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Fluss

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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Fluss

Bd. 1, Sp. 1084
Fluss 1. Alle Flüsse laufen ins Meer. – Simrock, 2574; Körte, 1460. Frz.: Les rivières retournent à la mer. (Leroux, I, 52.) Holl.: Alle rivieren lopen in die see. (Tunn., 3, 1.) Lat.: Ad mare declivus omnis currit cito rivus. (Fallersleben, 51.) 2. Auch der grösste Fluss muss dem Meer sein Wasser geben. It.: Ogni gran fiume porta tributo al mare. (Pazzaglia, 136, 6.) 3. Auf kleinen Flüssen schifft man am sichersten. 4. Baue auf keinen gefrorenen Fluss und traue keinem Judaskuss. – Parömiakon, 363. 5. Der Fluss artet nach der Quelle. – Parömiakon, 3101. 6. Der Fluss aus dem rechten Arm bringet manchen jungen (starken) Mann vmb sein Leben. – Mathesy, 213b. Folgen des Trunks; daher, weil man mit der rechten Hand das Glas zu halten pflegt. 7. Der Fluss trägt nicht immer Aexte. (Altgr.) Was einmal geschieht, gelingt oder geschieht nicht immer. Von der Fabel des Aesop, nach welcher einem Zimmermanne seine Axt in den Fluss gefallen war und er durch die Gunst Mercur's eine goldene herauszog, was ein Geizhals nachmachen wollte, um auch für eine alte eiserne eine neue goldene Axt zu erhalten. 8. Der grösste Fluss muss seine Schatzung dem Meer geben. – Winckler, XX, 49. 9. Der kleine Fluss kommt eher zum Meer als der grosse. 10. Die flüss befeuchten nur das weit von dann. – Franck, I, 1b; Gruter, I, 20; Lehmann, 907, 5. Ihre befruchtenden Wirkungen treten erst entfernt von der Quelle hervor. Lat.: Fluvius quae procul absunt irrigat. (Franck, I, 1b.) 11. Die Flüsse befeuchten das Land ihres Ursprungs nicht. – Sutor, 613. 12. Die Flüsse fressen mehr Schiffe als das Meer. 13. Die Flüsse schimmern, wenn die Sonne darauf scheint. 14. Die Flüsse schwellen nicht an vom klaren Wasser. – Winckler, XVIII, 27. Grosser Reichthum ist nur selten das ausschliessliche Product redlichen Erwerbs. It.: I fiumi non ingrossano d'acqua chiara. (Pazzaglia, 136, 2; Bohn I, 102.) 15. Die kleinen Flüsse gehen in die grossen. Holl.: Alle cleine beken lopen in die grote. (Tunn., 3, 22.) Lat.: Undique per montes currunt in flumina fontes. (Fallersleben, 50.) 16. Durch einen unbekannten Fluss muss man zuletzt1 waten. – Winckler, XVII, 15. 1) D.h. als der letzte in der Reihe, um zu sehen, ob die ersten Grund behalten. 17. Ein ausgetretener Fluss ist ein Vortheil für die Fischer. 18. Ein Fluss, der sich in zu viel Arme spaltet, versiegt. 19. Ein Fluss, der sich theilt, wird zum Bach. 20. Ein Fluss ohne Fisch', eine Stube ohne Tisch, ein Baum ohne Frucht, eine Jungfrau ohne Zucht, eine Festung ohne Geschütz und ein Mensch ohne Witz, diese Dinge sind zu schätzen geringe. – Parömiakon, 2728. 21. Ein rinnender Fluss lässt sich schwer aufhalten. – Parömiakon, 2210. 22. Ein ruhiger Fluss hat blühende (fruchtbare) Ufer. 23. Es gehen nicht alle Flüsse gerad' ins Meer. Manche ergiessen sich auf Wegen in den Ocean, die lange unerforschlich bleiben. Mit der Handlungsweise grosser Köpfe geschieht oft ein Aehnliches. 