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trauen

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Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch

trauen

trauen, v.

Überschneidungen mit treuen mögl.
I (auf) etw. hoffen
  • sie trûuuent sâldâ guuînnen
    um 1000 Notker I 140 Faksimile
  • also fůr er [keyser] ... zů kloͤstern und stiften, do er gros heiltům truwete zů vindende
    1386/1415 StraßbStChr. I 484
  • die hettent in ... geschediget in sime lande: er truwete das selbe und groͤssers in herwiderumb ze tůnde
    1386/1415 StraßbStChr. II 842
II (jm./auf etw.) vertrauen; sich auf jn./etw. verlassen; auch: jm. etw. anvertrauen; jn. (zu etw.) trauen jm. Vertrauen schenken, jm. etw. zutrauen
  • wel ok die herre tüch leden up sinen man, unde ne trüwet des die man nicht, dat jene also belent si von'me herren als he tüch wesen moge, dat mut die tüch behalden uppe'n hilgen
    1224/35 SspLehnr. Art. 24 § 6 Textarchiv: SspLehnr. Art. 24
  • kopet en man tho eneme bescedenen daghe vnde truwede men eme, do he cofte vnde let men eme dat gut an sine were bringen
    um 1300 RigaStR. 148 Faksimile
  • wan ... man eins vogte oder me notdurfftig ist, [soll] ein ieglicher, der sich der meynte anzunehmen, sich in die cancelye geschriben geben, und dan die rete und 21 kiesen lute, die sie truwent dotzu schiclich und togelich zu sin
    1322 StraßbUB. IV 2 S. 81 Faksimile (PDF)
  • desselben schadens trawt er Got vnd dem rechtten, dez solt daz gotzhawz dhain engeltnüzz haben
    1394 Indersdorf I 145 Faksimile
  • zween gesessen man ..., den wol zu trauen und zu glauben ist, den mag ein man den andern nicht geaiden
    1409 NÖsterr./ÖW. VIII 386 Faksimile
  • dornach die verwesung des spitals ... den burgern vnd dem rate zu O. abgetreten sein vnd in das zugeeignet vnd getrawt haben
    1430/43 OlmützStB.(Saliger) 46 Faksimile
  • der mönszmeister sol ouch einen hůter setzen mit unserm oder unser nachkomen bischoͤffe zů S. wissen und willen, den er dann trüwet, der nütze und gůt darzů sige
    1437 StraßbMünzg. 193 Faksimile
  • darzů wurden erwelt gelert und dennen wol zů truwen was
    1439 RefSigm.(Koller) 303 Faksimile
  • ob einer nit kuntschaft mag han, ist es dann ein man, dem eren vnd eids zu truwen ist, der mag sin schuld behan vnz vff zechen pfunds
    1489 WillisauAmtR. 95 Faksimile
  • die mögent darzu [Fleischbeschau] nemen, wen sü trüwet gut sien
    2. Hälfte 15. Jh. HagenauStatB. 175 Faksimile
  • sihe für dich, trew ist mißlich, traw, schaw wem
    1541 Franck,Sprw. II 16
  • so einer dem anderen nit sonst ohne ein gesetzts pfandt darf trauen, so soll einer des anderen muͤoͤßig gehen
    1585 LBAppenzIR. Art. 69 Faksimile
  • es sollen ... begleubte leute sein, denen man auch ohne gethane eyde ... auff blosse wort trawen moͤge
    1594 Spangenb.,Adelsp. II 103 Faksimile
  • hoͤrt der verkaͤuffer nach der tradition auff ein herr deß guts zu seyn, dieweil er dem kaͤuffer der bezahlung halber trawt
    1597 Meurer,Liberey II 65 Volltext (und Faksimile)
  • drum trau, schau, wem / ... wer, was er thut, nicht wol bedenckt / seim feind zu trost in noth sich senckt!
    1619 Londorp I 854
  • einem solchen würd die straff, weil er seinen dienstboten ohne bürgschafft nicht trawen wollen, aberkent vnd auffgehaben
    1627 BöhmLO. Q 15 Faksimile
  • ich vnd meine schiltsgenossen werden einem solchen vngehewren vnd vnbekandten thier [dh. die Reichsmatrikel] nicht gern trawen
    1648 Gothein,Colloqu. 73
  • daß sie hierinnen sicher und gewahrsamb gehen, ihren pflegern oder land-gerichts-verwaltern nicht allein trauen, sondern alles durch ... erfahrne rechtsgelehrte in reiffe, wohl erwogene berathschlagung ziehen lassen
    NÖLGO. 1656(CAustr.) I 41 § 5 Faksimile
  • ists sehr gefaͤhrlich auf sein blosses versprechen zu trauen und muß man einen solchen entweder die beleidigungs-mittel entziehen oder ihm anderer gestalt einen zaum anlegen
    1691 Pufendorf,Sittenlehre 145
  • denen steigern so viel moͤglich nachfahren und nicht auff ihre blose relation trauen
    1693 Schönberg,Berginformation 22
  • [die Fürsten] sollen denen nicht trauen, die unaufhörlich den hof-weyrauch opffern
