Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glupen vb.
glupen , vb. , ' scheel, tückisch, lauernd sehen, mit halboffenem auge einen heimlichen blick werfen ', seltener: ' starren, glotzen, wild, drohend aussehen ' ; ein in mitteldeutschen und vor allem in niederdeutschen mundarten weit verbreitetes wort, das nur dem westen fehlt ( so dem Rheinland, dem südlichen Westfalen und teilen von Hessen ). in östlichen mundarten ist glupschen ( s. d. ) ganz oder teilweise an seine stelle getreten. neben glûpen begegnen mundartliche formen mit kurzem stammvokal: gluppen Beck ma. von Nordsteimke 41 ; glöppen, gleppen ( neben glupen s. 44) Strodtmann id. Osnab…