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Fisch

mhd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
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24 in 20 Wb.
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Fisch Pl.

Bd. 2, Sp. 921
Wossidia Fisch Pl. Fisch m. Fisch; die ältere Aussprache fisk noch bei alten Leuten erhalten Muss. Spr. 6 und noch jüngst nachweisbar in der Grisen Gegend, bei WiWismar@SternbergSternb, in GüGüstrow@KobrowKobr und andernorts; 'vissche' (Ro 1385) UB. 20, 329; piscis 'ein Visch' Chytr. 281; pisces frixi 'gebackene Vische' 386. 1. Die See und die zahlreichen Binnengewässer bescheren einen Reichtum an fischen, der von jeher für die Ernährung eine wesentliche Bedeutung besessen hat. Klöster und Städte strebten nach dem Erwerb von Fischereigerechtsamen aus der Hand des Landesherrn; jenen waren Fischgerichte an den Fastentagen, Freitags und auch Mittwochs, willkommen (vgl. die Speiseordnung des Ratzeburger Domkapitels UB. 5, 32), diese suchten für die städtische Bevölkerung ein billiges Nahrungsmittel; bereits 1218 wird der Stadt Ro ein Fischereirecht gegeben UB. 1, 229; 2, 15; 1260 der Stadt Wi UB. 2, 159; den Fischerzünften (s. Fischer) wurden eingehende Vorschriften gemacht über den Verkauf der frischen Fänge, die bis zu einer festgelegten Vormittagsstunde den einheimischen Bürgern vorbehalten und erst danach zur Ausfuhr aus dem Stadtgebiet freigegeben waren; Vorkauf (s. Vörköp) und der Verkauf toter Fische waren untersagt, s. (PaParchim@PlauPlau 1307) UB. 5, 336; binnenlands mußte man freilich mit toten Fischen vorlieb nehmen. 1794 zählt Siemss. Fische 91 Arten, darunter 11 lediglich im Süß-, 40 nur im Salzwasser und 40 sowohl im Salz- wie im Süßwasser vorkommende; nach E. Boll Arch. 13, 147 betrug die Zahl der Arten 96, wovon 9 im Süß-, 45 nur im Salzwasser vorkommen und 42 in beiden heimisch sind; R. Jesse Fische 1, der irrige Angaben seiner Vorgänger berichtigt, gibt die Zahlen 5 : 47 : 40 an; daraus darf auf einen sich im wesentlichen unverändert haltenden Bestand an Arten geschlossen werden. Aus diesem kommen für die Volksernährung in Betracht von Seefischen der Hering (s. Hiring), der Dorsch (s. Dösch) und die Scholle (s. Maischull); weniger beliebt ist der Hornfisch (s. Huurnfisch), geschätzt dagegen die Makrele (s. Makreel) und der seltener gefangene Steinbutt (s. Steinbütt); an Süßwasserfischen, hier vorwiegend der dritten Gruppe zugerechnet, da sie außer in Flüssen und Binnenseen auch im Brackwasser der Meeresbuchten und Haffe leben, sind vor allem zu nennen der Hecht (s. Hääkt), Barsch (s. Boors), Brachsen (s. Brassen), die Plötze (s. Plötz, Roddog'), Karausche (s. Kruutsch), der Döbel (s. Dœbel), der Güster (s. Güüster1), Kaulbarsch (s. Kulboors), Karpfen (s. Karpen), die Maräne (s. Marän), Schleie (s. Sli), der Zander (s. Sannat), Lachs (s. Laß), das Neunauge (s. Nägenog'), der Aland (s. Aland), die Kaulquappe (s. Küling), der Ükelei (s. Witing), der Stint (s. Stint), die Forelle; Welse werden bisweilen gefangen. Nicht als Fisch wird der Aal (s. Aal) gerechnet, Krebse waren früher sehr häufig und billig; Krabben fanden guten Absatz. Berichte von überreichen Fischfängen, die nicht abgesetzt werden konnten, so daß ein Teil als Futter fürs Vieh, so von Schollen, Dorschen, Heringen, verwendet werden mußte, sind nicht selten. Der Hering wurde im Mittelalter hauptsächlich an der Küste von Schonen gefangen, dort in den Fitten (s. Fitt) von mecklenburgischen Leuten gesalzen und verpackt und hierher eingeführt; s. Schonenfohrer. An der mecklenburgischen Küste waren die Fänge am Strande des Fischlandes und des Darß besonders ergiebig; die Warnemünder Fischer holten die Heringe dorther in Jollen, die je 5 bis 7 Fäuder zu je 32 Wall (s. unt.) faßten, und brachten sie auf den Rostocker Markt; auch fuhren sie mit ihren Booten, nachdem diese durch Pferde über den Mühlendamm geschleppt waren, die Warnow aufwärts nach Schwaan und Bützow; vom Fischlande