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necken

ahd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Alle 17 Wörterbücher
Anchors
22 in 17 Wb.
Sprachstufen
8 von 16
Verweise rein
69
Verweise raus
110

Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

necken verb.

Bd. 13, Sp. 514

necken , ecken , verb. ein merkwürdiges oberdeutsches wort, über das Bech in der Germania 25, 272 ff. ausführlich gehandelt, es vom folgenden necken gesondert und auch das zu grunde liegende substantiv der nac ( geruch ) in einem gedichte des Schweizers Wernher nachgewiesen hat: sîn âten was ein sûsser smak, lustsam für allem gûten nak. v. d. Hagen Germania 8, 244, 84 ; gar lustlich lustsam was ir munt vor aller sûssi alle stund und für aller würzen nak gab ir mund gar sûssen smack. 260, 56 ; dieses substantiv hat sich in den schweizerischen mundarten noch als nack und ack ( beigeschmack von s…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    necken

    Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)

    bineckenAWB sw.v. I, Gl. 2,710,52 (10./ 11. Jh. oder Mitte des 11. Jh.s, mfrk.): ‚heraus- fordern; lacessere‘ (mhd., frü…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    nëckenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +5 Parallelbelege

    nëcken swv. in ernëcken.

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    neckensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    necken , sw. V. Vw.: s. nāken (2) L.: MndHwb 2, 1059 (nâken/necken), MndHwb 2, 1084 (necken) Son.: örtlich beschränkt

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nêcken

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Nêcken , verb. reg. act. durch kleine Beleidigungen, durch kleine Possen bloß zu seinem Vergnügen, zum Unwillen, zum Zor…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    necken

    Goethe-Wörterbuch

    necken beim jungen Goethe auch -k- u mundartlich (frankf 1) ) ‘necksen’ GWB B2,291,10 ; das Wort bezeichnet in Bed (a) n…

  6. modern
    Dialekt
    necken

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    PfWB RhWB necke n [nèkə Geberschw. ] necken: We nn m e r d Katz neckt, kratzt si e . — Vgl. Idiotikon Schweiz. 4, 713.

  7. Sprichwörter
    Necken

    Wander (Sprichwörter)

    Necken 1. Besser geneckt hinter dem Ofen als verlacht in der Stadt. Dän. : Bedre at blive hiemme med een spot, end gaae …

  8. Spezial
    necken

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    ne|cken I vb.tr. sceché (sceca), trazé (-za), cané (cana), zibiché (-chëia), pizacré (-rëia), mincioné (-nëia) II vb.ref…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit necken

35 Bildungen · 1 Erstglied · 31 Zweitglied · 3 Ableitungen

necken‑ als Erstglied (1 von 1)

neckenlilie

DWB

necken·lilie

neckenlilie , f. lilie des neck ( sp. 514): mein schöner junker, auf eurem hut schwankt eine neckenlilje .. ihr seid der wassermann. H. Hein…

necken als Zweitglied (30 von 31)

Abnecken

Campe

Abnecken , v. trs. 1) Durch Neckereien von einem Andern erhalten. 2) Durch Neckereien ermüden, sehr necken. Das Abnecken. Die Abneckung.

Dachkiemenschnecken

Herder

Dachkiemenschnecken (Tectibranchia) , Schneckenfamilie mit walzigem od. länglich ovalem Leibe, Blätterkiemen, die von dem Mantel bedeckt sin…

einschnecken

DWB

ein·schnecken

einschnecken , sich, se abscondere, wie eine schnecke verkriechen: schneckte sich ein holer stein etwa dort im winkel ein? Czepko Coridon un…

entnecken

DWB

ent·necken

entnecken , petulanter auferre: da umschwirrt dich kein insect, keins das deiner brust und wange ruh und heiterkeit entneckt. Bürger 74 b .

ernëcken

Lexer

ern·ecken

er-nëcken swv. ausbrüten? die aier ernecchin Gen. 49,29 ( bei D. 68,6 ouʒ nichen).

