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Auge

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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Auge Das

Bd. 1, Sp. 278b
Das Auge, des — s, Mz. die — n, Verkleinerungsw. das Äuglein, Äugelchen, des — s, d. Mz. w. d. Ez. dasjenige Glied des menschlichen und thierischen Körpers, welches zum Sehen gebraucht wird. 1. Eigentlich, dieses Glied selbst und das damit verrichtete Sehen. Blaue, schwarze, graue, gute, scharfe, schwache, blöde, helle, trübe  Augen haben. Ein schelmisches Auge. Schmachtende Augen, die halb geschlossen Sehnsucht, Verlangen, Liebe  verrathen. Sprechende, nichtssagende Augen, die voll Ausdruck sind, die was innerlich vorgeht verrathen, oder die nichts davon an sich haben. Auf einem Auge nicht sehen können. Auf beiden Augen blind sein. Um ein Auge kommen. Sie betrachteten ihn, ohne ein Auge zu verwenden. Mit unverwandten Augen ansehen. Die Augen auf etwas werfen, heften, aufmerksam und anhaltend darauf sehen. Dieser Begriff wird in der höhern Schreibart auch auf andre Art ausgedruckt; z. B. »Mein nasses Auge hing starr auf deinem Gesichte, wenn du so redetest.« Dusch. Mit was für sehnsuchtsvollem Blick Ir Aug' an seinem Auge hing! Gellert. Die offnen Augen kleben An allem starr. — Kleist. I die Augen oder ins Auge fallen, zum Ansehen reizen, durch seine auszeichnende Gestalt, Farbe  Das fällt gut oder schön in die Augen, sieht schön aus. Jemand ins Auge fassen, aufmerksam ansehen. Keinen Augenblick eine Person oder Sache aus den Augen lassen, beständig ansehen, sorgfältig darüber wachen. Ein wachsames Auge auf etwas haben, es sorgfältig beobachten, in Acht nehmen. Er ist mir aus den Augen gekommen, er ist vor meinen Augen verschwunden, ich sehe ihn nicht mehr. Sprichwort: Aus den Augen, aus dem Sinn! Х Kannst du nicht die Augen aufthun, aufsperren? Kannst du dich nicht vorsehen, Achtung geben. Rollende Augen, die sich bei einer heftigen Leidenschaft schnell hin und her bewegen. Mein Auge rollt verwirrt und sieht ihn schüchtern an. Schlegel. Große Augen machen, große Verwunderung äußern. Ih denke noch daran, was er für Augen machte, Als deine Mutter ihn in unsre Reihen brachte. Rost. Eben so, Х die Augen aufreißen. Die Augen laufen über, werden mit Feuchtigkeit erfüllt. Der Rauch beißt so arg, daß einem die Augen überlaufen. Es that ihm so leid, daß ihm die Augen übergingen, daß er weinte. Einen übervortheilen, daß ihm die Augen übergehen möchten. Er redete mich mit nassen, thränenden Augen an. Ih kann es nicht mit trocknen Augen ansehen, nicht ohne Thränen. Die Augen standen ihm voll Wasser, voll Thränen! So auch in der höhern Schreibart. Seine Augen zerfließen in Thränen. »Ir Auge floß von Zähren.« Weiße. Du, dessen Augen flossen, Sobald sie Zion sahn. Ramler. Dein Aug' wird jetzt um mich in Thränen schwimmen. Dusch. Die Augen verdrehen, den Augäpfeln eine widernatürliche Richtung geben, sowol bei großer Verwunderung, als auch beim Ringen mit dem Tode. Х Die Augen verdrehen wie ein abgestochenes Kalb. Die Augen niederschlagen, zu Boden sehen, aus Scham, Beschämung. Er wagt es nicht die Augen aufzuschlagen. Die Augen fangen ihm an zu brechen, verlieren ihre Sehkraft, ihre Lebhaftigkeit und sind halb geschlossen, kurz vor dem Tode oder auch bei großer Schläfrigkeit, in welchem letzten Falle man auch sagt, die Augen fallen ihm zu. Einem die Augen zudrücken, beim Sterben. — Oft wird Auge im gemeinen Leben gesetzt, wo es nicht nöthig wäre, bloß um dem Gesagten mehr Nachdruck zu geben. Ih habe es mit meinen, oder mit eignen Augen gesehen, es ist ganz zuverläßig. Ih habe ihn mit keinem Auge gesehen, gar nicht. Man sieht's mit Augen, ganz deutlich. Zuweilen stehn auch die Augen für die Person, welche sie gebraucht, damit sieht  Meine Augen haben es gesehen, ich habe es gesehen. Aller Augen warten auf dich , Alle warten auf dich. I Verbindung mit