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Kirche

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Herder
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Eintrag · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

Kirche

Bd. 3, Sp. 591
Kirche, die (abgeleitet vom griech. κυριακή scil. οἰκία = Haus des Herrn) das Gotteshaus; in der Bibel ἐκκλησία scil. κυριακη, Versammlung des Herrn, lat. ecclesia (s. d.) die Gemeinde, welche Gott durch Seinen Sohn Jesum Christum auf Erden für den Himmel stiftete, um sie mit sich in einem heiligen u. seligen Leben für ewig und auf das innigste zu vereinigen, die Erlösungsanstalt der Menschheit sowie die Gesammtheit der Mitglieder der K. Drey nennt die K. die durch Christum gestiftete und durch den heiligen Geist unter Mitwirkung der dazu berufenen Organe bewirkte Lebensgemeinschaft der erlösten Menschen unter sich u. mit Gott. In diesem Sinne ist die K. das Reich Gottes überhaupt u. näher 1) die triumphirende K., d.h. die Gesammtheit der in den Himmel Aufgenommenen; 2) die leidende K., d.h. die Gesammtheit der Seelen im Fegfeuer und 3) die streitende K., d.h. die Gesammtheit der Christgläubigen auf Erden, ein lebendiger Organismus (I Kor. 12; Ephes. 4), dessen Haupt Christus, dessen Glieder die durch Gottes Gnade und durch ihre eigene Mitwirkung Erlösten sind. Vgl. Himmel, Fegfeuer. Gestiftet ist die K. von Jesus Christus (s. Bd. I. S. 114), welcher dem Petrus (Matth. 16. 18. 19., Joh. 21. 15—17) und den übrigen Aposteln Seine Gewalt übertrug, damit sie Seine Lehre verkündeten (Joh. 20,21; Luk. 10. 16; Matth. 18, 18), die Sakramente ausspendeten (Matth. 28, 19. 20; Joh. 20, 22. 23; I Kor. 4, 1), alle Gläubigen in ihre Gemeinschaft aufnähmen, regierten, leiteten und zur ewigen Seligkeit führten (Apg. 15; I. Kor. 5, 5; I. Timoth. 1, 20; II. Kor. 2, 10; Tit. 1, 5 u.s.f.). Ihren geschichtlichen Anfang nahm die K. am ersten Pfingstfeste, wo der heil. Geist über die Apostel herabkam, dessen fortwährenden Beistand Christus der K. versprochen hatte (Joh. 14, 16. 17.). Von einer unsichtbaren K. kann nur die Rede sein, insofern man die triumphirende und leidende K. unsichtbar nennen will oder insofern man es dem Einzelnen nicht mit völliger Gewißheit abmerkt, ob er ein lebendiges oder todtes Glied am Leibe Jesu Christi sei. Dagegen wird in der Bibel die K. vielfach mit einem Leibe, mit einer Stadt auf einem Berge u.s.w. verglichen, Christus befiehlt ausdrücklich, die K. zu hören u. mit ihr zu reden (Matth. 18, 17) u. diese ist durch die ganze bisherige K.ngeschichte hinlänglich sichtbar gewesen durch ihre Vorsteher, durch die öffentliche Verkündigung und das öffentliche Bekenntniß ihrer Lehre, durch die Ausspendung der hl. Sakramente u. ihren Gottesdienst. Weil nur Ein Gott und Eine Wahrheit möglich ist, deßhalb kann es auch nur eine einzige wahre K. geben. Die Kennzeichen derselben sind, daß die K. ist: 1) einig; die kathol. K. ist über den ganzen Erdball verbreitet, aber allenthalben finden sich derselbe Glaube, dasselbe Opfer, dieselben Sakramente und dasselbe gemeinsame Oberhaupt, eine Thatsache, welche von Andersgläubigen niemals bestritten werden konnte und bis zur