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trauen

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PfWB
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19 in 15 Wb.
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Eintrag · Pfälzisches Wb.

trauen schw.

Bd. 2, Sp. 432
trauen schw.: 1. intrans. a. wie schd., vorn. in der Negation; vgl. vertrauen. Dem is net se traue (drauə) [Kaislt, allg.]. De Gaul leet die Ohre, dem kammer net t. (er wird ausschlagen oder beißen) [ZW-Gr'bundb]. Ich hun meine Aue net getraut [KU-Schmittw/O]. Er lehnt mer kää Geld, er traut mir nit [SP-Heiligst, LA-Mörzh GH-Kand HB-Höch]. Er is eifersichdich, er traut ehr (ihr) net [KL-Alsbn, KU-Jul PS-Rodalb LU-Ruchh SP-Dudhf]. RA.: 'm Wert net traue, scherzh. 'sich übergeben', gleichsam, um nachzuprüfen, was der Wirt einem eingeschenkt hat [KU-Eschau]. SprW.: Wer net traut, dem is net zu traue [PfMHk. 1925 S. 174, Don-Gottlob]. Trau, schau, wem! [Don-Gottlob]. 's esch käm (keinem) Maul se traue 'Der Appetit kommt mit dem Essen' [GH-Westh, LU-Neuhf BZ-Dierb]. VR.: Kathrinlisbeth, geh mit mer an de Rheiⁿ! Ich trau der net, hab Angscht, du schmeischt mich neiⁿ [Feierowend Nr. 8/1950]. — b. 'Mut haben zum Wagnis', vgl. (sich) getrauen. α. sich t. Des stermt (stürmt) un schneet, ich trau mich gar nit naus [GH-O'lustdt, verbr.]. Der traut sich nimmi 'hat keinen Mut mehr' [ZW-Mittb KU-Bedb SP-Heiligst]. — β. nicht reflexiv. Der traut doch net vorsegehe [KL-Reichb, verbr.]. Er traut nimmi [KU-Konk]. Wann ich trait (Konj. Prät.)! 'Wenn ich den Mut hätte!' [KU-Kaulb Don-Schowe]. — 2. trans. 'ehelich verbinden'. Am zwelfe werren se getraut [LA-Gommh, allg.]. Sie losse sich in verzehⁿ Daa traue [NW-Haardt, allg.]. Das Wort hat früheres kopulieren fast ganz verdrängt. — Südhess. I 1666; Rhein. VIII 1306 ff.; Lothr. 100; Els. II 736; Bad. I 535.
1593 Zeichen · 58 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    2. Trauen

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    2. Trauen , verb. regul. neutr. mit dem Hülfsworte haben. 1. Glauben, jemandes Worte für wahr halten, nur der dritten En…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    trauen

    Goethe-Wörterbuch

    trauen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    Trauen

    Bayerisches Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    Trauen Band 4, Spalte 4,204

  4. Sprichwörter
    Trauen

    Wander (Sprichwörter)

    Trauen 1. Aus Trauen wird leicht Trauern. – Körte, 6031; Simrock, 10431. Engl. : If you trust before you try, you may re…

  5. Spezial
    trauen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    trau|en I vb.tr. maridé (-da), dé adöm, uní tl matrimone II vb.intr. 1 (glauben) crëie (crëi, cherdü) 2 (sich verlassen)…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit trauen

29 Bildungen · 0 Erstglied · 23 Zweitglied · 6 Ableitungen

trauen als Zweitglied (23 von 23)

Selbstvertrauen

RDWB1

Selbstvertrauen n уверенность в себе, самоуважение (а не "доверие к себе")