    1732 ZDPhil. 27 (1895) 259
III sich verpflichten
  • se munuc, þe mynster næbbe, cume scirebiscope ⁊ trywsie hine sylfne wið god ⁊ wið men [ein solcher Mönch, welcher kein Kloster hat, komme zum Bischofe des Sprengels und verpflichte sich gegenüber Gott und den Menschen]
    1008 Liebermann,AgsG. V Atr 6
IV (jn.) verheiraten, verehelichen; eine Trauung vornehmen
  • [sî] lîz sich offinbâr mit im trûwin zu der ê
    um 1340 Nikol. v. Jeroschin V. 7345
  • als men een bruyt trouwet, soe en sal nyemant den anderen slaen, noch in kyrcken, noch in straeten, bij i ℔
    um 1415 NijmegenStR. 37 Faksimile
  • ick byn een spylkynd off een hoerkynd; myn fader heed een aeffte trowed wyff, ende myn moͤder een trowet aeften man
    1480/81 JurFris. II 84 Faksimile
  • auch trauen wir niemants fremds, er bring dann gnugsame kuntschaft, von wanne er oder si sei, das er oder sie nicht vor mit andern verlobt seint
    1534 Anhalt/Sehling,EvKO. I 2 S. 584 Faksimile
  • das kein pfarer frembde zur ehe trauen solle, sie brechten dann des von ihrem pfarern ... eine kundschaft, das sie sich mit ihrer eltern willen offentlich vorlobt hetten
    1545 Sachsen/Sehling,EvKO. I 1 S. 294 Faksimile
  • so sie sollen zusamen gegeben werden, mag man sie vor der kirchen oder daheim trauen
    1552 Mecklenburg/Sehling,EvKO. V 210 Faksimile
  • legen wir allen ... pfarrern auff, das sie ... alle vnd jede namen der personen, so sie ... in ihren kirchen trawen vnd teuͤffen, registrirn
    1573 CCMarch. I 1 Sp. 316 Faksimile
  • wer in dem ersten ... oder dritten grad oder glied vngleicher linien sich ehelichen versprechen wolt, sol vnkreftig sein vnd von keinem pfarherrn getreuet werden
    PreußLO. 1577 Bl. 8r Faksimile
  • indem offenbar worden, daß er sich vor jahren zu B. mit D.F. trauen lassen
    1636 ZRG. 3 (1864) 99 Faksimile
  • daß nehmlich kein freyer mann mit keines unser unterthanen tochter auffgebothen oder getrauet werden solle
    1713 CCPrut. I 106 Faksimile
  • prediger sollen ohne erlaubnißschein keine leibeigene ... trauen
    1786 Gadebusch,Staatskunde I 287 Faksimile
  • muͤssen sie [Brautleute] sich, ehe sie ausgerufen und getrauet werden koͤnnen, bei dem trauenden seelsorger mit einem gerichtlichen vermoͤgensscheine rechtfertigen
    1789 Thomas,FuldPrR. II 14 Faksimile
  • wer aber, um die gesetze des landes unwirksam zu machen, in fremden landen sich trauen laͤßt, hat ... eine fiskalische strafe von ... dreyhundert thalern verwirkt
    1794 PreußALR. II 1 § 170
V heiraten; jn. antrauen; jm. getraut werden/trauen lassen mit jm. verheiratet werden
  • die man is ok vormünde sines wives to hant als sie ime getrüwet wert
    1224/35 Ssp.(Eckh.²)LR. III 45 § 3 Textarchiv: SspLR. III 45
  • wande si [Maria] deme reinen man / nach israelischen art / offenlich getruet wart
    Ende 13. Jh. Passional(Hahn) 12
  • offter een man wair, dye twie wyuen troude, off een wyff, dye twie mannen troude
    BolswardStB. 1455 Kap. 86 Faksimile
  • eyn man sesse mit eyner frauen, dy nicht sein elich weip were, und gewonne kynder mit ir und liße ym die selbige fraue trauen
    um 1490 RechterWeg II 795
  • were se eme getrüwet und hedde se beschlapen, und se were dorch einen andern beschwangert
    vor 1531 RügenLR. Kap. 134 § 2 Textarchiv: RügenLR. Kap. 134
  • is neine schölinge darup gesettet und lete sik der brutman ein ander laven edder trüwen, de erste is freig
    vor 1531 RügenLR. Kap. 155 § 2 Textarchiv: RügenLR. Kap. 155
  • [daß Z.] nachmalen aber ... S.s wittib ihme gleichfalls trauen lassen, ... ungeachtet ihme wissentlich, daß sein erstes eheweib noch am leben
    1636 ZRG. 3 (1864) 99 Faksimile
VI etw. versichern, beteuern
  • [die von Z. behaupten] daß si da weydtgang sölten haben und je welten her gehebt hätten untz an den graben der stadt; truweten ouch, das darzuobringen
    1508 SchweizId. XIV 1592 Faksimile
  • die bergtheiller haben gethruwet, der berg sige ir eigen erkhoufft guet
    1627 SchweizId. XIV 1591 Faksimile
VII denken, annehmen, vermuten
  • her W.v.G. hette nit truwet, das er das sloß verloren solte han
    um 1454 BaselChr. IV 451
  • so viel ... zu schlachten, als er zu vertreiben getrawt
    1657 BernMand. 17, 21 P. 18