selbst besorgten anfänglich die Bauern die Abfuhr über Land, bis nach Gü, später, als die Heringe in RoRostock@DierhagenDierh geräuchert wurden, stellten sich Fuhrleute (Kärrner) aus Mitteldeutschland ein, um den Segen der See in die sächsischen und thüringischen Bezirke der Industrie und des Hausgewerbes zu schaffen. Die Warnemünder Fänge brachten die Fischerfrauen täglich in Jollen nach Ro: de Frugens führten mit de Jöll up un dal (hin und zurück); sie riefen in den Straßen ihre Ware aus oder boten sie auf den Fischbänken feil; ins küstennahe Landgebiet fuhren die Fischer selbst oder Aufkäufer die Fische auf Schubkarren oder Hunde- und Pferdefuhrwerk, meist Mann und Frau; der Mann schob die Kor oder lenkte den Wagen, die Frau rief aus. Gerechnet und nach Bedarf abgegeben wurde nach festen Mengeneinheiten: die Heringe nach Wall (wallwis'; 1 Wall gleich 80 Stück), die Hornfische nach Schock (schockwis'; 1 Schock gleich 60 Stück); die Fische waren auf Weidenruten (Wäden) in der angegebenen Zahl aufgezogen und die Ruten mit ihrer Last an den Karren- oder Wagenbrettern aufgehängt; auch Plötze, Barsche und Schollen wurden zu 9—12 Stück auf Wäden aufgespießt und wädenwis' verkauft, Schollen jedoch meist stig'wis' (zu 20 Stück); Aale wurden stig'wis' gewogen WiWismar@BoiensdorfBoi, Spickaale aber bundwis (5—6 Aale) verkauft Kirchd; Krebse gab es in Schock. Wall ist ein schwedisches Wort, das Stock bedeutet; vgl. auch den gleichbedeutenden älteren Ausdruck snese (s. Sneis') für 20 Stück Aale. Der Verkauf der Fische nach Stückzahl und Gewicht ist erst in jüngerer Zeit üblich geworden. Da nur im nahen Küstengebiet und im engen Umkreise um größere Binnenseen die regelmäßige Fischabgabe an die Bevölkerung möglich war, konnte der Verbrauch auch nur hier eine erhebliche Rolle spielen; auf Hochzeiten sind in Wi Fische zuerst 1610 erlaubt worden D. Schröd. Wism. 124; Nolde 1, 134 nennt die Fische, insbesondere die in der Ostsee gefangenen, eine Lieblingsspeise der Rostocker, eine noch heute im gesamten Küstenraum gültige Beobachtung; indessen stellt Schildt 54 um 1860 in den bäuerlichen Familien von WiWismar@BüschowBüsch nur mitunter ein Fischgericht fest. das fast immer nur aus geringen, billigen Binnenseefischen bestand; dieselbe Angabe bei Fromm Meckl. 96; auch hat sich Fischessen nicht als allgemeiner Festbrauch durchgesetzt; die Karte 54 des Atl. d. Volksk. läßt erst einen Ansatz zum Hauptessen am Olljohrsdag erkennen, und in Wi, Schw, Sta wird Fisch (Hecht und Barsch) vielerorts in der Erntezeit geboten. Zubereitet wird der Fisch in einförmiger Weise: man kocht ihn in Wasser mit etwas Salz ab und gibt dann entweder Meerrettig und Butter oder Butter mit Petersilie dazu, so berichtet Nolde 1, 155; dieser sagt, daß man die Maischollen mit einer säuerlichen Brühe übergieße und daß man den Dorsch mit Senf und Butter vorsetze. Ein Zeugnis von 1726 'Friscken Dösck on drögen Laß, Semp on Marretck inthostippen' Kohf. Hg. 20, 3. Gebraten wird von jeher — neben Kochen und Räuchern — der Aal, in der Gegenwart auch die Scholle. Räucherfische (Rökerfisch) und vor allem der Salzhering erfreuen sich allgemeiner Beliebtheit und werden überall begehrt; dieser gibt einen wesentlichen Teil der Volksnahrung her. Das Fischvorkommen der meckl. Gewässer gibt die Karte 16c in Mecklenburg Gau an. Das Auftreten gewisser Fischarten in Schwärmen (Schow, Schauw, Pl. Schowen, Schauwen, Schäuwen f.; Hiring, Plötz, Brassen sünd Schauwenfisch) bringt es mit sich, daß ein Fisch die Spitze führt; das ist der Wiser, der Leitfisch; eine bunte Plötze, in einem Massenfang gefunden, wird sofort wieder ins Wasser gesetzt, weil sie als Wiser gilt und den Fischen den Weg ins Netz zeige; vor der Plötzenschauw ist wieder der Aland der Wiser. Auch von einer Königswahl unter den Fischen erzählt eine Sage; die Würde fällt an den Hering als den schnellsten Fisch, darob ist die Scholle mißgünstig und verzieht das Maul; in diesem Augenblick schlägt im nächsten Kirchdorf die Betglocke, und seitdem steht der Scholle das Maul schief Raabe Allg. Volksb. 