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frech

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

frech

Bd. 4, Sp. 90
frech , audax, procax, goth. friks, ahd. frëh, frëch (Graff 3, 793), mhd. vrëch, nl. vrek, ags. frëc, altn. frëkr, schw. fräck, [] n. fräk. hängt in form und bedeutung zusammen mit frei, frank, frevel und erläutert die namen Frigg, Fricke, Frecke neben Freyja und frouwe, der kehlauslaut stimmt geradezu mit dem in den thrakischen volksnamen Βρίξ und Φρύξ (s. frei). der Franke (sp. 57) ist ein Friks, wie der Thrax, Θρᾷξ ein θρασύς, lit. drsus, drausus, lett. drohśch. eine wurzel frikan frak (wie brikan brak) ist verschollen, vielleicht war daneben frakan frôk entsprossen, wodurch sich das alts. fruokni, altn. frœkinn, sodann das ags. fracod anschlieszen. urverwandt liegen lat. precari und procare, von welchen sich procus und procax ableiten, das letzte gebildet wie von ferre, vorare, audere ferax, vorax, audax. ferox fällt aber zu fera und ferus, it. feroce, sp. feroz, fr. farouche, deren bedeutung, nicht form unserm frech begegnet. in jenem frikan mögen die begriffe petere, appetere, begehren, gierig sein gelegen haben. da wir nun zu precari auch unser fregen und fragen halten durften (sp. 49) und darin gleichfalls die vorstellung petere fanden, so öfnet sich verwandtschaft zwischen frech, frei und fragen, wobei noch vieles verdeckt liegt, dasz freier procus und frager aneinander reichen, that sich schon sp. 50 hervor. vergleichenswerth sind it. brigare urgere, fr. briguer dringend bitten, sp. bregar, und die subst. brigante aufwiegler, brigand räuber. 11) goth. friks erscheint nur in faihufriks, geldgierig, avarus, avidus von avere. auch ahd. frëh avarus, daneben cupidus, arrogans. mhd. nhd. der sinn von avarus erloschen. 22) ags. frëc audax, temerarius, altn. frëkr nimius, urgens d. i. verwegen, keck, üppig, kühn. der gierige, kühne wolf heiszt ags. frëca, altn. frëkr, in der edda sind Frëki und Gëri namen des wolfs, aber auch auf helden anwendbar, weil das alterthum kühnheit unter allen tugenden voran stellte. ahd. sind die eigennamen Frecholf, Fricolf, Girolf, Kërolf gleich verbreitet. es lassen sich für frech zwei mhd. bedeutungen sondern, eine günstige, gute, auf mut und kühnheit, eine ungünstige, üble, auf übermut und gewalt gehende, gerade wie sich in frei derselbe doppelsinn entfaltet. er ist auch schon für das goth. friks vorauszusetzen, dessen verhalt uns nur unvollständig überliefert wurde. 2@aa) frech, kühn, mutig, tapfer, dreist, oft noch von thieren: mhd. der kiusche und dër vrëche Gahmurët dër wîgant. Parz. 5, 22; dô was dër ander (lewe) hantgerëch, wan in dër hunger tëte frëch. Lanz. 1964; dô hieʒ dër künic Priamus dën wirt die wârheit sprëchen und machte in alsô vrëchen. tr. kr. 5258; daʒ man niht anders jæhe, wan daʒ man nie gesæhe sô vrëchen noch sô vrîen helt. 6709; sîner vrëchen hende sturm. 8217; die zwêne pfarren alzehant, die wâren michel unde vrëch, ûʒ in bran swëbel unde bëch. 9668; dër an dëm lîbe was ein helt, und alsô vrëch an sîner art. 14757; sëht, hërre, disiu tohter mîn, diu gar ein vrëchiu maget ist. 15163; lieʒ ich daʒ ungerochen stân, sô wære ich niht ein frëcher. Helmbr. 