Vertrauen

RDWB1

Vertrauen n j-n ins Vertrauen ziehen idiom. - довериться кому-л.; сделать кого-л. доверенным лицом; рассказать кому-л. обо всём без утайки e…

antrauen

DWB

ant·rauen

antrauen , animo, matrimonio jungere: er hat sich das mädchen gestern antrauen lassen; freilich hat er alles an eine innig geliebte, ihm dur…

anvertrauen

DWB

anvertrauen , nnl. aanvertrouwen, früher confidere, heute fidei alicujus committere: aber der bub hielt sich so geschicklich, dasz ich es ka…

betrauen

DWB

bet·rauen

betrauen für bedrauen, bedräuen, bedrohen: nachdem sich ein reich begibt, das leichtfertige underthanen ... ihre herschaft oder derselben un…

getrauen

DWB

get·rauen

getrauen , n. , substantivierter infinitiv zum vorigen; er tritt im 14. jahrh. auf und wird bei Luther, über dessen sprache er noch hinausre…

gottvertrauen

DWB

gott·vertrauen

gottvertrauen , n. , vertrauen auf gott. substantivierung der verbalverbindung gott vertrauen ( vgl. gott I D a, sp. 1059). zufrühest um die…

herantrauen

RDWB1

heran·trauen

herantrauen, sich umg. sich an j-n ~ / heranwagen - отважиться подойти, приблизиться к кому-л.; отважиться заговорить, познакомиться с кем-л…

mißtrauen

Pfeifer_etym

miss·trauen

miß- vornehmlich bis ins 18. Jh. (heute nur noch gelegentlich) produktives Präfix zur Bezeichnung des Verschiedenartigen, Abweichenden, Unri…

Mistrauen

Wander

mist·rauen

Mistrauen 1. Misstrawen kan nichts guts erbawen. – Lehmann, 518, 7. Die Chinesen sagen: Die Erfahrung in der Welt führt zu Mistrauen, Mistra…

Mißvertrauen

DRW

Mißvertrauen, n. Zweifel, mangelndes Vertrauen vgl. Mißtrauen 1548 SchweizId. XIV 1607 Faksimile so haben wir ... diesen fried-stand, ... da…

selbstvertrauen

DWB

selbst·vertrauen

selbstvertrauen , n. vertrauen auf sich selbst. Campe : einer, der selbstvertrauen auf seinen muth und geist hat. Klinger theat. 2, 151 ; je…

umtrauen

BWB

umtrauen Band 4, Spalte 4,206

vertrauen

DWB

vert·rauen

vertrauen , verb. , eine ausgesprochene fair- bildung ohne mischung mit anderen typen; vgl. Wilmanns gramm. 2 , § 127. ahd. sih fertrûen bei…

wohltrauen

DWB

wohl·trauen

wohltrauen , n. , gutes vertrauen, im gegensatz zu misztrauen: trawe keinem, so bescheiszt dich keiner, item woltrawen reyt das pfert hynweg…

zurücktrauen

RDWB1

zurueck·trauen

zurücktrauen, sich (Lakune) рискнуть вернуться, отважиться вернуться

zutrauen

DWB

zutrauen , v. , erscheint erst im 16. jh., nd. tôtruwen Schiller-Lübben 4, 595 , im gegensatz zu misztrauen th. 6, 2315, das dort und Lexer …

Ableitungen von trauen (6 von 6)

betrauen

DWB

betrauen für bedrauen, bedräuen, bedrohen: nachdem sich ein reich begibt, das leichtfertige underthanen ... ihre herschaft oder derselben un…

enttrauen

BWB

enttrauen Band 4, Spalte 4,205

getrauen

DWB

getrauen , n. , substantivierter infinitiv zum vorigen; er tritt im 14. jahrh. auf und wird bei Luther, über dessen sprache er noch hinausre…

mißtrauen

Pfeifer_etym

miß- vornehmlich bis ins 18. Jh. (heute nur noch gelegentlich) produktives Präfix zur Bezeichnung des Verschiedenartigen, Abweichenden, Unri…

untrauen

DWB

untrauen , n., m. a) wie mhd. untriuwen untreu werden: so das brueder G. M. ... der Füerggen u. ( n. ) vernamb, hat er angefangen mit graff …

vertrauen

DWB

vertrauen , verb. , eine ausgesprochene fair- bildung ohne mischung mit anderen typen; vgl. Wilmanns gramm. 2 , § 127. ahd. sih fertrûen bei…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „trauen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/trauen/pfwb?formid=D03776
MLA
Cotta, Marcel. „trauen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/trauen/pfwb?formid=D03776. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „trauen". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/trauen/pfwb?formid=D03776.
BibTeX
@misc{lautwandel_trauen_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„trauen"},
  year         = {2026},
  howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
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  urldate      = {2026-05-12},
}