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Gabe

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Wander
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Gabe

Bd. 1, Sp. 1312
Gabe 1. Alle gute Gabe kommt von oben. – Jac. 1, 17; Schulze, 285; Simrock, 2973; Eiselein, 201. 2. Auss einer gab werden zwo, gibstus bald. – Franck, II, 138b; Lehmann, II, 31, 62; Henisch, 1328. It.: Chi da presto raddoppia il dono. 3. Behende und willige Gabe ist zweierlei Gabe. – Heuseler, 416. 4. Besser um eine Gabe bitten als stehlen. Frz.: Il vaut mieux tendre la main que le coû. (Kritzinger, 427.) 5. Bey den feinen Gaben will man hoch traben. – Henisch, 1327. 6. Dat sünd Gaven, de kamt von baven (oben), de wegen wat. – Schütze, I, 74; für Strelitz: Firmenich, III, 73, 93. Rede der Neider, wenn sie die Geschicklichkeit anderer rühmen. 7. De Gave ist to grot, seggen se to Hôksiel. (Ostfries.) 8. Der legt seine Gaben übel an, der sie zugleich gibt zween Mann. Frz.: Don à plusieurs conféré peu de grace et moins de gré. (Leroux, II, 215.) 9. Der sein gab wol anlegt, der nimpt, so er gibt. – Franck, II, 117b; Henisch, 1329; Lehmann, II, 66, 172; Körte, 1729. Lat.: In bono hospite atque amico, quaestus est, quod sumitur. (Plautus.) 10. Die gaben machet der will gut. – Franck, I, 33b; Henisch, 1329; Lehmann, II, 70, 24; Simrock, 2979. Ein hebräisches Sprichwort empfiehlt aber, beim Geben den Schein der Armseligkeit zu vermeiden. (Cahier, 2484.) Lat.: Naturae dona non sunt culpanda. (Henisch, 1329.) 11. Die Gaben (Anlagen) sind verschieden. Nicht alle sind mit denselben Talenten ausgestattet. 12. Ein heimliche gab stillet den zorn. – Henisch, 1328. Lat.: Donum in occulto restinguit iram. (Henisch, 1328.) 13. Ein vnwillige gabe ist eben als kein gabe. – Henisch, 1328. 14. Erzwungene Gabe ist nicht lieb, freiwillig deine Gabe gib. Lat.: Gratius est donum, quod venit ante preces. (Seybold, 205.) Ung.: Ha adsz, adgy jó szívvel; ha kérsz, vedd jó kedvvel, hogy meg ne utáltassál. (Gaal, 572.) 15. Es halten nicht alle gaben die prob. – Henisch, 1328; Lehmann, II, 127, 129. 16. Fröhlich gab behelt die prob. – Franck, II, 173b; Gruter, I, 41; Henisch, 1328. 17. Fröhlich gab macht fröhlich muth, guter wil offt mehr dann dicke gab thut. – Gruter, III, 40; Lehmann, II, 177, 47. 18. Fröhliche Gabe macht fröhlichen Muth. Holl.: Men vindt nergens iemand, die door giften niet wordt getroost. (Harrebomée, I, 238.) 19. Fromme Gabe mehrt die Habe. (Böhm.) 20. Gab macht gunst. – Henisch, 1781. 21. Gab macht taub, macht Glaub, den Richter blend, das Kind stille, das Weib willig (den Tagelöhner hurtig), den Narren frölich, den Weisen munder, die Pfaffen andechtig, den Feind zum Freund. – Gruter, III, 41; Lehmann, 290, 51; Lehmann, II, 234, 2; Henisch, 1328. Felsen kann man sogar damit brechen, wie die Franzosen sagen: Les dons rompent les rochers. (Kritzinger, 244.) Frz.: Si don qu'on prent lient la gent. (Leroux, II, 248.) Holl.: Giften en gaven breken zelfs de steen rotsen. (Harrebomée, I, 198.) Lat.: Munera, crede mihi, placant hominesque, Deosque, placatur donis Jupiter ipse datis. (Gaal, 594.) 22. Gab verschmähet vnter tausent nit einer. – Henisch, 1329. 23. Gab vmb gab ist nicht danckenswerth. – Henisch, 1329. 24. Gab vnd verehrung bethören auch die Weisen. – Henisch, 1329. 25. Gabe oder Kauf wandelt nicht das Gut, sondern die Herrschaft. – Graf, 122, 311. Ein zins- und zehentpflichtiges oder mit Reallasten behaftetes Gut kann seinen Besitzer wechseln, seine Lasten bleiben. Mhd.: Die gabe oder kouff wandilt nicht dat gut, sunder is wandilt di herrschaft. (Daniels und Gruben, Rechtsdenkmäler des deutschen Mittelalters, 268, 10.) 26. Gaben, die ein Armer einem Reichen gibt, ist Betteley. – Lehmann, II, 224, 11. »Dann er wirfft ein Bratwurst nach einer Seiten Speck.