Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
aufbinden
aufbinden , nnl. opbinden, in verschiednem, oft entgegengesetztem sinn: 1 1) in die höhe binden: die haare aufbinden; hett ich ein buolen als mancher hat, ich wolt im aufbinden sein gelbes har mit eitel brauner seiden. Uhland 89 ; die hosen aufbinden, in die höhe ziehen und nesteln. Fischart podagr. trostb.; eingenestelt, die stümpf ( l. strümpf) aufgebunden. Garg. 173 b . geschnittenes oder gehauenes getraide aufbinden und in garben aufstellen; ein baurentochterlein wolt gersten aufbinden, da stachen sie die distel in die finger. Garg. 88 a ; blumen, stengel aufbinden, dürres laub aufbinden, …