lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

ruebe

mnd. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
13 in 13 Wb.
Sprachstufen
7 von 16
Verweise rein
44
Verweise raus
68

Eintrag · Rheinisches Wb.

Rübe

Bd. 7, Sp. 548
Rübe das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk rīp, –ēi-, Pl. rīwə [rībə Kreuzn-Braunw Laubenh Simmern uDhaun], Demin. rībχə; an der mosfrk. Saar in Saarl, SMerz, weiterhin über den Hochw bis Trier-Stdt rī:f, –ēi-, –e·i.-, Pl. -wən, Demin. -fχən; weiterhin in Merz, Saarbg ri:p, –ē:-, –e·i.- Pl. -bən, Demin. -bχən [Saarbg-Manneb Nohn rep]; weiterhin lrhn. im Mosfrk rē:p, –ī:- (in Bernk in einem geschlossenen Geb. -e·i.-) [Bitb-Kyllbgw -rep, Prüm-Roth Schlausenb Steffeln -ø-; ebenso mit Kürze -e-, –ø- in Daun-Bernd Boxbg Demerath Katzwinkel Lissing Neichen Nerdlen OBetting Stdt (sonst rē:p), desgl. vielfach rep, –ø- in May u. -ø-, –y- fast allg. in Aden; -e- Koch-Laub; an der uMos, wo rē:p, Pl. -bə herrscht, in OZell, Koch-Pommern, Kobl-Arzh Bend Kaltenengers Mülh []Rhens SSebastian Winning rē:f, Pl. -wə]; Neuw rē:f [kurköln. r:p]; Altk rē:f, –:-, Pl. -wə; Siegld rw, –ē-, Pl. -wə; Berg rȳf (-wə), --, –øy- [um Gummb-Derschlag Drabenderhöhe Gimborn Harschd Müllenb Pernze -p, wie auch in Wermelsk, Sol], Pl. -wən [-bən]; Rip r:p [in Malm, Monsch, Eup-Ld (Stdt rø·y.f, –p), Aach, Jül, Geilk u. in Eusk-GrVernich, Rheinb-Rupperath (-y-) røp], Pl. im Süd. -pə, sonst -bə; SNfrk r:p [in Kemp, Kref, Heinsb-Millen -ø·y.-, –·y.-], Pl. -bə; Geld, Mörs rȳ(:)p, Pl. -bən; Klevld rȳf, Pl. -wə(n), Demin. -pχə(n), –kə (im SNfrk røpkə), -fkə f.: 1. Knollengewächse als Viehfutter u. als Nahrung des Menschen. a. Futterrübe, brassica rapa (im Bergland vielfach nicht angebaut, hier bezeichnet dann R. die Runkelrübe; (s. Wk. IV 8); in dem Geb. von 1 b, c, wo gele u. rore R. gilt, bezeichnet man sie mit weisse R., wenn eine Verwechselung möglich ist [steckige R. Heinsb-Waldenr]; man unterscheidet, je nach der Säzeit die Broch-r. (Brach-), Mair. (Mistr. MülhRh-Heiligenhs), die Ende Mai gesät u. bis zum Herbst im Felde bleibt, in Mieten aufbewahrt für den Winter, die Stoppelr., die Ende Juli gesät u. roh mit den Blättern verfüttert wird u. im Felde bis zum Frühjahr stehen bleibt (s. auch Herbstr.), späre R.ə gegenüber der Gehannsr. Trier-Braunshsn; Ferkesr. Sol-Bürrig; Peərdsr. Aach-Vaelserquartier [in Heinsb, Erk wird die Stoppelr. auch Krut u. Krutröb u. Stoppelkrut genannt, die Mair. Broəkr.; im LRip Grönt (Grünes), Stoppelgr. gegenüber Brochgr., ebenso Stoppelgrün in Geld u. Klev, Dinsl; in MGladb, Erk, Kemp Kamp, Kampröb, Stoppelk. gegenüber Broekk.; s. auch Stoppelzeug, böhmischen, Rübzeug, Knolle, Knollengrün]; werden diese R. in frischem Zustand zur menschlichen Nahrung gekocht, so nennt man sie sisse (süsse) R.ə; eingemachte R., in fingerlange Streifen geschnitten, sind sauere R.ə (statt der R., die nur wenig gezogen werden, verwendet man zu den s. R. auch Erdkohlrabi] Hunsr. — Bauernregeln. De R. es ene Geck, se wiəss (wächst) lever em Melm (Stöpp, Mog) als em Dreck (in der Nässe) Rip, Sol, Selfk, — de wäss esu got em Stöpp wie em Dreck Eusk. Wer wellt R.