1165; swër gërne redet über daʒ maʒ und siht, so ër trinket, über dën bëcher, dër ist dâ von niht dëster vrëcher. jüngling 588. in den Nibelungen, im Iwein steht das wort nicht. nhd. weisen fast nur noch ältere schriften diesen edlen sinn auf: ein löwe frechs und sehr groszen leibs. Kirchhof wendunm. 202a; als der ries in so mutig gegen im ziehen sahe, sagt er, ich verwunder mich, halber mann, wie du deines tods so frech warten darfst. Amadis 125; mein herz mach stark und freche. Vogther bei Ringwald geistl. lieder 135; auch den soldaten, der sein blut zu frech verlieren will. Weckherlin 365; wolt ich Olympien ihm gleich von herzen geben, bald wagt er sich zu frech und bringt sich um sein leben. Gryphius 1, 195; noch frech wagen, noch weich zagen hat jemals gar viel nutz getragen. Logau 1, 92, 86; drauf hat ein kühner traum mich gänzlich angezündet, der dich mir allzu frech und lieblich fürgestellt. Hofmannswaldau heldenbr. 10; du traust auf schonung, die dich nur zu sehr im frechen laufe deines glücks verzog. Göthe 9, 157; alle meine kühnsten träume sind in erfüllung gegangen, meine frechsten wünsche stehn jetzt vor mir. Tieck 14, 152. [] 2@bb) frech, insolens, nimius, procax, mhd. hie vor berte man die jungen, die dâ pflâgen frëcher zungen. Walther 24, 10; ouch sô bîn ich sô vrëch niht. krone 26057. nhd. überwiegt die üble bedeutung: ein frech volk, das nicht ansihet die person des alten. 5 Mos. 28, 50; was macht dich so frech also zu reden? Hiob 16, 3; falscher zeuge der frech lügen redet. spr. Sal. 6, 19; wer lügen frech redet, der wird nicht entrinnen. 19, 5; wer aber frech ist, der ist feindselig. prediger 8, 1; denn es sind eitel ehebrecher und ein frecher haufe. Jer. 9, 2; denn ich habe gesehen deine ehebrecherei, deine geilheit, dein freche hurerei. 13, 27; und alle freche menner. 43, 3; ist deine tochter nicht schamhaftig, so halt sie hart, wenn du merkest, das sie frech umb sich sihet, so sihe wol darauf. Sir. 26, 14; denn es treib in gottes zorn, das er so frech geredt hatte. 2 Macc. 9, 4; denn es sind vil freche und unnütze schwetzer (goth. sind auk managai ungahvairbai, lausavairdai). Tit. 1, 10; sie waren frech und frei und triben kurzweil mancherlei. Kellers erz. 478; der freche ketzerhaufen. Soltau 465; er hats gethan aus frecher jugend, hat noch nit glernet zucht und tugent. Ayrer 202b; die selben herrn stolz, frech und wild sein euerm orden ein ebenbild. Opel und Cohn 18; was warf das böse meer für freche wellen auf? Fleming 70; frech zu frevlen thaten. Logau 2, 49, 77; ob dein gemüte bös und frech von lastern ist, erdulde ich es doch, die weil du schöne bist. pers. rosenth. 6, 2; ein bösewicht, der wenig glaubte, und seinem frechen götterhasz die gröszte frevelthat erlaubte. Hagedorn 2, 9; ein freches weib verletzt die wiederholten schwüre. Rost vorspiel 11; itzt schlägt, itzt droht sie mit dem fächer, sie scherzt mit ihrer nachbarin. die miene wird auf einmal frecher, sie flieht, Kaliste, halt wohin? im taschenb. für dichter 6, 117; die frechen und das feld verengenden behauptungen des materialismus. Kant 3, 291; die frechste zweifelsucht. 