154; Jb. 5, 77; Wo. V. 2, S. 346. Fischkörper: Fittingen Flossen, Flaumen Schuppen, Graden Gräten, Grannen spitze Gräten, Keiwen Kiemen, Küt Eingeweide, Seel Fischblase, Start (Stiert) Schwanz. Bezeichnungen zu kleiner Fische s. fischen 1. Die männlichen Fische heißen Melker, die weiblichen Rœgner. Lit.: Heesz 6425 ff.: Handel, Verzehr: Zastrow 33 ff.; Kramb. Ribn. 147; Ausrufe: Babst 3, 84; Meckl. 28, 58; Arten: Nolde 1, 135 f.; Kramb. Ribn. 138 f.; Röbel 171b; Monh. 1927, S. 226; 354; Arch. Landesk. 1853, S. 19. 2. De Fisch, dei so springen, de Seißen, dei so klingen, un de Mätens, dei so singen, dei dœgen alltosam nich StaStargard@MirowMir; fläuten Dierns un springen Fisch dœgen nich Wi; dieses Springen und Spielen der Fische heißt smacksen, spelunksen; auch: de Fisch paffen ut dat Water; wenn Fisch in 'n Klenner steiht, gibts Regenwetter und Aussicht auf reiche Beute, dann nimmt der Fischer das neue Geschirr zum Fang Wi; Farken un Fisch möten nich tellt warden Ro Rostock@DoberanDob; dazu s. fischen 3; rop nich haalt Fisch, ihre du se in de Kip hest Wi; RoRostock@RibnitzRibn; Gü Güstrow@BützowBütz; Vorsicht beim Fischessen rät an die Bemerkung: bi 't Fischäten steiht de Dod achter de Stubendör LuLudwigslust@BrunowBrun; kein Fisch ahn Graden allgem., auch sprw.; Fisch ahn Graden, Fleisch ahn Knaken, Holt ahn Knorren, Dei sœlen ierst in 'n Himmel kamen Nd. Kbl. 11, 44; de dreidag'schen Fisch un de dreidag'schen Gäst, is nich väl nah to fragen Sta Stargard@GrammertinGramm; dat sünd fule Fisch sprw. Mi 24a; nich Fisch noch Fleisch sprw. von unbestimmbarem, unentschiedenem Wesen; nich Fisch noch Fleisch, säd' de Adebor, donn fratt he ne Pogg' Wo. V. 2, 241; wenn de Fisch brad't is, helpt em dat Water nich mihr Raabe Allg. Volksb. 9; int fläumig Water sünd de besten Fisch sprw. Ro; is 'n Wunner, dat 't in de Soltsee frische Fisch gifft, hett de Hollanner seggt Wi; 'Und denck tho fangen Fisch recht midden up dem Lande' Laur. Schg. 1, 436; dat sünd Tœg', œwer kein Fisch der Wadenzug hat keinen Fang gebracht, im Wortspiel mit Tœg' dumme Streiche WaWaren@RechlinRechl; 'schnappen glich wie die Fisch nah dem Brode' (1578) Arch. Schw; min Kinner all' gesund as de Fisch int Water GüGüstrow@GülzowGülz; von unbedeutender Last: dat is grad', as wenn een för 'n Groschen Fisch up 'n Nacken hett Wa. Häufig im Kinderlied: Dor hest 'n Daler, gah to Mark, köp di 'n Quark, köp di 'n Fisch, wo Läwer un Lung' an is Wo. V. 3, 359; Trumpf up 'n Disch, Mudder kaakt Fisch 389; Hopp hopp hopp hopp Rhedewisch, Eene Kip vull kleene Fisch 483; im Hochzeitsbitterspruch heißt es: Dei groten Fisch mit denn' breiden Stiert Dei sünd dei Botter ok noch wiert Bartsch 2, 74. Die Zss. lassen sich gruppieren nach den Arten: Bli-, Breit-, Bütt-, Huurn-, Katt(en)-, Leikel-, Melker-, Mus-, Pagen-, Rœgen-, See-, Späul-, Tall-, Wall-, Wanderfisch; nach der Fangweise: Angel-, Flœgel-, Rüsenfisch; in bezug auf Verkauf und Verzehr: Armlüd'-, Preister-, Pund-, Späul-, Tall-, Wäden-, Winter-, Wrackfisch; nach der Zubereitung: Back-, Bier-, Braden-, Brat-, Klipp-, Klopp-, Pannen-, Plück-, Solt-, Stock-, Zartfisch; Besonderes: Sug'-; Hexenfisch. 3. Sonderbedeutungen: a. das Sternbild der Fische: pisces 'Vische' Chytr. 21; günstige Aussaat für Flachs is up Waag' un Fisch Sta; Korn soll man nur bei den Zeichen Wassermann, Jungfrau, Schütze und Fische säen Bartsch 2, 203; zum Wurzelsäen sind die Fische ein gutes Zeichen ebda. b. meist Pl. die Hölzer, welche am Fuße des Mastes in das Loch des Verdeckes gelegt sind, den Mast dadurch zu befestigen, und auch die Öffnung für den Mast selbst Kluge Seem. 252; Bri. 6, 197; Sg. Wo. Seem. 2, 234. — Mnd. visk, visch. — Br. Wb. 1, 397; Dä. 120b; Kü. 1, 460; Me. 2, 110.
11372 Zeichen · 152 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    fischst. M.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    fisch , st. M. Vw.: s. visch