24. Es ist besser in einem grossen Flusse sterben, als in einem kleinen Graben. Die Neger in Surinam sagen: Besser auf grosser Plantage schwitzen, als auf einer kleinen sitzen. (Wullschlägel.) 25. Es ist kein Fluss so gross, dass nicht ein trüber Bach mit einfliesse. – Winckler, XII, 21. 26. Flüss, husten, zittern, schwindel, kretz, das sind des alters gewisse schätz. – Henisch, 1167; Petri, II, 312. 27. Flüsse wässern erst fern vom Quell. – Körte, 1459. 28. Geht's über grossen (angeschwollenen) Fluss, so drängt sich niemand vor. It.: A gran ruscello passate l'ultimo. (Bohn I, 68.) 29. Grosse Flüsse, grosse Fische, grosse Städte, grosse Diebe. Port.: De grande rio, grande peixe. (Bohn I, 274.) 30. Grosse Flüsse, grosse Wege und grosse Herren sind schlechte Nachbarn, sie nehmen immer etwas mit fort. Frz.: De grand seigneur, grand fleuve et grand chemin fuis, si tu peux, d'être voisin. (Cahier, 1617.) It.: Vicino al fiume non comprar vigna nè casa. (Pazzaglia, 136, 4.) 31. Grosse Flüsse haben selten klares Wasser, grosser Reichthum selten ein gutes Gewissen. 32. Grosse Flüsse laufen friedlich. 33. Grosse Flüsse quellen leise aus den Bergen. 34. Grosse Flüsse wässern weit und breit. – Eiselein, 177. Lat.: Fluvius, quae longe dissita sunt, irrigat, quae proxima sunt praeterit. (Eiselein, 177.) 35. Ich bin sehr den Flüssen unterworfen und soll die Nacht unter freiem Himmel bleiben, sagte der Dieb, den man zum Galgen führte, da bat er um eine Prise Taback. 36. Ich bin kein Fluss, der nicht zurückkommen kann. (Span.) Der Mensch kann ja, wenn er irrt, seine Ansichten ändern. 37. Im trüben Flusse macht der Fischer gute Beute. 38. In einem Flusse mit Triebsand muss man nicht baden. 39. In Flüssen ohne Fische wirft man keine Netze aus. – Winckler, XX, 53. 40. In grossen Flüssen ertrinkt man leicht. – Eiselein, 177. Lat.: In magnis fluminibus facile submergitur. (Eiselein, 177.) 41. In grossen Flüssen fängt man grosse Fische. Grosse Herren können einen armen Gesellen wol reich machen, sagt Luther. 42. In solchen Flüssen fängt man solche Fische. Holl.: In zulken riviere vanct men zulke visschen. (Tunn., 16, 3; Harrebomée, II, 380.) Lat.: In tali tales capiuntur flumine pisces. (Fallersleben, 437.) 43. Nicht jeder Fluss spült Goldsand aus. 44. Tiefe Flüsse gehen langsam. 45. Ueber krumme Flüsse gehen gerade Stege (Brücken). 46. Von grossen Flüssen sind die Quellen schiffbar. – Eiselein, 177. Eine geringe Anstrengung des Mächtigen vermag mehr als die ganze Kraft des Armen, Schwachen. Lat.: Magnorum fluminum navigabiles fontes. (Eiselein, 177.) 47. Wenn der Fluss austritt, ist's nicht an der Seite, wo er eine Bergwand zum Ufer hat. 48. Wenn der Fluss über die Ufer gegangen, sind die Fische leicht zu fangen. 49. Wenn der Fluss überschritten, ist der Heilige vergessen. – Winckler, X, 60. It.: Passato il fiume, è scordato il santo. (Bohn I, 118.) 50. Wenn die Flüsse auch voll Honig und Milch wären, die Armen würden doch nicht schöpfen dürfen. (Moskau.) – Altmann V. Man würde Dämme und Schleusen bauen und jeden Zugang hoch besteuern. 