Stunde bewundert werden muß; ferner ist die K. 2) heilig, indem ihr Stifter und ihre Lehre heilig ist, indem sie alle Heiligungsmittel treu bewahrte und fortwährend ausspendet und indem sie eine sehr große Anzahl von Heiligen zählt, die als Helden des sittlichen Willens von Gott ausgezeichnet wurden und deren Leben die eindringlichste Vertheidigung der kirchlichen Glaubens- u. Sittenlehre bildet. Heilig ist die K. auch hinsichtlich ihres Gesammtzweckes — Beseligung des ganzen Menschengeschlechtes, welch er hienieden niemals vollkommen erreicht wird, aber doch soweit erreicht wurde, daß aus barbarischen und unwissenden Völkern gesittete u. kenntnißreiche geworden sind und fortwährend werden, während noch kein christliches Volk gänzlich unterging, wie es z.B. den alten Griechen u. Römern geschah; 3) katholisch, d.h. allgemein, für alle Länder und Völker (Matth. 28, 19; Mark. 16, 16; Luk. 24, 47; Joh. 10, 16; u. für alle Zeiten (Matth. 28, 20; Joh. 16, 16) passend; 4) apostolisch ist die K., weil sie ihren Ursprung von Christus u. den Aposteln hat, weil ihre Lehre die Christi und der Apostel ist, endlich weil ihre Vorsteher, der Papst und die Bischöfe, in rechtmäßiger und ununterbrochener Aufeinanderfolge von den Aposteln herstammen. Den Apostel Petrus bestellte Christus zum ersten sichtbaren Oberhaupte der K. (Matth. 16, 18. 19; Joh. 21, 15—17), derselbe übte sein Oberhirtenamt aus (Apg. 1, 15; 2, 14; 11, 2), lebte und starb in Rom und hinterließ seinem Nachfolger in dieser Weltstadt, deren christliche Gemeinde seit Petrus Zeit nachweisbar niemals aufhörte, seine Schlüsselgewalt und sein Ansehen. Schon im 2. Jahrh. nach Chr. erklärte Irenäus, daß alle K.n des Erdkreises mit der römischen wegen ihres hohen Vorranges vor allen übereinstimmen müßten, die römische hat nachweisbar durch alle Jahrhunderte hindurch diesen Vorrang bewahrt, deßhalb heißt die katholische od. apostolische K. beziehungsweise auch die römisch-katholische. Mit Stiftung der K. war auch, da nicht jeder Getaufte ein Apostel, Prophet oder Lehrer ist und sein kann (I. Kor. 12, 28—31), der Unterschied zwischen der lehrenden u. hörenden K. gegeben, damit also der Unterschied zwischen der Hierarchie als der sichtbaren Stellvertreterin Christi in der Menschheit (s. Hierarchie, Klerus, Primat), und der Gesammtheit der Laien, dem Volke. Aus den angegebenen 4 Kennzeichen der wahren K. folgt weiter, die K. sei unwandelbar, d.h. ihre Lehre, ihre Sakramente sowie das Wesentliche ihres Kultus u. ihrer Verfassung sind weder einer Verbesserung noch einer Verschlechterung fähig, sondern unveränderlich. Diese Unveränderlichkeit schließt Bewegung und Entwicklung nicht aus, wie schon das Gleichniß vom Senfkörnlein zeigt. aber die Entwicklung ist nicht Sache der K. als solcher, sondern der Mitglieder der streitenden K. auf Erden, der Menschen, welche den Inhalt der K.nlehre zu erfassen und den Zweck der K. in der Zeitlichkeit nach Kräften zu erfüllen haben (vergl. Dogmengeschichte). Ferner ist die K. unfehlbar (infallibel), aber nur hinsichtlich der Glaubens- und Sittenlehre; ferner nimmt man keineswegs an, daß die Person des Papstes unfehlbar sei, sondern nur, insofern er als oberster Lehrer der Kirche in Fragen der Glaubens- und Sittenlehre seine Entscheidung abgibt. Die K. ist unfehlbar durch den besonderen Beistand des hl. Geistes und laut den Verheißungen Jesu Christi (Matth. 