Trauen, n., auch m.

Vertrauenswürdigkeit, Vertrauen; Glaubwürdigkeit, Kreditwürdigkeit; auch: Handgelöbnis, Versprechen (mit Handschlag), auf welchem das Vertrauen der anderen Seite gründet; formelhaft mit (guter) Glaube (III) (bona fides)
  • das F.E., unser heuptman, und N.F., unser burgermeister, vor uns bekant haben an eydes stat bey trauen und bey eren, wie das ... vorgangen sey
    1418 RechterWeg I 207
  • bitten ich üch zwen, won ich besunder ein guot trüwen zuo üch han
    1480 SchweizId. XIV 1599 Faksimile
  • es soll ein yeder ... versprüchnuss by truwen vnd eidspflichten geneme zuhaben vnd zuhalten
    1498 WormsRef. III, 2, 9, 3 Volltext (und Faksimile)
  • das mir die paurn mein erb gschlos ... vber trauen und glauben ... abgedrungen haben
    1515 BeitrSteirG. 13 (1876) 27
  • das nu hinfür kein jud auf unbewegliche und ligende gueter noch handschriften, trauen und glauben yemands irer burger ... leihen solle
    1521 SchlettstStR. 180 Faksimile
  • ausz sondern trauen ... wurd in dasz geld mitgethailt
    1531 KaisheimChr. 85
  • hat er ... angefangen zuͤ handlen und zuͤ wuchern, daß er bald ainen großen trauen und glauben und etlich tausent gulden erobert
    1547/65 AugsbChr. VII 421
  • steet dem, so sein handtschrifft also auf gueten glauben vnd trauen von sich gegeben, auch beuor, vmb das geltt ... zuclagen
    1573 NÖLTfl. I 13 § 56
  • da ein mitpfleger oder ein anderer pfleger ... pflegguet umb zinß ... oder sonst uff trawen und glauben gelihen haben
    1574 WürtLändlRQ. III 23
  • geluͤbt ... sub mentione fidei, bey trawen vnd glauben ... mit handgegebener angelobung
    1610 Wehner,HofgRottw. 128 Faksimile
  • dem juden, welcher darauf bona fide bey gutten glauben und trauen geliehen
    1648 CJMunBohem. 583 Faksimile
  • wann aber einer ... selbigen grund bona fide mit guten glauben und trauen innen hette
    1654 NÖLO. V 2, 14 § 2
  • selbigen mord-tags hat man in geheim erinnert, daß der erschlagne knab mit der doͤrrsucht behafft gewesen; diß glaubte ich mit gutem trauen ... und ließ den entleibten knaben auffschneiden
    1670 Abele,Unordn. III 191 Faksimile
  • haben wir zu herstellung besseren trauens und glaubens ... fuͤr rathsam befunden, hernach folgende executions-ordnung ... kund zu machen
    1714 CAustr. III 751 Faksimile
  • demnach der wechsel in offenem glauben und trauen bestehet
    1717 WechselO./CAustr. III 898 Faksimile
  • das der ohne dem sehr mit schulden behaffte burgersmann ... umb das gute trawen und glauben ... gebracht würde
    1723 Hüttner,TacHyp. I 167

