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trauen

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

trauen n.

Bd. 21, Sp. 1353
trauen, n. und m., vertrauen, credit, ehrenwort. herkunft und form. ahd. und mhd. nicht bezeugt. die ältesten belege erst aus dem 15. jh. (s. 2 a und b). eine anknüpfung an ags. trúwa, m., 'glaube, zuversicht' erscheint daher gewagt, so sehr das für ein junges wort sehr auffällige masc. genus dazu verlockt. wahrscheinlich trauen masc. nach glauben, m., mit dem es gewöhnlich in engster formelhafter verbindung erscheint (s. u.). neben dem masc. kommt von anfang an und oft bei denselben autoren das neutrum vor, der substantivierte infinitiv von trauen, vb., dem das nomen in jedem falle nahe zugehört; masc. und ntr. sind bedeutungsmäszig niemals geschieden, wie auch formal das genus oft nicht zu bestimmen ist. häufig erscheint im nom. und acc. eine einsilbige form trau neben den volleren formen. sie braucht aber nicht immer das fem., die nebenform von treue (s. d.), zu sein, so sehr sich auch die formeln treu und glauben und trau(en) und glauben berühren: trau und glauben kann aus der formel trauen und glauben mit ellipse der endung entstanden sein. ebenso konnte ein auf das zweite glied der formel zielender masc. artikel auch auf das erste glied bezogen werden und so das masc. trau(en) geradezu in der formel selbst entstehen. jedenfalls lebt das wort in ihr am längsten. bedeutung und gebrauch. 11) trauen heiszt zunächst vertrauen, fiducia: dan wo einfeltig traw zu got sein musz, in zeitlicher narung zu erlangen, da musz freylich zehenfeltiges trawen sein, in geystlichem stande zu bleiben Luther 6, 468 W.; alle leyden werden euch mer hoffnung und trawen in gott bringen Eberlin v. Günzburg sämtl. schr. 2, 146 ndr.; (der ritter) die schier nackenden seine schönen töchtern hat sehen lassen, domit ir sein trawen und hoffnung zu euch vernämen müget Arigo decam. 617 Keller; also ausz sondern trauen ... wurd in dasz geld mitgethailt Knebel chron. v. Kaisheim 85 lit. ver.; in der verbindung mit glauben: damit meyn glaube und traw zu gottis gnaden vorletzt wird Luther 8, 172 W.; durch einen festen glauben, trawen, zuversicht, hoffen und lieb 6, 217 W.; vermeinet die thäterin, dasz ihre mutter ... keinen trauen und glauben verdient hat Abele gerichtshändel (1654) 718; mit anderm zwillingswort: disz glaubte ich mit gutem trauen und bauen künstl. unordnung 3, 191, vgl.: er hätte hierauf mit gutem trauen und glauben gebaut 2, 59 und oben trauen, vb., sp. 1333. 22) trauen fiducia erscheint in typischen verbindungen mit verben als 2@aa) das vertrauen, das man zu jemand hat: Sant Wolffgang hett ein besunders trauwen zu graff Arybonis der heiligen leben, winterteil (1471) 38b; denn so soll der mensch got nit versuchen und soll ain trawen zu im haben Keisersberg ausgang d. Juden (1510) k 3a; so noch im volkslied: zu gott hab ich mein trawen Forster frische teutsche liedlein 177 ndr.; gerne in verbindung mit hoffen: solches trauen und hoffen ich zu dir han Arigo decam. 