Flügelschnecken

Herder

flügel·schnecken

Flügelschnecken (Strombi) , Gattung aus der Familie der Kammkiemer, mit oben flügelartig ausgebogenem Gehäuse, bewohnen größtentheils die tr…

fronecken

DWB

fron·ecken

fronecken , fräuchen, fräulein, oder zu bessern froweken? fröken? Fischart streut mehrmals nd. wörter ein. hieher fraw wirtin, trinkt eins f…

hecknecken

MeckWB

heck·necken

Wossidia hecknecken foppen: nu güng' dat Hecknecken los Gü Güstrow@Lenzen Lenz .

Heinecken

Herder

hein·ecken

Heinecken , Karl Heinr. v., geb. 1706 zu Lübeck, gest. 1791 zu Altöbern in der Niederlausitz, Vertrauter des sächs. Ministers Brühl, veranst…

herschnecken

DWB

hersch·necken

herschnecken , verb. herkriechen: jenes verdammte mittelgut ( von dichtern ), das in seichter nachahmerei hinter den meisterwerken herschnec…

herumnecken

GWB

herum·necken

herumnecken ‘einander h.’ GWB 27,169,18 DuW 8 Syn GWB herumschäkern Rüdiger Welter R.W.

Hohenecken

PfWB

hohen·ecken

Hohen-ecken ON .: Dorf, seit 1969 Stadtteil von Kaislt, so genannt nach der gleichnamigen Burg auf einer steil abfallenden Bergnase (s. Chri…

hohnecken

DWB

hohn·ecken

hohnecken , verb. höhnen, verspotten, zuerst von Stieler aufgeführt: honecken, irridere, naso suspendere, subsannare, jederman honeckt darüb…

Kegelschnecken

Herder

kegel·schnecken

Kegelschnecken (Coni) , Gattung Weichthiere aus der Ordnung der Schnecken, mit verkehrt kegelförmigem Gehäuse, das einen Ausschnitt zum Durc…

Nacktschnecken

Herder

nackt·schnecken

Nacktschnecken , Wegschnecken (Limaces) , eine Gattung Schnecken, Abtheilung Lungenschnecken, mit langgestrecktem, oben gewölbtem, unten gla…

Nadelschnecken

Herder

nadel·schnecken

Nadelschnecken (Cerinthia) , Gattung Schnecken aus der Abtheilung der Kammkiemer, mit langem, thurmähnlichem Gehäuse, das eine ovale Mündung…

Neunecken

RhWBN

neun·ecken

Neun-ecken Gummb-Harschd Pl.: alte Apfelsorte, sauer, gerippt.

Ohrenschnecken

PfWB

ohren·schnecken

Ohren-schnecken Pl. : = PfWB Ohrennest , -schnecke [ ZW-Gr'bundb Pirmas KB-Kriegsf Frankth]. SHW Südhess. IV 1083 . —

schnecken

DWB

sch·necken

schnecken , verb. langsam wie eine schnecke kriechen; dann überhaupt sich langsam fortbewegen. Schm. 2, 567 . reflexiv: in einem solchen zus…

Spatzenecken

ElsWB

spatze·necken

Spatze n ecke n [‘Spàtsəèkə Steinb. Horbg. ; ‘Spàtsənèkə Lutterb. ] Pl. wunde Mundwinkel; kleine Hitzbläschen an den Mundwinkeln Stöber Mäde…

Ableitungen von necken (3 von 3)

benecken

Lexer

be-necken swv. BMZ herausfordern, reizen Jer.

entnecken

DWB

entnecken , petulanter auferre: da umschwirrt dich kein insect, keins das deiner brust und wange ruh und heiterkeit entneckt. Bürger 74 b .

ernëcken

Lexer

er-nëcken swv. ausbrüten? die aier ernecchin Gen. 49,29 ( bei D. 68,6 ouʒ nichen).