« 27. Gaben, die einmahl gegeben, soll man nicht widerumb fordern. – Lehmann, II, 223, 10. 28. Gaben haben Sporn zur Arbeit und Treue. – Sailer, 265. 29. Gaben machen kein Christen, sondern der glaub. – Henisch, 1329. 30. Gaben machen taub und Glaub'. – Körte, 1733. 31. Gaben macht der Wille gut. – Simrock, 2979; Körte, 1723; Braun, I, 611. Holl.: Al is de gift klein, ze komt uit een goed hart. (Harrebomée, I, 238.) 32. Gaben seynd wie der geber. – Franck, I, 137b; Henisch, 1329; Lehmann, II, 223, 6; Simrock, 2972; Körte, 1722; Braun, I, 610. 33. Gaben soll man nicht allezeit aussschlagen. – Lehmann, II, 223, 9. 34. Gaben soltu nicht allweg loben1. – Henisch, 1329; Körte, 1724. 1) Franck (I, 137b) hat statt loben – glauben, was wol aber, wofür auch die mittelhochdeutsche Fassung spricht, Druckfehler ist. Mhd.: Swie grôz denne sîn gâbe si, der milte ist niht lobes bi. (Zingerle, 44.) 35. Gaben verblenden weiser Leute Augen. – Graf, 410, 79. Von der Biegung des Rechts durch Geschenke an die, welche es pflegen sollen. Holl.: Ghiften verblijnden der wyser lude oghen. (Holl. Sachsenspiegel, 97, 78.) 36. Gaben vnd Almosen machen kein reichen arm. – Lehmann, II, 224, 12. 37. Gaben vom Feind sind selten gut gemeint. Frz.: Don d'ennemy c'est mal encontre, chastoi d'ami c'est bonne encontre. (Leroux, II, 215.) 38. Gaben werden gegeben, dem der hat. – Lehmann, II, 223, 8. 39. Gave de da blindt ist, macht krum, was recht ist. – Graf, 410, 81; Normann, 294. Beklagenswerthe Wirkung von Geschenken auf den Richter. Mhd.: Der allir meist gibt in di hant, der machit von einem svanen ein raben. (Elmendorf.) (Zingerle, 195.) 40. Gleiche Gabe macht die besten Paare. 41. Gute Gabe kommt von oben, sagte der Junge, als ihm eine faule Birne ins Maul fiel. 42. Halbe gab, halb freundtschafft. – Henisch, 1328. 43. Hohe Gaben, kurzes Leben. Personen mit ausserordentlichen geistigen Anlagen, namentlich wenn sie sich sehr zeitig entwickeln, sterben in der Regel früh. n.: Høje gaver, kort liv. – Stor dyd og langt levnet ere sielden sammen. (Prov. dan., 305.) 44. Jede Gabe ist gut, die man in den Bettelsack thut. 45. Jeder hat seine (eigene) Gabe von Gott. – 1 Kor. 7, 7; Schulze, 259. Mhd.: Got gît sîn gabe swem er will. (Murner.) (Schulze, 259.) Lat.: Unus quisque proprium donum habet ex deo. (Schulze, 259.) 46. Kleine Gabe, die man bricht, ist besser als grosse, die man verspricht. n.: Liden vis gave er bedre end stor vis tilsagn. (Prov. dan., 218.) 47. Kleine Gaben können Arme laben. Holl.: Kleine giften met groote gunst is boven al te prijzen. (Harrebomée, I, 238.) 48. Kleine Gaben nähren die Freundschaft. 49. Langsame Gabe verliert den Dank. – Simrock, 2976; Körte, 1727. n.: Langsom gave forlarer takken. (Prov. dan., 240.) Lat.: Gratia ab officio, quod mora datur, abest. 50. Leichte Gabe, leichter Dank. Lat.: Vile donum, vilis gratia. (Binder II, 3533; Weber, I, 78.) 51. Man soll nicht auf die Gabe sehen, sondern auf die Hand. n.: Gaver ansees efter personer. (Prov. dan., 219.) It.: Lo stolto mira al dono, il savio all animo. (Pazzaglia, 96, 9; Gaal, 813.) 52. Man soll nicht jede Gabe ausschlagen. 53. Milde Gabe mehrt die Habe. – Sprichwörtergarten, 309. Alles, was du gibst, sagen die Türken, wirst du mit dir nehmen. (Reinsberg II, 31.) 54. Mit Gaben fähet man die Götter. – Simrock, 2980; Körte, 1732. Geschenke (s.d.) nehmen hat sein Bedenkliches. Frz.: On n'est pris qu'en prenant. – Qui prend, se vend. 55. Mit Gaben macht man die Kinder lachen. 56. Mit kleinen Gaben fängt man grosse. Frz.: Petit don est le hain (hameçon) du plus grand don. (Leroux, II, 281.) 57. Neue Gabe, neuer Dank. n.: Til ny gave, vil ny tak. (Prov. dan., 218.) 58. Nicht alle Gaben halten Probe. – Körte, 1734. Holl.: Naar zulk eene gift verlangt men niet. (Harrebomée, I, 238.) 59. Nicht die Gabe, sondern der Brauch der Gabe ist gut. – Körte, 1731. 