16, 18 u.a. Stellen), die bis 1855, wo die Lehre von der unbefleckten Empfängniß Mariä zum Glaubenssatz erhoben wurde. sich stets bewährt hat. Wegen ihrer Unfehlbarkeit aber ist die K. auch die Säule und Grundfeste der Wahrheit (I. Timoth. 3, 15), die absolute Autorität der Menschheit. Endlich ist die K. auch alleinseligmachend; einmal weil nur sie den wahren u. vollständigen christlichen Glauben und die Gnadenmittel besitzt, welche zum Seligwerden nothwendig sind, dann weil Christus lehrt, „wer die K. nicht hört, der sei dir wie ein Heide u. öffentlicher Sünder”. Allein damit ist nicht gesagt, daß irgend ein Nichtkatholik als solcher verdammt sei, denn erstens kennt die K. eine sog. Begierdtaufe für Solche, die nach Wahrheit u. Erlösung dürsten, ohne Gelegenheit zu haben. die K. kennen zu lernen, zweitens lehrt sie einen großen Unterschied zwischen materieller. d.h. zwar thatsächlicher aber unverschuldeter, und formeller, d.h. bewußter und gewollter und damit selbst verschuldeter Ketzerei und verdammt nur letztere als Sünde gegen den hl. Geist (Matth. 12, 32); drittens endlich kann u. darf kein Mensch entscheiden, ob ein Mitmensch schuldlos oder freiwillig im Irrglauben sei (Psalm 7, 10; Röm. 2, 16; I. Kor. 4, 5). Ueber die griech. nichtunirte K. s. den Art. Griechische K. Von Landes- od. National-K. kann man nur reden, insofern die K. dem Charakter eines Landes od. einer Nation durch Zugeständnisse u. Aenderungen hinsichtlich des Kultes od. der Disciplin, die mit dem Dogma in keinem unauflöslichen Zusammenhange stehen, Rechnung trug oder insofern die weltliche Verfassung und Gesetzgebung auf die kirchliche Einfluß ausübte (vgl. Gallikanische Kirche). Protestantische K. nennt man die Gesammtheit der von der Staatsgewalt anerkannten u. getragenen K. n. welche bis jetzt aus dem Schooße der Reformation des 16. Jahrh. hervorgegangen sind. Die hauptsächlichsten derselben sind: die protestantische im engern Sinne oder die lutherische, von M. Luther gestiftete, dann die reformirte, welcher Zwingli, Calvin u.a. das Dasein gaben, endlich die anglikanische K., die zunächst in eine Episcopal- oder Hoch-K. unter Heinrich VIII. (s. S. 264) begründete und presbyterianische zerfiel, deren Urheber Knox (s. d.) wurde. Seit dem Reformationsfeste von 1817 suchte man dem Zerfalle der protestantischen K.n in Deutschland Einhalt zu thun, indem man in verschiedenen Ländern die Lutheraner und Reformirten zu einer sog. Evangelisch-unirten Landes-K. vereinigte, aber Vorgänge aus jüngster Zeit scheinen dafür zu sprechen, daß diese Vereinigungen eines innern Haltes entbehren und leichtmöglich in neuen Trennungen enden.
8955 Zeichen · 209 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    KIRCHEswf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    KIRCHE swf. kirche. ahd. chirihha, chilihha Graff 4,281. aus gr. κυριακόν. s. R. v. Raumer in H. zeitschr. 6,409. vgl. H…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Kirche