6, 125; ein frecher dieb, lügner; gegen das frauenzimmer ist er frech; wie frech sie daher strotzte. Möser 3, 20. 22; es war ein knabe frech genung, war erst aus Frankreich kommen, der hat ein armes mädel jung gar oft in arm genommen. Göthe 1, 181; was hält mich ab, dasz ich mit dieser faust, mit diesem degen, frecher, dich nicht strafe? 10, 225; seid doch nicht so frech, epigramme! 'warum nicht? wir sind nur überschriften, die welt hat die kapitel des buchs'. 1, 364; frech wol bin ich geworden, es ist kein wunder. ihr götter wiszt, und wiszt nicht allein, dasz ich auch fromm bin und treu. 1, 368; wer bescheiden ist, musz dulden, und wer frech ist, der musz leiden. 2, 300; so das jenes freche spätere wort 'wenn ich dich liebe, was gehts dich an?' mir recht aus dem herzen gesprochen ist. 26, 292. das freie, kühne, kecke artet aus in tollkühnheit, hohn und übermut, die freie rede und gebärde wird zur frechen, der ungezwungne, schöne anzug erscheint frech und unzüchtig. 33) bei Frisius 137b, Maaler 140a stehn fräch und fräfen, audax, temerarius als gleichbedeutend zusammen, bei Dasyp. 330c frech und geil, ferox. Stalder 1, 395 hat frech als sinnliches frisch und gesund, ein freches mensch, ein mädchen von ansehnlichem wuchs und frischem aussehen (s. ebenso keck); freche thiere, vögel, die in der brunst, begattungszeit stehen. Schmeller 1, 600 gibt freche mahlerei, frische, lebhafte. dies frech von wuchs wird auch sonst vom üppigen wachsthum der erde, von geilem, fettem erdboden gebraucht: das erdreich ist so frech und feiszt, das die ausgeworfen samen alda hundertfeltig wiederkummen. Frank weltb. 14b; eins abends nach eim maienregen het ich spacierens mich verwegen, des maien wunne anzuschawen, in felden, wälden, berg und awen fand ich es alles frech und grön, wolschmecket, lieblich, zart und schön. wie wol hat gott all ding ordniert, dacht ich, also ich umb refiert. H. Sachs I, 349a; dieweil (im lenz) das frech erdreich seinen rachen wider der sonnen gegenschein wird aufreiszen. Fischart groszm. 28; wie [] ichs auch gerne darfür halten wolte, das ein jeder frecher und guter magnet, des kraft durch demanten und knoblochsaft nit verhindert an einer seiten das eisen an sich ziehe, an der andern dasselbige von sich blase oder wegtreibe, so er gegen schwebenden nadeln oder negeln gehalten wird. Mathesius 79a; ob der grund fruchtbar, so man an den feldern, sonderlich aber an den bäumen sihet, wann sie hoch und frech auch auf den bergen aufzuwachsen pflegen. Hohberg 1, 9; dasz man die schwachen weinreben, die nicht viel holz haben, im wachsenden, die trächtigen und frechen aber im alten monden beschneide. 1, 103a; freche, schöne, grosze weinstöcke. 1, 337b; wann der stamm (des weinstocks) allzu frech treibt. 1, 338a. schweiz. ein frecher baum, ein freches gewächs. Stalder 1, 395. die wiesen grün, die saat ist frech. geistl. lied des 17 jh. bei Ditfurth fränk. volksl. 1, 142a.
9176 Zeichen · 162 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    frechAdj.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    frech , Adj. Vw.: s. vrech (1)