Auge, diesem wichtigen Gliede, sind im gemeinen Leben noch viele uneigentliche Redensarten gebildet worden, von welchen noch folgende zu merken sind. Einem ein Dorn, oder ein Stachel im Auge sein, nicht gern von ihm gesehen werden, oder ein Gegenstand des Neides für ihn sein. Mit einem blauen Auge davon kommen, erträglich, mit einem kleinen Verluste, Verweise  Man muß ein Auge zudrücken, Nachsicht zeigen. Einem die Augen verkleistern, ihm die wahre Beschaffenheit einer Sache nicht sehen lassen. So auch, einem Sand (Staub) in die Augen streuen, ihn verblenden. I N. S., einem etwas aufs Auge drücken, ihn bestechen. Einem den Daumen aufs Auge setzen, ihn in den gehörigen Schranken erhalten. Auch hat das Schicksal ihm indessen Kraftmänniglich den Daum aufs Auge gesetzt. Kl. Schmidt. Das paßt, wie die Faust aufs Auge, d. h. gar nicht. Ih liebe ihn, wie meine Augen, d. h. sehr, über alles. Einem nicht die Augen im Kopfe gönnen, und einem nicht so viel gönnen, geben, als im Auge Raum hat, d. h. nicht das Geringste. Seine Augen sind größer als sein Bauch, er verlangt oder nimmt mehr, als er aufessen kann. Х Einem in die Augen schlagen, daß es feuert, dräuscht, d. h. plump. Das Kalb in die Augen schlagen, einen auf der empfindlichsten Seite beleidigen. — So lange mir noch die Augen offen stehen, so lange ich lebe. Die Augen zuthun, schließen, d. h. sterben. Ih habe diese Nacht kein Auge zugethan, geschlossen, d. h. ich habe nicht schlafen können. Sprichw : Eine Krähe hackt der andern die Augen nicht aus, ein Schelm verräth den andern nicht. 2. Außer den angeführten Fällen, wo von der Empfindung des Sehens die Rede ist, wird das Wort Auge auch in mehrern andern uneigentlichen Bedeutungen vielfältig gebraucht, und zwar 1) da die Augen am meisten den innern Gemüthszustand verrathen, für Mienen und Geberden. Etwas mit schelen Augen ansehen, d. h. neidisch. Ih thue Alles, was ich ihr an den Augen ansehen kann. Er las meinen Willen in meinen Augen. Wie zitterte ich, wenn dein Auge einen geheimen Gram verrieth. Er ist ihm wie aus den Augen geschnitten, sehr ähnlich. Es sieht ihm der Schalk aus den Augen. Nun sehen Sie aus ganz andern Augen, nun sehen Sie die Sache anders an. 2) Х Der Anblick, die Gegenwart einer Person. Einem unter die Augen gehen, treten, kommen. Geh mir aus den Augen. Er darf mir nicht mehr vor die Augen kommen. Ih kann ihn nicht vor Augen sehen, leiden. Er sieht mein Unglück vor Augen. Einem die größten Grobheiten unter die Augen oder in die Augen sagen. Dem Tode, der Gefahr unerschrocken unter die Augen gehen, d. h. entgegengehen. Vor den Augen der ganzen Welt. Einem etwas unter vier Augen anvertrauen, es ihm allein anvertrauen, so daß niemand weiter zugegen ist. »Gespräche unter vier Augen.« Wieland. Vier Augen sehen besser als zwei, zwei Menschen sehen, bemerken besser, schärfer, als einer. 3) Bildlich, für Verstand, Einbildungskraft, Vorstellung, Beurtheilung. Die Sache schwebt mir vor Augen, ist mir halb erinnerlich, halb deutlich. Etwas aus den Augen setzen, es vergessen oder zu vergessen scheinen, in nachtheiligem Sinne. Opitz gebraucht es noch in gutem Verstande. Der alle Schuld, damit du ihn verletzet, Dir herzlich schenkt und aus den Augen setzet. Ein Auge auf etwas werfen, oder auf etwas haben, danach streben. Das sticht ihm in die Augen, reizt sein Verlangen danach. Die Augen an etwas weiden, es mit Vergnügen betrachten. Ir seht, wir haben Wein, Und was die Augen nur verlangen. Wieland. Die Sache liegt vor Augen, ist deutlich, klar. Stärker wird dieser Begriff ausgedruckt durch: es fällt in die Augen, und am stärksten durch: es springt in die Augen. Einem die Augen verblenden, ihn an der richtigen Ansicht der Dinge verhindern. Einem die Augen öffnen, die Sache in ihrer wahren Gestalt zeigen. Im sind nun die Augen aufgegangen, er hat nun die Sache nach ihrer wahren Lage und Beschaffenheit erkannt. I seinen