60. Niemand kann seine Gabe widerrufen. – Graf, 229, 48. Geschenkt ist geschenkt. 61. Schnell gab, schnell recht, langsam gab wirdt verschmeht. – Henisch, 1328. Je bereitwilliger die Gabe, um so höher, wer sie gibt, sagen die Polen. (Reinsberg II, 31.) 62. Schnelle gab ist got lieb. – Franck, II, 74b; Henisch, 1328; Gruter, I, 64; Simrock, 2974; Körte, 1725; Braun, I, 612. 63. Stille (verborgene) Gabe, lauter (öffentlicher) Dank. n.: Hemmelig gave faaer aabenbar løn. (Prov. dan., 288.) 64. Viel Gaben muss der Ehstand haben. – Pistor., III, 67; Simrock, 1792. 65. Vnfreundliche Gab ist verdriesslich. – Henisch, 1327. n.: Uvillig gave, ingen gave. (Prov. dan., 218.) Lat.: Invite data, non sunt grata. (Gaal, 572.) 66. Vnzeitige Gab ist nicht Dancks werth. – Lehmann, II, 792, 121; Simrock, 2975; Körte, 1730. 67. Wer die erste Gabe beweisen kann, verweist alle andern. – Graf, 281, 337. Die erst erworbenen Rechte gehen vor, alle spätern müssen zurücktreten. Mhd.: Der dy erste gabe gezugen mag vorweist alle gaben. (Daniels und Gruben, Rechtsdenkmäler, 383, 21.) 68. Wer gaben nimpt, der ist nicht frey. – Henisch, 1329; Steiger, 251; Eiselein, 201. Frz.: Qui prend, se rend. – Qui prend, s'engage. (Eiselein, 201.) Lat.: Munera sumta ligant. (Eiselein, 201.) 69. Wer mit der Gabe zaudert, hat den Dank schon eingenommen. – Simrock, 2977; Körte, 1728; Sailer, 286; Reinsberg II, 32. 70. Wer von milden Gaben lebt, steht in Gottes Sold. »Er trägt darum auch Gottes Livrée, schlechte Kittel ohne Gold.« 71. Wie die Gabe, so der Geber. n.: Hver er sin gave liig, baade fattig og riig. (Prov. dan., 218.) 72. Wie Gabe, so Freude. – Sprichwörtergarten, 490. 73. Das ist eine Gabe Gottes. – Schulze, 259. 74. Er hat grosse Gaben. Holl.: Het is een man van groote gaven. (Harrebomée I, 198.) [Zusätze und Ergänzungen] 75. Der begehrt Gabe, der sich vermisst, dass er viel zu geben habe. 76. Der gab begert ohn vnderlass, zu dem ein jeder treget hass. – Loci comm., 138. Lat.: Illum nullus amat, qui semper da mihi clamat. (Loci comm., 138.) 77. Die Gabe, die zurückgenommen, wird in Besitz des Teufels kommen. It.: Chi dà e ritoglie, il diavolo lo raccoglie. (Giani, 1464.) 78. Die Gaben sind verschieden, sagte jener Professor, der täglich zehn Schoppen trank. 79. Durch gab vnd gschenk kompt manches weib zu schand an jhrem eignen leib. Lat.: Munera lasciuas corrumpunt saepe puellas: quaeque preces nequeunt flectere, dona queunt. (Loci comm., 139.) 80. Eine Gabe, die kommt vor der Bitte, hat doppelten Werth. 81. Eine gabe, die man dir verehrt, die achte nicht nach jhrem wehrt. Lat.: Si quis dat nummos, ne quaere in dentibus annos. (Loci comm., 139.) 82. Eine kleine Gabe hat grossen Werth, wenn freundliche Hand sie reicht. 83. Eine kleine Gabe ist auch willkommen. 84. Eine kleine Gabe kann das Leben retten. 85. Eine kleine Gabe macht ein grosses Gericht quitt. – Merx, 193. 86. Gabe will Gegengabe. 87. Gaben und Geschenke behagen jedermann. 88. Ich nehme jede Gabe an, sagte Meister Daus, nur den Schlägen (Prügeln) weich' ich aus. 89. Jeder ist der Gabe gleich, so der Arme wie der Reich'. 90. Wer die erste Gabe nicht dankbar ehrt, ist nicht der zweiten werth. 91. Wer die Gabe in der Hand hat, hofft nicht vergebens. 92. Wer die Gabe verschmäht, verachtet den Geber. – Bertram, 58. 93. Wer die kleine Gabe veracht't, dem wird die grosse nicht gebracht. 94. Wer für die Gabe dankt, dem wird sie doppelt gereicht. Span.: Al que no quiere caldo, darle tres tazas. (Cahier, 3673.) 95. Wer Gaben nimpt, der muss geschenke wider geben. – Petri, II, 709. 96. Er gibt so viel Gaben als ein Stein Eicheln.
11262 Zeichen · 430 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gâbeswv.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    gâbe swv. der brût gâben ein hochzeitgeschenk geben Ls. 3,409.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gabe