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Frech

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Frech , -er, -ste, adj. et adv. 1) * Stark, eine veraltete Bedeutung, in welcher noch Mathesius einen frechen Magnet den…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    frech

    Goethe-Wörterbuch

    frech auch ‘das, der F-e’ 1 keck, verwegen, herausfordernd, wild Amor, nicht das Kind, der Jüngling, der Psychen verführ…

  4. modern
    Dialekt
    frëch

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    frëch [fraχ O. K. Z. ; fræχ Str. Rothb. Lohr ] Adj. Adv. 1. frech, herzhaft, aufdringlich, rücksichtslos. Fr. wi e e Lus…

  5. Sprichwörter
    Frech

    Wander (Sprichwörter)

    Frech 1. Frech verbrennt sich die Augen und Blöde bekommt nichts. 2. Man ist nie frecher als beim Becher. – Parömiakon, …

  6. Spezial
    frech

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    frech I adj. 1 (unverschämt) desfruntus (-sc, -tosa), desfrunté (-tá, -tada), sbocé (-ciá, -ciada) 2 (überheblich) aroga…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit frech

68 Bildungen · 42 Erstglied · 21 Zweitglied · 5 Ableitungen

frech‑ als Erstglied (30 von 42)

Frechdachs

SHW

Frech-dachs Band 2, Spalte 935-936

Frechling

SHW

Frech-ling Band 2, Spalte 935-936

Frechspatz

SHW

Frech-spatz Band 2, Spalte 935-936

Frechdachs

Pfeifer_etym

frech·dachs

Dachs m. Das zu den Mardern gehörende Säugetier mit spitzem Kopf und starken Grabkrallen heißt ahd. thahs (11. Jh.), mhd. dahs, mnl. nl. das…

Frechdas

WWB

frech·das

Frech-das m. [verstr.] (auf liebenswerte Weise) freches Kind. Hei es enn richtigen Frächdax ( Kr. Iserlohn Isl Hd).

frechen

DWB

frechen , audacem reddere, kühn, dreist machen. im gedicht von dem pfenninge heiszt es: ër süenet und entsüenet, ër frëchet unde küenet. s. …

Frechert

RhWB

frech·ert

Frechert -ęiχ- Schleid ; -ę- Aach ; -ęx- Eup ; -ęg- Rees ; Pl. -tə(n) m.: frecher Mensch.

frechgebrochen

GWB

frech·gebrochen

frechgebrochen Lache nicht dießmal, Zeus, der f-en [ Liebes- ] Schwüre GWB 1,271 Alexis u Dora 149 Dorothee Schröter D. S.

Frechhät

LothWB

PfWB RhWB Frechhät [-hèt fast allg.; freχhait Sbg. ; frèkhǽt Si. ] f. Frechheit: das isch e F., die loss ich m'r nit gefalle Fo.

Frechheid

WWB

frech·heid

Frechheid f. [verstr.] freches Benehmen, Frechsein. Dat es doch ne Frächait ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Wl ). —…

frechheit

DWB

frech·heit

frechheit , f. protervia, audacia: denn wer on furcht feret, der gefelt got nicht, und seine frecheit wird in stürzen. Sir. 1, 27 ; man musz…

frechigkeit

DWB

frechigkeit , f. dasselbe: umb ihren frevel oder frechigkeit. Thurneisser nothg. ausschr. 1, 16 .

Frechjee

PfWB

Frechjee m. : ' frecher Bursche ', Frechjee (ˈfręχjē) [ KU-Kaulb ]. — Wortbildung wie PfWB Tolljee .

Frechkop

WWB

frech·kop

Frech-kop m. [verstr.] 1. freche, kecke, dreiste Person, über die man sich entrüstet. Dat is nen Frechkopp ( Kr. Tecklenburg Tek Kr. Tecklen…

frechlich

DWB

frech·lich

frechlich , impudenter, insolenter: die spötter bringen frechlich eine stad in unglück, aber die weisen stillen den zorn. spr. Sal. 29, 8 ; …

frechlustig

GWB

frech·lustig

* frechlustig Aldobrandinische Hochzeit .. daß vielleicht der Maler .. eine etwas f-e Komposition machen wollte Gespr(He1,713) Böttiger 16.1…

frechmut

DWB

frech·mut

frechmut , m. temeritas: und zwar wers ( das sacrament ) nieszet unbereit, ich sags mit wahren worten, vom frech und hochmut wird verleit zu…

Frechmuth

Wander

frech·muth

Frechmuth Wenn Junker Frechmuth im Sattel sitzt, so hängt sich Jungfrau Reutrut an den Schweif. – Fischart.

frechmutig

DWB

frech·mutig

frechmutig , ferox: frechmutige, leichte, hurtige pferde. Uffenbach 2, 1 .