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    fischM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    fisch , M. Vw.: s. visch (1)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    2. Físch

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    2. Der Físch , des -es, plur. die -e, Diminut. Das Fischchen, Oberd. Fischlein. 1) Eigentlich, eine allgemeine Benennung…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Fisch

    Goethe-Wörterbuch

    Fisch 1 durch Kiemen atmendes Wirbeltier a freilebend od (selten) in Zuchtgewässern od als Zierfisch gehalten unter mir …

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Fisch

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Fisch. , bei naturwissenschaftl. Namen Abkürzung für Gotthelf Fischer von Waldheim (s. d.).

  6. modern
    Dialekt
    Fisch

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Fisch [ fast allg. Fe Sing. und Pl.; Fù Tieffenb. Rauw. Lorenzen Saarunion Dehli. — Demin. Fìli Banzenh. ; Felə, Fe…

  7. Sprichwörter
    Fisch

    Wander (Sprichwörter)

    Fisch 1. Abgestandene Fisch' will Gott nicht haben auf seinen Tisch. – Parömiakon, 2653. 2. Alle fische im Meere stehen …

  8. Spezial
    fisch

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    fisch [fịsch] → fiscus.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit fisch

1.032 Bildungen · 821 Erstglied · 205 Zweitglied · 6 Ableitungen

fisch‑ als Erstglied (30 von 821)

