Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zutrauen v.
zutrauen , v. , erscheint erst im 16. jh., nd. tôtruwen Schiller-Lübben 4, 595 , im gegensatz zu misztrauen th. 6, 2315, das dort und Lexer 1, 2172 verschiedentlich nachgewiesen wird. 1 1) anvertrauen: ihr wollet solche schrift fleiszig und getreulich besichtigen, dieselbige auch bei euch in ganzer geheim, wie sie uns zugetrauet, halten kurfürst Joachim bei Melanchthon op. 4, 95 Br. 2 2) von einem bestimmt erwarten: solchs solst du sie genieszen lan, wie wir dir dann gäntzlich z. und auch bei dir verhoffen V. Schumann nachtbüchl. 311 B.; das glaub und traus dem vater zu B. Ringwaldt evangelia …