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trauen

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RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

trauen

Bd. 8, Sp. 1306
trauen das Wort ist allg., in der Bed. 2 b in besonderem nfrk. Geb., u. zwar Rhfrk, Mosfrk drauə(n), –āu- [Bitb hęn dręχt, –E:-, Part. gədręχt, –E-; Prüm -ǫχt, gədrǫxt, –a-]; sonst Rip, Berg, SNfrk trouə(n), im Geb. der Schärfung -o·u.-, –ǫ·u.- [in Jül, aach, Geilk trōə; WSelfk, Aach-Euchen trūə; Gummb-Bergneustadt truγə; he trox, Part. jətrox Neuw (kurköln.), SSieg; he tokdə Prät. Eup-Raeren]; Klevld trou()ə [manche nfrk. MA. unterscheiden trouə »vertrauen« MülhRuhr, trūə WSelfk von trouə »heiraten«] schw.: 1.a. einem, einer Person od. Sache Glauben beimessen, sich darauf verlassen, sie für fest, zuverlässig halten; dem kann käner (der Deiwel) tr. Rhfrk, Allg.; dem kammer net üvver de Weg (de Gass) tr.; mer kann de Lögge (Leuten) net wegger (weiter) tr., as mer se sieht; dem kannste net tr. van he bes dar; ech han mengen Ogen net getraut (m. Uhren n. g.), wie ech dat sohch (huərt); der traut sech selver net, sech on angere net ist sehr misstrauisch Rip, Allg.; enge net en Hoər tr. Aach, — net van twelf bis Meddag tr. Kref; dem trau de schwer Not! Merz-Bergen. RA.: Wen annern net traut, dem es och net ze tr. Malm, Allg.; wer net traut, de dog och net Sieg, — hot selwer en schlecht Haut Wittl-Meerf. Wer lech (leicht) traut, weed l. bedroge Köln-Stdt. Me kann sek selwer net tr., säit de Bur, de woll sek opendonn on dret (schiss) en de Bockse (Hose) NBerg. Me kann sinem beste Frönd niet tr. Klevld, Allg., — sein agenen Orsch nemmih tr. Trier, Mosfrk, Goar. Et es gene Schelm te tr., sät der Jong, Var, gott vör (Vater, geh voraus) Kref-Osterath. Wie der Düvel es, esu traut heə sing Geis (Gäste) (Geselle) man beurteilt andere gewöhnl. nach sich selbst, die eigenen Fehler setzt man auch bei anderen voraus Aach. Ech trau Pistur net geschwige dem Köster MGladb-Giesenk. Nit dem Advokat trau, söns bliff der bluss deng Frau! wer Prozesse sucht, verliert Haus u. Hof Sol. Grosse Häre un schöne Fraue ka mer dēnen, ävver nit tr. Köln-Stdt. Trau kenem Jüdd op sengen Ed, k. Wolf op de Hēd, k. Paf op si Gewesse, söns beste van alle drei beschesse! Dür, Köln, Altk-Michelb. Trau net fusse (roten) Hor on Bart, die sin beds van falscher Art! MGladb, Erk, Kref. Nem Raven om Dake (einem Schwarzhaarigen), nem Foss vür der Düren es nit te tr. Sol. Der Düvel traut Huppetsbruət (Hubertusbrot), wat net gesehnt (gesegnet) es! Aach, LRip. Ich trau dem Fridde (dem Brode, dem Peffer) nit Köln, Allg.; dem Dingen üs nit te tr. Ruhr, Allg.; dem (gode) Wedder es net ze tr. Rip, Allg. De Sak es net de tr., sät de Jong, Vadder, legg iərscht der Steck furt! Heinsb. De troch sengem egenen Arsch nit, desweən driss he üvver de Zong (Zunge) von einem, der sich übergibt Neuw-Asb. — Dat