en, von dem Zeitworte gebären. 1. Der Zustand, da eine Person oder ein Thier weiblichen Geschlec…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Geburt

    Goethe-Wörterbuch

    Geburt in Jugendschr vereinzelt -buhrt 1 das Gebären, Hervorbringen a der Geburtsvorgang, die Niederkunft, einmal ‘Schme…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Geburt

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Geburt , ist der Akt der Lostrennung des Gezeugten vom mütterlichen Organismus, besonders bei dem Menschen. Eine nach ei…

  6. modern
    Dialekt
    Geburt

    Bayerisches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    Geburt Band 3, Spalte 3,813f.

  7. Sprichwörter
    Geburt

    Wander (Sprichwörter)

    Geburt 1. Bei jeder Geburt wird eine Leiche angesagt. – Simrock, 3121; Körte, 1816; Reinsberg II, 153; Braun, I, 649; Sa…

  8. Spezial
    Geburt

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ge|burt f. (-,-en) 1 nasciüda (-des) f. 2 ‹med› (Entbindung) pert (-rc) m. , partorí m. , sté de pert m. 3 ‹fig› (Erzeug…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit geburt

205 Bildungen · 164 Erstglied · 37 Zweitglied · 4 Ableitungen

Ableitung von geburt

ge- + burt

geburt leitet sich vom Lemma burt ab mit Präfix ge-.

Zerlegung von geburt 2 Komponenten

geb+urt

geburt setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

geburt‑ als Erstglied (30 von 164)

Geburt(s)baum

Idiotikon

Geburt(s)baum Band 4, Spalte 1244 Geburt(s)baum 4,1244

Geburt(s)brief

Idiotikon

Geburt(s)brief Band 5, Spalte 473 Geburt(s)brief 5,473

Geburt(s)linnen

Idiotikon

Geburt(s)linnen Band 3, Spalte 1285 Geburt(s)linnen 3,1285

Geburt(s)stund

Idiotikon

Geburt(s)stund Band 11, Spalte 1071 Geburt(s)stund 11,1071

geburtbein

DWB

geburt·bein

geburtbein , n. os pubis, das geburt oder gemächt beine genennet. Uffenbach 1, 134 ; die ander maus ( der hüfte ) entspringt an dem geburtbe…

geburtec

Lexer

ge-burtec adj. BMZ zu folgern aus

Geburtenbuch

DERW

geburt·en·buch

Geburtenbuch, N., ›über die Geburten geführtes Personenstandsbuch‹, s. Geburt, Buch, vgl. Geburtsbuch Badisches Land- recht 1809, Allgemeine…

geburtesbrief

KöblerMhd

geburt·es·brief

geburtesbrief , st. M. nhd. „Geburtsbrief“, Taufschein Q.: DRW, StRFreiberg (um 1300), WeistGr W.: nhd. (ält.) Geburtsbrief, M., „Geburtsbri…

geburtheld

DWB

geburt·held

geburtheld , m. der held des geburtstages, geburtstagskind. als Viktor anlandete in der pfarre, hört' er den geburthelden des tages, den pfa…

geburtic

MWB

gebur·tic

geburtic Adj. ‘wohlgeboren’ daz daz also sej, han ich geben disen briue virsigilten mit meim insigel mit geburtig gezewgen UrkCorp (WMU) 254…

geburticlich

MWB

geburt·iclich

geburticlich Adj. ‘geburtlich, die Geburt betreffend’ daz Tristan daz kint wære / von der gebürteclîchen nôt / in sîner tôten muoter tôt Tr …

geburtjahr

DWB

geburt·jahr

geburtjahr , n. jahr der geburt, bei Rist öfter; vergl. geburtsjahr, geburtlied.

geburtlich

Lexer

geburt·lich

ge-burt-lich adj. ib. geb. tac geburtstag Tund. Flore 2250. Silv. 3103. Troj. 5473. an unser frowen gotes muoter geburtelîchem tag Don. 1295…

geburtlichheit

KöblerMhd

geburtlich·heit

geburtlichheit , st. F. nhd. Abstammung ÜG.: lat. generatio EvAlem Hw.: vgl. mnl. geboortelijcheit Q.: EvAlem (Mitte 14. Jh.) I.: Lüt. lat. …

geburtlicho

AWB

geburtlicho Gl 2,43,29 s. gi- bûrlîh.

geburtlied

DWB

geburt·lied

geburtlied , n. lied auf einen geburtstag: hochzeit- und geburtlieder, glückwünschungen nach ausgestandener krankheit. Opitz poet. 26 . dies…

geburtlîcheit

MWB

geburtlîcheit stF. ‘Abstammung’ generatio: gebuͥrtlicheit EvAlem 46(Mt 1,1) MWB 2 198,1; Bearbeiterin: Herbers

geburtlīcheit

KöblerMhd

geburtlīcheit , st. F. Vw.: s. geburtlichheit*

geburtname

DWB

geburt·name

geburtname , f. vorname, der bei der geburt beigelegt wird: geburt- und familien-name. Garve anm. zu Cic. de off. 2, 206 ; vgl. geburtsname …

geburtregister

DWB

geburt·register

geburtregister , n. geschlechtsregister ( s. geburt 4, a ): die selben suchten ire geburtregister und fanden keine. Luther Esra 2, 62 , auch…

Geburtrëchner

Idiotikon

Geburtrëchner Band 6, Spalte 127 Geburtrëchner 6,127

Geburtshaus

SHW

Geburts-haus Band 2, Spalte 1149-1150

Geburtsort

SHW

Geburts-ort Band 2, Spalte 1149-1150

geburt als Zweitglied (30 von 37)