119 Keller; zu gott kein traw noch hoffnung han H. Sachs 11, 461 Keller; mit adjectiven: zu hof er ein rottmeister het ... zu dem er grossen trawen het 20, 344 Götze; ich hab zu dir ein bessern trauen fastnachtsspiele 1, 89 Keller; hat villeicht ein clains trauen zue mir Aventin 1, 445 Lexer; mit nebensatz: das ich das truwen zuo dir han, du seist so ein gütig man Murner badenfahrt 7 Martin; deshalb mein trawen zu euch hab, hellft mir doch dieses eyffern ab H. Sachs 14, 236 K.-G. 2@bb) das vertrauen, das man in, auf oder zu jemand setzt oder stellt: last uns unsern trawen in got seczen städtechron. 2, 136 (Nürnberg 1449); got der here, in den si iren truwen gesatzt hadden 13, 573 (Cöln 1499); darum dasz ir ... das gotteswort verschupft hand und üwer truwen in lugenen und unruw gesetzt Zwingli dt. schr. (1828) 1, 37; unter tausent nit einer ist, der nit sein trawen drein (in die guten werke) setzt Luther 6, 211 W.; das man auch so weyt gefaren ist und solchen trauen drauff (auf den ablasz) gesetzt hat 12, 516 W.; und setzest dein trawen auff ander ding 12, 678 W.; es stot geschriben: verflucht ist, der sein trawen setzet uff einen menschen Bucer bericht (1524) d 3b; ich setze alle meyn hoffnung und trawen auff und in den heyligen geyst zwei ält. katechism. 33 ndr.; und ob ir verstet, das si gutten willen und trawen zu uns setzen wöllen briefe u. actenst. z. gesch. Maximilians 84 Chmel; (du solt) zu mir allein dein gantze zuvorsicht, traw und glauben setzen Luther 6, 209 W.; mein trawen gentzlich zu dir setz Forster frische teutsche liedlein 120 ndr.; auff den ein christ sein trawen stell H. Sachs 18, 546 G.; unt welch auf yn yr trauen steln, nimmer verderben wern Schede-Melissus psalmen 125 ndr. 2@cc) das vertrauen, das auf oder zu jemand steht: das wert etwo lang, die auf dem flos baten den haubtman zu helfen und retten, als ir glaube und trau auf in stunt Wilwolt von Schaumburg 154 lit. ver.; es steht yr trawen nicht auff got Luther bei Ph. Wackernagel dt. kirchenlied 3, 7; weil mein höchst trawen stet zu dir H. Sachs 23, 215 G. 33) daher ist im 16. jh. die typische verbindung auf trauen = im vertrauen auf etwas: ach, mein herr abt, ich kum auff trawen, zu raten mir betrübten frawen H. Sachs 14, 235 K.; seyd all gegrüszt, ich komb daher auff guten trawen ohn gefer 7, 183 K.; auff gut trawen komb wir herein zu machen euch ein fröligkeit 17, 198 G., und so oft bei H. Sachs. auf trauen verblaszt durch häufigen gebrauch zur bloszen affirmationspartikel (s.traun). den übergang zeige: ich hab ghört auff guten trawen (d. h. so dasz ich es glauben kein zags hertz bult kein schöne frawen musz), Cl. Stephani geistl. action (1568) c 4a; noch blasser: es wirdt dir wol auff guoten trawen ein bessers (haus) an die stadt (des abgebrannten) gebawen fastnachtsspiele nachl. 36 Keller; als blosze phrase im sinne von 'für wahr': wirdiger herr, ich komb auff trawen her von einer jungen schönen frawen H. Sachs 17, 67 G.; kräftiger in der zwillingsformel: so auf trauwen und glauben zu uns gezogen Fronsperger kriegsbuch 1 (1578) e 3r, oder wenn das zugehörige verbum den sinn klar hervortreten läszt: auff das dir nicht dergleich gescheh, dern (wie dem der den) hund uff trawen schick nach speck Eyering proverb. copia 1, 644; concredere, quicquam alicui bona fide committere ... auff traw befehlen Apherdianus method. disc. (1601) 104. 