ən hollen, sie (säe) se an (in) de Schollen bearbeite das Feld nicht zu sehr durch Eggen Trier-Clüsserath. Je dicker Klüt (Schollen), desto dickere R.ən Mörs. Klüt wie Bröjer (Brote) gewen R.ən wie Höjer (Häupter) Geld-Nieukerk. En Repejohr, dat muss nass sen Koch-Müllenb. Wenn mer de R.ən sät, dorfen net zwei Lichter (Sonne u. Mond) am Himmel stohn Sol-Höhschd. Zent Jokob un Z. Ann (Säzeit) geəve R.ə wie en Kann Aach, Geilk. Fir Jakobsdag R.ən, no J. Reibcher Saarbg, Merz. Op Zent Margroth es de beste Röbbesoot Geilk, Jül. Wer R.ən mag, wer R.ən m., der sät die no Kilionsdag Gummb (s. weiter bei Kilian). Op Lorent mossen de R.ə gesät sen; die fröhter g. weərde, gevve R.ən, de späderen Röpcher Sieg-Scheiderhöhe. Wenn de Koək (Koch) sech öm Zint Petersche (Dorf [] SPeter) Kermes sott (satt) R.ə konn eəten, do (dann) geəven er et noch genug Kemp. Wenn öm (man) öm Zi Vituər (Viktor) e Koəke (Portion) R.ə kann hoəle, dann geəven et noch genug Kemp. Wenn öm Zint Michiel de R.ə so deck send wie ene Wiərl (Spinnwirtel), dann können et noch R.ə geəve Kemp. Wenn te Mörscher (Mörs) Kermes (Anfang September) dat Blatt von der R. en Schopsuhr (Schafohr) grot es, dann kann et noch (dicke) R.ən gewen Mörs. Öm Allerhelligen send de R.ən rip (reif), zi Mäərten es der Plöckestit (Pflückzeit); wenn et dann noch nit passt, öm sint Andrees send se fas (fest) SNfrk, Geld. Allerhellegeröpe goht hem, söss verkale (erfrieren) öch de Ben! Sieg, Bo. R.ən no Krestdag, Äppel no Ustern on Mädercher no dreissig Johren hon de beste Geschmack bloren (verloren) Wittl-Binsf, Allg. Wenn et Kreskend es gebore, hant R.ə on Murre der Schmack verlore Rip, Nfrk. Ein fruchtbares R.jahr, ein ungünstiges Erntejahr (weil zu viel Regen) Bitb-Mettend. Sein de weisse R.ə wie Batze (haben sie vier Blätter), soll mer se kratze (aufhacken) Saarbr-Güding. Wenn de Bure em Hers (Herbst) R.ə esse, han se kene Dokter mih nüdig Grevbr-Capellen. — RA.: Äppel wie R.ə ohne Saft Schleid. De hät ene Kopp wie en (boll ‘hohle’) R. er ist vergesslich Rip, SNfrk, — en Gesicht wie ausgeheligt R. verschrumpelt Bernk-Dhron. Su näck (nackt) wie en R. MGladb. Fos wie en R. innerlich nicht kernig; sou ferm wie en dei (mürbe) R. kränklich Trier-Schleidw. Esu schmal (dönn, mager) wie en R. Sieg, Sol, Wermelsk. So dumm wie e belzig (holzig) R. Kreuzn-Weinsh; de hät e Herz bie en pelzig R. Kobl-Bend. En as erkalt wie en R. der leicht friert Trier-Mehring. Er süht us wie en beseikte (bepisste) R. so elend Sol-Steinbüchel. Der Appel schmack wie en R. Rip, Allg. Her fel (fiel) zesamme (in Ohnmacht) wie en R. Sieg; en as zesumegebroch wie en R. Trier-Mehring. Eich fohren zesame we en R. erschrecke Trier-Thomm. Et leit alles durchenaner wie Kraut (Kappes) un R.ən, wie R.ən on Mus Allg. einschl. Kemp, Kref, Mörs, Ruhr. Wie der Vadder, so de Biewen (Buben), wie der Acker, so de R.ən Bernk. En Kohlraf un en R., en Miller un Deif (Dieb), en Hirt un en Schenner (Schinder), dat sen Geschweschterkenner Saarl-Niedaltorf. Was macht der da? scherzh. Antw.: He het sech jet op et Drü (Trockene) geschleft (geschleift); hengen (hinten) eröm ston R.