51. Wenn ein Fluss vertrocknet (ausbleibt), fängt ein anderer an zu fliessen. (Altgr.) Die Griechen gebrauchten dies Sprichwort, wenn nach Beseitigung eines Uebels sogleich ein anderes einbrach; es lässt sich aber offenbar ebenso gut für Segnungen, Hülfsmittel u.s.w. anwenden. 52. Wenn hat der Fluss genug Halme (Reiser) gehabt! (Lit.) D.h. er ist mit Reisern, Halmen u.s.w. nicht auszufüllen. 53. Wenn's geht über den Fluss, der Diener voran muss. Frz.: A passage et à rivière laquais devant, maître derrière. (Cahier, 514.) – Valet devant, maître derrière, en pont, en planche, en rivière. (Bohn I, 63.) 54. Wer dem Fluss nachgeht, kommt bis ans Meer. Engl.: Follow the river, and you'll get to the sea. (Bohn II, 94.) Frz.: Suivez la rivière et vous gagnerez la mer. (Bohn I, 57.) 55. Wer dem Fluss wehren will, der muss den Brunnquell verstopfen. – Lehmann, 19, 53. Lat.: Culpa fontis est, si unda turbida. (Blinder II, 636; Lehmann, 19, 53.) 56. Wer durch den Fluss gewatet, weiss, wie tief er ist. – Winckler, XIII, 72. 57. Wer einen Fluss durchwatet, der zeigt dem andern die Strasse. – Kirchhofer, 141. 58. Wie der Fluss, so die Brücke. – Winckler, XIII, 17. 59. Wie Fluss, so Schiff. – Winckler, XVII, 94. 60. Wo der Fluss am engsten ist, macht er das meiste Geräusch. – Scheidemünze, II, 234. 61. Wo der Fluss am tiefsten ist, ist er am stillsten (oder: macht er das wenigste Geräusch). – Körte, 1461. Holl.: Daar de rivier diepst is, maakt ze minst gerucht. (Harrebomée, II, 231.) It.: Dove il fiume è più fondo fa minor strepito. (Pazzaglia, 136, 5.) 62. Wo die Flüsse entspringen, geben sie das wenigste Wasser (oder: bewässern sie keine Wiesen, treiben sie keine Mühlen). Lat.: Fluvius, quae procul absunt, irrigat. (Erasm., 9.) 63. Wo die Flüsse leise gehen, da ist das Wasser tief. 64. Zu grossen Flüssen laufen die kleinen ein. – Winckler, XX, 48. 65. An eim fluss ein prunnen graben. – Franck, I, 3a. 66. Dat sind Flöte (Flüsse), die möten êren Willen hebben. – Richey, 60. Das muss man geschehen lassen, weil man es nicht ändern kann. 67. Der Fluss ist gut, es ist nur kein Wasser drin. Frz.: Cela ne manque pas plus que l'eau en la rivière. (Leroux, I, 42.) 68. Der Fluss ist wol seicht, aber seine Ufer sind hoch (steil). 69. Der Fluss streitet mit dem Meere. Wenn der Kleine, Schwache sich mit dem Mächtigen in einen Streit einlässt. 70. Der Fluss wird eher zu seiner Quelle zurückkehren. Ehe nämlich irgendetwas geschieht. 71. Einen zum Flusse führen und durstig zurückbringen. – Burckhardt, 719. 72. He hett Flöte im Koppe. – Richey, 60. Eigene, sonderbare Einfälle, Kniffe. 73. Neben dem Flusse Brunnen bohren (graben). – Körte, 1462; Eiselein, 99. 74. Wenn man ihn in den Fluss würfe, er käme gewiss mit einem Fisch im Maul wieder heraus. – Burckhardt, 123. Er hat ausserordentliches Glück. [Zusätze und Ergänzungen] 75. Der Fluss enthält allerlei. – Bertram, 58. D.i. in Gesellschaften spricht man über Vieles. Ausweichende Antwort für neugierige Frager. 76. Ein Fluss an seiner Quelle ist leicht zu dömme. 77. In einem Flusse sind viel Krümmen, wenn man sie alle rudern will. – Bertram, 70. 78. Wer schon gefallen in den Fluss, der fürchtet keinen Regenguss. – Schuller, 28.
9291 Zeichen · 316 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Flúß

