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zutrauen

nhd. bis spez. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
16 in 10 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
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9

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

zutrauen v.

Bd. 32, Sp. 868
zutrauen, v. , erscheint erst im 16. jh., nd. tôtruwen Schiller-Lübben 4, 595, im gegensatz zu misztrauen th. 6, 2315, das dort und Lexer 1, 2172 verschiedentlich nachgewiesen wird. 11) anvertrauen: ihr wollet solche schrift fleiszig und getreulich besichtigen, dieselbige auch bei euch in ganzer geheim, wie sie uns zugetrauet, halten kurfürst Joachim bei Melanchthon op. 4, 95 Br. 22) von einem bestimmt erwarten: solchs solst du sie genieszen lan, wie wir dir dann gäntzlich z. und auch bei dir verhoffen V. Schumann nachtbüchl. 311 B.; das glaub und traus dem vater zu B. Ringwaldt evangelia v 1b. allgemein einem einen vorzug, eine fähigkeit z., die man vielleicht nicht erwarten sollte: einem andern, welchem man nicht in das hertze sieht, dem trauet man das beste zu Chr. Weise polit. redner (1677) 369; das gute, das wir ihnen, blos auf anderer wort, z. sollen Lessing 9, 219 M.; man traute sämtlichen schauspielern fürtreffliche gaben ... zu Göthe 22, 84 W.; Fichte, dem er grosze absichten zutraut Hegel 19, 1, 17; sie werden mir in dieser frage einiges urtheil z. dürfen Bismarck polit. reden 4, 138. so auch sich selber z.: es war sehr die frage, ob sich einer das z. würde Ranke s. w. 1, 240; und wir wandeln mit freien schritten, weil wir uns was zugetraut Göthe 16, 379 W. oft von irriger meinung: dem andern aber traute ich nicht solchen frevel und verwegenheit zu Fischart discours (1589) a 2b; mein weib ... schiene ... viel frölicher, als ich ihr zugetraut Grimmelshausen 2, 532 Keller; dasz wir uns selbst mehr z. ... als wir zu leisten vermögen Butschky Pathmos (1677) 11; einem nichts gutes z. Kramer; das mädchen war schneller und leichter auf den füszen, als man der groszen gestalt zugetraut hätte O. Ludwig 2, 11 E. Schm. als redensart einem nicht das leben z. 3. Makk. 2, 22 (Weimarer bibel); Berliner Pyramus und Thisbesp. 55 Sch. zutrauend, adj., beliebt bei Herder: einem zutrauenden gemüth 20, 64 S.; im tode überlasse er sich z. der vorsehung 16, 380 S.
2004 Zeichen · 54 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Zutrauen

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Zutrauen , verb. regul. act. trauen, oder versichert seyn, daß jemand einer Sache fähig sey, mit dem Accusativ der Sache…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Zutrauen

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Zutrauen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    zutrauen

    Bayerisches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    zutrauen Band 4, Spalte 4,207

  4. Spezial
    Zutrauen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +2 Parallelbelege

    Zu|trau|en n. (-s) crëta (-tes) f. , fidënza f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit zutrauen

3 Bildungen · 3 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

zutrauen‑ als Erstglied (3 von 3)

zutrauensvoll

DWB

zutrauen·s·voll

zutrauensvoll , zutrauenvoll, adj.: dich wird ... niemand zutrauensvoll fragen Herder 30, 160 S.; ew. wohlgeboren zutrauenvolles schreiben G…