ən! Gummb-Nümbrecht. De löt (lässt) Gott ene gode Mann sen on R.ə got Mos (Gemös) von einem, der alles an sich herankommen lässt u. sich nicht so leicht aufregt Köln, Grevbr, SNfrk, Geld, Mörs, Klevld, Berg, — un fritt met MülhRuhr. Heə lett alles R. Beəre (Birne) siə ist verdrossen, schwerfällig, lässt alles gehen, wie es geht Aach-Stdt. Weiss R.ə on Hammelfleisch es sisser (süsser) als dat Himmelreich, hot der Paff gesat, Birkf. Wer solle wahl sorge, dat de R.ə gar weərde wollen gut miteinander auskommen MGladb. In dem sei Ohre (of dem sei Hals) kann [] mer R.ə säe so schmutzig sind diese Rhfrk. De dummst Bauer hot die dickste R.ə Simm. Der es ze domm, fer R.ə ze roppe, un wenn mer em et Kraut (de Grotze, Gelöfe ‘Geläube’) en de Hand (Hänn) get Rhfrk, Koch, Kobl, May, Aden, Neuw. De deckste R. plöck mer et iərsch (zuerst) das Beste holt man zuerst Sieg-ODollend. E hät decke R.ə die Fersen schauen durch den zerrissenen Strumpf Schleid-Heimb. Der Honger macht goale (bittere) R.ən söss (süss) Altk-NFischb. Dem wer ich schonn de R.ə scheppen (schöpfen) ihm den Standpunkt klar machen Zell-Trarb. Fress de Koh de R.ən gern, get se Botter fer de Herrn Altk-NFischb. R.ən on Fesch konn öm (man) sovell eəten, as der es (als deren vorhanden sind) Geld-Leuth. Dat es ene Kerl wie os Mattes, de froət (frass) R.ə on schiət (schiss) Kappes MGladb, Erk. Ess dichtig R.ən, da lehrsch de peifen! Bernk. Dem verkäuf mer kein R.ə för Zitrone er lässt sich nicht hinters Licht führen Köln-Stdt. Durch de R.ə gohn sich aus dem Staube machen Bitb-Wiersd. De Küh laupen dech dur de R.ən zu dem, der vorn die Hose offen stehn hat; du hast den Schaden davon Mörs. De geht an (in) de R.ən er siecht dahin u. ist dem Tode verfallen; dat g. an de R.ən nimmt ein schlechtes Ende Bitb, Prüm, Elbf. Do hät ennen et Sauställke ope stohn on de Köh lope du de R.ə er hat den Hosenlatz offen Heinsb. De hät en schün Stemm, für än de R.ə ze kruggen (krauten) er singt schlecht Neuw-Asb. Einer, der sich dumm anstellt, scheckt mer en de R.ən Altk-NFischb. Nu schlag Gott der Düvel dut en besiət (besät) de Höll met R.ə! Bergh. Kengk (Kind), wat stenkst du no R.ən! du bist ein Bauer Sol; wat stink der Bur no R.ə! jedem merkt man seine Herkunft an Köln. Dat rücht no R.ə ist sehr teuer Siegld, OAltk. — Im Kinderld. R.ə, R.ə (Sauerkraut un R.ə), die hon meich verdriewe; hätt mei Mudder Fleisch gekocht, wär eich bei er gebliewe! Rhfrk. R.ə on Morre hant meich verdrevve; hätt mi Motter Speck gekouch, wör eich bei ihr blevve! Dür-Gürzenich. 1—7, de Modder schaft (schabt) de R.ə, der Vadder raucht Tabak, ichs, achs, ab! Abzählr. Bernk-Fronhf, — en alde Fra kocht R.ə, en a. Fr. k. Speck, ich un du, mer sein weck! Saarbr-Sulzb (Verbr. mit Var.). Onge (unten) em Dörp on ovve em D., do wore zwei Wiver am weische; en Frau hott R.ə gekouch on wor dat Fett vergeisse Dür-Girbelsr. Schmitze Mäd (Magd) hatt R.ə gekoch; se geng emol of de Danz; de Orsch geng at jick, j., jack, de R.