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Trauen

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    1. Trauen , verb. regul. act. welches in einem doppelten Verstande üblich ist. 1. * Heirathen, eine im Hochdeutschen ver…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    trauen

    Goethe-Wörterbuch

    trauen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    Trauen

    Bayerisches Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    Trauen Band 4, Spalte 4,204

  4. Sprichwörter
    Trauen

    Wander (Sprichwörter)

    Trauen 1. Aus Trauen wird leicht Trauern. – Körte, 6031; Simrock, 10431. Engl. : If you trust before you try, you may re…

  5. Spezial
    trauen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    trau|en I vb.tr. maridé (-da), dé adöm, uní tl matrimone II vb.intr. 1 (glauben) crëie (crëi, cherdü) 2 (sich verlassen)…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit trauen

61 Bildungen · 0 Erstglied · 55 Zweitglied · 6 Ableitungen

trauen als Zweitglied (30 von 55)

Selbstvertrauen

RDWB1

Selbstvertrauen n уверенность в себе, самоуважение (а не "доверие к себе")

Vertrauen

RDWB1

Vertrauen n j-n ins Vertrauen ziehen idiom. - довериться кому-л.; сделать кого-л. доверенным лицом; рассказать кому-л. обо всём без утайки e…

Abschiedsvertrauen

GWB

abschieds·vertrauen

Abschiedsvertrauen Ich danke Ihnen für Ihren Brief, mehr noch für Ihr A. B(Zimmermann 7) Langer 8.9.[68] Rolf Denker, Wolfgang Herwig R. D./…

ANBETRAUEN

DWB2

DWB2 ANBETRAUEN vb. DWB2 zu betrauen . anvertrauen: DWB2 1652 damit er ferner möcht’ auch führen und verwalten / den anbetrauten dienst Rist…

antrauen

DWB

ant·rauen

antrauen , animo, matrimonio jungere: er hat sich das mädchen gestern antrauen lassen; freilich hat er alles an eine innig geliebte, ihm dur…

anvertrauen

DWB

anvertrauen , nnl. aanvertrouwen, früher confidere, heute fidei alicujus committere: aber der bub hielt sich so geschicklich, dasz ich es ka…

betrauen

DWB

bet·rauen

betrauen für bedrauen, bedräuen, bedrohen: nachdem sich ein reich begibt, das leichtfertige underthanen ... ihre herschaft oder derselben un…

eintrauen

DWB2

eint·rauen

eintrauen vb. : 1657 da ich braut / gott meinem bräutigam werd’ innig eingetraut Silesius wandersmann 69 HND.

Forttrauen

Campe

fort·trauen

Forttrauen , v. ntr . mit haben , u. trs . Forttrauern , v. ntr . mit haben. Fortträumen , v. ntr . mit haben , fortfahren zu trauen, zu tra…

fürtrauen

DWB

fuert·rauen

fürtrauen , zu sehr trauen, zu viel trauen, zu viel vertrauen. fürtrüwen, vast ( sehr ) und zevil treüwen, praefidere. Maaler 151 b . Frisiu…

Gegenzutrauen

Campe

gegen·zutrauen

○ Das Gegenzutrauen , des — s , o. Mz . dasjenige Zutrauen, mit welchem man das Zutrauen einer Person erwiedert. »Er sprach zu ihm mit der M…