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Der Flúß , des -sses, plur. die Flüsse, von dem Zeitworte fließen. 1. Der Zustand, da ein Körper fließet; ohne Plural. 1…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Fluß

    Goethe-Wörterbuch

    Fluß vereinzelt, bes in der Frühzeit, -s(s), Pl auch -ß- A konkret Fließendes 1 (größerer) natürlicher Wasserlauf; öfter…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Fluß

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +2 Parallelbelege

    Fluß , Mineral, soviel wie dichter Flußspat; in der Medizin soviel wie Rheumatismus; über Weißen F. s. d.

  4. modern
    Dialekt
    Fluss

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Fluss [Flùs U. W. ] m. rheumatisches Leiden. Unter Fl. versteht der Bauer eine Krankheit, die man weder heilen kann noch…

  5. Sprichwörter
    Fluss

    Wander (Sprichwörter)

    Fluss 1. Alle Flüsse laufen ins Meer. – Simrock, 2574; Körte, 1460. Frz. : Les rivières retournent à la mer. ( Leroux, I…

  6. Spezial
    Fluss

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Fluss m. (-es, Flüsse) 1 rü (rüs) m. 2 ega (eghes) f. 3 (Abfluss) deflus (-sc) m. 4 ‹fig› movimënt (-nc) m. 5 ‹fis› flus…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit fluss

218 Bildungen · 157 Erstglied · 60 Zweitglied · 1 Ableitungen

fluss‑ als Erstglied (30 von 157)

flußab

GWB

flus·sab

flußab [ Dämon des Kriegs: ] Vom Berg in’s Land, f. an’s Meer | Verbreite dich, unüberwindlich Heer! 16,342 Epimen 168 Syn flußabwärts Brigi…

flußabwärts

GWB

fluss·abwaerts

flußabwärts Bingen .. Ein Kahn führte uns f. die Strömungen 34 1 ,44,16 Rochusf 33,297,28 BelagergMainz uö Syn flußab Brigitte Mattausch B. …

Flußansicht

GWB

fluss·ansicht

Flußansicht [ betr Darstellungen des Frankf Mainufers ] B38,137,20 Marianne [9.5.]24 Brigitte Mattausch B. M.

Flußanwohnend

Campe

fluss·anwohnend

◬ Flußanwohnend , adj . u. adv . an einem Flusse wohnend. Uneigentlich von Bäumen, an den Flüssen wachsend. — Flußanwohnende Weiden zugleich…

Flußanwohner

Campe

fluss·anwohner

○ Der Flußanwohner , des — s , d. Mz . w. d. Ez. der an einem Flusse wohnet. Die Flußanwohner sind der Gefahr bei Überschwemmungen am ersten…

Flußartig

Campe

fluss·artig

Flußartig , adj . u. adv . einem Flusse ähnlich, die Art eines Flusses habend. S. Fluß 1) (1). Ein flußartiger Zufall (catarrhalischer, rheu…

Flußartige

GWB

Flußartige für rheumat Erscheinungen 1) Ich bin recht wohl. Die Hitze schafft alles F. weg und treibt was Schärfe im Körper ist nach der Hau…

flußauf

GWB

flus·sauf

flußauf [ Karlsbad ] weiter f. [Fluß auf Var, flußaufwärts weitere Var ] der Schloßberg N9,23,27 JMüllerSammlg 1807 Syn flußaufwärts Brigitt…

flußaufwärts

GWB

flussauf·waerts

flußaufwärts 34 1 ,8,16 Rochusf N9,336 JMüllerSammlg 1807 Var Syn flußauf Brigitte Mattausch B. M.