Augen, d. h. nach seinem Urtheil ist der Reichthum das größte Erdenglück. I meinen Augen macht es keinen Unterschied. Ih sehe die Sache jetzt mit ganz andern Augen an, betrachte sie aus einem ganz andern Gesichtspunkte. Eine Sache mit den Augen eines Kenners ansehen, als Kenner. Uneigentlich spricht man auch von einem Auge Gottes, um dadurch seine Allgegenwart, Allwissenheit und Vorsehung zu bezeichnen. Den Augen Gottes ist nichts verborgen. Das Auge des Höchsten sieht Alles, wacht über Alles. Vor Gottes Augen (vor Gott) sind alle Menschen gleich. So auch, das Auge der Vorsehung. Daher wird auch das Auge als Sinnbild dieser göttlichen Eigenschaften, dieser allgemeinen Aufsicht gebraucht. Hieher kann man auch den uneigentlichen Gebrauch in der Redensart ziehen. Das Auge des Herrn macht das Vieh fett, dünget den Acker, für, durch eignes Nachsehen, sorgfältige Aufsicht des Herrn wird dies bewirkt. 3. Wegen einer größern oder geringern Ähnlichkeit mit einem Auge, werden im gemeinen Leben mehrere Dinge mit diesem Worte uneigentlich benannt. So heißen Augen: — die mittelsten eirunden Flecke auf den Pfauenfedern, und eben so werden die kleinen mit Ringen von anderer Farbe umgebenen Fleckchen auf den Flügeln der Schmetterlinge  Äugelchen genannt. — Die Punkte auf den Flächen der Würfel. Auf die meisten Augen spielen. Eben so auf denjenigen Spielkarten, die keine Bilder sind, diejenigen Zeichen, die den Werth derselben bestimmen und die beim Spielen gezählt werden. Ih habe in meiner Karte kein Auge. Er hat die meisten Augen. Х Auf seinen fünf Augen bestehen, hartnäckig bei einer einfältigen Meinung bleiben. — An den Bäumen und Pflanzen, die aus der Schale hervorbrechenden Keime, die Knospen, O. D. Butzen und Brossen, N. D. Bollen; an den Weinstöcken auch Palmen. Augen bekommen, gewinnen, ansetzen, schießen. — I der Zergliederungskunst nennt man Auge des Gefäßes, den von den Wänden eines Gefäßes eingeschlossenen Raum, wenn man dasselbe durchgeschnitten hat (Lumen). — I Schmelzofen, dasjenige Loch, durch welches das flüssige Metall abgelassen wird. — Bei den Bergleuten, an ihren Werkzeugen dasjenige Loch, in welches der Stiel gesteckt wird. — I den Schmelzhütten, der sogenannte Leimpotzen, der beim großen Garmachen des Kupfers, bei der Form auf die Herdsohle gelegt wird, damit das Gebläse etwas daran stoße; auch die Tasche. — I den Bergwerken, ein gediegenes Körnchen an den Erzstufen. — An dem Neitgeschirre, der höchste Theil an den Stangen, der platt und durchbrochen ist, um das Hauptgestell darein zu schnallen. — I den Küchen, der kleine Punkt oder Knoten im Eiweiß, und ein Fetttropfen auf der Brühe. — An den Schäften des Weberstuhles, die Schleifen oder Ringe, durch welche die Kettenfäden gehen, so auch bei den Strickern, eine Schlinge. — I der Baukunst, eine kleine Zirkelfläche mitten in der Schneckenwendung an den Säulenköpfen. — Am Kernobste, derjenige Theil, welcher aus dem vertrockneten Blumenkelche entsteht. — Das Auge einer Nähnadel, das Öhr derselben. — Die Augen im Käse, die Löcher in demselben. Bei mehrern dieser Benennungen verliert sich die Ähnlichkeit mit einem Auge ganz und so auch in der Bedeutung, nach welcher ein Auge der Zeuge und der Edelsteine, den Glanz und das äußere Ansehen derselben bezeichnet. Dieser Demant hat ein schönes, schwärzliches Auge, spielt schöne Farben, spielt ins Schwärzliche. Bei den Edelsteinen sagt man auch dafür, das Wasser. — I mehreren Zusammensetzungen wird Auge noch in einer Bedeutung, die von einer entfernten Ähnlichkeit damit hergenommen ist, gebraucht, als Ochsenauge, Hühnerauge, Pfauenauge  die an ihrem Orte nachzusehen sind. — Bei den Feuerwerkern, heißt Auge eine kleine hölzerne Rinne, durch welche die Pulverwurst in die Minenkammer geht. — Ӿ Dem Blinden ein Auge austreten, in einen Kothhaufen treten.
11422 Zeichen · 188 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Auge