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Kirche , plur. die -n, Diminut. Kirchlein, zusammen gezogen Kirchel, im gemeinen Leben der Hochdeutschen Kirchelchen…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Kirche

    Goethe-Wörterbuch

    Kirche mehrfach apokopiert (meist im Vers). Von knapp 700 Belegen mehr als die Hälfte in 1a, daher deutliches Überwiegen…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kirche

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Kirche , die (abgeleitet vom griech. κυριακή scil . οἰκία = Haus des Herrn) das Gotteshaus; in der Bibel ἐκκλησία scil. …

  5. modern
    Dialekt
    Kirch(e)

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Kirch(e) [Khîrə Mü. ; Khìrχ Geberschw. bis Str. ; Kherìχ K. Z. Han. Betschd. Wingen ; Pl. –ə] s. auch Kilch f. 1. Kirch…

  6. Sprichwörter
    Kirche

    Wander (Sprichwörter)

    Kirche 1. Alt kirchen haben dunckel gläser (Fenster). – Franck, II, 55 a ; Tappius, 55; Eyering, I, 49 u. 503; Petri, II…

  7. Spezial
    Kirche

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Kir|che f. (-,-n) 1 (Gebäude, Gotteshaus) dlijia (-ies) f. 2 (Gottesdienst, Messe) mëssa (mësses) f. , sorvisc divin m. …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kirche

826 Bildungen · 770 Erstglied · 54 Zweitglied · 2 Ableitungen

kirche‑ als Erstglied (30 von 770)

Kirchebäppel

LothWB

Kirche bäppel m. Fo. ( verächtl.) Betbruder, s. babble;

Kirchebrot

LothWB

kirche·brot

Kirche brot n. Ltf. u. s. Brot, das im kathol. Gottesdienst nach der Opferung gesegnet, in Würfel geschnitten u. gegen Schluß der Messe vert…

Kirche der Wüste

Meyers

Kirche der Wüste ( Eglise du désert ) heißt nach Offenb. 12,6 die reformierte Kirche Frankreichs von der Aufhebung des Edikts von Nantes 168…

Kirchegezei

LothWB

Kirche gezei n. D. Si. Meßornat s. Gezei.

Kircheisz, Carl

DWBQVZ

--- meine weltumsegelung mit dem fischkutter Hamburg. Berlin 2 o. j. ( cop. 1928) . ---

kirchelchen

DWB

kirchel·chen

kirchelchen , n. md. dem. zu kirche, bei Adelung als volksm.: ein eremit wohnt darin ( im Coliseo zu Rom ) an einem kirchelchen. Göthe 27, 2…

kirchelîn

Lexer

kirch·elin

kirchelîn stn. BMZ kleine kirche Myst. daʒ kirchlen Cds. 2,50. kirchel Trist. H. ; ndrh. kirchelgen, kirchelchen Dwb. 5,797.

kirchelīn

KöblerMhd

kirche·līn

kirchelīn , st. N. nhd. Kirchlein, kleine Kirche Hw.: s. kirchel Q.: Enik (um 1272) (FB kirchelīn), HTrist, HvFritzlHl, Urk E.: s. kirche W.…

kirchen

MWB

kirchen- s.a. kirch- MWB 3,1 270,9;

kirche als Zweitglied (30 von 54)

Frauenkirche

RDWB1

Frauenkirche f церковь богородицы, церковь девы Марии (а не "женская церковь")

Beykirche

Adelung

bey·kirche

Die Beykirche , plur. die -n, an einigen Orten ein Nahme einer Tochterkirche, zum Unterschiede von der Hauptkirche.

borkirche

DWB

bor·kirche

borkirche , f. suggestus, ambo ecclesiae, der empor ragende stul der prediger oder zuhörer in der kirche oder auch der chor: die weiber zank…

domkirche

DWB

dom·kirche

domkirche , f. hauptkirche wie dom Schönsleder L 3 . Stieler 959 . thumkirch Voc. incip. teut. y 4. dän. domkirke.

emporkirche

DWB

empor·kirche

emporkirche , f. podium, was empor: altar, kanzel, taufstein, emporkirchen. Felsenb. 2, 73; von einer einfallenden, baufälligen emporkirche …

feldkirche

DWB

feld·kirche

feldkirche , f. im freien feld auferbaut, häufiger und alter ortsname. ags. feldcyrice, engl. fieldchurch.

hallekirche

MWB

halle·kirche

hallekirche stF. (s.a. halle 1.2 ) ‘Kirche mit Vorhalle’ der tempil hatte dry teyl: das ist dy vorloube adir dy halle, daz heilige und daz h…

hauptkirche

DWB

haupt·kirche

hauptkirche , f. ecclesia mater, metropolitanum templum. Stieler 959 ; nl. hoofdkerk Kilian.