Flußbad

Adelung

fluss·bad

Das Flußbad , des -es, plur. die -bäder. 1) Eine Anstalt bey einem Flusse, zum Baden. 2) Das Baden in einem Flusse zur Wiederherstellung der…

Flußbartfisch

Campe

fluss·bartfisch

Der Flußbartfisch , des — es, Mz. die — e , ein Flußfisch, der zum Karpfengeschlechte gehört und vier Bartfäden hat; auch schlechtweg der Ba…

Flußbett

Campe

fluss·bett

Das Flußbett , des — es, Mz. die — en , Ad. die — bette , das Bette, der tiefe Raum zwischen beiden Ufern, in welchem das Gewässer eines Flu…

Flussblȫni

Idiotikon

Flussblȫni Band 5, Spalte 245 Flussblȫni 5,245

Flußbörs

Adelung

fluss·boers

Der Flußbörs , des -es, plur. die -e, die gewöhnlichste Art Börse, welche sich in Flüssen aufhält, Perca fluviatilis L. zum Unterschiede von…

Flußbrassen

Campe

fluss·brassen

Der Flußbrassen , des — s , d. Mz . w. d. Ez. eine Art in den Flüssen lebender Brassen (Cyprinus brama L .).

Flußbüchse

Campe

fluss·buechse

Die Flußbüchse , Mz. die — n , bei der Probekunst, eine hölzerne Büchse mit genau schließendem Deckel, worin Weinstein, Salpeter und gekörnt…

Flusschugleⁿ

Idiotikon

Flusschugleⁿ Band 3, Spalte 189 Flusschugleⁿ 3,189

Flußdorn

Campe

fluss·dorn

Der Flußdorn , des — es, Mz. die — e , eine Art Schwimmschnecke (Nerites ), deren Schale wie mit Dornen besetzt ist; auch Klappenschnecke .

fluss als Zweitglied (30 von 60)

Überfluss

RDWB1

Überfluss m zu allem ~ idiom. - ко всему прочему, ко всему, вдобавок ко всему идиом. , в довершение всего идиом. , в довершение всех неприят…

Ábflúß

Adelung

Der Ábflúß , des -sses, plur. die -üsse. 1) Das Abfließen des Wassers; ohne Plural. Der Ab- und Zufluß des Meeres, die Ebbe und Fluth. 2) De…

Amethyst-Flúß

Adelung

amethyst·fluss

Der Amethyst-Flúß , des -sses, plur. die -Flüsse, ein Fluß, d. i. gefärbter Krystall, der dem Amethyst an Farbe gleicht, unechter Amethyst.

Ánflúß

Adelung

Der Ánflúß , des -sses, plur. die -flüsse. 1) Die Handlung des Anfließens; ohne Plural. Der Anfluß des Wassers, des Baches, des Stromes. 2) …

Āugenflúß

Adelung

augen·fluss

Der Āugenflúß , des -sses, plur. die -flüsse, ein Fluß an den Augen. Ingleichen, der Fluß wässeriger Säfte aus den Augen, welche eigentlich …

Āusflúß

Adelung

aus·fluss

Der Āusflúß , des -sses, plur. die -flüsse. 1) Der Zustand des Ausfließens, ohne Plural. Der Ausfluß eines Stromes. 2) Der Ort, wodurch ein …

Bauchflúß

Adelung

bauch·fluss

Der Bauchflúß , des -sses, plur. die -flüsse, eine Krankheit, da die Speise unverdauet fortgehet; ein hoher Grad des Durchfalles, oder Durch…

Bếrgflúß

Adelung

berg·fluss

Der Bếrgflúß , des -sses, plur. die -flüsse, ein Nahme, welchen besonders zwey mineralische Körper führen. 1) Ein undurchsichtiger, weißer, …

Berýll-Flúß

Adelung

beryll·fluss

Der Berýll-Flúß , des -sses, plur. von mehrern Arten, die -Flüsse, ein durchsichtiger Spath, welcher dem Berylle an Farbe gleichet, oder auc…