Geistsvertrauen

GWB

geist·s·vertrauen

Geistsvertrauen Zutrauen in die eigene Beobachtungs-, Wahrnehmungskraft Ich ging, mit stolzem Geists-Vertrauen, | Auf dem Jahrmarkt mich umz…

getrauen

DWB

get·rauen

getrauen , verb. , verstärktes trauen ( s. d. ); althochd. gatrûên, gatrûwên, vgl. Graff 5, 469 ; mhd. getrûwen, getriuwen, getrouwen mhd. w…

gottvertrauen

DWB

gott·vertrauen

gottvertrauen , n. , vertrauen auf gott. substantivierung der verbalverbindung gott vertrauen ( vgl. DWB gott I D a, sp. 1059). zufrühest um…

herangetrauen

GWB

heran·getrauen

herangetrauen refl: es wagen, sich zu nähern [ Reisender zum Vater, angesichts des heruntergelassenen fliegenden Teppichs: ] Nun Alter! wie …

herantrauen

RDWB1

heran·trauen

herantrauen, sich umg. sich an j-n ~ / heranwagen - отважиться подойти, приблизиться к кому-л.; отважиться заговорить, познакомиться с кем-л…

hergetrauen

GWB

herge·trauen

hergetrauen Er [ Romeo ] ist verbannt, und tausend gegen eins, | Daß er sich nimmer wieder hergetraut, | Euch [ Julia ] anzusprechen GWB 9,2…

hinaustrauen

PfWB

hinaus·trauen

hinaus-trauen schw. : sich h. 'es wagen hinauszugehen', -traue [vereinzelt]; gew. mit Negation: In dem Reen (Regen) trau ich mich gar net na…

hintrauen

GWB

hint·rauen

hintrauen (weiterhin) Vertrauen auf die Dauer, den Bestand von etw haben; mit DatObj Warum gabst du [ Schicksal ] uns die tiefen Blicke, | U…

kraftvertrauen

DWB

kraft·vertrauen

kraftvertrauen , n. : in einem rausche der begeisterung und des blinden kraftvertrauens. Gervinus gesch. des 19 . jh. 8, 882.

mißtrauen

Pfeifer_etym

miss·trauen

miß- vornehmlich bis ins 18. Jh. (heute nur noch gelegentlich) produktives Präfix zur Bezeichnung des Verschiedenartigen, Abweichenden, Unri…

Mistrauen

Wander

mist·rauen

Mistrauen 1. Misstrawen kan nichts guts erbawen. – Lehmann, 518, 7. Die Chinesen sagen: Die Erfahrung in der Welt führt zu Mistrauen, Mistra…

misztrauen

DWB

misztrauen , verb. übel trauen, nicht vertrauen, mhd. missetrûwen, missetriuwen: diffidere nicht o. misztrawen, missetruwen, misztrouwen, mi…

miszvertrauen

DWB

miszvertrauen , n. wie misztrauen: ei, es wird bald friede sein, freue dich du deutscher man, miszvertraun und eigennutz, ein paar wörtlein,…

Mittrauen

Campe

mitt·rauen

Mittrauen , v. trs . mit andern Personen zugleich trauen, durch priesterliche Einsegnung ehelich verbinden. D. Mittrauen. D. — ung .

Ableitungen von trauen (6 von 6)

betrauen

DWB

betrauen für bedrauen, bedräuen, bedrohen: nachdem sich ein reich begibt, das leichtfertige underthanen ... ihre herschaft oder derselben un…

enttrauen

BWB

enttrauen Band 4, Spalte 4,205

getrauen

DWB

getrauen , verb. , verstärktes trauen ( s. d. ); althochd. gatrûên, gatrûwên, vgl. Graff 5, 469 ; mhd. getrûwen, getriuwen, getrouwen mhd. w…

mißtrauen

Pfeifer_etym

miß- vornehmlich bis ins 18. Jh. (heute nur noch gelegentlich) produktives Präfix zur Bezeichnung des Verschiedenartigen, Abweichenden, Unri…

untrauen

DWB

untrauen , n., m. a) wie mhd. untriuwen untreu werden: so das brueder G. M. ... der Füerggen u. ( n. ) vernamb, hat er angefangen mit graff …

vertrauen

DWB

vertrauen , verb. , eine ausgesprochene fair- bildung ohne mischung mit anderen typen; vgl. Wilmanns gramm. 2 , § 127. ahd. sih fertrûen bei…