Missgeburt

RDWB1

Missgeburt f уродец (ребёнок или детёныш животного, родившийся с заметными физическими отклонениями) eine ~ der Hölle idiom. - исчадие ада и…

anegeburt

KöblerMhd

ane·geburt

anegeburt , st. F. nhd. „Angeburt“, Abstammung Hw.: vgl. mnd. anegebōrt* Q.: MinnerI (um 1340) (FB angeburt) E.: s. ane, geburt W.: nhd. Ang…

angeburt

DWB

ange·burt

angeburt , f. natura, indoles, ahd. anapurt natura ( Graff 3, 161 ): toub und stumm, nit von natur oder angeburt. Keisersb. post. 3, 73 . vg…

ausgeburt

DWB

aus·geburt

ausgeburt , fetus, gern in üblem sinn: die laune, deren ausgeburt das werk selbst ist, hat ihm auch den namen geschöpft. Wieland 4, ix; o du…

erstgeburt

DWB

erst·geburt

erstgeburt , f. primogenitura: aber Jacob sprach, verkeufe mir heute deine erstgeburt. Esau antwortet, sihe ich musz doch sterben, was sol m…

frühgeburt

DWB

frueh·geburt

frühgeburt , f. eine zu früh d. h. vor der gehörigen zeit eintretende oder eingetretene geburt, abortus. aber auch ein zu früh gebornes kind…

halbgeburt

DWB

halb·geburt

halbgeburt , f. partus unilateralis, vgl. unter halb sp. 188. rechtssprichwort: halbgebuhrt tritt einen grad zuruck. Pistorius thes. paroem.…

hôchgeburt

MWB

hôchgeburt stF. hôchgebürte Nom.Sg. KvWPart 9546. ‘vornehme Abstammung, adliger Stand’ sîn [Alexanders] hôchgeburt [...] hiez in dô nâher si…

hōchgeburt

KöblerMhd

hōch·geburt

hōchgeburt , st. F. nhd. vornehme Geburt, edle Herkunft, vornehme Herkunft, vornehme Abstammung, adeliger Stand, Adel (M.) (1) Q.: RAlex (FB…

kristgeburt

KöblerMhd

krist·geburt

kristgeburt , F. nhd. „Christgeburt“, Geburt Christi E.: s. krist, geburt W.: nhd. DW- L.: WMU (Krist geburt)

Mannsgeburt

DRW

manns·geburt

Mannsgeburt, f. männliche Nachkommenschaft, männlicher Leibeserbe, Mannburt dat wi ... gegeuen hebben ... hoem ende der mansgeboert, die hi …

Misgeburt

Wander

mis·geburt

Misgeburt 1. Ist das eine Misgeburt, sagte Töffel, als er eine Perrüke auf dem Zaunpfahl sah. Holl. : Dat gelijkt wel eene misgeboorte, zei …

Mißgeburt

Pfeifer_etym

miss·geburt

miß- vornehmlich bis ins 18. Jh. (heute nur noch gelegentlich) produktives Präfix zur Bezeichnung des Verschiedenartigen, Abweichenden, Unri…

nachgeburt

DWB

nach·geburt

nachgeburt , f. der mutterkuchen nebst demjenigen theile des nabelstranges, welcher nach der trennung des kindes am mutterkuchen bleibt, und…

nāterengeburt

KöblerMhd

nāter·en·geburt

nāterengeburt , st. N. nhd. Schlangenbrut Q.: EvA (vor 1350) (FB nāterngeburt) E.: s. nātere, geburt W.: nhd. DW-

ungeburt

DWB

ungeb·urt

ungeburt , f. mhd. ungeburt niedrige herkunft th. 4, 1, 1, 1905 δ . nl. ongeboorte, mnl. ongeboortelijc, -heit, ongeboortich. miszgeburt unp…

vüregeburt

KöblerMhd

vüregeburt , st. F. nhd. Erstgeburt Q.: Hans (um 1400) E.: s. vüre (1), geburt W.: nhd. DW- L.: Lexer 303a (vürgeburt), LexerHW 3, 598 (vürg…

vürgeburt

KöblerMhd

vürgeburt , st. F. Vw.: s. vüregeburt*

widergeburt

KöblerMhd

wider·geburt

widergeburt , st. F. nhd. Wiedergeburt Q.: EvSPaul (1300-1350), EvA, Seuse (widergeburt) E.: s. wider, geburt W.: nhd. Wiedergeburt, F., Wie…

wi(e)dergeburt

DWB

wieder·geburt

wi(e)dergeburt , f. , mnl. wedergeborte, -geboorte, -gebuerte, ndl. wedergeboorte; ' palingenesie, regeneratio, renaissance '. für das ahd. …

wundergeburt

DWB

wunder·geburt

wundergeburt , f. , älter auch als wunderburt, dies auch als n. ( oder m.? ): mit einem wunderpurt Seb. Franck chron. Germ. (1538) 253 ; ein…

zangengeburt

DWB

zangen·geburt

zangengeburt , f. , allg. d. bibl. 90, 420, auch bildl. u. sprichwörtl. von etwas, das unter groszen schwierigkeiten entstanden ist: Wander …

Ableitungen von geburt (4 von 4)

geburtę

AWB

geburtę Gl 4,80,51 s. gi- burti.

Mißgeburt

Pfeifer_etym

miß- vornehmlich bis ins 18. Jh. (heute nur noch gelegentlich) produktives Präfix zur Bezeichnung des Verschiedenartigen, Abweichenden, Unri…

ungeburt

DWB

ungeburt , f. mhd. ungeburt niedrige herkunft th. 4, 1, 1, 1905 δ . nl. ongeboorte, mnl. ongeboortelijc, -heit, ongeboortich. miszgeburt unp…

urgeburt

DWB

urgeburt Baggesen 4, 194 . —