Frechsack

RhWB

frech·sack

Frech-sack RhWBN Rip, Birkf m.: freches Kind; -säckelche Kosewort.

Frechschnabel

PfWB

frech·schnabel

Frech-schnabel m. : 'Mensch mit loser Zunge', Frechschnawwel [ KU-Schmittw/O ]; vgl. PfWB Frechdachs . —

frech als Zweitglied (21 von 21)

dummfrech

DWB2

dumm·frech

dummfrech adj. : 1782 Pestalozzi 7,420 B. 1931 Graf Bolwieser 154.

farrenfrech

DWB

farren·frech

farrenfrech , protervus, frech wie ein stier: farrenfrech mit schwetzen und pletzen. Garg. 149 b , doch mit wortspielendem bezug auf παῤῥησί…

gefrech

LothWB

gef·rech

ge-frech [-frèχ Wal.; –fràt Falk. ] adj. u. adv. frech: g. wie'n Spatzel, wie'n Kleïderlus Falk. ; wie Saubohnestroh, wie'n Bengel Wal. Dav…

gewaltigfrech

GWB

gewaltig·frech

gewaltig-frech Getrenntschr zu gewaltig 2a Des Zeiten Geists gewaltig freches Toben GWB 15 1 ,345 Faust II Nachl Abschied 32 Armin Giese A.G…

hundsfrech

PfWB

hunds·frech

hunds-frech Adj. : ' sehr frech ', hunsfrech [ ZW-Käshf ]; vgl. PfWB saufrech . RhWBN Rhein. IX 1314 .

preszfrech

DWB

preszfrech , adj. preszfrechheit übend: man müsse die preszfrechen bestrafen. Börne 5, 119 .

saufrech

PfWB

sauf·rech

sau-frech Adj. : ' sehr frech ', saufrech [ KU-Diedk KU-Breitb PS-Fehrb H'mühlb LU-Alsh/Gr ].

schifrëch

Lexer

schif·rech

schif-rëch adj. dasselbe. schiffrech wasser, amnis Dfg. 31 a . diz waʒʒer ist schifreche bei Mgb. s. 707 ( aus einer pred. ). ein schifreheʒ…

überfrech

DWB

ueber·frech

überfrech , adj. und adv. sehr frech, überaus frech: a a) adj.: verflucht sei wer nach falschem rath, mit überfrechem muth, das was der Cors…

weltfrech

RhWB

welt·frech

welt-frech  Bernk-Bruchw Adj.: in der RA.: Schuldomm, w.

wildfrech

DWB

wild·frech

wildfrech , adj. : er dachte an den wildfrechen Renold Zschokke 28, 135 ; dieser fremdling hat unsere allerheiligste religion .. verspottet,…

Ableitungen von frech (5 von 5)

befrëchen

ElsWB

befrëche n refl. sich erfrechen, erkühnen Orschw. — Idiotikon Schweiz. 1, 1271.

erfrechen

DWB

erfrechen , 1 1) imbuere protervitate, erdreisten, mutig machen: was konnte den mann zu solchem frevel erfrechen, frech genug machen? 2 2) s…

erfrechung

DWB

erfrechung , f. impudentia: wie weit der himmel über alle menschliche erfrechungen erhaben sei. Lessing 7, 289 .

freche

DWB

freche , f. audacia, temeritas, ahd. frëchî, was goth. frikeins wäre. der vogel ist in der freche ( brunst ). Schmeller 1, 600 . vgl. DWB ge…

gefrech

LothWB

ge-frech [-frèχ Wal.; –fràt Falk. ] adj. u. adv. frech: g. wie'n Spatzel, wie'n Kleïderlus Falk. ; wie Saubohnestroh, wie'n Bengel Wal. Dav…