44) trauen bezeichnet, besonders in verbindung mit glauben, einen zustand gegenseitigen vertrauens: denn nicht durch geld oder kriegsscharen kan man so wol ein reich bewaren als durch lieb und gerechtigkeit, da durch ein trauen wird bereit Lobwasser calumnia (1583) c 6; damit glaub und trau gemert wird Aventin 5, 473 Lexer; wie man die schwankelten gemüet in trau und glauben behalt 4, 339; da trauen und glaube i länger i mehr sich verlieren Butschky kanzell. (1659) 460; das gold traw und glaub verjagt Ph. Bech bergwerckbuch (1621) 8; es ist weder trawen noch glauben sublata est de foro fides Schönsleder prompt. (1647) v 8b; es ist kein trauen mehr P. Fleming 1, 105 lit. ver.; ... redlichkeit und trauen endlich wieder wachsen wird Neumark neuspross. teutsch. palmb. (1668) 23. 55) trauen und glauben kann als eigenschaft eines menschen angesehen, als lobendes prädicat auf ihn angewandt werden, im sinne von glaub-, vertrauenswürdigkeit: ain mann ... gutten glaubens und trauen städtechron. 23, 36; ehrbaren wandels, trauen und glaubens seyn beleg von 1542 bei Schmeller-Fr. 1, 636; ähnlich: besonders ist erfunden worden der göttin Vesta ein solcher orden, darinn wohnen vil der jungfrauen, die müssen haben ehr und trauen J. Ayrer dramen 18 Keller; als er verlor günstigen trawen, fort nicht mehr dorfft all flecken bawen H. Sachs 21, 332 G.; auff dasz er nicht zu lohn für das empfach feindschaft, neid und auch hasz und verlier allen traw und glauben, dasz man in thu darumb berauben aller freundschaft, wirden und ehr von aller gsellschaft in auszscher 17, 448 G., vgl. 18, 256; von stund an wür mein gantze lehr und ehr, mein glaub und traw zu boden gehen J. Nas antipap. 3, 254b; dann ainem jeden ist sein ehr, trawen und glouben lieb Pr. Truber briefe 151 lit. ver. 66) dieses trauen und glauben, die meinung der andern, führt dann zu der concreteren bedeutung credit (vgl.trauen, vb., oben sp. 1342): so der mensch einen guten glauben und trauen hat, bringt er etwa durch gunst, lieb, freundtschafft ... auff, das er mit bar geld nit könn S. Franck sprüchw. (1541) 1, 141b; also hat er ... angefangen zu handlen und zu wuchern, dasz er bald einen groszen trauen und glauben und etlich tausent gulden erobert städtechron. 32, 421; seit mir mein wahr (ware) wurt auffgehawen, hab ich verlorn glauben und trawen und steck darzu in groszer schuldt H. Sachs 14, 48 K.; dare in credenza auff trawen oder credit geben Hulsius (1618) 2, 117a; hierher oder allgemeiner zu 5 das sprichwort: es hat ein jeder trawen und glauben, darnach er glück hat S. Franck sprüchw. (1541) 1, 85b; Petri 2, z 8v. auf den credit geht wohl auch das schlesische traue ist todt, zahlrubel hat ihm den hals gebrochen P. Winckler 2000 gutte gedancken (1685) f 6r (aber der form nach eher substantivierter imperativ des verbums). 77) der mensch kann sein trauen, die meinung der andern über ihn, zum pfand setzen, wenn er etwas versichert. so bekommt trauen die bedeutung ehrenwort. der allmähliche übergang aus 5 wird an den belegen deutlich: darauff bekennen wir in krafft dises brieffs und bey unsern waren ehren, trawen und glauben, das an angezogenen stucken kein wort warhait ... ist J. Nas antipap. 