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Gabe , plur. die -n, von dem Verbo geben. 1. Überhaupt alles, was gegeben wird; in welcher weitesten Bedeutung es nu…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gabe

    Goethe-Wörterbuch

    Gabe 1 (geforderte) Abgabe, Tribut ihr .. [ Siebmacher- ] Handwerck von dem sie [ die Betreiber ] Steuern und G-n geben …

  4. modern
    Dialekt
    Gabe

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Gabe [Kópə Roppenzw. Hi. ; Kówə Strüth ; Kóp Ruf. Su. Pfast. Dü. M. Bf. ; Kûp Hlkr. Katzent. Rapp. Kerzf. Barr K. Ingenh…

  5. Sprichwörter
    Gabe

    Wander (Sprichwörter)

    Gabe 1. Alle gute Gabe kommt von oben. – Jac. 1, 17; Schulze, 285; Simrock, 2973; Eiselein, 201. 2. Auss einer gab werde…

  6. Spezial
    gabé

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    gabé [ga·bę́] vb.tr. (gabëia) ‹pop› gaunern, hintergehen, betrügen, täuschen, irreführen → gabolé, freghé, imbroié, sass…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gabe

263 Bildungen · 205 Erstglied · 55 Zweitglied · 3 Ableitungen

gabe‑ als Erstglied (30 von 205)

Gabechel

LothWB

Gabechel [gâbeχəl Pfb. ] n. 1. ein Spiel. Man wirft mit runden Steinchen, meistens mit Schieferplatten nach einem in einem kleinen Kreis bef…

gâbehaft

Lexer

gabe·haft

gâbe-haft adj. ein gâbh. guot, das ohne zustimmung der erben veräussert werden kann Halt. 581 ;

gâbehaftic

Lexer

gâbe-haftic adj. munificus Voc. 1482.