ə kome ganz May-OMendig. Die von Neuw-Dattenbg beiern mit ihren Glocken: Weg met dem Gebrötsch (Gebrate), R.ən op de Desch! Neckspr. auf Grevbr-Kapellen: Kapeller Dotz hät R.ə gekotz, hät opgeleck, hät got geschmeck! Wenn du wess (weisst), we du dehs (tust), wenns du R.ə steəhle gehs on de Weəg net wahl en wess, dann kicks de ens hei, dann k. de ens do; dann geht et: plöck, pl., pl.! MGladb, Grevbr. — Rätsel. Onge (unten) wie en Muhr (Möhre), medde wie en Ei, oəve wie ene Strussemai (Grün wie ein Strauss) []Heinsb. — Volksgl. Der Mann im Monde is der Mann, der R.ən gestuhl hot Kreuzn-Dörreb, u. trägt nun eine Bürde R. Rheinb-Queckenbg. Eine R. mit weissen (gelben) Blättern auf dem Feld kündet baldigen Sterbefall in der Familie des Besitzers an Allg. — b. gel (gelbe) R. Möhre, daucus carota Verbr. nach Wk. V 25 im Rhfrk, Saarl. Beim Möhrchenschaben (äm e Ribche schawe) zum Verspotten fahren die Kinder mit einem Zeigefinger über den andern u. sagen: ätsch (äks, äksch, iks, häks) schawe Ribche (gel R. seltener, awwerribche, abber-; s. Var. bei schaben) Allg. im Geb. Ätsch, (b)abberibche, morge krieschte en Bibche, iwwer morge kr. en Mädche, das häscht (heisst) Drumbettche! Kreuzn. — c. rore R., meist Zs. Rotr., eine Abart der beta vulg. Verbr. nach Wk. IV 8 Rhfrk, Westerw. — d. Mairöbchen Essr., im Garten wachsend, im Mai reifend Rip, Nfrk. — e. Stielr., deren Blätter abgestreift werden u. die mit den Rippen zerschnitten u. gekocht werden, sie werden auch eingemacht, meist Stillmos [Stellr. Aach-Höngen]; St., aber auch Röbe sträufen (štrāfə Sieg-Roleber) Rip, Nfrk, — f. die Zuckerr. nach dem Nhd., auch einfach R., wenn keine Verwechselung möglich ist; mdl. sind die Benennungen nach der Runkelrübe, Zuckerknolle, -knorre Verbr. im Flachland, im Geb. des Zuckerrübenbaues. — g. wo heute keine Stoppelrüben mehr gebaut werden, benennt man die statt dessen angebauten Runkelrüben mit R. s. Wk. IV 24. — h. en rosege (rasende) R. Zaunrübe bryonia dioica May, Neuw-Dattenbg; s. auch Ras-rübe. — 2. übertr. a. sachl. α. verächtl. saftlose Birne Allg. — β. Schwanzknochen bei Pferd u. Rind Saarbg, Trier, Wittl, Bernk, Bitb, Prüm, Schleid, Aden, MüEif, Siegld, Sol; et Perd streckt de R. eweg; de Koh as ze deck an (in) der R. ein Schönheitsfehler Bitb, Allg. — γ. scherzh., verächtl. αα. Nase, bes. dicke N.; der hät en decke (grusse) R.; ech han der än op de R.! Kobl, May, Neuw, Rip, Düss. — ββ. Kopf; wat häs du dech de R. kahl geschore; en paar für de R. krige; enem de R. enhaue, fege Rip, Neuss, Grevbr, MGladb, Kref, Mörs, Düss. — γγ. Taschenuhr Kreuzn-Langenlonsh, Berg, Rip. — b. persönl. verächtl. α. en versoəpe R. Trunkenbold Erk-Örath. — β. pockege R. Mensch mit Blatternarben Neuss-Dormagen. — γ. en dürgeschotene (durchgeschossene) R. hagerer Mensch Mörs-Veen — δ. gelonge R. Witzemacher MGladb-Rheind. — ε. en ful R. kränkelnder Mensch Bergh-Elsd. — ζ. en aul R. Schindmähre, alte Kuh Berg, Sieg-Fussh. — η. Miesemer Röbbe Neckn. derer von May-Miesenh (wegen ihrer Kropfhälse).
12188 Zeichen · 363 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    ¹rü̂be