Blēyflúß

Adelung

bley·fluss

Der Blēyflúß , des -sses, plur. die -flüsse, in den Naturalien-Cabinetten, ein Bleyerz, welches krystallinisch angeschossen ist. S. Adelung …

Blūtflúß

Adelung

blut·fluss

Der Blūtflúß , des -sses, plur. von mehrern Arten, die -flüsse, ein jeder Fluß des Blutes, d. i. starkes Bluten aus einer bereits von der Na…

Brunne(n)fluss

Idiotikon

Brunne(n)fluss Band 1, Spalte 1217 Brunne(n)fluss 1,1217

Bërgfluss

Idiotikon

Bërgfluss Band 1, Spalte 1217 Bërgfluss 1,1217

Būchfluss

Idiotikon

Būchfluss Band 1, Spalte 1217 Būchfluss 1,1217

Dúrchfluß

Adelung

durch·fluss

Der Dúrchfluß , des -sses, plur. inus. der Fluß des Wassers durch einen Ort.

Einfluß

Pfeifer_etym

ein·fluss

Einfluß m. ‘Einwirkung, Geltung’. Das in der Mystik aufkommende mhd. īnvluʒ wird neuerdings als Übersetzung von mlat. influentia (zu lat. īn…

Eīterflúß

Adelung

eiter·fluss

Der Eīterflúß , des -sses, plur. die -flüsse. 1) Der Fluß des Eiters, ohne Plural. Den Eiterfluß befördern. 2) Der Ort, die Bäule, aus welch…

Êrbflúß

Adelung

erb·fluss

Der Êrbflúß , des -sses, plur. die -flüsse, in dem Bergbaue, ein Fluß, welcher das Gebirge und die in demselben befindlichen Gänge abschneid…

Gíchtflúß

Adelung

gicht·fluss

Der Gíchtflúß , des -sses, plur. inus. außer von mehrern Arten, die -flüsse, bey den Ärzten, diejenigen Flüsse, welche die Gelenke der Glied…

Glāsflúß

Adelung

glas·fluss

Der Glāsflúß , des -sses, plur. von mehrern Arten, die -flüsse, ein jeder Körper, durch dessen Zusatz ein anderer in Glas verwandelt, oder d…

Hárnflúß

Adelung

harn·fluss

Der Hárnflúß , des -sses, plur. die -flüsse, der Fluß oder Abgang des Urines wider Wissen und Willen, Diamnes, Diabetes; ein Zufall, welcher…

Hāuptflúß

Adelung

haupt·fluss

Der Hāuptflúß , des -sses, plur. die -flüsse. 1) Der vornehmste Fluß eines Landes; ingleichen ein wichtiger Fluß oder fließendes Wasser. 2) …

Hyacinthen-Flúß

Adelung

hyacinthe·n·fluss

Der Hyacinthen-Flúß , des -sses, plur. die -flüsse, ein unechter, nachgemachter Hyacinth. Ingleichen ein gemeiner Krystall, welcher dem Hyac…

L_s;berflúß

Adelung

Der L_s;berflúß , des -sses, plur. doch nur von mehrern Arten, die -flüsse, eine aus der Verstopfung der Leber herrührende Art des Bauchflus…

Lippe (Fluss)

Wander

lippe·fluss

Lippe (Fluss) Lippe (Fluss). 1. Es de Lippe 1 klar un 'et Su'erlant swar, dann folget guet Wiär snar (schnell). ( Iserlohn. ) – Firmenich, I…

Lëberfluss

Idiotikon

Lëberfluss Band 1, Spalte 1217 Lëberfluss 1,1217

Ableitungen von fluss (1 von 1)

Verflúß

Adelung

Der Verflúß , des -sses, plur. car. von dem Zeitworte verfließen, die Endigung einer bestimmten Zeit und ihrer Theile, wofür auch Verfließun…