gâbeholz

Lexer

gabe·holz

gâbe-holz stn. gabholz, das unter bezugsberechtigte verteilt wird Gr.w. 6,318.

gabeidan

KöblerGot

gabeidan , st. V. (1) nhd. ausharren, ertragen ne. endure, abide, hold out under ÜG.: gr. ὑπομένειν; ÜE.: lat. sustinere Q.: Bi (340-380) I.…

gabeigs

KöblerGot

gabeigs , Adj. (a) Vw.: s. gabigs

gabeistjan

KöblerGot

gabeistjan , sw. V. (1) nhd. durchsäuern ne. leaven (V.) ÜG.: gr. ζυμοῦν; ÜE.: lat. fermentare Q.: Bi (340-380) E.: s. ga-, *beistjan; B.: 3…

gabel

FWB

1. ›zwei- oder mehrzinkiges Gerät zum Heben und Wenden (in der Landwirtschaft), bes. Heu-, Mistgabel‹; auch Eßgerät o. Ä.: ›Tisch-, Speisega…

Gabelbaum

SHW

Gabel-baum Band 2, Spalte 1045-1046

Gabeldachs

SHW

Gabel-dachs Band 2, Spalte 1045-1046

Gabeldollen

SHW

Gabel-dollen Band 2, Spalte 1045-1046

Gabelfeder

SHW

Gabel-feder Band 2, Spalte 1045-1046

Gabelgriff

SHW

Gabel-griff Band 2, Spalte 1045-1046

Gabelhülse

SHW

Gabel-hülse Band 2, Spalte 1045-1046

Gabelohr

SHW

Gabel-ohr Band 2, Spalte 1047-1048

Gabelraupe

SHW

Gabel-raupe Band 2, Spalte 1047-1048

Gabelrechen

SHW

Gabel-rechen Band 2, Spalte 1047-1048

Gabelrohr

SHW

Gabel-rohr Band 2, Spalte 1047-1048

Gabelstiel

SHW

Gabel-stiel Band 2, Spalte 1047-1048

Gabelweih

SHW

Gabel-weih Band 2, Spalte 1047-1048

Gabelzinken

SHW

Gabel-zinken Band 2, Spalte 1047-1048

Gabelzinn

SHW

Gabel-zinn Band 2, Spalte 1047-1048

Gabelzwinge

SHW

Gabel-zwinge Band 2, Spalte 1047-1048

Gabelöhr

SHW

Gabel-öhr Band 2, Spalte 1047-1048

Gabelöse

SHW

Gabel-öse Band 2, Spalte 1047-1048

gabelanker

DWB

gabel·anker

gabelanker , m. kleiner anker, zur unterstützung eines gröszern ausgeworfen, dän. gaffelanker. in der baukunst anker in gabelform, schliesza…

gabe als Zweitglied (30 von 55)

Aufgabe

RDWB1

Aufgabe f (Aufhören) сдача; капитуляция; капитулировать; сдаваться / сдаться; прекращать / прекратить какую-л. деятельность; приостанавливат…

Freigabe

RDWB1

Freigabe f разрешение / допуск к использованию (напр., документа, документации, версии программного обеспечения) an j-n zur Freigabe schicke…

Geschäftsaufgabe

RDWB1

Geschaeft·s·aufgabe

Geschäftsaufgabe f (Lakune) geschlossen wegen der ~ - закрыто по причине роспуска фирмы, по причине прекращения деятельности фирмы Räumung w…

Hausaufgabe

RDWB1

Hausaufgabe f seine Hausaufgabe(n) machen idiom. - выполнить всё, что от кого-л. ожидалось, требовалось; выполнить свою задачу

Liebesgabe

RDWB1

Liebesgabe f (nicht "дар любви") дар милосердия, пожертвование

Miniausgabe

RDWB1

Miniausgabe f кто-л. миниатюрный

Selbstaufgabe

RDWB1

Selbstaufgabe f (Lakune, nicht "самоотдача") отказ от самого себя, жертвенность вплоть до забвения собственных интересов

Zugabe

RDWB1

Zugabe f etw. als ~ spielen - исполнять / исполнить что-л. на бис; бисировать

abendgabe

DWB

abend·gabe

abendgabe , f. der witwe, gegenüber der morgengabe für die junge frau. weisth. 1, 14.