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Das Auge , des -s, plur. die -n, Diminutivum das Äuglein, vulg. das Äugelchen, das Werkzeug des Sehens in den menschlich…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Auge

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    1 Auge Mehr als 5000 Belege, davon über 1200 in natwiss Schr. Zentraler Begriff bei G, auch in benachbarten Wörtern des …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Auge

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +4 Parallelbelege

    Auge nennt man das Organ des Sehens, welches die Lichtstrahlen der Außenwelt aufnimmt und zu der eigenthümilchen Empfind…

  4. modern
    Dialekt
    Auge

    Bayerisches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    Auge Band 1, Spalte 1,704–720

  5. Sprichwörter
    Auge

    Wander (Sprichwörter)

    Auge 1. Ab Auge, ab Herz. ( Luzern. ) 2. Als das aug' erfüllet, so ist dem bauch genug gethan. – Henisch, 152. 3. An den…

  6. Latein
    auge

    Mittellateinisches Wb.

    * auge , acc. pl. - άς f. ( αὐγή) splendor — Herrlichkeit : Ioh. Scot. carm. 2,8,50 σαρκικὰ nam φύσις divinas temperat α…

  7. Spezial
    Auge

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Au|ge n. (-s,-n) ‹anat› edl (edli) m. ▬ ins Auge fallen dé al edl ; salté tl edl; tomé tl edl; Auge um Auge , Zahn um Za…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit auge

964 Bildungen · 737 Erstglied · 226 Zweitglied · 1 Ableitungen

auge‑ als Erstglied (30 von 737)

Auge(n)(g)lid

Idiotikon

Auge(n)(g)lid Band 2, Spalte 606 Auge(n)(g)lid 2,606

Auge(n)a(n)gesicht

Idiotikon

Auge(n)a(n)gesicht Band 7, Spalte 260 Auge(n)a(n)gesicht 7,260

Auge(n)blick

Idiotikon

Auge(n)blick Band 5, Spalte 62 Auge(n)blick 5,62

Auge(n)blitz

Idiotikon

Auge(n)blitz Band 5, Spalte 293 Auge(n)blitz 5,293

Auge(n)bluem(eⁿ)

Idiotikon

Auge(n)bluem(eⁿ) Band 5, Spalte 71 Auge(n)bluem(eⁿ) 5,71

Auge(n)brësteⁿ

Idiotikon

Auge(n)brësteⁿ Band 5, Spalte 844 Auge(n)brësteⁿ 5,844

Auge(n)brām

Idiotikon

Auge(n)brām Band 5, Spalte 597 Auge(n)brām 5,597

Auge(n)brāneⁿ

Idiotikon

Auge(n)brāneⁿ Band 5, Spalte 673 Auge(n)brāneⁿ 5,673

Auge(n)brāw(eⁿ)