hauskirche

DWB

haus·kirche

hauskirche , f. 1 1) lararium, sacellum domesticum: die bischofshäuser sind keine eigentlichen klöster, sie werden indes zu diesen gezählt, …

Hinskirche

Wander

hin·s·kirche

Hinskirche Man muss in der Hinskirche für ihn beten. ( Marburg. ) Von einem albernen Menschen. Die Hinskirche ist eine alte zerfallene Kapel…

hofkirche

DWB

hof·kirche

hofkirche , f. kirche für den gebrauch eines fürsten und seines hofes. davon der hofkirchner, beschlieszer und verwalter einer solchen kirch…

Kathedrāl-Kirche

Adelung

Die Kathedrāl-Kirche , plur. die -n, eine Kirche, welche der Sitz eines Bischofes oder Erzbischofes ist; gleichfalls von dem Griech. und Lat…

koufmannekirche

MWB

koufmannekirche swF. Genossenschaftskirche der in Erfurt ansässigen Kaufleute: der schultheize [...] sal liehin alliz daz guot, da man eme v…

kristenkirche

KöblerMhd

kristen·kirche

kristenkirche , sw. F. nhd. christliche Kirche Hw.: vgl. mnd. kristenjȫde Q.: Pilgerf (1390?) (FB kristenkirche) E.: s. krist, kirche W.: nh…

liutkirche

Lexer

liut·kirche

liut-kirche swf. BMZ pfarrkirche, ecclesia ad usum laicorum structa, oppon. ecclesiae quae canonicos alit ( Oberl. 965 ) Barl. Chr. 9. 730,1…

muoterkirche

Lexer

muoter·kirche

muoter-kirche f. Hamburg was mûterkirche dâ, nû ist si worden filiâ Kirchb. 601,60.

mutterkirche

DWB

mutter·kirche

mutterkirche , f. hauptkirche eines kirchspiels, vgl. mutter 10, f: dat sy uns ( unsere ) moederkirche eweligen ind alweige aldeichteliche d…

Mutterpfarrkirche

DRW

mutter·pfarrkirche

Mutterpfarrkirche, f. wie Mutterkirche der abt ... als verus patronus und collator der motter pfarkirchen zu U. 1590 Koeniger,SendQ. 17

Mönchskirche

DRW

mönch·s·kirche

Mönchskirche, f. auch Mönche- Klosterkirche iU. zur Pfarrkirche ein geistlich lehen in dersulven kloster ifte monnekekerke 1539 PommVis. I 2…

Nonnenkirche

DRW

nonnen·kirche

Nonnenkirche, f. Gotteshaus für Nonnen (I) iU. zum Gotteshaus für die klosterzugehörigen Laien oder iU. zur Pfarrkirche bevolchen, das gesyn…

Oberpfarrkirche

Campe

oberpfarr·kirche

✱ Die Oberpfarrkirche , Mz. — n , die obere Pfarrkirche, die Mutterkirche; in Gegensatz der Tochterkirche. Haltaus.

Parochialkirche

DRW

Parochialkirche, f. Kirche (I), die einer Parochie (I) zugeordnet ist es sölle die gemein in L. nit mehr als einmahl im jahr gezwungen syn, …

Patronatkirche

DRW

patronat·kirche

Patronatkirche, f. von einem Patron (I) gestiftete und meist auch auf dessen Grundeigentum errichtete Kirche (I) dass er [patron] auf diesel…

Ableitungen von kirche (2 von 2)

unkirche

DWB

unkirche , f. : die lutherische kirche, die in seinen augen eine u. war Kügelgen jugenderinnerungen 499 . s. un III B 1 a, IV B. —

urkirche

DWB

urkirche , f. (ur- C 4 c), als neubildung bei Campe : ich könnte nie katholisch werden, aber auch nie das tiefe interesse verläugnen für die…