    Mittelniederdeutsches Wb.

    1 rü̂be s. 2 rö̂ve.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Rübe

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Rübe , plur. die -n, Diminut. das Rübchen, Oberd. Rüblein. 1) In engerer und gewöhnlicherer Bedeutung, ein Nahme der…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Rübe

    Goethe-Wörterbuch

    Rübe einmal Rub- 1 Nutzpflanze mit einer dickfleischigen (eßbaren) Wurzel a als Ackerpflanze Jestetten mit fruchtbarer U…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Rübe

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Rübe , die durch Kultur ausgebildete dicke, fleischige Wurzel mehrerer Arten der Gattungen Beta, Brassica und Daucus , d…

  5. modern
    Dialekt
    Rueb(e)

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB Rueb(e) , Rüebe , Rub [Rìapə Liebsd. Fisl. ; Rîəwə Heidw. ; Rìəwə Dollern ; Rỳawə Hüss. ; Ryèp Ensish. …

  6. Sprichwörter
    Rübe

    Wander (Sprichwörter)

    Rübe 1. Aus Rüben lässt sich kein Blut zapfen (pressen). Was einer nicht hat, kann er nicht geben, kann man ihm auch nic…

  7. Spezial
    Rübe

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Rü|be f. (-,-n) re (res) m. ▬ gegorene Rübe n descel m. , joscel m. ; kleine, gedörrte Rübe posslin m. ; Gelbe Rübe (Dau…

Verweisungsnetz

91 Knoten, 96 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 6 Hub 1 Kompositum 78 Sackgasse 6

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ruebe

366 Bildungen · 223 Erstglied · 143 Zweitglied · 0 Ableitungen

ruebe‑ als Erstglied (30 von 223)

Ruebe(n)rätsch

Idiotikon

Ruebe(n)rätsch Band 6, Spalte 1842 Ruebe(n)rätsch 6,1842 u.

Ruebe(n)salāt

Idiotikon

Ruebe(n)salāt Band 7, Spalte 691 Ruebe(n)salāt 7,691

Rübeland

Campe

ruebe·land

Das Rübeland , — es, Mz. — länder , ein mit Rüben bebautes oder zum Rübenbau taugliches Land. Als Eigennamen kömmt es in der Erdbeschreibung…

Rübelizeug

Meyers

Rübelizeug , grobes Barchentgewebe in der Schweiz.

Rübenach

Meyers

ruebe·nach

Rübenach , Dorf im preuß. Regbez. und Landkreis Koblenz, an der Staatsbahnlinie Mayen-Ost-Koblenz, hat eine kath. Kirche, ein Tonwerk und (1…

Rübenacker

Campe

rueben·acker

Der Rübenacker , — s, Mz. — äcker , ein mit Rüben besäeter oder bewachsener Acker; das Rübenfeld , ein solches Feld, der Rübengarten , ein s…

Rübenarsch

RhWB

rueben·arsch

Rüben-arsch m.: mit R. werden die Dörfer geneckt, deren Kirmes in die Zeit der R.ernte fällt, z. B. Neuw-Dattenbg , May-Miesenh .

rübenartig

DWB

rueben·artig

rübenartig , adj. wie eine rübe, dem aussehen, den eigenschaften nach ihr gleichend.

Rübenau

Meyers

ruebe·nau

Rübenau , Dorf in der sächs. Kreish. Chemnitz, Amtsh. Marienberg, im Erzgebirge, nahe der böhmischen Grenze, hat eine evang. Kirche, Nagelsc…

Rübenback

RhWB

rueben·back

Rüben-back -a-, –ǫ- SNfrk m.: Trog, in dem die Futterrüben zerstossen werden.

rübenbau

DWB

rueben·bau

rübenbau , m. bau, anbau der rüben, in moderner sprache vor allen der zuckerrübe.

Rübenbauer

PfWB

rueben·bauer

Rüben-bauer m. : 'Bauer, der vorn. Zuckerrüben anbaut', -baueʳ [verbr. VPf, KU-Kaulb]. SHW Südhess. IV 1491 ; RhWB Rhein. VII 553 . —

rübenbeet

DWB

rueben·beet

rübenbeet , n. beet, mit rüben bepflanzt: mitten inn den garten soltu die länder ausztheilen, also das die rubenbeth den grösten platz einha…

Rübenbeil

PfWB

rueben·beil

Rüben-beil n. : 'Beil zum Abhacken der Rübenblätter ', -beil [ FR-Albsh ]; vgl. PfWB Rübengrutzer 1. SHW Südhess. IV 1491 . —