es en Trunich ihm ist nicht zu tr. Ess. — b. nicht trauen u. sich nicht tr., nicht wagen, nicht den Mut haben; ek trauw mej nit, öm dat te seggen Mörs, Allg.; er is so hungrig, dass er nicks se esse un se drinke traut Wend, Allg. — c. glauben, vermuten, annehmen; ech trau, de Sach verhält sech su on su, et get e Donnerwedder, dau bas jeckig Prüm, MüEif. — 2. heiraten. a. getraut werden standesamtl. u. kirchl. [früher standesamtl. meiern Rhfrk, Mosfrk; ongertr. SNfrk, Klevld; kirchl. kopulieren], heute für beides tr. (u. heiraden seltener) nach dem Nhd., bes. für die kirchl. Einsegnung; in folg. Konstruktionen: de nächste Samstag were se getraut; se losse sich in vierzehn Dag tr. od. gehn sich tr. l.; der Pastor hot se getraut; se sin getraut Rhfrk, Allg. RA.: As de Pastor de Lüj nett so gau (schnell) ütterēn as bejēntr. kos (könnte), dann soll hej völl te duhn krige Rees, Klev. — b. von den Heiratenden selber; wannehr duhn sej tr.; sej hät döck (oft) an min gesäit, dat sej min tr. woll; en rieke Jong tr.; sej tr. en vērtihn Dag, gonnt en v. D. tr., g. (duhn) sech tr., tr. sech am Gosdig (Mittwoch); ek bön all drij Johr getraut; ene getraude Mann (Frau); ongetraut noch ledig; sin Söster was dor gut getraut; he es kollig (übel) getraut; möt enem nette Mann tr.; dat Mädche traut (sich met) NN. Verbr. für diese in Jül, Aach u. Nfrk übl. Anwendung s. Wk. III 17 (heiraten) unter Zurückdrängung von älterem bestaden [urkdl. die Braut ist gestorben, da sie sollte trauen Grevbr-Kelzenbg 1650]; auch im übrigen LRip hört man: ich tr. em Hers; ich han dem Möller se Jöngs getraut. RA.: Tr. es en Lodderei Aach-Stdt, — en verdēlt Eəte Kemp-Hüls, — rauwe (reuen) Klevld, — ge Kengerspiəl Heinsb, — net Kappe tūsche Kemp-Hüls. Tr. lescht Duərscht Heinsb-Süsterseel. Tr. wellt övverlogt (überlegt) sin Erk-Elmpt, Allg. De hät et Tr. all leid gedohn Mörs, Allg. Et wörd Tid, dat de (der Liederliche) traut Rees, Allg. Tr. es gut, niet tr. es beter Emmerich. Glöcklich traue es e Glöck, gl. net tr. mänchmol e noch grötter MGladb-Rheind. För te tr. sind er twiə nöddeg Erk-Elmpt, Allg. Wi tr. well, kommt nojt net te lat (spät) Klev-Asperden; för te tr. kömmt öm ömmer noch Titts genog Erk-Elmpt, Allg. Traut, dann gohn ow de Oge los! Klevld. Lott se marr tr., twee Mann kunne meh Hunger lije as eine! Heinsb-Millen. Wenn se tr., souwe (sollen) se dri bite, later lever dri schite ebd. Fasteloəvend tr. all Gecke Geilk-Oidtw. Wenn en Mädche tr. well, dann mott et ene Sten Floss (Flachs) frenge, en Pongk (Pfand, Gartenbeet) grave on en Persspor voll pischen könne Kemp-Lobberich. Wen gelof sin well, de mott sterwen; wen verach s. w., de m. tr. Mörs, Allg. Den traut, de werd dör de Härk getrocke Mörs-Sonsbeck, Rees. Ärm tr. on belleg verkopfe kann me jeden Dag Mörs-Rheinbg. Freit wit, traut rik! Geld-Hartef. Ek krasste de Kopp, en et jöckte min niet; ek docht