Fisch(er)zǖg

Idiotikon

Fisch(er)zǖg Band 17, Spalte 707 Fisch(er)zǖg 17,707

Fischangel

SHW

Fisch-angel Band 2, Spalte 747-748

Fischauge

SHW

Fisch-auge Band 2, Spalte 747-748

Fischband

SHW

Fisch-band Band 2, Spalte 747-748

Fischbein

SHW

Fisch-bein Band 2, Spalte 747-748

Fischblut

SHW

Fisch-blut Band 2, Spalte 747-748

Fischessen

SHW

Fisch-essen Band 2, Spalte 747-748

Fischfang

SHW

Fisch-fang Band 2, Spalte 747-748

Fischgarn

SHW

Fisch-garn Band 2, Spalte 747-748

Fischglas

SHW

Fisch-glas Band 2, Spalte 747-748

Fischgrate

SHW

Fisch-grate Band 2, Spalte 747-748

Fischhaut

SHW

Fisch-haut Band 2, Spalte 747-748

Fischkopf

SHW

Fisch-kopf Band 2, Spalte 747-748

Fischkorb

SHW

Fisch-korb Band 2, Spalte 747-748

Fischkrake

SHW

Fisch-krake Band 2, Spalte 747-748

Fischkraut

SHW

Fisch-kraut Band 2, Spalte 747-748

Fischloch

SHW

Fisch-loch Band 2, Spalte 747-748

Fischmarkt

SHW

Fisch-markt Band 2, Spalte 747-748

fisch als Zweitglied (30 von 205)

Backfisch

RDWB1

Backfisch m (Lakune) девочка-подросток

Zwiebelfisch

RDWB1

Zwiebelfisch m (Lakune) буква другого алфавита (в тексте)

adelfisch

DWB

adel·fisch

adelfisch , m. albula, schmackhafter weiszfisch, sonst auch schnäpel genannt. Hohberg 2, 520 a .

Ámbra-Fḯsch

Adelung

ambra·fisch

Der Ámbra-Fḯsch , des -es, plur. die -e, eine Art Wallfische an den Küsten des südlichen Amerika, in dessen Magen zuweilen Ambra gefunden wi…

Ángelfḯsch

Adelung

angel·fisch

Der Ángelfḯsch , des -es, plur. die -e, ein Nahme, welchen man in einigen Gegenden einer Art Rochen gibt, die mit Angeln oder Stacheln verse…

angreifisch

DWB

ang·reifisch

angreifisch , arrepticius: geld ist angreifische waare; die magd ist angreifisch, ein angreifischer mensch, ungetreu, entwendend. nd. angree…

Āugenfísch

Adelung

augen·fisch

Der Āugenfísch , des -es, plur. die -e, in der Naturgeschichte, Fische, welche außer den wahren natürlichen Augen, schwarze oder braune geri…

backfisch

DWB

back·fisch

backfisch , m. fisch zum backen, noch nicht zum sieden. dann ein junges, unausgewachsnes mädchen: backfischlein, puellae virgunculae dictae …

banfisch

BMZ

ban·fisch

banfisch stn. fisch der dem herrn abgeliefert werden muß. banfische die sol ein ieglicher fenger pflichtig sein zu liebern ûff eins abts dis…

Bếrger-Físch

Adelung

berger·fisch

Der Bếrger-Físch , des -es, plur. die -e, in der Handlung eine Art Stockfische, welche aus Bergen in Norwegen zu uns gebracht wird.

braunfisch

DWB

braun·fisch

braunfisch , m. delphinus phocaena. bei Maaler 77 a balena, vgl. braunwallin.

būfisch

KöblerMhd

būfisch , st. M. Vw.: s. būvisch

chnöpfisch

Idiotikon

chnöpfisch Band 3, Spalte 754 chnöpfisch 3,754

chöpfisch

Idiotikon

chöpfisch Band 3, Spalte 418 chöpfisch 3,418

Ableitungen von fisch (6 von 6)

befischen

DWB

befischen , expiscari: den teich befischen. Lohenst. Arm. 1, 1089 .

erfischen

DWB

erfischen , expiscari, ahd. irfiscôn ( Graff 3, 510 ): sie erfischen vil korallen und waldfisch. Frank weltb. 80 b ; das gottes sun ... auch…

Fische

Adelung

Die Fische , plur. die -n, bey den Schlössern, derjenige Theil eines Fischbandes, welcher in das Holz verborgen wird, der Lappen, in einigen…

gefisch

DWB

gefisch , n. schweiz., pflanze die statt einer hauptblume viele nebenschosse hat, z. b. blumenkohl. Stalder 2, 514 .

urfisch

DWB

urfisch , m. , palaeichthys Brehm (1890) 8, 423 : doch sind die urfische jetzt in der minderheit Brehm 8, 16 . —