2, 159b; der ... saget aus, bey seinen ehren, trawen und glauben, es habe sich ... zugetragen Reutter v. Speir kriegsordnung (1594) 50; dasz ich nichts gegen ihn bei meinen edelmanns trauen und glauben wolt fürnehmen G. v. Berlichingen lebensbeschr. 35 Bieling; darnach auff gethane vertröstung und gegebenen trawen und glauben, hat er ein hertz und muth gefaszt, und wider herausz gangen Xylander Plutarch (1580) 20a; diese barbarische könige haben keine rechtschaffne generosität und lassen sich an von sich gegebene trauen und glauben nicht binden J. Chr. Beer Asia (1681) 1, 188b; also bestehet die moralische macht an und vor sich nicht darinnen, dasz der machthaber den an sich obligirten allezeit mit gewalt selbst zu ziehen hätte, sondern dasz der obligirte durch innerlichen trieb seiner dahin gegebenen parole, seines dahin gesetzten trau und glaubens von sich selbst dahin zu dringen habe E. Weigel moralweiszheit (1674) 135; hastu (gott) nicht tausendfach versprochen und gleichsam darbey dein göttliches trauen und glauben verpfändet? Abele künstl. unordnung 4, 259; abgeblaszt und wieder in die grundbed. trauen = fiducia zurückgedeutet: hulde tuhn heisset einen herrn traun und glauben schweren Schottel haubtsprache 1228; diejenigen, welche dir (Jesu) das gelübdt gegeben und in dem tauf der widergeburt den ayd des trawens und glaubens geleist haben Albertinus seelengejaidt 66 Liliencron. 88) auch dieses trauen (7) steht wie 1 in typischen verbalverbindungen. die gewöhnlichste ist trauen und glauben halten: wie sie ... weder eyd, trawen oder glauben gehalten S. Franck chron. zeitb. (1543) 1, 297a; als ain erloser man, der weder trawen noch glauben gehalten, ... haimlich entritten städtechron. 33, 233; nachdem er gar ohn alle scham hielt weder gelauben noch trawen H. Sachs 8, 540 K.; dasz man ihnen auch trau und glauben zu halten nicht schuldig seye Abele gerichtshändel (1654) 700; ists doch vor gott und aller welt recht, dasz man traun und glauben hält bei Opel-Cohn dreiszigjähr. krieg 366; die ungetrewe falsche welt ... keinem eintzigen menschen getrew ist, und weder den freunden noch feinden, weder den reichen noch armen ... trawen und glauben hält Albertinus hirnsleiffer (1664) 422; vereinzelt in dieser verbindung trauen allein: kein glück noch wolstand in der welt ist, der beständig trauen hält Christstein weltmann (1675) 169. trauen und glauben brechen: welh iren ersten glawb und trawen prechen und darnach in Christo heyraten wellen, die verdammen sich selbs Berth. v. Chiemsee theol. 676 Reithmeyer; wiewol ich nun in dieser welt gar manchen hab, der umb das geld sein gelauben und trauen bricht Maximilian Teuerdank 25 d.; als einen, der ... glauben und trauen an seinem gott und herrn gebrochen hatte Aventin 1, 320 Lexer; diejenigen, so jren traw und glauben, bündnusz und versprechen nicht halten, sondern brechen und auff die seiten setzen postreuter (1620) 105.
12476 Zeichen · 220 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    2. Trauen