Idiotikon

Auge(n)brāw(eⁿ) Band 5, Spalte 1030 Auge(n)brāw(eⁿ) 5,1030

Auge(n)brūneⁿ

Idiotikon

Auge(n)brūneⁿ Band 5, Spalte 673 Auge(n)brūneⁿ 5,673

Auge(n)butzen

Idiotikon

Auge(n)butzen Band 4, Spalte 2007 Auge(n)butzen 4,2007

Auge(n)bëtti

Idiotikon

Auge(n)bëtti Band 4, Spalte 1834 Auge(n)bëtti 4,1834

Auge(n)bündeli

Idiotikon

Auge(n)bündeli Band 4, Spalte 1364 Auge(n)bündeli 4,1364

Auge(n)chrëbs

Idiotikon

Auge(n)chrëbs Band 3, Spalte 782 Auge(n)chrëbs 3,782

Auge(n)dechel

Idiotikon

Auge(n)dechel Band 12, Spalte 194 Auge(n)dechel -ck- 12,194

Auge(n)diener

Idiotikon

Auge(n)diener Band 13, Spalte 163 Auge(n)diener 13,163

Auge(n)dienst

Idiotikon

Auge(n)dienst Band 13, Spalte 777 Auge(n)dienst 13,777

Auge(n)druck

Idiotikon

Auge(n)druck Band 14, Spalte 778 Auge(n)druck 14,778

Auge(n)fleisch

Idiotikon

Auge(n)fleisch Band 1, Spalte 1221 Auge(n)fleisch 1,1221

Auge(n)fëll

Idiotikon

Auge(n)fëll Band 1, Spalte 771 Auge(n)fëll 1,771

Auge(n)geschwër

Idiotikon

Auge(n)geschwër Band 9, Spalte 2128 Auge(n)geschwër 9,2128

Auge(n)gleser

Idiotikon

Auge(n)gleser Band 2, Spalte 644 Auge(n)gleser 2,644

Auge(n)hār

Idiotikon

Auge(n)hār Band 2, Spalte 1507 Auge(n)hār 2,1507

Auge(n)loch

Idiotikon

Auge(n)loch Band 3, Spalte 1022 Auge(n)loch 3,1022

Auge(n)mëss

Idiotikon

Auge(n)mëss Band 4, Spalte 453 Auge(n)mëss 4,453

Auge(n)nichts

Idiotikon

Auge(n)nichts Band 4, Spalte 876 Auge(n)nichts 4,876

Auge(n)nǖt

Idiotikon

Auge(n)nǖt Band 4, Spalte 876 Auge(n)nǖt 4,876

Auge(n)prattig

Idiotikon

Auge(n)prattig Band 5, Spalte 573 Auge(n)prattig 5,573

Auge(n)pëch

Idiotikon

Auge(n)pëch Band 4, Spalte 964 Auge(n)pëch 4,964

auge als Zweitglied (30 von 226)

Bullauge

RDWB1

Bullauge f иллюминатор

Hühnerauge

RDWB1

Hühnerauge n мозоль (а не "глаз курицы")

Älsterauge

Adelung

alster·auge

Das Älsterauge , des -s, plur. die -n, ein Nahme, welchen einige derjenigen Verhärtung der Nerven an den Füßen beylegen, welche unter dem Na…

Afterlauge

Adelung

after·lauge

Die Afterlauge , plur. inus. bey den Weißgärbern, eine Lauge aus Asche, den Thran aus den gewalkten semischgaren Fellen damit heraus zu wasc…

Alaunlauge

Adelung

alaun·lauge

Die Alaunlauge , plur. von mehrern Arten oder Quantitäten, die -n, in den Alaunhütten, die aus den Alaunerzen gezogene Lauge, welche hernach…

Argus-Auge

Adelung

argus·auge

Das Argus-Auge , des -s, plur. die -n, von dem Argus aus der Griech. Fabellehre, ein scharfes, argwöhnisches Auge. Argus-Augen haben, mit de…

blauauge

DWB

blau·auge

blauauge , n. caeruleis oculis praeditus, das veilchen heiszt zuweilen so, nd. blauögschen. dann auch blau geschlagen.

Blüthauge

Adelung

Das Blüthauge , des -s, plur. die -n, S. Adelung Blüthknospe .

blutauge

DWB

blut·auge

blutauge , n. comarum palustre, fünfblatt. im eigentlichen sinn, augenentzündung, hyposphagma, haematomma; zorniges blutauge des Mars. J. Pa…

bocksauge

DWB

bocks·auge

bocksauge , n. aegophthalmus, eine steinart. bei Maaler 73 c ein fisch, patella.

bollauge

DWB

boll·auge

bollauge , n. oculus prominens. Stalder 1, 199 , bei Nemnich bollerauge, auge, das sich vorwirft, starr blickt? oder wie eine bolle ( gemma …

Ableitungen von auge (1 von 1)

urauge

DWB

urauge , n. , kleiner barsch. Fischer schwäb. wb. 6, 290 . zu ahd. urougi unsichtbar Graff 1, 123 . vgl. rotouga, niunouga. —