Rübenbiß

PfWB

rueben·biss

Rüben-biß m. : im SprW.: Ääⁿ Riwebiß macht hunnert Schiß, von der Weißrübe, die den Stuhlgang fördert [KL-Fischb Wilde 144]. —

Rübenbläch

RhWB

rueben·blaech

Rüben-bläch -blEk Lennep n.: 1. dass. — 2. übertr. verächtl. de hät en R. op der Mauen (Ärmel) Schmutzstelle, weil der Besitzer den Ärmel zu…

Rübenblätter

PfWB

rueben·blaetter

Rüben-blätter Pl. : 'Blattwerk der Rübe', ein Grünfutter für Kühe, -bläddeʳ, -bläreʳ, s. PfWB Blatt [verbr.]; vgl. PfWB Dickrübenblatt , PfW…

rübenblatt

DWB

rueben·blatt

rübenblatt , n. : die zamen rüben seind am stengel und blettern dem rettich seer gleich, doch die rübenbletter sind zarter und grüner. Fuchs…

rübenboden

DWB

rueben·boden

rübenboden , m. boden, welcher zum anbau von rüben geeignet ist. in moderner sprache besonders in bezug auf die zuckerrübe.

rübenbohne

DWB

rueben·bohne

rübenbohne , f. eine ausländische bohnenart, dolichos bulbosus. ihre rübenartige wurzel wird gegessen. Oken 3, 1664 . bei Nemnich rübenbaum.

ruebe als Zweitglied (30 von 143)

Baurübe

PfWB

bau·ruebe

Bau-rübe f. : ' die im Bauacker gepflanzte Rübe ', im Gegensatz zur Stoppelrübe, Baurib (-rīb) [verbr.].

Beißrübe

Adelung

beiss·ruebe

Die Beißrübe , plur. die -n, ein Nahme, der in einigen Oberdeutschen Gegenden den rothen Rüben oder der Beete gegeben wird. S. Adelung Beete…

blutigtrübe

GWB

blutig·truebe

blutig-trübe Zusammenschreibung GWB 15 2 ,77 wohl iSv Blutvergießen verheißend u düster [ Helena üb Phorkyas: ] Gebietrisch mir den Weg vert…

dauerrübe

DWB

dauer·ruebe

dauerrübe , f. die sich im winter gut hält, nicht verdirbt. gute Teltower dauerrüben werden in den Berliner zeitungen häufig angezeigt.

dickrübe

DWB

dick·ruebe

dickrübe , f. beta altissima, runkelrübe. s. DWB dickwurzel .

Dohlrübe

PfWB

Dohl-rübe f. : 'Zaunrübe (Bryonia alba)', Dohlrieb [LA-Venn u. Umg.]; vgl. Dollrübe . SHW Südhess. I 1557 ; RhWB Rhein. I 1385 .

Êrdrübe

Adelung

erd·ruebe

Die Êrdrübe , plur. die -n. 1) In einigen Gegenden, ein Nahme der Erdäpfel oder Erdbirnen, S. Adelung Erdapfel . 2) S. Torsche.

feldrübe

DWB

feld·ruebe

feldrübe , f. brassica rapa, stoppelrübe, unterschieden von der steckrübe.

Frankenrübe

PfWB

franken·ruebe

Franken-rübe f. : 'Runkelrübe', Pl. Frankeriewe [ Wilde 216 (um Landau)], Frank- [ BZ-Kling ]. Syn. s. PfWB Dickrübe 1. —

frührübe

DWB

frueh·ruebe

frührübe , f. die mairübe, tellerrübe, rapa sativa rotunda, radice candida.

futterrübe

DWB

futter·ruebe

futterrübe , f. zu viehfutter gezogene rübe, im besondern die stoppelrübe, turnipse, brassica rapa. Adelung. Scheller. Campe. dän. foderroe.…

Gaulsgelbrübe

PfWB

gaul·s·gelbruebe

Gauls-gelbrübe f. : 'Pferdemöhre', Pl. Gaulsgelleriewe [ LU-Friesh ]; vgl. PfWB Pferdsgelbrübe . SHW Südhess. II 1125 . —

Gelbrübe

PfWB

gelb·ruebe

Gelb-rübe f. : 1. a. 'Mohrrübe, Karotte', Gellerieb (gęlərīb) [verbr. bes. mittl. u. südl. WPf östl. NPf nördl. VPf, seltener übrige Pfalz],…