te tr., en et glöckte min n. von jemand, der nicht weiss, was er will Emmerich. Komm mar an, säj Grittje, du gung se tr.! scherzh. zu dem, der sich in irgendeiner Sache schlecht entschliessen kann Geld. As hej geht tr., treckt den lägelandsen Bur (aus der Rheinniederung) den Jas an en den bowelandsen tr. öm üt Klev. Einem abgewiesenen Freier zugerufen: in de Bocks (Hose) hät e gen Kneje, en dor woll e met gohn freje, oho; in de Beus hät e gen Mauwe, en dor woll e met g. tr., oho! Klev. Et es Zint Remeskermes (St. Remigiuskirmes), da goəhnt Knechter on tr. Heinsb-Erpen. We geht tr. (sech traut) buten der Klockeklang (ausserhalb des Kirchspiels), mott het berüə si Leəvelang WHeinsb, Allg., auch Köln-Stdt. We sech traut weəgen der Dreck (Reichtum an Ackerland), de verlüst (-liert) der Dr. on behält der Geck Heinsb, Jül-Linnich. Men kann alles so nett niet häbben, as wenn me getraut es sagt der Junggeselle Klev, Rees. Frolü häbbe net ihr Rauh, als bis se getraut sind Kref, Allg. Seve Weəke (Wochen) getraut liert better kenne wie s. Joəhr gefreit Kemp-Grefr. Wenn me getrut es, da wett (weiss) usen Herrgott, wo men wonnt Heinsb. Getraut es noch lang net begraven Aach, Geilk. Gau (schnell) g. es lang (fruhch) geraut; et es gau g., wat lang raut Klevld, Allg. Jongk getraut, selde geraut Klevld; je jonger g., je mir Pläsier Geld-Aldekerk. Wu sall ek rik sin könne, ek sin morr (nur) ens (einmal) g. Rees. Et geht nicks övver e g. Leəve, sät dem Bur, du schlog he sin Frauw möt dem Botsch op de Kopp Geld-Leuth. Deə hat Beən (so mager) wie en g.ə Mösch (Spatz) Aach, Erk, — ne g.ə Hahn Kemp-Dyck. Die sin onder dem Bessem g. vertragen sich nicht Klev. Op et Tr. stoəh vor dem Eheabschluss stehen Aach. Allg. Fraulüj lote sech ömmer roje (raten), mar in gen Tr. Geld. Ech kenn en Dengk, dät driəgt en Kruən op sin Höjt, hät völ Frowe on heljt (hält) wiəneg van et Tr.? der Hahn Heinsb-Breberen. Et wörd nörges su vüəl geloəge wie noə de Jaud (Jagd) on vör et Tr. Kemp-Grefr. Wen hät den gröttsten Senn tum Tr.? scherzh. der Ongetraude Rees-Hamminkeln. — Den de Dochter tr. well, mott de Moder freie Geld, Allg. Traut Nobers Kender en kopt N.s Render, dann wetts de, wat de häs Mörs, Allg. Wen en Wettfrau (-mann) traut on en Mettworst (Hackworst) kaut, de wett niet, wat drin es gedaut (gedrückt) Geld. We eng Schön trot, tr. er zwei sie macht grosse Ansprüche Aach-Merkstein. Mädsche, wenn dou tr. wells, dann tr. dech enen Bäcker; wärme Meck (Weck) on kalde Botter schmeckt verdüwelt lecker Geld, Nfrk. Woran traut den? scherzh.: On en Dern, seker nier an enen Bessemsteck Klev-Rindern. Ech ben doch noch net möt dech getraut! dir doch nicht verpflichtet Mörs, Allg. Met de Brotkas (-schrank) tr. in sichere Verhältnisse einheiraten Rees. — Abl.: die Trauerei, dat Getrau(s).
8464 Zeichen · 227 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    2. Trauen