abgabe

DWB

abgabe , f. donum, exactio, das abgeben, hingeben, dann was unterthanen zu entrichten obliegt: eine abgabe auf den wein legen, die abgaben e…

Achtgabe

DRW

acht·gabe

Achtgabe formelhaft in Polizeierlassen achtgabe und anzeige oJ. SchweizId. II 53 Faksimile

amtsgabe

DWB

amts·gabe

amtsgabe , f. auctoritas munere parata: die uber dich, nach amptes gabe, in allem zu gebieten haben. Ringwaldt laut. wahrh. 154 .

angabe

DWB

ang·abe

angabe , f. indicatio, designatio, nnl. aangaaf: seiner eignen angabe nach ist er jetzt arm; es beruht auf der falschen angabe eines zeugen;…

armengabe

DWB

armen·gabe

armengabe , f. almosen: auszuspenden alle habe, zu verbluten mit geduld, wär ein scherflein armengabe für der minne dank und huld. Bürger 17…

aufgabe

DWB

auf·gabe

aufgabe , f. nnl. opgaaf, nach verschiedenheit des aufgegebens, 1 1) propositio, problema, pensum, leichte oder schwere aufgabe einer frage,…

ausgabe

DWB

aus·gabe

ausgabe , nach verschiednem sinn des ausgebens, 1 1) die ausgabe der angekommnen briefe: die ausgabe geschieht siebenmal des tages. 2 2) die…

freundesgabe

DWB

freund·es·gabe

freundesgabe , f. wir senden euch nur eine kleine freundesgabe. Arnim kronenw. 1, 309 .

geldausgabe

DWB

geld·ausgabe

geldausgabe , f. ausgabe in barem gelde Campe, tägliche geldausgaben Ludwig 725 , meist blosz ausgabe.

gnadengabe

DWB

gnaden·gabe

gnadengabe , f. , verdeutlichend statt gnade als ' gabe ', ' geschenk gottes ', und zur unterscheidung der aus huld, güte, liebe gegebenen w…

Hochzeitsgabe

Wander

hochzeits·gabe

Hochzeitsgabe Hochzeitsgaben sünd man lehnde Göder. ( Rendsburg. ) Hochzeitsgaben sind nur geliehene Güter. Man wird dadurch verpflichtet, s…

lōchgabe

KöblerMhd

lōchgabe , sw. M. Vw.: s. lochgrabe

Māßgabe

Adelung

mass·gabe

Die Māßgabe , plur. inus. von der im Hochdeutschen veralteten R. A. Maße geben, d. i. die Art und Weise bestimmen, vorschreiben, die Bestimm…

Mehrgabe

DRW

mehr·gabe

Mehrgabe, f. Zugabe zů mergave 1362 InvNichtstaatlArchWestf. I 627

Mietgabe

DRW

miet·gabe

Mietgabe, f. wie Miete (I 3), Bestechung(sgeld) sollen die brodtwieger ... angeloben, das sie ... nit ansehen gevatterschaft, schwagerschaft…

mitgabe

DWB

mit·gabe

mitgabe , f. condonatio, contributio, mitgab. voc. inc. theut. n 8 b ; namentlich bei der heirat, mitgrift: daferne sie nicht so vornehmes g…

morgengabe

DWB

morgen·gabe

morgengabe , f. 1 1) gabe, geschenk das der mann der frau am morgen nach der hochzeit gab, ahd. morganegiba, morgangeba, mhd. morgengâbe, da…

nachgabe

DWB

nach·gabe

nachgabe , f. das nachgeben oder nachgegebene; die nachgiebigkeit: processen durch nachgabe ausweichen. Hippel 7, 93 .

Ableitungen von gabe (3 von 3)

begâbe

BMZ

begâbe swv. beschenke, statte zur hochzeit aus. ist si vrî und ist ein juncvrowe, sô wil ich si nemen zu rechter ê, und ist si des nit und w…

ungabe

DWB

ungabe , f. : dero hochseelige gaben samt des krieges höchstschädlichen umgaben Schottel friedenssieg 62 . zur form ob. sp. 3, 8. —

Vergabe

LDWB2

Ver|ga|be f. (-,-n) 1 surandada (-des) f. 2 assegnaziun (-s) f.