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    2. Trauen , verb. regul. neutr. mit dem Hülfsworte haben. 1. Glauben, jemandes Worte für wahr halten, nur der dritten En…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    trauen

    Goethe-Wörterbuch

    trauen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    Trauen

    Bayerisches Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    Trauen Band 4, Spalte 4,204

  4. Sprichwörter
    Trauen

    Wander (Sprichwörter)

    Trauen 1. Aus Trauen wird leicht Trauern. – Körte, 6031; Simrock, 10431. Engl. : If you trust before you try, you may re…

  5. Spezial
    trauen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    trau|en I vb.tr. maridé (-da), dé adöm, uní tl matrimone II vb.intr. 1 (glauben) crëie (crëi, cherdü) 2 (sich verlassen)…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit trauen

29 Bildungen · 0 Erstglied · 23 Zweitglied · 6 Ableitungen

trauen als Zweitglied (23 von 23)

Selbstvertrauen

RDWB1

Selbstvertrauen n уверенность в себе, самоуважение (а не "доверие к себе")

Vertrauen

RDWB1

Vertrauen n j-n ins Vertrauen ziehen idiom. - довериться кому-л.; сделать кого-л. доверенным лицом; рассказать кому-л. обо всём без утайки e…

antrauen

DWB

ant·rauen

antrauen , animo, matrimonio jungere: er hat sich das mädchen gestern antrauen lassen; freilich hat er alles an eine innig geliebte, ihm dur…

anvertrauen

DWB

anvertrauen , nnl. aanvertrouwen, früher confidere, heute fidei alicujus committere: aber der bub hielt sich so geschicklich, dasz ich es ka…

betrauen

DWB

bet·rauen

betrauen für bedrauen, bedräuen, bedrohen: nachdem sich ein reich begibt, das leichtfertige underthanen ... ihre herschaft oder derselben un…

getrauen

DWB

get·rauen

getrauen , n. , substantivierter infinitiv zum vorigen; er tritt im 14. jahrh. auf und wird bei Luther, über dessen sprache er noch hinausre…

gottvertrauen

DWB

gott·vertrauen

gottvertrauen , n. , vertrauen auf gott. substantivierung der verbalverbindung gott vertrauen ( vgl. gott I D a, sp. 1059). zufrühest um die…

herantrauen

RDWB1

heran·trauen

herantrauen, sich umg. sich an j-n ~ / heranwagen - отважиться подойти, приблизиться к кому-л.; отважиться заговорить, познакомиться с кем-л…

mißtrauen

Pfeifer_etym

miss·trauen

miß- vornehmlich bis ins 18. Jh. (heute nur noch gelegentlich) produktives Präfix zur Bezeichnung des Verschiedenartigen, Abweichenden, Unri…

Mistrauen

Wander

mist·rauen

Mistrauen 1. Misstrawen kan nichts guts erbawen. – Lehmann, 518, 7. Die Chinesen sagen: Die Erfahrung in der Welt führt zu Mistrauen, Mistra…

Mißvertrauen

DRW

Mißvertrauen, n. Zweifel, mangelndes Vertrauen vgl. Mißtrauen 1548 SchweizId. XIV 1607 Faksimile so haben wir ... diesen fried-stand, ... da…

selbstvertrauen

DWB

selbst·vertrauen

selbstvertrauen , n. vertrauen auf sich selbst. Campe : einer, der selbstvertrauen auf seinen muth und geist hat. Klinger theat. 2, 151 ; je…

umtrauen

BWB

umtrauen Band 4, Spalte 4,206

vertrauen

DWB

vert·rauen

vertrauen , verb. , eine ausgesprochene fair- bildung ohne mischung mit anderen typen; vgl. Wilmanns gramm. 2 , § 127. ahd. sih fertrûen bei…

wohltrauen

DWB

wohl·trauen

wohltrauen , n. , gutes vertrauen, im gegensatz zu misztrauen: trawe keinem, so bescheiszt dich keiner, item woltrawen reyt das pfert hynweg…

zurücktrauen

RDWB1

zurueck·trauen

zurücktrauen, sich (Lakune) рискнуть вернуться, отважиться вернуться

zutrauen

DWB

zutrauen , v. , erscheint erst im 16. jh., nd. tôtruwen Schiller-Lübben 4, 595 , im gegensatz zu misztrauen th. 6, 2315, das dort und Lexer …

Ableitungen von trauen (6 von 6)

betrauen

DWB

betrauen für bedrauen, bedräuen, bedrohen: nachdem sich ein reich begibt, das leichtfertige underthanen ... ihre herschaft oder derselben un…

enttrauen

BWB

enttrauen Band 4, Spalte 4,205

getrauen

DWB

getrauen , n. , substantivierter infinitiv zum vorigen; er tritt im 14. jahrh. auf und wird bei Luther, über dessen sprache er noch hinausre…

mißtrauen

Pfeifer_etym

miß- vornehmlich bis ins 18. Jh. (heute nur noch gelegentlich) produktives Präfix zur Bezeichnung des Verschiedenartigen, Abweichenden, Unri…

untrauen

DWB

untrauen , n., m. a) wie mhd. untriuwen untreu werden: so das brueder G. M. ... der Füerggen u. ( n. ) vernamb, hat er angefangen mit graff …

vertrauen

DWB

vertrauen , verb. , eine ausgesprochene fair- bildung ohne mischung mit anderen typen; vgl. Wilmanns gramm. 2 , § 127. ahd. sih fertrûen bei…

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Cotta, M. (2026). „trauen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/trauen/zeige
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Cotta, Marcel. „trauen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/trauen/zeige. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „trauen". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/trauen/zeige.
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