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    2. Trauen , verb. regul. neutr. mit dem Hülfsworte haben. 1. Glauben, jemandes Worte für wahr halten, nur der dritten En…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    trauen

    Goethe-Wörterbuch

    trauen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    Trauen

    Bayerisches Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    Trauen Band 4, Spalte 4,204

  4. Sprichwörter
    Trauen

    Wander (Sprichwörter)

    Trauen 1. Aus Trauen wird leicht Trauern. – Körte, 6031; Simrock, 10431. Engl. : If you trust before you try, you may re…

  5. Spezial
    trauen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    trau|en I vb.tr. maridé (-da), dé adöm, uní tl matrimone II vb.intr. 1 (glauben) crëie (crëi, cherdü) 2 (sich verlassen)…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit trauen

29 Bildungen · 0 Erstglied · 23 Zweitglied · 6 Ableitungen

trauen als Zweitglied (23 von 23)

Selbstvertrauen

RDWB1

Selbstvertrauen n уверенность в себе, самоуважение (а не "доверие к себе")

Vertrauen

RDWB1

Vertrauen n j-n ins Vertrauen ziehen idiom. - довериться кому-л.; сделать кого-л. доверенным лицом; рассказать кому-л. обо всём без утайки e…

antrauen

DWB

ant·rauen

antrauen , animo, matrimonio jungere: er hat sich das mädchen gestern antrauen lassen; freilich hat er alles an eine innig geliebte, ihm dur…

anvertrauen

DWB

anvertrauen , nnl. aanvertrouwen, früher confidere, heute fidei alicujus committere: aber der bub hielt sich so geschicklich, dasz ich es ka…

betrauen

DWB

bet·rauen

betrauen für bedrauen, bedräuen, bedrohen: nachdem sich ein reich begibt, das leichtfertige underthanen ... ihre herschaft oder derselben un…

getrauen

DWB

get·rauen

getrauen , n. , substantivierter infinitiv zum vorigen; er tritt im 14. jahrh. auf und wird bei Luther, über dessen sprache er noch hinausre…

gottvertrauen

DWB

gott·vertrauen

gottvertrauen , n. , vertrauen auf gott. substantivierung der verbalverbindung gott vertrauen ( vgl. gott I D a, sp. 1059). zufrühest um die…

herantrauen

RDWB1

heran·trauen

herantrauen, sich umg. sich an j-n ~ / heranwagen - отважиться подойти, приблизиться к кому-л.; отважиться заговорить, познакомиться с кем-л…

mißtrauen

Pfeifer_etym

miss·trauen

miß- vornehmlich bis ins 18. Jh. (heute nur noch gelegentlich) produktives Präfix zur Bezeichnung des Verschiedenartigen, Abweichenden, Unri…

Mistrauen

Wander

mist·rauen

Mistrauen 1. Misstrawen kan nichts guts erbawen. – Lehmann, 518, 7. Die Chinesen sagen: Die Erfahrung in der Welt führt zu Mistrauen, Mistra…

Mißvertrauen

DRW

Mißvertrauen, n. Zweifel, mangelndes Vertrauen vgl. Mißtrauen 1548 SchweizId. XIV 1607 Faksimile so haben wir ... diesen fried-stand, ... da…

selbstvertrauen

DWB

selbst·vertrauen

selbstvertrauen , n. vertrauen auf sich selbst. Campe : einer, der selbstvertrauen auf seinen muth und geist hat. Klinger theat. 2, 151 ; je…

umtrauen

BWB

umtrauen Band 4, Spalte 4,206

vertrauen

DWB

vert·rauen

vertrauen , verb. , eine ausgesprochene fair- bildung ohne mischung mit anderen typen; vgl. Wilmanns gramm. 2 , § 127. ahd. sih fertrûen bei…

wohltrauen

DWB

wohl·trauen

wohltrauen , n. , gutes vertrauen, im gegensatz zu misztrauen: trawe keinem, so bescheiszt dich keiner, item woltrawen reyt das pfert hynweg…

zurücktrauen

RDWB1

zurueck·trauen

zurücktrauen, sich (Lakune) рискнуть вернуться, отважиться вернуться

zutrauen

DWB

zutrauen , v. , erscheint erst im 16. jh., nd. tôtruwen Schiller-Lübben 4, 595 , im gegensatz zu misztrauen th. 6, 2315, das dort und Lexer …

Ableitungen von trauen (6 von 6)

betrauen

DWB

betrauen für bedrauen, bedräuen, bedrohen: nachdem sich ein reich begibt, das leichtfertige underthanen ... ihre herschaft oder derselben un…

enttrauen

BWB

enttrauen Band 4, Spalte 4,205

getrauen

DWB

getrauen , n. , substantivierter infinitiv zum vorigen; er tritt im 14. jahrh. auf und wird bei Luther, über dessen sprache er noch hinausre…

mißtrauen

Pfeifer_etym

miß- vornehmlich bis ins 18. Jh. (heute nur noch gelegentlich) produktives Präfix zur Bezeichnung des Verschiedenartigen, Abweichenden, Unri…

untrauen

DWB

untrauen , n., m. a) wie mhd. untriuwen untreu werden: so das brueder G. M. ... der Füerggen u. ( n. ) vernamb, hat er angefangen mit graff …

vertrauen

DWB

vertrauen , verb. , eine ausgesprochene fair- bildung ohne mischung mit anderen typen; vgl. Wilmanns gramm. 2 , § 127. ahd. sih fertrûen bei…

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APA
Cotta, M. (2026). „trauen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 17. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/trauen/rhwb?formid=T03543
MLA
Cotta, Marcel. „trauen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/trauen/rhwb?formid=T03543. Abgerufen 17. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „trauen". lautwandel.de. Zugegriffen 17. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/trauen/rhwb?formid=T03543.
BibTeX
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